Dungeons & Dragons (DVD)
Fantasyfilm - Dungeons & Dragons (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... wer Drachen beherrscht, ist wahrhaft mächtig!" bestellt hat war ich am Anfang nicht begeistert davon. Ich konnte mir unter dem Titel ... mehr

Fantasyfilm
Dungeons & Dragons (DVD)

JackT1000

Name des Mitglieds: JackT1000

Produkt:

Dungeons & Dragons (DVD)

Datum: 10.11.10

Bewertung:

Vorteile: Action, Instrumental Score

Nachteile: Teils nervige Charaktere, teils schlechte Schauspieler

Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi.de unter meinem dortigen Namen Jack100 am 25.06.2010 veröffentlicht.

Vorab: Hier geht es nur um den Film.


"Dungeons and Dragons" ist ein Fantasyfilm mit bekannten Schauspielern. Doch kann der Film die Erwartungen erfüllen?


Film:

Originaltitel: Dungeons & Dragons
Jahr: 2000
Laufzeit: ca. 103 Minuten
FSK: 12
Regie: Courtney Solomon
Darsteller: Justin Whalin, Marlon Wayans, Zoe McLellan, Jeremy Irons, Thora Birch, Bruce Payne, Lee Arenberg, Kristen Wilson


Story:

In der Welt Izmir will der Magier Profion die Macht an sich reißen. Dies erhofft er sich mit Drachen, grünen Drachen,kann diese aber nicht kontrollieren. Da erfährt er, daß es eine Möglichkeit gibt, die roten Drachen zu kontrollieren mit Hilfe eines Zepters. Eine Karte soll den Weg dorthin weisen. Profion will diese Karte haben und schickt seine Leute, angeführt von Damodar (Bruce Payne) los, um diese zu holen. Doch als die Männer eintreffen, befinden sich auch die Diebe Ridley (Justin Whalin) und Snails (Marlon Wayans) im Schloss, wo sie von Marina (Zoe McLellan) erwischt werden, als sie einige Gegenstände an sich nehmen. Während Marinas Mentor getötet wird, kann sie zusammen mit den Dieben, der Karte, sowie dem Zwerg Elwood (Lee Arenberg), dem sie begegnen, flüchten, doch Damodar ist ihnen auf den Fersen.

Auf der Suche nach dem Zepter wird Marina gefangen genommen und Damodar fällt die Karte in die Hände, doch Ridley hat das Auge des Drachen, was Damodar noch benötigt. Ridley und Snails wollen die Karte holen und Marina befreien, doch wird Snails von Damodar getötet und Ridley schwer verletzt. Nur mit Marinas Hilfe kann Ridley entkommen und findet sich bei den Elfen wieder, die ihm helfen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Zepter, doch die Zeit drängt, denn Profion zettelt schon einen Aufstand gegen die Herrscherin (Thora Birch) an.


Darsteller:

Justin Whalin spielte Jimmy Olsen in der 90er Jahre Serie "Superman - Die Abenteuer von Lois und Clark".

Marlon Wayans ist in Filmen wie "G.I.Joe", "White Chicks", "Ladykillers", "Norbit" oder "Dance Flick" zu sehen.

Zoe McLellan hatte eine Nebenrolle in der Serie "JAG" und spielte in dem Film "Abbotts" mit.

Jeremy Irons ist bekannt aus Filmen wie "Der rosarote Panther 2", "Stirb Langsam 3", "Time Machine", "Das Geisterhaus" oder "Der Mann mit der eisernen Maske".

Thora Birch spielte in "Das Kartell" mit.

Bruce Payne ist in "Passagier 57" oder der Fortsetzung zu "Dungeons & Dragons" zu sehen.

Lee Arenberg spielte auch in der "Fluch der Karibik" Trilogie" mit.

Kristen Wilson ist in "Dr. Dolittle 1-3" oder "Soccer Mom" zu sehen.


Regie:

Courtney Solomon führte auch bei "Der Fluch der Betsy Bell" Regie.


