About a Boy (DVD)
Ich bin IBIZA - About a Boy (DVD) DVD Video Film

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Neuester Testbericht: ... Gruppe. Während Will kurzerhand ein bei der Mutter lebendes Kleinkind erfindet und diese Fakten mit Hilfe eines entstellten Kindersitzes ... mehr

Ich bin IBIZA
About a Boy (DVD)

lukego

Name des Mitglieds: lukego

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About a Boy (DVD)

Datum: 24.05.09

Bewertung:

Vorteile: tolle Story, englischer Humor

Nachteile: leicht schlechter als das gleichnamige Buch

Nachdem ich bereits über einen meiner Lieblingsfilme ("The Rock") berichtet habe will ich heute über einen weiteren Film berichten. Allerdings über einen aus einem völlig anderen Genre. Die Rede ist von "About a boy" eine englische Komödie mit Hugh Grant und Toni Collette und anderen bekannteren Schauspielern aus England.

Die Handlung gestaltet sich wie folgt

Will (Hugh Grant) ist charmant, gutaussehend, aber vor allem oberflächlich und egozentrisch. Und er geht keinem Beruf nach, da er von den Tantiemen eines Weihnachtshits seines Vaters lebt. Nichtsdestotrotz ist er ein Frauenschwarm. Ein unwiderstehlicher Herzensbrecher könnte man sagen. Und um beständig neue Frauen zu erobern lässt sich Will auch immer neue Taktiken einfallen. Seine neuste Frauenfang-Strategie ist der Besuch einer Selbsthilfegruppe für allein erziehende Mütter und Väter. Dafür erfindet er kurzerhand einen Sohn den er gar nicht hat und versucht bei der Selbsthilfegruppe "Gleichgesinnte" Alleinerziehende aufzureißen. Durch die Gruppe lernt er über gewisse Umstände den ungewöhnlichen Jungen Marcus (Nicholas Hoult) kennen, dessen Mutter eine gute Freundin der neuen Bekanntschaft an Wills Seite ist. Nicholas Mutter ist allerdings stark selbstmordgefährdet (unter anderem versucht sie sich am Tag, an dem Will Marcus kennen lernt das Leben zu nehmen) und das wirkt sich auch auf Marcus aus. Vollkommen von seiner Mutter mit seinen Teenagerproblemen als Außenseiter allein gelassen und auch ohne Vaterfigur aufgewachsen fängt er an sich in Will einen Freund zu suchen. Dieser ist davon absolut nicht begeistert, doch die täglichen Besuche von Marcus lässt er schließlich zu. Dadurch fangen die beiden an sich auf einer ganz speziellen Basis anzufreunden. Und beide profitieren mehr oder weniger davon. Bis Will eine neue Frau findet an der er stark interessiert ist und Marcus zu seinem "Sohn" wird. Dieses Missverständnis führt zu großen Problemen und trennt die Wege von Will und Marcus ebenso wie die Wege von Will und seiner neuen Freundin. Eigentlich sollte dieser sehr froh darüber sein, da er sein einsames "Inselleben" immer sehr bevorzugt hat, doch plötzlich fühlt sich Will mit seinem Leben auch vollkommen einsam und allein gelassen. Der Höhepunkt des Films findet sich dann in einem Schulkonzert wieder bei dem Marcus "Killing me softly" singen will, was ein moralischer Selbstmord für ihn bedeutet. Allerdings ist ihm das egal, da er für seine Mutter singen will, die vor einem weiteren Selbstmordversuch zu stehen scheint. Mit dem Auftritt beim Konzert will er sie glücklich machen. Doch als Will davon erfährt, weiß er um die Probleme, die Marcus bevorstehen, wenn er singt. Also geht er ebenfalls zum Konzert und peppt mit seiner gesanglichen und musikalischen E-Gitarren Begleitung Marcus' Auftritt auf. Und da Will im Eifer des Gefechts einfach weiter singt und dann auch noch seine Augen dabei schließt (was er vorher immer verabscheut hat) wird schließlich er zur Lachnummer von Marcus' Schule und so schützt er Marcus vor dem sozialen Tod.
Daraufhin versöhnt sich Will auch mit seiner Freundin, deren Sohn ebenfalls auf Marcus' Schule ist und sie somit beim Konzert den mutigen Auftritt Wills gesehen hat.
Am Ende kommt "About a boy" beim darauffolgenden Weihnachtsessen zum Happy-End.



Nun zu meinen persönlichen Eindrücken

Ich bin grundsätzlich ein großer Fan von Hugh Grant und deswegen habe ich mir auch diesen Film angeschaut als er zum ersten Mal im Fernsehen zu sehen war. Und ich muss sagen ich bin keineswegs enttäuscht. Denn mittlerweile habe ich den Film oft gesehen und kann mich immer noch am tollen englischen Humor des Films erfreuen. Ebenso gut gefällt mir die Handlung, die zeigt, dass niemand allein durchs Leben kommen kann. So sehr er auch will.
Schauspielerisch ist "About a boy" auch auf einem sehr hohen Niveau, was man aber bei einem Hugh Grant Film nahezu voraussetzen kann.
Wovon ich natürlich einmal mehr angetan bin ist der gute Soundtrack der den Film immer genau richtig unterstreicht und das "Besondere" am Film auch sehr gekonnt hervorhebt.
Was natürlich auch gesagt werden muss ist, dass "About a boy" eine Verfilmung des gleichnamigen Buches von Nick Hornby ist, welches aber in seiner Handlung genau gleich wie der Film verläuft und ebenso gut und flüssig geschrieben ist.

Fazit: Ich selbst kann den Film empfehlen. Vor allem an einem besinnlichen Familienabend ist "About a boy"