Der Mongole (DVD)
Dschingis Khan - Der Mongole (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... von Dschingis Khan erzählt, hier sieht man etwas vom Kulissenaufbau und den Schauspielern die die Geschichte der Überlieferung nach w... mehr

Dschingis Khan
Der Mongole (DVD)

hachy01

Name des Mitglieds: hachy01

Produkt:

Der Mongole (DVD)

Datum: 06.11.10

Bewertung:

Vorteile: Film wird wahrheitsgemäß wiedergegeben, Kameraführung, Lichteffekte und das making of

Nachteile: wenig spannung, nur vereinzelt

Einleitung:

Bei meinem Bruder schaute ich mir den Film "Der Mongole" an, den er für ca. 10,00 Euro im Media Markt gekauft hat, wie er mir mitteilte. Ich fand es interessant etwas über die Geschichte von Dschingis Khan zu erfahren. Wie er mir gefiel erfahrt ihr weiter unten.

Das Cover:

Zwei Schwetklingen kreuzen sich vor einem Mann mit Kapuze, der eine Rüstung trägt. Hinter ihm viele vernebelte Bäume in blaugrauem Hintergrund.

Handlung:

Der Film beginnt da, als der Junge Temudgin 9 Jahre alt ist, er ist mit seinem Vater auf einem Pferd unterwegs durch die Wüste um sich bei einem anderen Stamm seine zukünftige Frau auszusuchen. Von einem Diener des Stammes bekommt er eine vergiftete Schale mit Milch, kurz darauf bricht er zusammen und stirbt. Der Junge wird dann gefangen genommen und soll wenn er älter ist getötet werden. Die Liebe zu Borte seiner Frau die er sich als Junge ausgesucht hat lässt ihn später im Film zu einem gerechten Mann werden, in dem sie ihm dabei hilft, ihm ins Gewissen redet.
Da er immer wieder versucht abzuhauen wird er auf dem Sklavenmarkt verkauft und wird in einem Kloster in einen Käfig gesperrt. Dort befreit ihn Borte, nachdem er und sein Bruder Borte von einem verfeindeten Stamm gerettet haben durch eine Schlacht. Der Bruder will Khan sein und bleiben und ihm ist jedes Mittel recht dafür. Doch das will Temudgin nicht, er will die Stämme wieder vereinen und es kommt zu einer finalen Schlacht zwischen ihm und seinen Anhängern und seinem Bruder und seinen Anhängern.

Extras:

Making of:

Russich mit deutschen Untertiteln
In dem Film wird die Geschichte von Dschingis Khan erzählt, hier sieht man etwas vom Kulissenaufbau und den Schauspielern die die Geschichte der Überlieferung nach wiedergeben müssen und wie sie das gemeistert haben. Es wird erzählt wie seine Kindheit war, das er oft gedemütigt wurde und oft geweint hat. Die Gebäude wurden aufgebaut so wie es damals war, aus Lehm oder Holz.

Die Frau von Temudgin "Borte" ist keine professionelle Schauspielerin, gibt sie im making of zu, sie wurde zufällig entdeckt auf der Strasse.

Bildergalerie:

Hier werden Szenen aus dem Film gezeigt, das Kamerateam am Gipfel eines Berges und die Schauspieler in Gruppenbildern.

Kinotrailer

Filmdaten:

Darsteller:

Tadanobu Asano als Temudgin, Honglei Sun als Temudgins Bruder, Khulan Chuluun als Borte

DIESE SCHAUSPIELER SIND IN UNSEREM BEREICH VÖLLIG UNBEKANNT

Regisseur: Sergej Bodrow

Musik: Tuomas Kantelinen, Altan Urag
Format: Dolby, PAL

Sprache: Mongolisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch

Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Studio: Warner Home Video
Erscheinungstermin: 30. Januar 2009

Spieldauer: 115 Minuten
Der Film ist in drei Abschnitte aufgeteilt:

erster Teil: Königreich Tangut (ca. 28 Min.) beginnt 1192
zweiter Teil: Das Jahr des Feuerpferdes (ca.50 Min.) Rückblende 1186
dritter Teil: Grenzstadt des Königreiches Tangut (25 Min.) 1187

Bild und Ton:

Der Film verlief reibungsvoll ohne hänger, es war sehr scharf dargestellt und durch die Kameraführung und Lichteffekten fand ich das besser als in einem normalen Film. Es wurde darauf geachtet das man viel Farbe sieht und gaben reale Eindrücke wieder.
Der Ton war in Ordnung, es war kein knistern enthalten, keine Störungen vorhanden.

