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Produkttyp: Hewlett-Packard Druckerzubehör
Neuester Testbericht: ... Papiers aus aufgespaltenen und dann weiter verarbeiteten Zellulosefasern (hauptsächlich aus Bast und Lumpen gewonnen) schreibt ma... mehr
Das mag meine Schreibhilfe!
HP Office Paper

Name des Mitglieds: KrethiUndPlethi
Produkt:
HP Office Paper
Datum: 13.11.10, geändert am 31.12.11 (140 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: gute Qualität, problemloser Papiereinzug
Nachteile: bisher keine
Quiiietsch! Quiiietsch!
Erschrocken sehe ich nach meinem Drucker. Solche Geräusche bin ich gar nicht gewohnt! Geräuschvoll schiebt er ein paar Ausdrucke auf die Ablage. Was hat er nur? Er wird doch nicht....
Nein, im letzten Augenblick fällt mir noch ein, ich habe ihm ja anderes Papier gefüttert. (Schön billig war es, und mir fehlten gerade noch ein paar wenige Euro im Warenkorb bis zum portofreien Versand.)
Vorwurfsvoll schaut er mich an. "Wenn ich hier ordentliche Arbeit leisten soll, dann gib mir wenigstens was Anständiges zwischen die Rollen!" scheint er zu sagen.
Reuevoll gebe ich zu, hier wohl am falschen Platz gespart zu haben. Ich verspreche, mich sofort um Ersatz zu kümmern.
Nun ist es ja gar nicht so einfach, das richtige Papier zu finden. Die Auswahl ist enorm, die Preisvielfalt ebenso.
Während ich so in den Angeboten stöbere, fangen meine Gedanken an, etwas abzuschweifen.
Papier
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Ich denke so darüber nach, wie selbstverständlich uns das Papier in all seinen Erscheinungsformen geworden ist. Ob zum Schreiben oder Einwickeln, als Karton oder Postkarte, Buch oder Notizblock - Papier ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Der Umgang damit ist oft geradezu verschwenderisch. Die moderne Technik ermöglicht es uns, Unmengen an Informationen - ob wichtig oder nicht - auszudrucken. (Dabei sollten PC und Internet doch gerade den Papierverbrauch reduzieren - ich denke da nur an den Begriff "Das papierlose Büro". Statt dessen scheint die Technik die Papierfluten geradezu zu nähren und der Abfallwirtschaft blühende Zeiten zu bescheren.). Vergangen sind die Zeiten, da jedes Stückchen sorgfältig aufgehoben und, sofern möglich, wieder verwendet wurde.
Der Begriff "Papier" leitet sich übrigens vom Papyrus ab, eine Schilfart, deren Fasern die alten Ägypter bereits lange vor Beginn unserer Zeitrechnung zu einer papierähnlichen Schreibgrundlage verarbeiteten. Die Erfindung des eigentlichen Papiers aus aufgespaltenen und dann weiter verarbeiteten Zellulosefasern (hauptsächlich aus Bast und Lumpen gewonnen) schreibt man allerdings den Chinesen zu, die diese Art Schreibmaterial bereits etwa 200 Jahre v. Chr. benutzt haben sollen. Das Rohmaterial wurde zerkleinert, zerstampft, in Wasser eingeweicht und dann auf sehr engmaschige Siebe aufgeschöpft. Dieses Vlies wurde dann gepresst und getrocknet.
Im Wesentlichen hat sich an dieser Methode nicht viel geändert. Im Lauf der Jahrhunderte wurde sie lediglich verfeinert und technisiert, mit den Zutaten wurde experimentiert. Zusätze sorgen für feinere Oberflächen und spezielle Eigenschaften - je nach Verwendungszweck. Holz wird übrigens erst seit ungefähr 200 Jahren für die Papierherstellung verwendet.
Hier noch ein paar recht interessante Fundstücke:
Normales Schreibpapier hat eine flächenbezogene Masse von 80g / qm. Was nützt es mir, das zu wissen? Nun, dank einheitlicher Standards wiegt somit ein Blatt Schreibpapier 5g. Also kann ich genau drei Blätter plus Umschlag als Standard-Brief versenden.
Sind Tempotaschentücher eine neuzeitliche Erfindung? - Mitnichten! Die Chinesen durften ihre Schnupfennasen schon im 2. Jahrhundert damit putzen. Und im 5. Jahrhundert durften sie sich über eigens dafür hergestelltes Toilettenpapier freuen. Die Kaiserfamilie bekam sogar extra weiches.
Maschinell hergestelltes Papier hat auch eine Laufrichtung, da sich die Fasern mehr oder weniger alle parallel legen. Bei gröberem Papier sieht man das mit bloßem Auge. Ansonsten kann man den "Riffeltest" machen. Zieht man den Rand des Papiers durch die Fingernägel, wird es sich wellen, wenn wir quer zur Faser riffeln. In Längsrichtung passiert nichts.
