Die Bartholomäusnacht (DVD)
Bluthochzeit - Die Bartholomäusnacht (DVD) DVD Video Film

Neuester Testbericht: ... ihrem angetrauten Mann das Leben rettet. Gespielt wird der Liebhaber von Vincent Perez. Margot ist eine sehr selbstbewusste und sta... mehr

Bluthochzeit
Die Bartholomäusnacht (DVD)

XXLALF

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Die Bartholomäusnacht (DVD)

Datum: 26.12.10

Bewertung:

Vorteile: Geschichte hautnah verpackt

Nachteile: Keiner

So langsam aber sicher finde auch ich gefallen an recht blutrünstigen Filmen, wobei mich das Cover der DVD "Die Bartholomäusnacht" ungemein ansprach, darauf eine bildhübsche Frau, die irgendwie einen entsetzten Eindruck macht, mit einem langen, weißen blutverschmierten Kleid abgebildet ist. Na ja, und der Name "Bartholomäusnacht" der klingt doch wie Musik in meinen Ohren, wenngleich ich ehrlichgesagt mit dem Titel nicht arg viel damit anzufangen wusste. Jedoch zu was gibt es so was wie Bücher, in welchen man nachschlagen kann. Und dort wurde ich auch fündig. Und zwar im Horror-Lexikon, das ich mir von der städtischen Bücherei entlieh. Darin steht, dass in der Nacht zum 24.08.1572, der Nacht des Tages des Hl. Bartholomäus, sich in Paris ein Massaker menschlichen Horrors ereignet hat, in dessen Rahmen französische Katholiken mehrere tausende Hugenotten (Protestanten) erbarmungslos ermordeten und Paris zum Schlachtfeld eines absonderlichen Glaubenskrieg machten. Ursprünglichen waren die Hugenotten nur angereist um der Eheschließung ihres Königs mit der katholischen Margot de Valois beizuwohnen. Was jedoch dann geschah, davon handelt dieser Film, wobei ich anmerken möchte, dass dies mein erster Historienfilm ist, von welchem ich heute schreiben werde.

Und da ich das Cover des Films zur Hand habe, tippe ich heut mal wieder die Inhaltsangabe ab.

Margot, Schwester von Charles IX. König von Frankreich und Tochter von Catherine de Médicis wird gegen ihren Willen mit dem protestantischen König Henry de Navarre verheiratet. Inmitten von Intrigen und Tod stellt sie sich auf die Seite der Verfolgten Protestanten und auf die Seite ihres Mannes. Ihre Liebe gehört aber einem anderen....

Hört sich doch wahrlich so an, als ob Margot, die von der betörenden Isabelle Adjani gespielt wird, nicht nur einem Mann ihr Vertrauen und ihre Liebe schenkt. Ja, Margot ist und handelt wie eine Dirne, wobei sie maskiert auf die Straße geht, und sich dort einen Mann aussucht, der ihr gefällt, dem sie ihre Hochzeitnacht schenkt. Margot ist meiner Meinung nach eine bildhübsche, sinnlich wirkende wie auch frivole junge Frau, die das hinterlistige Intrigenspiel, das von ihrer eigenen Familie ausgeht, erst viel später durchschaut. Sie ist es nicht, die eine Ehe eingehen will, noch dazu mit einem Mann, dem sie nichts abgewinnen kann. Aus ihrem Mund kommt kein "Ja-Wort", als sie vorm Traualtar steht, wobei nur ein Schubs von hinten, den ihr ihr eigener Bruder verpasst, als Einwilligung zur Ehe gedeutet wird. Ja, sie ist Katholikin, wobei er dem protestantischen Glauben angehört.

