Pioneer DVR 212BK
Die Nummer 1 unter den DVD-Brennern - Pioneer DVR 212BK BD/DVD Brenner

Produkttyp: Pioneer DVD-Brenner

Neuester Testbericht: ... Diese sind beim DVR-212 fast gar nicht festzustellen. Das Gerät läuft absolut ruhig. Wie eingangs erwähnt, brennt der Pione... mehr

Die Nummer 1 unter den DVD-Brennern
Pioneer DVR 212BK

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Produkt:

Pioneer DVR 212BK

Datum: 10.07.07

Bewertung:

Vorteile: mechanisch und technisch sehr ausgereift und zuverlässig, sehr gute Brennergebnisse

Nachteile: keine gravierenden, eine Molexstrombuchse wäre für einige Anwender wünschenswert gewesen

Die neuen DVR-212 Brenner von Pioneer ließen lange auf sich warten. Während die neue Modellreihe schon vor längerem von Pioneer vorgestellt wurde, sind nun neben den 112ern auch die 212er von vielen Händlern lieferbar. Der neue Pioneer DVR-212 ist einer der besten Brenner, die man aktuell bekommen kann. Im folgenden möchte ich euch aufzeigen, dass sich das Warten auf diesen Brenner wirklich gelohnt hat.


Technik
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In der neuen x12-Reihe von Pioneer gibt es mehrere unterschiedliche Modelle, die sich nur in der Anschlussart und dem DVD-RAM Support unterscheiden. Die restliche Technik ist bei allen Modellen gleich.

DVR-112 - IDE-Anschluss, DVD-RAM lesen und schreiben
DVR-112D - IDE-Anschluss, DVD-RAM NUR lesen
DVR-212 - SATA-Anschluss, DVD-RAM lesen und schreiben

Zusätzlich gibt es alle Modelle statt mit standardmäßig beiger Frontblende auch mit schwarzem Gehäuse. Der Modellname wird dann einfach um "BK" ergänzt. Eine Frontblende in Silber ist derzeit nur für die IDE-Version ohne DVD-RAM-Support erhältlich und heißt DVR-112DSV.


Egal für welches Modell man sich entscheidet, die Verarbeitung der Brenner ist auf einem sehr hohen Niveau. Dafür ist Pioneer bekannt, und wer sich schon einmal bei einem Billigbrenner über die wackelige Schublade geärgert hat, wird die stabile Ausführung des Pioneers zu schätzen wissen.
Die gute Verarbeitung verspricht auch eine lange Haltbarkeit des Brenners, was schon Vorgängermodelle bewiesen haben.


Nicht nur die mechanische sondern auch die technische Ausstattung lässt bei diesem Brenner keine Wünsche unerfüllt. Egal welchen Rohling man einlegt - ob Billigscheibe aus dem Supermarkt oder hochwertiger Rohling aus dem Fachhandel - jeder Rohling wird zuverlässig erkannt und beschrieben. Dazu weiter unten mehr.

Zudem brennt dieses Gerät alle DVD-Formate die es gibt. Und natürlich auch CD. Entscheidet man sich für ein Gerät mit "D"-Zusatz, ist man nur beim Schreiben von DVD-RAM eingeschränkt, da diese Brenner das nicht unterstützen.


im Einsatz
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Schnell ist das Gerät in den Rechner eingebaut. Die 212er Modelle haben auf der Rückseite lediglich einen SATA-Datenanschluss und einen SATA-Stromanschluss. Eine zusätzliche Strombuchse für die älteren Molexstecker fehlt. Es ist also entweder ein neueres Netzteil nötig oder ein Adapter für den SATA-Stromstecker. Eine Einstellung per Jumper ob das Laufwerk als Master oder Slave fungieren soll, entfällt bei SATA ganz. Die weiter vorhandenen Pins neben den SATA-Anschlüssen sind nicht weiter dokumentiert und für den Verbraucher unwichtig.

