Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (DVD)
Nach wie vor tödlich - Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (DVD) DVD Video Film

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Nach wie vor tödlich
Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (DVD)

CyberQueeny

Name des Mitglieds: CyberQueeny

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Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (DVD)

Datum: 27.11.10

Bewertung:

Vorteile: s.b

Nachteile: s.b

Ein ganz liebes Hallo!!
Heute möchte ich mich wieder um einen Film kümmern, den ich schon damals im Kino gesehen habe. Es handelt sich dabei um einen Film, den ich mir angesehen, obwohl ich sonst zu Hause einen riesigen Bogen um Spinnen gemacht habe. Geändert hat sich an meiner Einstellung zu Spinnen nichts. Ich mag sie noch immer genauso wenig.

**ALLGMEINES**
Bei dem Film Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster soll es sich um einen Horrorfilm handel, der leicht versehen ist mit einem Hauch Komödie. Da ich selber viele Horrorfilme sehe, bin ich der Ansicht, dass es eher anders herum ist. Freigegeben ist er ab einem Alter von 12 Jahren. Die Regie wurde von Ellory Elkayem geführt und für die Produktion sind Roland Emmerich und Dean Devlin zuständig gewesen. Der Film wurde 2002 in den USA gedreht und für uns rund 100kurze Minuten zu bewundern.

Die DVD hat mich auf dem Flohmarkt 1,00Euro gekostet.

**SCHAUSPIELER**
Um gleich besser mit den Namen der Figuren im Film umgehen zu können, werde ich gleich einmal klarstellen, welcher Schauspieler, welche Rolle übernommen hat.

Chris McCormack - David Arquette
Sam Parker - Kari Wuherer
Mike Parker - Scott Terra
Ashley Parker - Scarlett Johansonn
Joshua - Tom Noonan
Tante Gladys - Eileen Ryan
Bürgermeister Wade - Leon Rippy
**STORY**
Eine Müllentsorgungsfirma verliert bei einer Beseitungstour in Arizona ein Fass mit Giftmüll. Dieses rollt unbemerkt in einen kleinen See in der Nähe von Prosperity. Dieser See liegt in der Nähe der Spinnenfarm von Joshua. Joshua bemerkt ebenfalls nichts von diesem Unfall und füttert seine kleinen Lieblinge weiterhin mit Heuschrecken und ähnliche Getiere aus der Nähe des Sees. Erst mit der Zeit bemerkt er, dass die Spinnen und Tarantel immer täglich wachsen. Anfangs denkt er sich nichts dabei uns teil seinen freudigen Fund und die täglichen Ergebnisse seinem jungen Freund Mike mit. Nach einer solchen Unterhaltung entwischt eine Tarantel und sticht Joshua so, dass dieser ein ganzes Terrarium umwirft. Dabei können die gesamten Tiere entwischen.

Mit der Zeit kommt es immer häufiger zum Verschwinden von Katzen und Hunden. Doch keiner der Bewohner des kleinen Städchens denken sich etwas dabei. Als auch noch eine Straußenfarm niedergewalzt wird, wird Mikes Mutter, die der Sherrif des Städtchens ist, alamiert. Mike hört davon und macht sich gewarnt auf den Weg zur Spinnenfarm. Dort macht er einen grausigen Fund und bekommt zum ersten Mal eine Riesenspinne zu Gesicht. Zu Hause kauft ihm aber keiner seine Horrorgeschichten ab. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem seine Schwester Ashley von einer solchen Spinne heimgesucht wird. In der Zwischenzeit ist auch Chris nach Hause gekommen, um die Mine seines verstorbenen Vaters zu übernehmen. Die vermeindliche Goldmine befindet sich hinter der Spinnenfarm und wird von einer riesigen Anzahl der verschiedensten Spinnen beherrbergt. Zusammen mit Sam versucht er die Bürger der Stadt zu warnen. Doch immer mehr Menschen werden die Killerspinnen zum Verhängnis. Es wird ein Kampf auf Leben und Tod.
Wer nun wissen will wie es ausgeht, kann hier leider nicht sein Verlangen stillen, sondern muss ins Kino gehen. Schließlich will ich euch nicht den Spaß verderben, wenn ich euch schon vorher erzähle, wie es endet. Auch wenn es eigentlich ganz offentsichtlich ist.

