Ich weiß, wer mich getötet hat (DVD)
Lindsay Lohan in einem Thriller - Ich weiß, wer mich getötet hat (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... Auch die Versuche ihrer Eltern helfen nicht, ihre Erinnerung wiederzufinden. Aubrey kommt bei ihren Eltern unter, während die Polizei ... mehr

Lindsay Lohan in einem Thriller
Ich weiß, wer mich getötet hat (DVD)

JackT1000

Name des Mitglieds: JackT1000

Produkt:

Ich weiß, wer mich getötet hat (DVD)

Datum: 10.03.11

Bewertung:

Vorteile: -

Nachteile: Schauspieler, unspannend, viele Längen

Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi.de unter meinem dortigen Namen Jack100 am 03.11.2010 veröffentlicht. Ebenso ist der Bericht bei Ciao unter meinem dortigen Namen JackT100 zu finden.


Lindsay Lohan scheint ihre Karriere hinter sich zu haben. Als Kinderstar berühmt, macht sie heute mehr durch ihre Skandale auf sich aufmerksam, als durch ihre Filme. Mit "Ich weiß, wer mich getötet hat" versucht sie sich im Thriller Genre mit Unterstützung einiger bekannter Schauspieler. Doch das Ergebnis ist bescheiden.


Film:

Originaltitel: I know who killed me
Jahr: 2007
FSK: Keine Jugendfreigabe
Laufzeit: ca. 101 Minuten
Regie: Chris Sivertson
Darsteller: Lindsay Lohan, Neal McDonough, Julia Ormond, Gregory Itzin


Story:

Aubrey (Lindsay Lohan) ist mit ihren Freundinnen bei einem Football Spiel. Aber danach wird sie nicht mehr gesehen. Man vermutet, daß sie dem Serienmörder, welcher in der Kleinstadt sein Unwesen treibt, zum Opfer gefallen ist. Tage später wird sie gefunden. Eine Hand und ein Fuß wurden ihr abgetrennt. Doch Aubrey behauptet, nicht Aubrey zu sein, sondern Dakota Moss. Auch die Versuche ihrer Eltern helfen nicht, ihre Erinnerung wiederzufinden.

Aubrey kommt bei ihren Eltern unter, während die Polizei nach dem Mörder sucht, welche sich erhofft, daß Aubrey ihnen weiterhelfen kann, während man versucht, daß sie sich wieder erinnert. Aber kann Aubrey helfen?


Darsteller:

Lindsay Lohan spielte in "Freaky Friday" oder "Girls Club" mit. Demnächst ist sie in "Machete" zu sehen.

Neal McDonough spielte in "Walking Tall" oder "Streetfighter: The Legend of Chun-Li" mit.

Julia Ormond ist zu sehen in "Der erste Ritter" oder "Sabrina".

Gregory Itzin spielte in den Serien "24" oder "The Mentalist" mit.


Regie:

Chris Sivertson führte auch bei "All Cheerleaders die" Regie.


Meinung:

Für einen Thriller doch recht unspannend inszeniert.

Lindsay Lohan räckelt sich auf einer Bühne von einem Stripschuppen und versucht, Erotik zu versprühen. Dies sieht aber recht lächerlich und langweilig aus, so daß man dies gleich wieder verwerfen kann. Aber auch sonst bietet der Film nichts. Große Spannung sucht man vergebens. Man kann zwar raten, wer der Mörder ist und hat da auch seinen Verdächtigen, doch dies nützt nichts, wenn der Rest so langweilig inszeniert ist. Auch bleibt der Mörder etwas blass in der Geschichte.

Die Thriller Story rückt auch in den Hintergrund, denn der Mittelteil beschäftigt sich hauptsächlich mit Aubrey, bzw. Dakota. Eine Sexszene soll das Ganze zusätzlich verbessern, doch diese passt nicht in den Film und ist auch merkwürdig inszeniert. Aubrey/Dakota macht mit ihrem Freund rum und stöhnt so laut, daß man es im ganzen Haus hört. Währenddessen ist die Mutter in der Küche und muss sich das anhören und versucht sich mit putzen abzulenken. Immerhin besinnt man sich nach dem halben Film, die Story etwas weiter voranzubringen, wobei es da noch eine Wendung gibt. Der Schluss des Filmes ist doch recht abrupt. Man hätte da doch ein richtiges Ende drehen können.

Die hohe Altersfreigabe ist berechtigt, da der Film doch recht blutig ist, besonders zum Schluss.

Lindsay Lohan gibt hier keine besonders gute Leistung ab. Oft wirkt sie lustlos im Film und scheint überhaupt kein Interesse an dem Projekt gehabt zu haben. Zum Schluss wird es etwas besser, aber für einen Wechsel vom Kinderstar zur ernsthaften Schauspielerin hätte sie sich was besseres suchen sollen und dann besser spielen müssen. Neal McDonough spielt gut wie in anderen Filmen auch, hat aber nur eine kleine Rolle. Julia Ormond ist auch nur nebenbei zu sehen, doch gibt sie ihre emotionalen Szenen ganz gut wider. Gregory Itzin ist nur kurz zu sehen, kann aber auch überzeugen.

Der Film ist jetzt nichts besonders. Große Spannung, die man eigentlich bei so einer Art von Film erwartet, gibt es nicht. Da nützt es auch nichts, diesen brutal in Szene zu setzen. Daß man raten kann, wer der Mörder ist, ist zwar ein Pluspunkt, doch bringt dieses nichts, wenn der Rest doch langweilig in Szene gesetzt ist und der Mittelteil doch extreme Längen aufweist. Nicht zu empfehlen.


Zusatzinfo zur DVD:

Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Bild: 2,35:1 (Anamorph 16:9)
Bonus: Deleted Scenes, Alternativer Filmanfang und alternatives Ende, Trailer

Fazit: Siehe Bericht