Normalerweise ist es in dieser Zeit, Anfang des 16. Jahrhunderts ein Ding der Unmöglichkeit, dass zwei vermählt werden, die nicht der gleichen Konfession angehören. Aber bei dieser Vermählung steht nicht Liebe im Mittelpunkt, sondern es soll endlich Frieden einkehren in dem zerrissenen Land, in welchem ein recht blutiger Glaubenskrieg herrscht. Im Grunde fragt keiner nach Liebe und Gefühlen, sondern das ganze basiert auf einer eiskalten
Berechnung, wobei der König mit dieser Konfessionsverschiedenen Heirat seiner Schwester nur ein Symbol setzt, dass dem Volk zeigt, wie tolerant er gegenüber seinem andersgläubigen Volk sein kann, und wie wichtig es ihm ist, diesen Glaubenskrieg zu beenden.

Anfangs ist Margot ja gegen ihre Zwangsverheiratung, zumal es ihr erst mit der Zeit klar wird, dass ihre Mutter und ihre Brüder nicht auf ihr Wohl bedacht sind, sondern sie als Mittel zum Zweck missbrauchen. Und obwohl sie von den anderen, sowie von ihrem eigenen Mann zu hören bekommt, dass sie von ihrer eigenen Mutter "verraten, verkauft, missbraucht" wurde, kann Margot es in ihrer Blauäugigkeit und Treuherzigkeit nicht glauben, dass eine Mutter, die sie so abgöttisch liebt, so etwas mit ihr tun kann. Aber Margot lernt schnell, zumal ihr ihr junger protestantischer Liebhaber, dem sie ihre Hochzeitnacht schenkt, die Augen öffnet, sie aus ihrem Dornröschenschlaf wachrüttelt, sodass sie die Intrigenspiele am Hof entdeckt, und gleich zweimal ihrem angetrauten Mann das Leben rettet. Gespielt wird der Liebhaber von Vincent Perez.

Margot ist eine sehr selbstbewusste und starke Frau, die ganz genau weiß was sie will, sprich sie sich den selber aussucht, mit welchem sie sich vergnügt. Sie lässt sich von niemand etwas vorschreiben, wobei sie sich von ihren Gefühlen, ihrem gesunden Menschenverstand leiten lässt. Ihr ist es auch egal, ob der Mann, den sie sich für eine Nacht aussucht, Protestant oder Katholik ist. Margot ist jedoch nicht nur fähig körperliche Liebe zu schenken, sondern sie kümmert sich aufopfernd und liebevoll auch um die verwundeten, jener blutigen Nacht, ganz gleich welcher Konfession sie angehören.

Ja, Henry, König von Navarre, der von Daniel Auteuil gespielt wird, ist Protestant, in diesem überwiegend katholischen Paris. Aus Überzeugung und aus reinem gottesvertrauen ihrem protestantischen Glauben gegenüber, tragen sie voller Stolz ihre schwarze Kleidung, beinahe schon wie eine Uniform, obwohl sie sich in der Minderzahl wissen. Sehr stark sind die Protestanten in ihrem Glauben verwurzelt, der ihnen Kraft und Mut zum weiterkämpfen gibt, deren Anführer König Henry, Margots Mann ist.

Henry, König von Navarre muss nicht lang überlegen, ob er mit Margot die Ehe eingehen will oder nicht, zumal er mit dieser Verbindung auf den Thron von Frankreich spekuliert. Nun, auch ihm wäre es freigestanden die Hochzeitnacht mit einer anderen zu verbringen, jedoch ahnt er bereits, dass gegen ihn und seines gleichen ein Komplott geschmiedet wird und er nicht mehr lang zu leben hat.

Ja, und jetzt werden diese Intrigenspiele sichtbar, die gegen ihn geführt werden. Von Grund her haben die Königinmutter und die Brüder seiner Frau, ihn von Anfang an beseitigen wollen, was er jedoch schon in seiner Hochzeitsnacht durchschaut. Wie ein Lockvogel wird die arglose Margot eingesetzt damit Henry mit seinem Hofstaat am Hof des französischen Königs antanzt. Sozusagen wird Henrys Volk, wie eine Schafherde zur Schlachtbank geführt. Und als das Rudel zusammengetrieben ist, stellt sich Margot schützend vor ihren Mann und versichert zum ersten Mal vor ihrer Familie, dass sie zu Henry steht, und dass sie ihn verschonen sollen. Und beim zweiten Mordversuch entgeht er nur knapp einem Giftmord, als er sich mit einer Konkubine einlässt, der nichtsahnend ein vergifteter Lippenstift zum Verhängnis wird. Auch dem dritten Anschlag entkommt
er nur knapp, wobei da mehr der Zufall mitgespielt hat.

