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Neuester Testbericht: ... mehrmals den britischen Geheimagenten James Bond in Filmen wie "Der Spion, der mich liebte" oder "Octopussy". Ebens... mehr
Thriller mit einigen Längen
Abrechnung in San Franzisco (DVD)

Name des Mitglieds: JackT1000
Produkt:
Abrechnung in San Franzisco (DVD)
Datum: 15.10.11
Bewertung:
Vorteile: Hauptdarsteller Roger Moore und Stacy Keach.
Nachteile: Ein paar Längen, wenig Action
Diesen Bericht habe ich auch bei Yopi unter meinem dortigen Namen Jack100 sowie bei Ciao unter meinem dortigen Namen JackT100 veröffentlicht.
Roger Moore und Stacy Keach sind keine unbekannten Darsteller. Während Moore als James Bond und Simon Templar bekannt ist, spielte Keach den Privatdetektiven Mike Hammer. 1976 spielten beide zusammen in einem italienischen Thriller mit.
Film:
Originaltitel: Gli Esecutori
Jahr: 1976
FSK: 16
Laufzeit: ca. 98 Minuten
Regie: Maurizio Lucindi
Darsteller: Roger Moore, Stacy Keach, Loretta Persichetti, Ivo Garrani
Story:
In einem großen Kreuz, welches von Italien in die USA importiert wurde, werden Drogen geschmuggelt. Ulysses (Roger Moore) will zusammen mit seinem Freund Charlie (Stacy Keach) herausfinden, wer dahinter steckt, hat das Ganze doch für Aufsehen in der Unterwelt gesorgt und Salvatore Francesco (Ivo Garrani) zum Tatverdächtigen gemacht, der aber beteuert damit nichts zu tun zu haben. Ulysses und Charlie geraten dabei in die Schusslinie, geben aber dennoch nicht auf und kommen den Verbrechern auf die Spur. Werden sie herausfinden, wer dahinter steckt?
Darsteller:
Roger Moore spielte mehrmals den britischen Geheimagenten James Bond in Filmen wie "Der Spion, der mich liebte" oder "Octopussy". Ebenso spielte er in den Serien "Simon Templar" oder "Die 2" mit.
Stacy Keach ist in der Serie "Mike Hammer" sowie den dazugehörigen Filmen zu sehen. Außerdem spielte er noch in "Power Cop" oder "Ring Of Death" mit.
Loretta Persichetti spielte in "Ein flottes Hausmädchen" oder "Neun Gäste für den Tod" mit.
Ivo Garrani ist in "Waterloo" oder "Terror Streets" zu sehen.
Regie:
Maurizio Lucindi führte auch bei "Jonny MAdoc" sowie "Die Diamantenpuppe" Regie.
Meinung:
Von der Besetzung her klang der Film schonmal nicht schlecht. Der ganze Film ist auch nicht schlecht gemacht, aber richtige Spannung will nicht immer rüberkommen. So verfolgt man das Ganze zu Beginn noch mit Interesse, doch zwischendurch lässt dieses etwas nach, gibt es doch manchmal zu viele Dialogszenen, die den Film etwas ausbremsen. Zudem hat dieser auch nicht viel Action, womit man es hätte wieder ausgleichen können. Die größten Actionszenen sind die Szenen, in denen Stacy Keach ein Auto auseinandernimmt beim Fahren und die Autoverfolgungsjagd, wo zwei Laster noch hinzukommen. Ansonsten bekommt man kurze Schusswechsel zu sehen, die dann auch blutig sind und nicht so gedreht sind, daß, wer getroffen wird, umfällt, ohne daß man sieht, wo die Person getroffen ist. Einen großen Showdown gibt es auch nicht, aber dies hatte man auch nicht erwartet.
Neben einigen Längen ist die Auflösung auch etwas merkwürdig. Wer dahinter steckt, wobei dieses erst später geklärt wird und man so nur raten kann, kann man zum Teil im Laufe des Filmes schon vermuten, wer dann dahinter steckt ist auch keine große Überraschung, aber wird das Ganze noch mit einer Geschichte aus Ulysses Vergangenheit gekoppelt, von der er nichts wußte. Dies dient dann wohl dazu, Ulysses die nötigen Motive noch zu liefern, auch wenn dieser Teil eine andere Geschichte ist, die aber zur gleichen Person führt. Große Hintergrundmusik gibt es auch nicht, meist gibt es keine, und wenn, dann ist es ein ruhiger Score, der aber passend eingesetzt ist. Aber meist gibt es keine Hintergrundmusik.
Roger Moore als Ulysses gibt eine gute schauspielerische Leistung ab, wie man es auch von ihm kennt. Im britischen Stil gibt er seine Figur wider, ohne große Emotionen zu zeigen. Dafür ist Stacy Keach zuständig, der hier als lockerer Gegenpart daherkommt und ab und an auch zusammen mit Moore für Humor sorgen kann, bieten die beiden doch viele Wortgefechte, die aber nicht so sehr ins Extreme gehen, als daß man genervt von diesen beiden wäre. Die anderen Darsteller machen ihre Sache auch gut, keiner fällt negativ auf.
Die deutsche DVD ist ungeschnitten, die Synchro kann man als gut bezeichnen, auch wenn es etwas gewöhnungsbedürftig ist, daß Roger Moore hier eine andere Synchronstimme hat als in den James Bond Filmen, aber man gewöhnt sich schnell daran.
"Abrechnung in San Francisco" ist ein Thriller mit einigen Längen, der aber mit guten Autostunts aufwarten kann und zwei gut miteinander harmonierende Hauptdarsteller bietet. Kann man sich anschauen, deswegen auch noch eine Empfehlung.
Info zur DVD:
Bild: 1,85:1 (Anamorph 16:9)
Ton: Deutsch, Englisch (beide in Dolby Digital 2.0 Stereo)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonus: Filmtrailer, Bildergalerie
Fazit: Anschaubar

