
Produkttyp: Hewlett-Packard DVD-Brenner
Neuester Testbericht: ... hier drauf habe ich aber verzichtet, da mein erster Brenner bereits an diese angeschlossen ist. Wichtig ist noch, dass der Jumpe... mehr
Ein Brenner der Drucken kann... ;-)
HP DVD Writer Dvd640i

Name des Mitglieds: TooHot4U
Produkt:
HP DVD Writer Dvd640i
Datum: 13.04.07
Bewertung:
Vorteile: Lightscribe, Geschwindigkeit
Nachteile: bei mir funzt die Double-Layer-Funktionalit ät nicht...
Nachdem ich gestern von meinem "alten Hasen" berichtet habe, einem normalen (und etwas langsamen) DVD-Brenner, der seit guten 2 Jahren seinen Dienst in meinem PC verrichtet, komme ich heute zu meinem 2ten Schätzchen, dem "jungen Hasen" von HP.
Der DVD-Writer DVD 640i wurde vor gut einem Jahr in meinen PC eingebaut, weil ich mein System unbedingt mit einem Brenner nachrüsten wollte, der Lightscribe-fähig ist… Was das ist? Dazu später mehr…
Nun aber zum Testbericht mit allen Vor- und Nachteilen, sofern da welche sind…
+++ allgemeine Produktinformationen +++
Hersteller: Hewlett Packard (Webseite: http://www.hp.com/country/de/de/welcome.html)
Produktname: HP DVD-Writer DVD 640i
Kategorie: CD- / DVD-Brenner (Lightscribe-fähig)
Anschluss: E-IDE (intern im 5,25"-Schacht)
Preis: ca.60,- bis 70,- € (ich habe damals 130,- € bezahlt)
+++ Das Design +++
Im Gegensatz zum vorherigen Brenner ist das Design nicht ganz so gut, weil der Brenner in einem matten schwarz gehalten ist, was vielleicht modern wirkt, aber nach gut 1,5 Jahren nun etwas verblasst wirkt.
Zudem sieht man hier auf der (nicht austauschbaren) Front den Staub natürlich besser, als wenn diese in grau oder ähnlich gehalten wäre…
Aber mir kam und kommt es hauptsächlich auf die Funktionalität des Brenners an, nicht so sehr auf das Aussehen.
+++ Die Installation / Der Anschluss +++
Der Anschluss ist grundlegend genauso, wie auch bei anderen Brennern.
Zuerst wählt man sich einen freien 5,25"-Schat, schiebt den Brenner dort hinein und verriegelt oder verschraubt ihn mit dem PC-Gehäuse, um einen sicheren Halt zu erlangen.
Anschließend verbindet man zum einen das Stromkabel mit dem vorgesehenen Anschluss und verfährt ebenso mit dem IDE-Kabel. Optional kann man nun noch ein Audiokabel mit der Soundkarte verbinden, hier drauf habe ich aber verzichtet, da mein erster Brenner bereits an diese angeschlossen ist.
Wichtig ist noch, dass der Jumper richtig gesetzt wird, damit der Brenner auch einwandfrei vom BIOS und von "Windoof" erkannt werden kann… In meinem Fall auf Slave, da der erste Brenner als Master auf dem gleichen IDE-Kabel hängt.
Nun ist die Hardwareinstallation im Normalfall abgeschlossen und es geht an die Software…
Windows erkennt den Brenner automatisch und installiert die notwendigen Treiber selbstständig, wobei aber auf Grund der vollen Funktionalität zu empfehlen ist, die laufwerksspezifischen Treiber entweder von der beiliegenden CD oder heruntergeladen von der Webseite zu installieren. Nur so kann die bestmögliche Geschwindigkeit und die Lightscribefunktionalität erzielt werden.
Falls dann noch nicht vorhanden, sollte eine Brennsoftware installiert werden, wobei es von Vorteil ist, dass Nero Burning Rom bereits als OEM-Vollversion dem Paket beiliegt.
Damit ist der Brenner für den normalen Brenneinsatz nun vollständig installiert und betriebsbereit und die erste Silberscheibe kann mit Daten / Musik / etc. bestückt werden.
+++ Lightscribe +++
Da dieser Brenner jedoch nicht nur das "normale" Brennen unterstützt, sondern auch Lightscribe-fähig ist, sind noch weitere Installationsschritte notwendig, um diese Funktionalität auch nutzen zu können.
