Der Atem des Himmels (DVD)
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+++Liebe - Lawine - Leid+++
Der Atem des Himmels (DVD)

patsam

Name des Mitglieds: patsam

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Der Atem des Himmels (DVD)

Datum: 09.01.12

Bewertung:

Vorteile: ---

Nachteile: ---

Die drei großen L´s dieses Films. Anhand der Vorschau im TV, dachte ich mir, dass ich den Film unbedingt sehen muss - sind solche Filme noch so tragisch und basieren sie dazu noch auf einer wahren Begebenheit, interessieren sie mich noch mehr!! Vorallem winterliche Naturaufnahmen sind ja für mich immer ein Traum! Daher kurz etwas zu diesem Film....

+++Der Atem des Himmels+++

Gedreht wurde an Originalschauplätzen im Großen Walsertal in Vorarlberg. Dafür wurde das Dorf Blons von 1953 nachgebaut.Der Film basiert auf der historischen Lawinentragödie von Blons 1954. Dabei wurde höchster Wert auf die detailgetreue Darstellung des Lawinenereignisses gelegt.

Der Film beginnt im Juni 1953 in Vorarlberg, bzw erst in Italien, wo die 41-jährige, aus dem Pustertal stammende, verarmte und verwitwete Adlige Erna von Gaderthurn sich ein neues Leben als Lehrerin in den Bergen aufbauen möchte. Direkt nach ihrer Ankunft lernt sie den Baron von Kessel kennen, der sofort von ihr mehr als angetan ist, aber auch den Volksschullehrer Eugenio Casagrande, von dem sie sofort fasziniert ist. Eugenio Casagrande möchte, dass Baron von Kessel einen besseren Lawinenschutz des Dorfes Blons umsetzt, Eugenio setzt sich seit langem für den Lawinenschutz ein, wird aber immer als mehr oder weniger, lächerlicher Spinner, abgetan.Damit die Waliser sich dort ansiedeln konnten, wurde jahrzehntelang der Wald abgeholzt - der Baron ist der Meinung, eine Aufforstung würde reichen.
Der Winter naht, aber es bleibt war, viel zu warm. Über 30 Grad im Dezember - die Frühlingsblumen blühen wieder und die Angst vor kommenden Lawinen, wird immer wieder verdrängt.
Es kommt wie es kommen muss, Eugenio und Erna werden ein erst heimliches Liebespaar, da der Direktor der Schule, Liebschaften unter Kollegen nicht würdigt.
Doch Erna will Eugenio helfen, seinen Lawinenschutz umsetzen zu können, den sie war selbst dabei, als die alten Holzaufbauten, auseinander brachen.
Es schneit! Es schneit immer mehr und mehr und binnen zwei Tagen liegt so hoch der Schnee, dass die Wände der Häuser teilweise einzubrechen drohten.
Eugenio bringt Erna und Pia in sein Haus und in der Nacht müssen sich alle aus dem Haus retten. Der Schnee beginnt alles einzudrücken, panische Einwohner warnen vor Lawinenabgängen und dann hört man auch schon das donnernde Rauschen und plötzlich sieht man nur mehr Häuser herumfliegen, Tiere brüllen, Menschen schreien und schon ist es passiert.
Unzählige Menschen sind verschüttet, können teilweise gerettet werden und werden in einem Haus untergebracht - aber es wird vor einer zweiter Lawine gewarnt - und die kommt auch. Einige Stunden später - am abend.....


Kurze Dokumentiatonsinfo von folgender Seite......http://www.3sat.de/page/?source=/dokume ntationen/149971/index.html


Binnen 24 Stunden fällt bis zu zwei Meter Neuschnee, die Lawinengefahr spitzt sich gefährlich zu. Innerhalb zweier Tage gehen in Vorarlberg 388 Lawinen ab, 270 Menschen werden verschüttet, fast die Hälfte von ihnen stirbt. Am schlimmsten trifft es das Walsertal - und dort die Gemeinde Blons. Denn der natürliche Lawinenschutz, der Bannwald, wird von den traditionell großen Walserfamilien über die Jahrhunderte dezimiert. Sie haben ihn gerodet, um mehr Platz für Mensch und Vieh zu schaffen und ihre Existenz zu sichern. Am Montag, dem 11. Jänner 1954, zahlen die Walser einen hohen Preis dafür: Blons wird von zwei gewaltigen Lawinen verwüstet. Sie donnern fast ungehindert über die Steilhänge auf den kleinen Ort herab.

Mehr darüber und Fotos auf oben genannter Seite zum Nachlesen.

+++Gefiel mir der Film+++

Jein - ehrlich !! Also, die Liebesgeschichte ok, aber es war alles so abgehackt, keine Übergänge - es wird ewig lang über die warmen Tage geredet, die verzwickte Liebesgeschichte war fast Haupthandlung und ZACK -aufeinmal schneit es und binnen paar Minuten dreschen die zwei Lawinen über den Bildschirm, kurze Rettungsaktion, und dann war der Film vorbei!
Äh, dass wars jetzt? Eigentlich hätte ich mir mehr erwartet, also das Bilgeri mehr auf die Lawinen eingeht, über die Rettung das mehr kommt, aber im Mittelpunkt standen meist die zwei Liebenden und ich bin der Meinung, hier hätte wirklich Blons und das tragische Ereignis der Mittelpunkt sein sollen und so überzeugend fand ich die Darstellung der Erna auch wieder nicht, irgendwie grinste sie sich durch den ganzen Film.
Naturaufnahmen waren super, auch die Leistung so ein Dorf nachzubauen fand ich prima - der Film ist sehenswert, aber nicht soooooooo toll, dass ich ihn weiter empfehlen würde. Gut ja, sehenswert ja - aber nicht so der Brüller.

+++Daten zum Film+++

Produktionsland - Österreich
Originalsprache - Deutsch
Erscheinungsjahr - 2010
Länge - 138 Minuten

+++Darsteller+++

+ Beatrice Bilgeri: Erna von Gaderthurn
+ Jaron Löwenberg: Eugenio Casagrande
+ Gerd Böckmann: Baron von Kessel
+ Ernst Konarek: Bürgermeister
+ Krista Stadler: Ernas Mutter
+ Laura Bilgeri: Pia

Danke fürs lesen und bewerten!!!

patsam

Fazit: ---