Damit er dem Blutrausch der Katholiken entrinnen kann, tritt er durch gutes Zureden seiner Frau zum katholischen Glauben über, jedoch mehr zum Schein als Sein.

Und dann ganz zum Schluss rettet er seinem Feind, dem König von Frankreich, der auch nach seinem Leben trachtet, bei einer Wildscheinjagt sein Leben.

Doch wer ist dieser französische König Charles IX, der von Jean-Hughes Anglade gespielt wird? Im Grunde ist es ein armes, durchsetzungs- und willensschwaches Schwein, der wohl die Krone und das Zepter trägt, aber von seiner recht dominanten Mutter nur als Werkzeug benutzt wird. Sie führt das Regiment, welchem er sich zu beugen hat. Krank und einsam wirkt er nicht nur, sondern er ist es auch, wobei er in den Augen des Hofstaats ledig und kinderlos ist, jedoch mit einer bürgerlichen, die er liebt und welche er ab und zu besucht ein Kind hat, das er abgöttisch liebt. Sentimental, verträumt und gutgläubig, so kann man seinen Charakter beschreiben, wobei ihm erst bei der Wildschweinjagt klar wird, es ihm wie Schuppen von den Augen fällt, wie hinterlistig seine Mutter, sowie seine Brüder sind, die tatenlos zusehen, wie er vom Wildschwein angegriffen und zerfleischt wird. Dieses Tatenlose zusehen hat Folgen für seine Brüder, sodass er sie vom Hof verbannt. Im gleichen Zug fällt er versehentlich einem Giftanschlag zum Opfer, das ein langes qualvolles Siechtum hinter sich herzieht, was jedoch seinem Schwager gegolten hat.

Lang muss niemand überlegen, wer hinter dem Arsen-Giftanschlag steckt. Die Schwiegermutter, sprich, die eiskalt, berechnete, skrupellose Königinmutter (Virna Lisi), die wirklich ein recht finsteres, böses, ja fast schon gespenstisches, spitzes Gesicht hat, ist darauf gekommen, die Seiten eines wertvollen und seltenen Buchs mit Arsen zu präparieren, das jedoch unglücklicherweise ihr eigener Sohn, der König von Frankreich, in die Hände, sprich Finger bekommt. Überhaupt steckt sie, als Drahtzieherin, einzig und allein hinter all den hinterlistigen und heimtückischen Mordversuchen, welche ihren Schwiegersohn treffen sollten, ohne Rücksicht darauf, dass sie im gleichen Zug ihre Tochter zur Witwe macht. Lang müsste sie ja das Witwendasein nicht führen, zumal sie schon den nächsten Schwiegersohn, ein spanischer König, im Visier für sie hat. Ja, nicht nur gegenüber ihrem Schwiegersohn ist sie böse und hinterlistig, auch gegenüber ihren eigenen Kindern, wobei jedes Mittel recht ist, nur dass sie sich mit den Protestanten anlegen, sprich sie niedermetzeln. Richtiges Mitleid, ja Trauer, empfindet sie nicht mal für ihren eigenen Sohn, der im Endstadium seines langen, qualvollen Siechtums Blut schwitzt. Wer ihm bis zur letzten Stunde beisteht ist seine Schwester, die sich Tag und Nacht liebevoll und aufopfernd um ihn kümmert.

Ja, das wären so im Großen und Ganzen die Charaktere der durchweg grandiosen Schauspieler gewesen.

Doch wie hat dieser Film "Die Bartholomäusnacht" auf mich gewirkt?

