Apartment 1303 (DVD)
Besser als manch ein in Deutschland erschienener Asia-Horror-Film - Apartment 1303 (DVD) DVD Video Film

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Besser als manch ein in Deutschland erschienener Asia-Horror-Film
Apartment 1303 (DVD)

scoopexx

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Apartment 1303 (DVD)

Datum: 13.02.12, geändert am 13.02.12 (33 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Grundsolide; einige eher gruselige Momente hat App. 1303.

Nachteile: Nichts besonderes; keine genialen Momente.

Apartment 1303 spielt in einem großen Apartmenthaus, das ein Betonklotz vor dem Herrn ist. Im namengebenden Apartment 1303 kommen regelmäßig junge Frauen um, indem sie sich vom Balkon auf den Vorhof stürzen. Die junge Sayaka zieht gemeinsam mit ihrem Freund in die Wohnung ein, nachdem das Haus wieder durch einen Selbstmord erschüttert wurde. Bei der Einweihungsparty machen die Gäste und die neuen Bewohner noch allesamt Scherze über einen Geist, der angeblich im 13. Stock wohnen soll, kurz darauf sieht die Gastgeberin jedoch etwas im angrenzenden Schlafzimmer und stürzt sich ohne Vorwarnung aus dem 13. Stock in die Tiefe.

Der Film setzt hier erst an und stellt Mariko, die ältere Schwester von Sayaka, vor, die zunächst ihre Sachen aus der Wohnung holen soll. Auf Sayakas Beerdigung sieht sie einen Geist, der ihr sagt, dass ihre gemeinsame Mutter sie in den Abgrund gestürzt hätte. Diese ist jedoch in Tränen aufgelöst und trauert um den Tod ihrer Tochter.

Als Mariko in die Apartment-Wohnung 1303 kommt, um die persönlichen Habseligkeiten ihrer Schwester zu holen, trifft sie die leicht verstörte Nachbarstochter im Aufzug, die den Lieblingsteddybär von Sayaka in den Händen hält und offenbar Bekanntschaft mit Marikos Schwester gemacht hat.

In der Wohnung selbst erlebt Mariko seltsame Erscheinungen und auf den Handyphotos ihrer Schwester scheint ein seltsamer Geist zu sehen zu sein. Nach der Schlüsselübergabe trifft Mariko das kleine Mädchen aus der Nachbarwohnung, die ihr sagt, dass ihre Schwester immer noch nebenan ist. Auch die Polizei nimmt langsam die Fährte auf und untersucht die seltsamen Todesfälle, die in dem Apartement passiert sind. Erst nach und nach erfährt man als Zuschauer, was sich wirklich tragisches im Apartment 1303 zugetragen hat.


DVD-Fakten:

Der Film hat leider in Deutschland noch keine Veröffentlichung erfahren. Mir lag daher die (ungekürzte) großbritannische Version mit japanischer Sprache und englischen Untertiteln vor, die eine gesamte Lauflänge von etwa 96 Minuten hat. Als Extras stehen folgende sechs Trailer zur Verfügung:

* Apartment 1303 (Original) (1:22 Min.)
* Apartment 1303 (UK) (1:32 Min.)
* Chocolate (1:57 Min.)
* Dragon Tiger Gate (2:57 Min.)
* Welcome to Dongmakgol (1:44 Min.)
* Dead Man's Cards (1:32 Min.)

Fazit:

Um es vorwegzunehmen: Apartement 1303 ist nur für Leute geeignet, die mit der ostasiatischen Filmproduktion etwas anfangen können. Allen anderen wird der Film wohl mehr zur Langeweile verhelfen, als zu einigen sehenswerten Filmmomenten. Apartement 1303 ist nicht schlecht produziert und kann ohne weitere Probleme mit bekannten Vertretern dieses Genres mithalten. Er hat auch durchaus seine Momente, so wird durch einige wirklich sehr beklemmende Kameraeinstellungen und dem Spiel mit Licht und Schatten, die einen einfachen Flur oder Abstellraum zum Gruselkabinett machen können, viel Spannung erzeugt.

Wenn man nicht mit dem Genre klarkommt, dann wird man Apartment 1303 nach wenigen Minuten abschalten, denn er bietet weder eine besonders dichte Story noch sonstwelche Besonderheiten, die dem Zuschauer wirklich in Erinnerung bleibem könnten - vielmehr handelt es sich um einen soliden Horrorfilm, der einem hier und da einige schöne Schreckmomente vermitteln kann - nicht mehr, nicht weniger. Besser als einige bereits in Deutschland erschienene asiatische Horrorfilme ist er in jedem Fall.

Fazit: 3 Sterne