Meinung:

Im Grunde ist "Dungeons & Dragons", basierend auf einem Rollenspiel, ein unterhaltsamer Film. Doch gibt es einige Dinge, die doch recht störend sind. Gleich zu Anfang bekommt man durch eine Stimme im Hintergrund eine kurze Einführung, um was es überhaupt geht. Viel zu kurz, und im Grunde überflüssig. Etwas länger hätte dies schon sein können, um den Zuschauer schon mal auf den Film einzustimmen. Auch wirkt der Film etwas gehetzt, so daß kaum Zeit bleibt, um die Charaktere mehr in den Vordergrund zu stellen. Profion ist der Böse, soviel wird dem Zuschauer gleich am Anfang klar gemacht, ebenso, um was es ihm geht. Dann ist man auch schon bei Ridley und Snails, die auf Marina treffen. Immerhin gibt es viel Action zu sehen, die meist aus Schwertkämpfen besteht. Zum Schluss gibt es noch eine große Schlacht zwischen Drachen, doch ist diese recht kurz ausgefallen, als daß er sonderlich begeistern könnte. Ebenso der Kampf zwischen Ridley und Damodar ist zu kurz und hätte doch etwas mehr bieten können.

Justin Whalin ist kein Actionheld. Zu sehr sieht er nach Mädchenschwarm aus und nicht wie ein Actionstar. Zu arrogant spielt er außerdem den Ridley, daß einem als Zuschaue doch oft die Sympathie für diesen Charakter fehlt. Auch als er das Zepter in den Händen hält, um es gegen Profion einzusetzen, wirkt diese Szene doch sehr übertrieben dargestellt von ihm, wobei er sich wohl an Jeremy Irons gehalten hat, der hier sehr übertrieben und nicht sonderlich überzeugend spielt, und daß, obwohl er doch zu den Besten Schauspielern gehören soll und auch sonst seine Rollen mit Bravour gemeistert hat, denkt man an "Stirb Langsam 3" oder "Der Mann in der eisernen Maske". Marlon Wayans ist die Nervensäge schlecht hin. Hier geht er einem als Snails doch sehr auf die Nerven, was wohl komisch wirken soll, aber seine Wirkung verfehlt. Man kann ihn am Besten mit Seann William Scott vergleichen, der solche ähnlichen Rollen spielt und auch nur noch nervt. Wenn Marlon Wayans und Seann William Scott einen Film zusammen drehen würde, wäre daß eine ziemliche Härteprobe für den Zuschauer und die Zuschauerin. Thora Birch ist auch nicht gerade überzeugend, hat aber eine zu kleine Nebenrolle, als daß sie es noch schlimmer hätte machen können oder hätte zeigen können, daß sie mehr kann. Einzig Bruce Payne als Handlanger des Bösewichts überzeugt und nimmt seine Rolle ernst, auch wenn nicht verständlich ist, wieso seine Lippen blau sein müssen, ebenso Zoe McLellan, die auch optisch hübsch anzuschauen ist.

Die Special Effects des Filmes sind doch sehr ersichtlich und wirken mehr wie aus einem Computerspiel. Nur selten wirken die Effekte besser, wie bei den Energieblitzen, die geschleudert werden. Im Grunde geht es noch als in Ordnung, aber für eine Kinoproduktion sollte doch eigentlich mehr drinne sein.

Etwas verwirrend ist auch das Ende des Filmes, welches ich nicht vorwegnehmen möchte. So ist es mehr ein offenes Ende und kündigt eine Fortsetzung an, die ja auch gedreht wurde.

Positives kann man aber noch mehr als die schauspielerische Leistung von Zoe McLellan und Bruce Payne dazu zählen. Der Instrumental Score, welcher sehr heldenhaft komponiert ist und sich als hörenswert erweist.

"Dungeons and Dragons" kann man sich anschauen, allerdings stören die teils schlechten schauspielerischen Leistungen sowie einige nervige Charaktere das Filmvergnügen. Wer sich den Film anschaut, sollte die Erwartungen etwas niedriger halten. Eine Empfehlung gibt es trotzdem, da der Actionanteil hoch ist und gerade noch anzuschauen ist.

Fazit: Siehe Bericht