Dazu muss ich gleich von vornherein sagen, dass ich es nicht so mit den Filmen habe, die die Geschehnisse vergangener Zeit aufzeichnen. Klar bekommt man etwas von dem blutigen Glaubenskrieg mit, wobei der Film mit der doch recht punktvollen Hochzeit- Zeremonie anfängt, die mit einer wirklich einzigartigen musikalischen Untermalung, den sakralen wunderschönen, kraftvollen Gesängen, stattfindet. Und jetzt merkt man schon, was für Intrigen da im Vorfeld geschmiedet wurden, wenn man den Blicke, die die Königsmutter ihren Söhnen zuwirft, Glauben schenken darf. Ein abgekartetes Spiel, das nur aus Gestik und Mimik besteht, und jeder gleich weiß, was er zu tun hat. Die Bösartigkeit der Königinmutter steht ihr buchstäblich in den Augen, wobei die Redewendung: "Wenn Blicke töten könnten" 100%ig bei ihr zutrifft.

Im gewissensinne stecken Königshaus (Politik) und Kirche unter einer Decke, denn aus Margots Mund kommt kein "Ja Wort", und dennoch gibt die Kirche ihren Segen dazu. Jeder hofft auf Frieden, der sich jedoch nicht einstellt, sondern in einem recht blutigen Massaker endet. Das ganze nimmt gleich nach der Hochzeit seinen Lauf, und dauert sechs Tagen, bis der religiöse Wahnsinn, was schon einem Fanatismus gleicht, in der Bartholomäusnacht eskaliert. Abertausende Protestanten, oder Hugenotten, wie sie im Film betitelt werden, werden durch die Lanzen der Katholiken getötet. Recht blutig und brutal geht es in diesem Film zu, wobei auch Szenen gezeigt werden, die genauso gut einem Film aus dem 3. Reich entsprungen sein könnten. Massenweise werden die Toten auf Karren abtransportiert und wie Unrat in eine Grube gekippt, die außerhalb der Stadt liegt.

Was mich selber sehr bewegt hat, war, wie sich Margot liebevoll und aufopfernd um die verwundeten gekümmert hat, ganz egal was für eine Konfession sie angehören. Auch bei den letzten Szenen, musste ich stark mit den Tränen kämpfen, wobei nur sie allein, ihrem Bruder in seinem langen qualvollen Siechtum, bis zur letzten Stunde nicht von seiner Seite gewichen ist.

Und noch eine recht bewegende Szene, die ich kurz beschreiben möchte. Margots Liebhaber, mit welchem sie ihre Hochzeitnacht verbrachte hat, weiß, dass auch er diesem Massaker zum Opfer fallen wird, wobei er als Liebesbeweis von ihr verlangt, dass sie seinen Kopf zu sich nimmt, und in seinem Gedenken seine Lippen ganz zärtlich küssen soll.

Richtig abartig hört sich das meiner Meinung an, wobei sie ihm diesen letzten Wunsch erfüllt. Einbalsamiert und eingewickelt in Tüchern, nimmt sie den Kopf ihres Liebsten entgegen und hegt ihn wie einen wertvollen Schatz. Etwas gruselig fand ich die Szene schon, als man den Kopf auf einem Regal oder Bord stehen sah, wobei gerade diese Szene Erinnerungen an meine Schulzeit wachrüttelte.

Sicher ist vielen bekannt, dass auch Johannes der Täufer, ein Apostel Jesus, seinerzeit geköpft wurde, wobei in einer kleinen Kapelle unweit meines Heimatorts, die dem Johannes des Täufers geweiht ist, in einer kleinen, seichten Schale ein abgetrennter Kopf liegt. Au Mann, wie graust und ekelte ich mich damals als Schulkind, wobei dieser abgetrennten Kopf nicht aus meinem Blickfeld weichen wollte. Unentwegt starrte mich dieser an, wobei mir das erste Mal, als ich diesen Kopf in der Schale sah, richtig schlecht wurde, sodass ich die Kapelle verlassen musste. Und doch zog es mich immer wieder in diese kleine Kapelle, wobei ich mit meinen Eltern in aller Ruhe diesen Kopf von allen Seiten ganz genau ansah, bis ich letztendlich diese Skulptur als etwas völlig normales sah.