Ist das wichtig? Na ja, mitunter schon. Bücher beispielsweise bleiben nur dann schön aufgeschlagen liegen, wenn die Laufrichtung auf den Seiten von oben nach unten verläuft. Oder nehmen wir Klappkarten: Wurde die Karte quer zur Laufrichtung gefaltet, wird sie immer das Bestreben haben, aufzuklappen. Floristen machen sich die Wellung beim Riffeln quer zur Faser zunutze, wenn sie die allseits bekannten Kreppmanschetten formen.
Alles in Allem ist die Herstellung von Papier eine Wissenschaft für sich, viele weitere Einzelheiten kann man in entsprechenden Nachschlagewerken erfahren. Aber vielleicht hat uns dieser kleine Exkurs dazu gebracht, das nächste Stück Papier mit etwas anderen Augen zu sehen.
Aber nun zurück zu unserem Druckerpapier.
Die Auswahl
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Bei Büropapier hat man die Wahl zwischen verschiedenen Papierqualitäten. (Foto- und Spezialpapier lasse ich jetzt einmal außen vor und beschränke mich auf die "normalen" weißen Sorten.)
Zunächst kann man nach
Gewicht
auswählen. Ab 80g / qm haben wir es mir dem üblichen Schreib- oder Druckpapier zu tun. Leichtere Qualitäten gibt es zwar auch, aber die sind eher für Entwürfe oder die Archivierung geeignet. Auch mag mancher Drucker das dünne Papier nicht so gern.
Je nach Verwendungszweck kann man auch Papier mit 90, 100, 120, 160 oder 200g / qm nutzen. (Ab 150g / qm spricht man landläufig auch von Karton.) Je höher das Gewicht, um so hochwertiger wirkt der Ausdruck.
Dann gibt es noch die Auswahl nach der
Verwendung.
Die jeweiligen Sorten werden durch eine besondere Behandlung der Oberfläche für bestimmte Drucker- bzw. Kopierertypen optimiert. So gibt es Tabellen, aus denen man ersehen kann, welche Sorte für Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker entweder kompatibel, empfohlen oder optimiert ist.
Natürlich gibt es auch eine Variante "Multifunktion".
Weil mir nicht mehr nach Experimenten zumute ist, schaue ich nach, was wir vorher hatten. Es war das
OFFICE PAPER von HP
mit dem Zusatz "high volume".
Dieses ist optimiert für Kopierer, aber empfohlen auch für Fax und Drucker. Für die Verwendung in einem Tintenstrahldrucker ist es zwar nur "kompatibel", aber da ich schon Praxiserfahrung damit gesammelt hatte, wählte ich es trotzdem wieder.
Es ist reinweiß und lt. Herstellerangabe wird es chlorfrei gebleicht. Das Holz, aus dem es hergestellt ist, soll aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. In der Regel ist es zu einem
Preis von ca. 6 Euro pro 500 Blatt
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zu haben. Dies liegt zwar etwas über dem Durchschnitt, aber so groß ist mein Verbrauch nicht. Und nach dem Reinfall mit dem Quietschpapier gebe ich lieber ein bisschen mehr aus und weiß, was ich habe.
Der Hersteller
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ist HP, ein 1939 gegründetes und weltweit operierendes Technologieunternehmen mit Hauptsitz in Palo Alto (Kalifornien). Angeboten werden Soft- und Hardware, IT-Infrastruktur und vieles mehr, und eben auch Zubehör für die entsprechenden Geräte. Es würde zu weit führen, die Firma hier in allen Einzelheiten vorzustellen, wer da Bedarf hat, dem sei die Homepage www8.hp.com/de/de/home empfohlen.
Einsatz in der Praxis
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Nachdem das Papier bei mir eingetroffen ist, bekommt mein Drucker gleich eine Kostprobe. Ja, den Unterschied fühlt man gleich. Im Gegensatz zu dem "Quietschpapier" ist es glatter und fester, irgendwie griffiger. Dem Drucker scheint es wieder zu schmecken, denn er gibt keinen unnötigen Mucks mehr von sich. Die Ausdrucke sind sauber und scharf, auch verwischt nichts. Der Papiereinzug und -durchlauf funktioniert wieder reibungslos.
Und zu guter Letzt noch ein Hinweis, den unser Freund echo-delta so treffend formulierte, der manchem aber aus dem Sinn geschwunden zu sein scheint:
"Ich freue mich auf Eure Kommentare und über Eure Bewertungen, denn ein Bericht, der es wert ist gelesen zu werden, der ist es auch wert bewertet zu werden!"
(Aber vermutlich liest selbst das keiner mehr...)
Fazit: Auch wenn meine Schreibhilfe gar nicht von HP ist....das Papier mag sie!
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Installation: |
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