Die rabenschwarze Nacht - Fright Night (DVD)
Fright Night - Die rabenschwarze Nacht - Fright Night (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... Kumpel von Jerry gebissen, der sich auch in einen Vampir verwandelt, und seine Freundin Amy (Amanda Bearse) wird von Jerry entführt... mehr

Fright Night
Die rabenschwarze Nacht - Fright Night (DVD)

JackT1000

Name des Mitglieds: JackT1000

Produkt:

Die rabenschwarze Nacht - Fright Night (DVD)

Datum: 10.02.12

Bewertung:

Vorteile: Spannung, Musik

Nachteile: -

Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 sowie bei Ciao unter meinem dortigen Namen JackT100 veröffentlicht.




Vampirfilme sind heute ja nicht mehr so wie früher. Im Kino hat man den liebenden Vampir, der am Tag sogar herumlaufen kann, wie ich es im "Twilight" Trailer gesehen habe, im TV hat man sexhungrige Vampire, die die ganze Zeit nur rummachen (Vampire Diaries). Aber es gab auch mal eine Zeit, da war der Vampir cool. So kann man den klassischen Vampir in "Fright Night - Die rabenschwarze Nacht" sehen, wobei der Film sich aber auch etwas abhebt von den Klassikern und das Ganze dann auch in die Gegenwart gepackt ist. Und um sicherzugehen: Hier geht es um das Original von 1985, denn 2011 erschien ein Remake dieses Filmes, von dem es 1988 auch eine Fortsetzung gab.




Film:

Originaltitel: Fright Night
Jahr: 1985
FSK: 16
Laufzeit: ca. 102 Minuten
Regie: Tom Holland
Darsteller: William Ragsdale, Roddy McDowall, Chris Sarandon, Amanda Bearse




Story:

Charley Brewster (William Ragsdale) bekommt neue Nachbarn und ist nach kurzer Zeit der Meinung, daß einer ein Vampir ist, wird er doch Zeuge einiger Merkwürdigkeiten, welche sich nicht anders erklären lassen. Aber seine Glaubhaftigkeit wird in Frage gestellt, sind Vampirnachbarn nicht etwas alltägliches. Er bittet den Filmstar Peter Vincent (Roddy McDowall), welcher in vielen Vampirfilmen zu sehen ist, um Hilfe und der erst das Ganze auch nicht glauben will, aber als er bemerkt, daß Jerry Dandridge (Chris Sarandon) kein Spiegelbild hat, ändert sich alles. Doch dann wird Charley´s Kumpel von Jerry gebissen, der sich auch in einen Vampir verwandelt, und seine Freundin Amy (Amanda Bearse) wird von Jerry entführt. Charley und Peter nehmen den Kampf gegen Jerry, seinem Handlanger und Charley´s ehemaligem Kumpel auf. Aber werden sie gewinnen?




Darsteller:

William Ragsdale spielte in "Mannequin 2" und "L.A. Blues" sowie "Fright Night 2 - Mein Nachbar der Vampir" mit.

Roddy McDowall ist in "Fright Night 2 - Mein Nachbar der Vampir" und "The Color Of Evening" zu sehen.

Chris Sarandon spielte in "Die Braut des Prinzen" und dem Remake von "Fright Night" mit.

Amanda Bearse ist in "American Eiskrem" zu sehen und spielte Marcy in der Serie "Eine schrecklich nette Familie".




Regie:

Tom Holland führte auch bei "Fatal Beauty" und "Die Aushilfe" Regie.




Meinung:

"Fright Night" ist ein Horrorfilm, welcher jetzt nicht irgendwelche Splattereinlagen bietet. Dieses ist schon mal ein positiver Punkt, irgendwelche Splatterszenen mag ich nicht sonderlich bei Horrorfilmen. Im Grunde bekommt man hier auch mehr einen Thriller zu sehen, denn im Film geht es nicht nur darum, daß Charley versucht, Jerry als Vampir zu überführen, es ist auch so, daß Jerry ein Spiel mit Charley spielt, wobei er auch seine Vampirkräfte nutzt. So ist man sich nicht sicher, was Jerry als nächstes plant und hat so schon Punkte an Spannung gewonnen, auch wenn es in der ersten Filmhälfte wenig spannend zugeht. Einige Sachen überraschen einen auch nicht sonderlich und sind vorhersehbar, aber der Part mit Jerry ist doch gelungen, wobei das Interesse auch nicht nachläßt. Am Ende gibt es noch das typische Horrorende, in der noch etwas angedeutet wird, aber darauf nicht mehr eingegangen wird, weil eben der Film zu Ende ist. Aber es gibt ja auch eine Fortsetzung zum Film, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Schluß beim Film dann so gewollt ist, um eine Fortsetzung anzukündigen, da es eben ein typisches Horrorfilmende ist.

An Action gibt es nicht viel zu sehen, zumal der Film auch mehr ruhig gedreht ist. Erst zum Schluß gibt es Action zu sehen, wenn Peter Vincent gegen Charley´s Kumpel, welcher nun ein Vampir ist und sich in einen Wolf verwandelt hat, kämpft. Charley und Peter kämpfen noch gegen Jerry und seinen Handlanger, wobei die Kämpfe doch die richtige Länge haben und nicht zu kurz wirken. Hier gibt es auch die meisten Special Effects zu sehen, auf die der Film zuvor größtenteils verzichtet hat. Doch auch hier gibt es keinen Überschuß an Effekten zu sehen, wie man es heute wohl zu sehen bekommen würde. Die Veränderung von Jerry´s Handlanger sowie die Rückverwandlung von Charley´s Kumpel von Wolf in Vampir sind nur einige Dinge, die es zum Schluß zu sehen gibt und auch gut gemacht sind.

Musikalisch ist das Ganze auch ruhig gehalten, gibt es doch meist langsame instrumentale Musik zu hören, wobei auch die Melodie von dem Song "Come To Me" von Debra Holland zu hören ist, welcher im zweiten Teil von "Fright Night" zu hören ist. Hier gibt es das Ganze instrumental.

Schauspielerisch ist der Film gut. William Ragsdale macht zwar nicht viel, außer zu versuchen, die Leute zu überzeugen, daß sein Nachbar ein Vampir ist, aber er macht seine Sache gut, auch wenn man sich etwas mehr Abwechslung in seine Rolle gewünscht hätte. Roddy McDowall kommt da besser herüber und ist, neben Chris Sarandon als Jerry, eine der sympathischeren Filmfiguren. Mit einer leichten Prise Humor gibt er den Peter Vincent wider und überzeugt genau wie Chris Sarandon als undurchschaubaren Vampir. Amanda Bearse, bei der ich immer an ihre Rolle als Marcy in "Eine schrecklich nette Familie" denken mußte, gibt ihre Rolle auch überzeugend wider, bleibt aber doch mehr im Hintergrund und kann schauspielerisch im Grunde auch nur wenig zeigen. Zum Schluß darf sie in einem weißen, teils durchsichtigen Kleid auch ihre Reize präsentieren.

Die deutsche DVD ist ungeschnitten und bietet auch eine gute Synchronisation.

"Fright Night" ist ein teils spannender Horrorfilm, zwar mit wenig Action, dennoch wird der Film nicht langweilig, was auch an Roddy McDowall als Peter Vincent liegt. Eine Empfehlung.




Info zur DVD:

Bild: 2,35:1 (Anamorph 16:9)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Surround), Englisch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0 Mono), Spanisch, Italienisch (beide in Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Türkisch, Tschechisch, Ungarisch, Bulgarisch, Dänisch, Norwegisch
Bonus: Filmographien, Filmtrailer

Fazit: Guter Film