Meinung:

Der Film beginnt in Tangut, wo die Lebensgeschichte Dschingis Khans erzählt wird im Jahre 1192 wo Temudgin 9 Jahre alt ist. Das bedeutet das der Film sehr langatmig war, da es in der Jugendzeit von Temudgin beginnt und einige Zeit nicht viel passiert. Dennoch wird die Geschichte von Dschingis Khan nacherzählt verfilmt und da ist es wichtig nicht nur rumzumetzeln. Am Ende des Film blendeten die Produzenten das Info ein das Tangut am Ende ganz zerstört wurde nur das Kloster wurde verschont.
Die Kameraführung aus der Nahansicht fand ich besonders gut, denn man sah z.B. in Zeitlupe wie die Reiter in die ausgestreckten Schwerter ritten oder er von einem Pfeil getroffen wurde und er dann auf dem Pferd hin und herschwankte. Sehen konnte man auch die Geröllwüste mit den riesengrossen Steinen, weisser sandiger Boden, grüne Hügel und klare saubere Flüsse. Aus der Weitsicht wurden die tollen Landschaften gezeigt, herannahendes Heer, die Berge, die Häuser/Hütten, die Menschen, denn der Produzent hatte eine Gruppe von vierhundert Mongolen und einhundert Russen zusammengestellt, damit es auch alles echt wirkt und die verschiedenen Jahreszeiten. Mir entging durch die gesamte Kameraführung kein einziges Detail, auch die Lichteffekte hatten was an sich, denn dadurch das sie auf bestimmte Körperstellen gerichtet wurde konnte man bestimmte Gesten und Mimiken im dunkeln beobachten. Das Zusammenspiel von Kameraführung und Lichteffekte lösten bei mir unterschiedliche Gefühle aus.

Was für die heutige Zeit seltsam anmutet sind die abergläubigen Sprüche des Vaters, denn er beschliesst das er mit 14 Jahren heiraten soll oder Blitz und Donner verkünden unheil. Anfangs kamen immer nur kurze Episoden des Films. Dschingis Khan erzählt hier immer in der Ich Form.
Das Making of ist sehr interessant, da man von den Schauspieler einiges mitbekommen hat, das sie erstmal die Geschichte des Dschingis Khan studieren mussten um sie spielen zu können im Naturpark irgendwo in der Mongolei. Interessant war auch, wie die Kulissen und die einzelnen Häuser gebaut wurden, die in dem Film vorkam. Denn damals waren das keine Häuser wie wir sie kennen denn sie waren aus Stroh aus Lehm oder Holz.

Die Bildergalerie war für mich nichts besonderes, darauf könnte ich auch verzichten, die Schauspieler in Gruppenfotos, einzelne Szenen in dem Film und das Kamerateam wurde gezeigt.
In dem Film kam auch die Romantik nicht zu kurz, schon am Anfang des Films hat er sich seine Frau ausgesucht für die Temudgin alles getan hat, denn er hat sie geliebt und geehrt, das gibt dem Film eine positive emotionale Note.
Als 15-jähriger wirkt Temudgin sehr erwachsen durch traumatische Erlebnisse in der Kindheit.

Der Klang der Musik am Anfang und am Ende des Films klingt drahtig gesungen. Im Mittelteil der Kindheitsgeschichte begleitete Trommelwirbel die Musik mit summenden Frauenstimmen.
Der Film ist im grossen und ganzen sehr empfehlenswert, auch wenn er teilweise nicht ganz so spannend ist. Die Geschichte wird ja knapp zwei Stunden verfilmt.

Fazit: empfehlenswert