Und so in etwa stelle ich mir auch diese Frauen im 16. Jahrhundert vor, die überhaupt keinen Ekel empfanden, es als Normal hinnahmen, als neben ihnen die Köpfe nur so rollten, oder sie die vielen verwundeten und ermordeten zu Gesicht bekamen. Der Mensch gewöhnt sich an den Anblick, des Ekels und des Grauen. Klar, unvorstellbar ist so was schon, dass zart gebaute, hübsche Frauen sich unter die Meute der Krieger mischen, und mitjubeln, wenn wieder ein Protestant dran glauben musste.

Auch wenn sehr viele Gräueltaten, Massaker usw. gezeigt werden, sozusagen körperliche Gewalt, tut am Ende das hinterlistige Intrigenspiel der eigenen Familie viel mehr weh, weil keiner dem anderen mehr trauen und vertrauen kann. Und das kommt in diesem Film viel mehr zum Tragen, weil Margot in ihrem Gottvertrauen einfach nicht glauben kann, dass ihre Mutter, die sie beinahe schon abgöttisch liebt, sie als Mittel zum Zweck benutzt. Ich kann diese Szene nicht beschreiben, als ihr so langsam klar wird, was für eine Rolle sie in diesem recht blutigen Spiel spielt, und in ihr innerlich eine Welt zusammenbricht. Hasserfüllt, jedoch ohne irgendwie Mitleid etc. zu verspüren, wirft sie ihrer Mutter vor, dass sie noch nie Liebe für ihre Kinder noch für ihren Mann empfunden hätte.

Und dennoch muss ich sagen, dass sich gerade diese Szenen in etlichen Dramen wiederholen, in welchem ein Mutter-Tochter-Konflikt ausgetragen wird. Ganz spontan fällt mir dazu der Film "Herbstsonate" von Ingmar Bergman ein. Seelische Gewalt, die viel tiefer unter die Haut geht, finde ich viel schlimmer zu ertragen, als körperliche, deren Wunden irgendwann verheilen.

Daten zur DVD "Die Bartholomäusnacht"

Darsteller: Isabelle Adjani, Daniel Auteuil, Vincent Perez, Jean-Hugues Anglade, Virna Lisi
Regisseur(e): Patrice Chéreau
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
Erscheinungstermin: 29. August 2008
Produktionsjahr: 1994
Spieldauer: 162 Minuten

Extras: Keine vorhanden. Außer Kino-Trailer im Vorspann

Ein Wahnsinns Film, der nicht nur temporeich, sehr sinnlich und farbenprächtig ist, sondern durch die Handlung ein recht düsteres Bild bekommt, das jedoch einen Historischen Hintergrund hat. Irgendwie ein recht aufwühlender Film in jeder Hinsicht, ob es nun um Macht oder Leidenschaft geht. So hab ich ihn zumindest empfunden, wobei die Handlung im Chaos eines Blutrauschs endet, der anfangs noch irgendwie gesteuert wirkt, jedoch je mehr Blut vergossen wird, das ganze außer Kontrolle gerät. Mit solchen Bildern des Grauens und Schaudern vor Augen, lässt der Film einen verstörten Zuschauer zurück, dem die blutige Sinnlosigkeit von (Glaubens-) Kriegen vor Augen geführt wird.

Ein genialer Film in ungekürzter Langfassung (164 Minuten) den ich als sehr sehenswert einstufe und somit die volle Punktezahl vergebe.

Fazit:

Mein Gott ist nicht dein Gott, doch welcher Gott ist Gott?
Drum schlagen wir in seinem Namen uns gegenseitig tot!

Fazit: Siehe unterer Abschnitt