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Produkttyp: Pelikan Druckerzubehör
Neuester Testbericht: ... für die schwarze Tinte, nahm die alte Patrone heraus und legte die neue - die Pelikan E05 - richtig herum hinein, nachdem ich das ... mehr
Dieser Pelikan hat sich als Schmierfink herausgestellt
Pelikan E05

Name des Mitglieds: mit_koepfchen
Produkt:
Pelikan E05
Datum: 21.09.11, geändert am 21.09.11 (15 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: akzeptabler Preis, Handhabung, Qualität der Tinte / Druckqualität
Nachteile: schmiert, mit der Patrone kompatible Druckertypen sind teils veraltet
Für die Druckertintenpatrone E05 von Pelikan habe ich bei Saturn einst wohl knappe neun Euro ausgegeben.
== Produktmerkmale und Verpackung ==
Konzipiert wurde diese 50 g leichte Patrone, die 17 ml schwarze Tinte enthält, für folgende Epson-Druckertypen: Stylus Color 400, 440, 460, 500, 600, 640, 660, Photo, 700, 750, 1200. Laut Angabe auf der Verpackung ersetzt sie die Druckerpatrone Epson T050. Ich habe nie Original-Epson-Patronen verwendet, da ich deren Preispolitik nicht einsehe, und bin daher gezwungen, dieser Aussage zu vertrauen.
Ebenfalls auf der Verpackung befinden sich einige Symbole, die für die Sicherheitshinweise stehen. Unter anderem darf diese Patrone keiner Nässe ausgesetzt werden, es sollte tunlichst verhindert werden, dass irgendeine Flüssigkeit sich aus Unachtsamkeit darauf ergießt, sie sollte nicht in die pralle Sonne gelegt und nicht bei Temperaturen über 32° C (Wow! Das habe ich sogar ganz ohne Lupe entziffern können! Mein Sehvermögen ist mit Brille also doch noch nicht so schlecht, wie ich dachte! *lach*) gelagert werden.
Des Weiteren steht noch ein Hinweistext auf Englisch darauf, dass Markennamen lediglich deshalb auf der Verpackung genannt werden, um die Kompatibilität der Tintenpatrone mit den entsprechenden Druckern anzugeben. Pelikan hat also keinerlei wirtschaftliche Verbindungen mit den dazugehörigen Unternehmen. Die Benutzung dieses Produktes beeinträchtige laut der dortigen. Aussage somit nicht die rechtlichen Garantien in Bezug auf den Hersteller des Gerätes, mit dem das Produkt verwendet wird.
== Meine Eindrücke ==
In der Schachtel war die Tintenpatrone dicht in einer stabilen Plastikumhüllung, wie man sie von solchen Produkten bereits kennt, verpackt. Zu öffnen war sie mit einer Schere, der einzigen Erfolg versprechenden Art und Weise des Öffnens. Mit der Hand bekäme es jedenfalls - wage ich mal zu behaupten - nicht einmal jemand mit stark trainierten Muskeln auf. Das ist aber bei allen solchen Produktverpackungen so, die mir bis jetzt untergekommen sind. Also: Eine gute Schere, wie sie sicherlich in jedem Haushalt vorhanden ist, sollte schon dafür bereitliegen.
Wenn der damit verwendete Drucker die alte Patrone als leer anzeigte (zum Beispiel durch ein rotes Lämpchen, wie in diesem Fall), dann war es Zeit zum Wechseln. In meinem Fall musste ich hierfür drei Sekunden lang den Knopf mit dem Tintentropfensymbol drücken, damit mein nun ehemaliger Drucker das Teil ausfuhr, in dem sich die Tintenpatronen befinden. Danach öffnete ich wie immer das Patronenfach für die schwarze Tinte, nahm die alte Patrone heraus und legte die neue - die Pelikan E05 - richtig herum hinein, nachdem ich das Aluteil an der Lasche abgezogen hatte. Das war wirklich kinderleicht und falsch herum hineinlegen konnte ich sie gar nicht, da ich sonst die Klappe nicht zubekommen hätte. Außerdem sah ich es ja, wie herum es reinmusste. Zum Schluss drückte ich noch einmal drei Sekunden lang die Tropfentaste, damit der Drucker seine Kammer wieder einfuhr. Vor dem ersten Druckvorgang ließ ich sicherheitshalber erstmal die Düsenreinigung durchlaufen, was bei Tintenstrahldruckern ab und zu erforderlich ist, um die Druckqualität zu gewährleisten und damit nichts verstopft.
Da ich die Patrone mehrere Monate gelagert hatte (mein Druckaufkommen ist nicht sehr hoch, so dass ich mit einer Patrone recht lange auskomme), hatte ich etwas Bedenken, dass die Tinte mittlerweile ausgetrocknet sein könnte. Zu meiner positiven Überraschung war dies jedoch nicht der Fall. Die Ausdrucke wurden damit gestochen scharf, ohne irgendwelche Lücken, wie ich es sonst schon erlebt habe, sauber, vollständig und mit allen Details gedruckt. So war auch die Schrift sehr gut lesbar. Von der Druckqualität her saß ich damit keineswegs in der Tinte, sondern war im Gegenzug sehr zufrieden. Sie trocknete übrigens nach vollendetem Ausdruck auch sehr schnell.
Dennoch habe ich hierbei ein wesentlliches Manko entdeckt, welches teilweise wohl auch mit dem betreffenden Tintenstrahldrucker (ein älteres Modell von Epson) zusammenhing, teils aber wohl auch an der Tintenpatrone gelegen könnte. Und zwar schmierte sie insbesondere anfangs doch recht stark, so dass bei Ausdrucken, bei denen es auf eine einwandfreie Qualität ankommt, oft mehrere Anläufe notwendig waren, bis ich ein Ergebnis ohne Schmierereien an den Rändern oder je nach Ausdruck auch mal mittendrin erhielt. Das Geschmiere scheint mir hierbei sogar noch etwas mehr zu sein als bei anderen schwarzen Tintenpatronen. Möglicherweise liegt diese Kulmination auch teils an der Altersschwäche des Druckers. Mittlerweile habe ich einen anderen Drucker und diesbezüglich auch die Marke gewechselt. Trotzdem denke ich, dass zur Vermeidung dieses doch gravierenden Mangels (immerhin erhöht sich dadurch ggf. auch der Papierverbrauch) auch die Hersteller der Tintenpatrone überlegen könnten, wie diese noch optimaler gestaltet sein könnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Manko durch eine bessere Verarbeitung der Tintenpatrone minimiert werden könnte.
== Fazit ==
Mit der Druckqualität dieser Tintenpatrone bin ich zufrieden. Wenn man nicht viel auszudrucken hat, kann sie durchaus einige Zeit ausreichen. Doch da das Manko der Schmiererei meiner Ansicht nach schon schwer wiegt (es erhöht nicht nur den Papier- sondern letztendlich auch den Tintenverbrauch), ziehe ich knallhart zwei Sterne ab und empfehle es allenfalls für Wenigdrucker. Wer ein hohes Druckaufkommen hat, sollte sich vielleicht doch nach einem schmierfreieren Produkt (oder auch nach einem besseren Drucker, zu dem es dann natürlich auch entsprechend kompatible Tintenpatronen gibt) umsehen.
Diesen Testbericht habe ich auch auf anderen Plattformen veröffentlicht.
Fazit: Eine Tintenpatrone für geringe Ansprüche, aus den genannten Gründen unökonomisch.
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| Installation: |

