Der eisige Tod (DVD)
Eisige Kälte und mysteriöse Gestalten - Der eisige Tod (DVD) DVD Video Film

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Eisige Kälte und mysteriöse Gestalten
Der eisige Tod (DVD)

scoopexx

Name des Mitglieds: scoopexx

Produkt:

Der eisige Tod (DVD)

Datum: 01.11.11

Bewertung:

Vorteile: Hier und da ganz ansprechend, folgt keinem Horrorfilm-Schema-F.

Nachteile: Eher durchschnittlich spannend, nervige Charaktere am Anfang.

Zwei für den Zuschauer namenlose Studenten bilden nach der Uni eine Fahrgemeinschaft nach Delaware. Das Mädchen (Emily Blunt) ist dabei von Anfang an etwas beunruhigt. Für gewöhnlich fliegt sie den Weg und dies ist das erste Mal, dass sie mit jemandem mitfährt, um an ihr Ziel zu gelangen, was wohl für eine gewisse Grundskepsis sorgt. Zudem stellen sich bald erste Lücken in der Geschichte des Jungen (Ashton Holmes) heraus, der wie sich herausstellt, in Bezug auf einige Dinge gelogen hat. Als sie ein Fremder von einer unbefahrenen Landstraße abdrängt, eskaliert die Sache natürlich. Ohne Mobilfunknetz und mit lediglich einer bereits geschlossenen Tankstelle in der Nähe, stehen die beiden mitten am späten Abend bei minus 30 Grad ziemlich aufgeschmissen da. Zu allem Überfluss treten auch noch mysteriöse Phänomene in ihrer Umgebung auf. Beispielsweise hatte das Auto, das die beiden von der Straße abdrängte, keine Reifenspuren hinterlassen und ein Fremder passiert den Wagen mitten in der Nacht, um dann ins Unterholz zu verschwinden. Zunehmend wird klar, dass die beiden sich die falsche Region ausgesucht haben, um liegenzubleiben und sie sich in enormer Gefahr befinden.

DVD-Fakten:

Die deutsche Verkaufsversion ist ungekürzt und wird von Sony Pictures Home Entertainment vertrieben. Die FSK hat den knapp 90 Minuten langen Film mit dem Label "FSK 16" bewertet. Als Sprachen sind Deutsch und Englisch vorhanden, an Extras wurde etwas gegeizt, lediglich ein Audiokommentar und ein 17-minütiges Making of sind auf die DVD gelangt.


Fazit:

Das von Emily Blunt gespielte Mädchen kommt einem leider von Anfang an extrem unsympathisch vor, da sie sofort und grundlos allein schon deswegen sauer wird, weil das Auto mit dem sich die beiden auf den Weg machen eine Schrottkarre ist. Der Junge ist natürlich auch nicht viel besser, weil sich seine Motive auch als ziemlich gruselig herausstellen. Obwohl diese Spannung zwischen den beiden bei mir anfängliche Skepsis gegenüber der Filmqualität aufbaute (wer will schon einen Film mit zwei nervigen und unsympathischen Hauptcharakteren sehen), legt sich das recht schnell über den Verlauf, den die Story nimmt. Spätestens dann, wenn die Situation sich für die beiden verschlimmert, sind sie dazu gezwungen, enger zusammenzuarbeiten und ihre uninteressanten Differenzen treten in den Hintergrund. Ab diesem Punkt wird der Film glücklicherweise auch etwas spannender.

Der eisige Tod ist ein Film, den man gesehen haben kann, aber nicht gesehen haben muss. Wirklich überragend spannend ist er nicht, aber man schläft auch nicht dabei ein. Die Frage, ob der Film empfehlenswert ist, ist daher nicht so leicht zu beantworten, jeder sollte hier für sich selbst entscheiden. Ich vergebe insgesamt drei Sterne.

Fazit: 3 Sterne