


Erhältlich in: 5 Shops
Neuester Testbericht: ... Mann ins Meer zu werfen und nie wieder ein Wort darüber zu verlieren. Als sie gerade dabei sind, die Leiche ins Wasser zu werfen, bewegt... mehr
Hätte man einfach mal den Notarzt gerufen...
Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast (DVD)

Name des Mitglieds: DeepThought1013
Produkt:
Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast (DVD)
Datum: 30.06.03, geändert am 30.06.03 (73 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Spannend, Bild, Ton
Nachteile: wenig Extras, teilweise schwache schauspielerische Leistung, Story
Eigentlich bin ich nicht so der Teenie-horrorfilm-Fan, aber durch Zufall kam ich dazu mir diese DVD einmal anzusehen. Nachfolgend mein Bericht über den Film, der nicht so schlecht ausfällt wie erwartet.
-------
Story
-------
Julie (Jennifer Love Hewitt), Helen (Sarah Michelle Gellar), Barry (Ryan Phillippe) und Ray (Freddy Prinze Jr.) haben erfolgreich ihren Highschoolabschluss gemacht. Nachdem Helen den örtlichen Schönheitswettbewerb gewonnen hat, ist das Grund genug für eine kleine Feier am Strand.
Bei der Heimfahrt mitten in der Nacht, geht es natürlich heiß her, man ist etwas angetrunken etc. Und so kommt es wie es kommen muss.
Die 4 fahren irgendetwas an.
Schon bald stellt sich heraus, dass es sich dabei um einen Menschen gehandelt hat, der nun tot ist!
Völlig geschockt stehen die vier Jugendlichen auf der leeren Straße und schwören einen Pakt, niemandem jemals davon zu erzählen. Daraufhin versenken sie den Toten im nahegelegenen Hafen.
Diese Nacht war sehr prägend für die Freundschaft und so haben die vier danach bald nicht mehr viel miteinander zu tun.
Als Julie ein Jahr später in ihren Sommerferien (sie geht aufs College) in die Stadt zurückkehrt bekommt sie schon bald eine Nachricht mit der Aufschrift: "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast."
Auch die anderen drei müssen nun unheimliche Dinge erleben, die sie an den Vorfall im letzten Sommer erinnern.
War der Überfahrene etwa noch nicht tot und will sich nun rächen? Hatte sie damals irgendjemand beobachtet?
Schon bald kommt es zum ersten Mord...
--------------------
Meine Meinung
--------------------
Ich halte eigentlich nicht viel von solchen Filmen, da es sich meist um immer die gleiche abgedroschene Story handelt. Dennoch hat mir der Film relativ gut gefallen, soweit das in meinem Rahmen nun mal geht. Ich versuche jetzt mal zu ergründen warum.
Als erstes seien da die Sc
hauspieler erwähnt. Alles aufstrebende Jungschauspieler, die es mittlerweile etwas weiter geschafft haben, aber in diesem Film nicht wirklich überzeugen können. Sarah Michelle Gellars Darstellung der Helen ist platt und zu hysterisch, Ryan Phillippes Charakter ist ebenfalls platt und man kann sich einfach nicht mit ihnen identifizieren. Freddy Prinze Jr liefert eine einigermaßen überzeugende Darstellung seiner Rolle.
Ebenso ansehlich ist die Rolle von Jennifer Love Hewitt. Das ist aber beinahe schon wörtlich gemeint, denn als Vertreter der männlichen Spezies, darf man nicht behaupten, dass einen ihre schauspielerische Leistung beeindruckt hat.
Sie liefert eine solide Darstellung, mehr aber auch nicht.
Stellenweise ist es aber wirklich so, vor allen bei den zwei zuerst genannten Darstellern, dass die Darstellung irgendwie lächerlich und manchmal sogar unfreiwillig komisch ist. Zumindest kam das mir so vor, war aber durchaus unterhaltend.
Außerdem war es viel zu offensichtlich, wer in dem Film wahrscheinlich stirbt und wer nicht.
Dennoch ist der Film auf seine Art unterhaltend.
Der Film ist recht düster gehalten und wartet mit recht guten Schockeffekten und -momenten auf. Auch die stetig ansteigende Spannung des Films kann sich sehen lassen.
Der Film ist in der ungeschnittenen 18er Version auf DVD, jedoch ist er bei weitem nicht so blutig, dass das gerechtfertigt wäre.
Fraglich ist jedoch, ob man mit dem Ausgangspunkt des Films, so einen Unfall zu vertuschen, einen moralischen Denkanstoß geben wollte. Ich nehme das sogar beinahe an, aber letztendlich war der Film vom Tiefgang her nicht überzeugend genug, dass man sich darüber noch weitgehend irgendwelche Gedanken drum gemacht hätte.
Der Film bietet also wenig Tiefgang, wirkt manchmal etwas komisch, ist dafür aber ziemlich spannend und das ist doch für gute Abendunterhaltung genügend.
Ich hatte vom Film weitaus weniger erwartet und wurde also dementsprechend positiv überrasch
t.
---------------
Bild & Ton
---------------
Das Bild ist kontrastreich und scharf. Auch in den dunkleren Szenen gibt es kein Rauschen des Bildes oder sonstige Bildfehler. Hier hat man sich Mühe gegeben.
Der Ton ist ebenfalls sehr gut gelungen. Klarer Sound, der mit den Effekten und dem Soundtrack eine gute Verbindung eingeht. Natürlich ist der Film in Dolby Digital 5.1 und wahlweise in Deutsch oder Englisch ansehbar. Daneben gibt es noch 14 Untertitel.
----------------
DVD-Extras
----------------
Neben dem Kinotrailer, gibt es noch Filmografien und einen Audiokommentar des Regisseurs Jim Gillespie. Leider ist der Audiokommentar nicht sehr gut gelungen.
Alles in allem wieder mal entäuschende Extras...
-------
Fazit
-------
"Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" ist für Freunde des Genres sicher eine Bereicherung, für mich jedoch nur gute spannende Unterhaltung für den Abend. Ich würde dem Film 3-4 Sterne geben, wegen der wenigen Extras, gibt es aber wieder Abzug, so kommt es zu knappen 3 Sternen.
Eine Kaufempfehlung kann ich also nur denen aussprechen, die sich solche Horror-Filme durchaus gerne mal anschauen, ohne dabei viel Tiefgang zu erwarten.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich DVD Video Film