Zu erst aber einmal eine kurze Erklärung, was Lightscribe überhaupt ist…
Lightscribe ist eine Art Druckverfahren, was dem Anwender erlaubt, ein individuelles Logo (selbst entworfen oder von einer Vorlage) auf der Vorderseite der CD / DVD einzubrennen. Dieses geschieht mittels des normalen Lasers auf einer speziellen Oberseite, so dass auch spezielle (und etwas teurere) Rohlinge verwendet werden müssen, in Graustufen. Rohlinge hierfür gibt es mittlerweile sogar in verschiedenen Farben zu kaufen…
Um dieses nutzen zu können, muss der aktuelle Lightscribe-Treiber, welcher ebenfalls mitgeliefert wird oder auf www.lightscribe.de herunterzuladen ist, und eine entsprechende Labelingsoftware (auch mitgeliefert) installiert werden.
Anschließend muss nur noch ein Label entworfen werden (Text, Hintergrund, etc.), die CD / DVD mit der Oberseite nach unten in das Laufwerk gelegt werden und auf "Print Design" in der Labelingsoftware geklickt werden und schon geht es los… Je nach Qualitätsstufe bis zu 25 Minuten für eine Silberscheibe…
Als Tipp noch hierzu… Auf www.lightscribe.de gibt es richtig tolle Vorlagen zum kostenlosen herunterladen, die sehr schick aussehen und auch noch super zu editieren / ergänzen sind. Natürlich können aber auch eigene Hintergründe und Texturen verwendet werden.
+++ Die Rohlinge +++
Laut HP soll der Brenner folgende Rohlingtypen vertragen / verarbeiten können…
- CD-R & CD-RW
- DVD+R & DVD+RW
- DVD-R & DVD-RW
- DVD+R DL
Bei den Rohlingsmarken wurden zur damaligen Zeit keine besonderen Hersteller vorgegeben.
Meiner Erfahrung nach kann der Brenner zumindest schon mal alle unterschiedlichen Fabrikate verarbeiten… Von Verbatim, über Sony bis hin zu No-Name-Produkten… Alles kein Problem…
Schwieriger ist es aber in Hinsicht Double-Layer. Meiner erkennt zwar das Format und bietet demnach in Nero auch an, die entsprechende Datenmenge auf DVD zu brennen, allerdings habe ich es bis heute nicht geschafft, mit diesem Brenner auch nur eine Double-Layer-DVD vollständig zu brennen. Immer wieder Abbruch und DVD in die Mülltonne… Gute 10 Stück unterschiedlicher Fabrikate habe ich bisher zerschossen und habe das Probieren / die Hoffnung aufgegeben, da mir dieser Spaß sonst einfach zu teuer wird.
+++ Die Geschwindigkeit +++
Nachdem nun alles installiert ist, die zu verwendenden Rohlingtypen geklärt sind und somit es mit dem Brennen losgehen kann, ist natürlich die Geschwindigkeit das nächste, interessante Thema.
Laut Herstellerangaben soll der Brenner folgende Werte beim Brennen schaffen können:
- CD-R = 40fach
- CD-RW = 24fach
- DVD+R = 16fach
- DVD+RW = 4fach
- DVD-R = 8fach
- DVD-RW = 4fach
- DVD+R Double Layer = 2,4fach
Beim Lesen soll er mit einer Zugriffsgeschwindigkeit von bis zu 160ms folgende Werte erreichen:
- CD = 40fach
- DVD = 16fach
Alle Geschwindigkeitsangaben hat der Brenner bei mir annähernd oder sogar komplett erreicht (zum Teil nachgemessen mit Nero Drive Speed), auch wenn ich meine Rohlinge im Normalefall auf Grund der späteren Datenqualität zumeist mit maximal 8facher Geschwindigkeit brenne… Soviel Zeit muss sein.
Nur zum Punkt Double-Layer kann ich keine Aussage treffen, da (wie oben beschrieben) es bei mir nicht funzt.
+++ Fazit +++
Mein Fazit zu dem Brenner ist, dass dieser für den Preis vollkommen in Ordnung war und zu den heute aktuellen Preisen auch noch vollkommen akzeptabel ist, auch wenn es mit Sicherheit bessere Modelle auf dem Markt gibt.
Eventuell lässt sich mit einem Firmware-Update auch noch die Double-Layer-Funktionalität verbessern, dieses habe ich jedoch bisher nicht ausprobiert.
Vom Funktionsumfang mit besonderem Augenmerk auf das Feature Lightscribe eine super Ergänzung für mein System, so dass ich diesen Brenner einfach nicht mehr missen möchte…
Somit 4 von 5 Punkten (1 Punkt Abzug wg. Tatsache Double-Layer und Design)…
Fazit: Eine TOP-Ergänzung in meinem PC-System
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Laufgeräusche: | ||
| Geschwindigkeit: |
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