Der Pate II (DVD)
Zwei Generationen in einem Film - Der Pate II (DVD) DVD Video Film

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Zwei Generationen in einem Film
Der Pate II (DVD)

jimmy1138

Name des Mitglieds: jimmy1138

Produkt:

Der Pate II (DVD)

Datum: 10.11.08, geändert am 06.02.10 (99 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Schauspieler, Drehbuch, Regie, Kamera

Nachteile: Darstellung der Mafia

Inhalt:
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Der Film erzählt zwei Geschichten paralell. Daher eine kurze Zusammenfassung beider Geschichten separat.

Geschichte eins - Vito Corleones Aufstieg:
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Im Sizilien zur Jahrhundertwende wird der Vater des jungen Vito Andolini vom lokalen Mafiafürsten getötet, auch seine Mutter und sein größerer Bruder fallen dem Zorn des Paten zum Opfer. Der kleine Vito kann nur knapp entgehen und emigriert nach Amerika, wo er den Namen Vito Corleone (nach seiner Heimatstadt) annimmt.
Doch auch in der neuen Heimat - Vito lebt in New York - kommt dem jungen Vito (Robert de Niro) das organisierte Verbrechen in die Quere. Er verliert seinen Job an einen Verwandten des lokalen Paten, geht danach, um seine junge Familie zu ernähren, illegalen Geschäften mit seinen Freunden Tessio und Clemenza nach, aber auch da möchte der Pate seinen Anteil daran haben.
Schließlich hat Vito genug und macht sich daran, den verhaßten Paten zu eliminieren und selbst zum Mafiaboss aufzusteigen.

Geschichte zwei - Michael Corleone und die 50er:
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Michael Corleone (Al Pacino) ist nach den Geschehnissen von Teil eins der Chef des Corleone Clans und hat New York in Richtung Nevada verlassen. Dort möchte er sich ins Glückspielgeschäft einkaufen. Trotz Versprechungen an seine Frau Kay (Diane Keaton) ist es dem Clan noch immer nicht gelungen, komplett in legale Geschäftsbereiche zu wechseln.
Doch es kommen noch turbulentere Zeiten auf Michael zu: zuerst wird ein Mordanschlag auf seine Familie verübt, hinter dem er Hyman Roth (Lee Strasberg) und seinen eigen Bruder Fredo (John Cazale) vermutet, dann scheitert ein Versuch mit Roth und anderen Partnern Geschäfte in Kuba zu machen an der Revolution Fidel Castros und schließlich wird Michael in eine Untersuchung des Senats verstrickt. Während seine Feinde versuchen, die Schlinge um ihn enger zu ziehen, setzt Michael zum finalen Gegenschlag an, doch zu einem hohen Preis: seine Familie beginnt ihm mehr und mehr zu entgleiten.

Kritik:
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Zweite Teile haben's ja so an sich, meist wählen Filmschaffende da den einfachen Weg, indem sie einfach den ersten Film kopieren. Erfolgreiche Nachfolger (etwa Aliens, das Imperium schlägt zurück,...) gehen oft eben nicht den Weg des "more of the same". So auch hier: die Mafia-Familiensaga der Corleones wird durch zwei parallele Geschichten erzählt.
Zwei Geschichten ein Film - kann das gutgehen? Zuerst muß man sagen, daß Geschichte eins (die Vorgeschichte des alten Don) zu einem gewissen Teil ja in Mario Puzos Romanvorlage drinnen war, aber eben nicht in Teil eins verwendet wurde, die Geschichte in den 50ern wurde neu dazuerfunden. Daß das Konzept, parallel von Michael und Vito zu erzählen komplett schiefgehen kann, zeigt die Entstehungsgeschichte des Films: so gab es im Vorfeld vernichtende Urteile bei Testvorführungen, erst ein geschickter Schnitt hat den Film in die meiner Meinung recht perfekte Fassung gebracht.
Alleine für sich gesehen sind beide Geschichten von Drehbuch, Kamera, Schauspielerleistung, Ausstattung und Regie hervorragend, jedoch erst das Ineinanderfügen der beiden Teile macht den Film so besonders. In der Paten Filmreihe geht es vor allem immer um die Familie - hier wird kunstvoll die Familie das alten Paten der des Nachfolgers gegenübergestellt. Don Vito tut das Nötige, um seine Familie zu ernähren und präsentiert sich als guter Familienvater, während alles, das Michael tut, die Familie zerstört und er am Ende alleine dasteht.
Wenn man ein Haar in der Suppe finden möchte, ist es wiederum die etwas zu positive der Darstellung Mafia.

Fazit:
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Großes Kino und ein würdiger zweiter Teil.

Fazit: siehe Text