**MEINE MEINUNG**
Ich muss ehrlich sagen, dass ich von dem Film recht enttäuscht bin. Ich bin mit höheren Erwartungen in die Vorstellung gegangen und diese wurden einfach nicht erfüllt. Mir ist klar, dass es eine Story ist, die eigentlich sehr unrealistisch ist und eher auf den Fantasien der Autoren aufgebaut ist. Trotzdem gibt es da Filme die weitaus besser sind. Mir war zwar von anfang an bewußt, dass es sich um eine Horrorkomödie handelt, aber ich ging von mehr Spannung aus. Der Film hätte meines Erachtens mehr Erfolg, wenn weniger Komödie beinhaltet wäre. Der Film basiert eher auf einen sehr flachen Niveau. Anfangs wird recht viel Spannung aufgebaut und man merkt kaum etwas von der Komödie. Diese Spannung wird genauso schnell wieder abgebaut durch die recht flachen Witze. Zwar musste man wirklich an einigen Passagen über diese Gags lachen, aber ansonsten war da auch nichts. Die Spannung wurde nicht wieder aufgebaut und man wußte eigentlich gleich wie der Film ausgeht. Teilweise war der Film sogar recht langweilig.
Die Hintergrundmusik ist eigentlich nicht schlecht, aber unterstützt keinen Versuch, die Spannung besser aufzubauen. Eigentlich unterstützt sie eher die Witze und mehr nicht. Schlecht gemacht ist sie nicht, aber könnte doch mehr den Spannungsaufbau unterstützen.

Die Schauspieler hatten keine große Leistung zu vollbringen. Zwar leistet jeder Schauspieler einiges, aber hier war es nun doch nicht so sehr, wie bei einem wirklich guten Film. Die Gags mussten gut vermittelt werden und auch die Mimik musste immer passend sein. Ansonsten mussten die Schauspieler nur ihren Text und viel Gekreische auswendiglernen. Wobei ich aber auch sagen möchte, dass die Mimik und auch der Text und die damit verbundenen Witze wirklich sehr gut waren. In diesem Film sind für mich aber eher die Spinnen die Hauptdarsteller. Von den menschlichen Darstellern, ist eigentlich kaum einer wirklich bekannt, außer David Arquette, der aus Scream bekannt sein dürfte.
Die Effekte sind der einzige positve Aspekt an diesem Film. Ich muss sagen, dass die Spinnen gelungen aussehen. Sie sehen zwar nich so aus wie echte Spinnen, die einfach nur größer geworden sind, aber das ist hier wohl auch beabsichtigt. Schließlich können mutierte Spinnen ja nicht aussehen wie normale Spinnen. Gelungen ist diese Umsetzung aber. Man hätte die Spinnen für echt halten können. Jeder Spinne wurde ein einzelner Charakter geben und sie haben sogar menschliche Züge, wie Schmerzen an sich. Leider habe ich vor echten Spinnen mehr Angst als vor diesen. Sie wirken alles andere als angsteinflößend. Aber auch die anderen Effekte, wie die Explosion und die Verfolgungsjagdten sind sehr gut geworden. Das wars für mich aber auch mit dem positiven.

Mich erinnert der Film stark an die alten Horrorfilme. Wenn man sie sich jetzt ansieht, kann man oftmals echt nur lachen. Die Handlung ist einfach nur komisch, übertrieben. In diesem Film wurde lediglich der Spezialeffekt verbessert. Ansonsten ist es genauso. Wobei ich diese alten Filme im Vergleich besser finde, denn damals gabs einfach nicht die Mittel und heute könnte man einen solchen Film besser herüberbringen. Kleine Spinnen hätten mehr Spannung verursacht als die mutierten Varianten aus den 70er Jahren, wo nun wirklich alles mutierte, wie Ameisen, Spinnen und ähnliches. Außerdem hatte ich an manchen Stellen, wie zum Beispiel bei den vielen gleichen Angriffen, nur auf andere Menschen, dass der Film in die Länge gezogen wird und dies auch durch zum Teil wirklich eintönige Gags.
Auch finde ich es schade, dass in diesem Fall nicht wenigstens versucht hat, die Fehler zu vermeiden. Man befindet sich im Stollen und hat Angst vor jedem Funken, weil dieser eine Explosion hervorrufen könnte. Wer würde da freiwillig mit dem Motorrad durch den Stollen fahren. Nur um mal einen kleinen Fehler zu nennen, der mir ins Auge gesprungen ist.

**BEWERTUNG**
Wie man sicher merkt, bin ich mit dem Film nicht gerade glücklich gewesen. Man hätte hier wirklich das Wort Horror aus dem Wort Horrorkomödie streichen können. Mir fehlt einfach die Spannung. Man hätte daraus lieber einen normalen Horrorfilm machen sollen. Ich gebe dem Film jedenfalls nur zwei Sterne, denn sowohl die Umsetzung der Story, die Schauspieler und auch zum Teil die Spinnen, haben mich nicht umgeworfen. Empfehlenswert ist es aus meinen Augen nicht. Deswegen gibt's von mir auch keine. Da die Geschmäcker aber verschieden sind, will ich keinen davon abhalten, sich selbst ein Bild zu machen.
So, dann sag ich mal danke fürs Lesen und auch für Kommentare, sofern ich etwas vergessen habe oder auch wenn euch was gefällt. Bin für alles offen.

Bussi, eure Sarah

Fazit: Nach wie vor langweilig