An der Vorderseite des Brenners befinden sich nur der Auswurfknopf, eine Betriebsled sowie ein kleines Loch für den Notauswurf. Eine Klinkenbuchse für Audio oder eine Lautstärkeregelung fehlen. Die Betriebsled kennt nur zwei Zustände: Aus und Grün leuchtend. Beim Lesen und Schreiben leuchtet die LED jeweils durchgängig Grün. Eine zweifarbige LED, die beim Schreiben Rot und beim Lesen Grün leuchtet, wäre zwar wünschenswert gewesen, schränkt die Bedienbarkeit aber in keinster Weise ein. Man sollte ohnehin wissen, ob man gerade brennt oder liest.


Kommen wir nun zu den akustischen Eigenschaften. Der Brenner arbeitet sehr leise. Zwar gibt es leisere Laufwerke, aber der DVR-212 gibt nur beim schnellen Auslesen einer CD/DVD (Audiorippen oder DVDrippen) ein Rauschen von sich. Dieses ist aber sehr angenehm zu ertragen. Beim Brennen gibt es je nach Geschwindigkeit keine bis leichte Geräusche und beim normalen Abspielen einer DVD oder AudioCD ist das Laufwerk unhörbar.
Auch die Zugriffsgeräusche nach dem Einlegen einer Disc sind sehr leise.
Eine weitere Geräuschquelle, wie sie bei anderen Brennern oft zu hören ist, sind die Vibrationsgeräusche. Diese sind beim DVR-212 fast gar nicht festzustellen. Das Gerät läuft absolut ruhig.


Wie eingangs erwähnt, brennt der Pioneer jeden CD- und DVD-Rohling. Dies macht er in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Brennt man sensible Daten wie zum Beispiel ein Backup oder ähnliches, dann sollte man aber die Geschwindigkeit etwas senken. Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass langsamere Brände zuverlässiger sind. Das heißt aber nicht, dass der Pioneer bei hohen Geschwindigkeiten schlecht brennt. Im Gegenteil, auch bei den Maximalen Geschwindigkeiten erzielt der Brenner Spitzenergebnisse.
Grade bei hohen Geschwindigkeiten sollte man aber auch darauf achten, einen guten Rohling zu verwenden. Bekommt man ein schlechtes Brennergebnis oder ist die Haltbarkeit der gebrannten Scheiben schlecht, liegt dies fast immer an minderwertigen Rohlingen und nicht am Brenner selbst.
Trotzdem kommt der DVR-212 auch mit Discount-Rohlingen spielend zurecht. Für viele Anwendungen, wo es nicht auf Langlebigkeit ankommt, reichen die günstigen Rohlinge allemal aus.


Zusammenfassung
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Der DVR-212 von Pioneer ist somit einer der besten Brenner (wenn nicht DER beste), die man derzeit bekommen kann. Dieser Spitzenbrenner hat mit keinen Rohlingen und Geschwindigkeiten Probleme.
Sehr bald sind neue Geschwindigkeitsrekorde bei DVD-Brennern nicht mehr machbar und der nächste Evolutionsschritt steht mit Blu-Ray und HD-DVD auch schon vor der Tür. Daher gehe ich fest davon aus, dass dies der letzte DVD-Brenner ist, den ich mir zugelegt habe. Eine lange Lebensdauer kann man von den sehr gut verarbeiteten Pioneerbrennern ohnehin erwarten.

Mit ca. 40 Euro ist dies nicht der günstigste Brenner, aber er ist jeden Cent wert. Für den Aufpreis bekommt man einen hochwertig verarbeiteten Brenner, der mit allen Rohlingen zurecht kommt und stets beste Brennergebnisse liefert.
Wer keinen DVD-RAM Support benötigt kann ca. 10 Euro sparen und zum DVR-112D greifen, muss dann aber auch auf den SATA-Anschluss verzichten.

Fazit: Spitzenbrenner mit hevorragendem Preis-/Leistungsverhältnis

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Laufgeräusche:    
Geschwindigkeit: