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Neuester Testbericht: ... die beiden die Bande trotzdem aufhalten? Darsteller: Treat Williams spielte in "Octalus", "Das Phantom", "... mehr
Mischung aus Action und Horror
Dead Heat (DVD)

Name des Mitglieds: JackT1000
Produkt:
Dead Heat (DVD)
Datum: 08.02.12
Bewertung:
Vorteile: Action
Nachteile: -
Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 sowie bei Ciao unter meinem dortigen Namen JackT100 veröffentlicht.
"Dead Heat" ist ein Actionhorrorfilm aus dem Jahre 1988 mit Treat Williams, den man aus Filmen wie "Octalus" oder "Das Phantom" sowie der Serie "Everwood" kennt, und Joe Piscopo, der in "Sidekicks" mit Chuck Norris mitspielte. In einer Nebenrolle ist auch Vincent Price zu sehen. Der Cast verspricht gutes, und das wird auch den ganzen Film über gehalten.
Film:
Originaltitel: Dead Heat
Jahr: 1988
FSK: 18
Laufzeit: ca. 79 Minuten
Regie: Mark Goldblatt
Darsteller: Treat Williams, Joe Piscopo, Lindsay Frost, Vincent Price, Darren McGavin
Story:
Roger Mortis (Treat Williams) und Doug Bigelow (Joe Piscopo) ermitteln in einer Raubserie. Bei einem Überfall können sie mit mehreren Polizisten zwei Diebe einkreisen, doch diese scheinen nicht zu sterben, obwohl sie von Kugeln durchsiebt werden. Nur mit Mühe und Not und vielen toten Polizisten gelingt es, die beiden auszuschalten. In der Leichenhalle fällt aber auf, daß beide schonmal dort waren und eigentlich tot sind. Die Spur führt zu einer Firma, wo Roger und Doug auf ein großes Monster treffen. Beim Kampf wird Roger getötet, doch durch eine dort sich befindliche Maschine wieder zum Leben erweckt, aber hält diese nur für kurze Zeit an. Roger und Doug machen sich auf, den Drahtzieher hinter dem Ganzen ausfindig zu machen, doch müssen sie sich oft mit Untoten auseinandersetzen. Können die beiden die Bande trotzdem aufhalten?
Darsteller:
Treat Williams spielte in "Octalus", "Das Phantom", "Star Wars: Das Imperium schlägt zurück" oder "Nach eigenen Regeln" mit. Ebenfalls spielte er in der Serie "Everwood" mit.
Joe Piscopo ist in "Zwei Superpflaumen in der Unterwelt" oder "Sidekicks" zu sehen.
Lindsay Frost spielte in "Monolith" oder "Collateral Damage" mit.
Vincent Price ist in Filmen wie "Die Fliege", "Die Folterkammer des Hexenjägers" oder "Stadt im Meer" zu sehen.
Darren McGavin spielte in "Der Unbeugsame" und "Der City-Hai" mit.
Regie:
Mark Goldblatt führte auch bei "The Punisher" Regie.
Meinung:
Wer hier jetzt einen ernsthaften Horrorfilm erwartet, wird wohl enttäuscht werden, denn "Dead Heat" kombiniert gut Action mit Horror und Humor. Der Film nimmt sich nicht ernst, was aber auch passt, auch wenn der Humoranteil nicht sonderlich groß ist. Am Meisten gibt es Action zu sehen, und das nicht zu knapp. Gleich zu Beginn gibt es eine ordentliche Schießerei, gefolgt von weiteren kleinen Schießereien und Nahkämpfen, die alle paar Minuten zu sehen sind. Der Showdown zum Schluß ist okay, wobei ein großer Endkampf ausbleibt, da wäre ein größerer Showdown besser gewesen. Hier gibt es aber z.B. aber eine Szene zu sehen, in der Treat Williams als Roger Mortis auf einen Gegner schießt, der auf ihn schießt, was einige Zeit dauert, bis Roger diesen zusammen mit einer Granate einsperrt. Bei dieser Szene wird auch nicht an Munition gespart. Aber an der Action gibt es sonst sowieso nichts zu bemängeln, bekommt man hier, im Gegensatz zu heutigen Actionfilmen, noch Einschußlöcher und Blut zu sehen und das nicht zu knapp. Die Spannung hält sich dabei in Grenzen. So ist es nicht ganz so überraschend, wer hinter dem Ganzen steckt, aber dies stört nur wenig.
Humor gibt es wie gesagt wenig. Einige kleine Szenen sollen für Humor sorgen, so auch die Dialoge zwischen Treat Williams und Joe Piscopo, aber dies wirkt nicht immer, was auch etwas schade ist, stellte man sich zu Beginn doch auch gleich ein bißchen auf einen Buddy Movie ein, was aber im Laufe des Filmes leider nicht den gewünschten Effekt bringt. Die Freundschaft zwischen den beiden Figuren von Treat Williams und Joe Piscopo kommt für den Zuschauer oder der Zuschauerin nicht ganz so rüber trotz Sympathie für beide Figuren. Die Special Effects sind gut anzuschauen, heuzutage würden diese anders gemacht werden, aber für diesen Film sind sie schon gut gelungen. Man bekommt z.B. eine Szene in einer Fleischerei zu sehen, wo die toten Tiere wieder lebendig werden, was doch sehr gut gelungen ist.
Treat Williams spielt hier wie sonst auch überzeugend seine Rolle, wobei er im Laufe des Filmes immer mehr zum Actionhelden wird. Dies passt auch zu ihm. Joe Piscopo spielt auch gut, wobei er aber meist nur einige Sprüche abläßt und irgendwie auch nicht ganz so in den Vordergrund rücken kann wie Williams. Lindsay Frost in ihrer Nebenrolle ist auch überzeugend, genauso wie Vincent Price und Darren McGavin, die hier aber auch nur wenig zu sehen sind, dennoch ihre Rollen aber gut spielen. Wer sich ein bißchen mit Filmen und Serien auskennt, wird hier auch einige weitere bekannte Gesichter entdecken. Robert Picardo, welcher in den Serien "Star Trek: Voyager" oder "Stargate: SG-1" mitspielte, ist hier in einer kleinen Rolle zu sehen zu Beginn des Filmes. Mel Stewart, der hier den Vorgesetzten von Treat Williams und Joe Piscopo spielt, ist auch in der Serie "Agentin mit Herz" zu sehen, während Professor Toru Tanaka, hier in dem Film in einer kleinen Rolle als Fleischer, aus Filmen wie "Eine Perfekte Waffe" oder "Black Rain" bekannt ist.
Die deutsche DVD ist ungeschnitten und bietet zwei Fassungen des Filmes. Was die deutsche Synchronisation angeht, so ist diese doch gelungen und hörbar. So hat Joe Piscopo auch die deutsche Stimme von Will Smith im Film.
"Dead Heat" ist ein unterhaltsamer Film mit viel Action, die zu begeistern weiß. Die Charaktere bleiben dafür etwas im Hintergrund, aber langweilen tut man sich nicht bei diesem Film. Eine Empfehlung.
Info zur DVD (2 Disc):
Bild: 1,78:1
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Bonus: Deleted Scenes, Filmographie, Filmtrailer, Bildergalerie, Promo, Making Of, Schnittvergleiche, DVD Rom Drehbuch, Bonusfilm "Cut"
DVD 2:
US-Filmversion in Englisch ohne Untertitel, Audiokommentar
Fazit: Siehe Bericht

