
Erhältlich in: 19 Shops
Produkttyp: Canon Druckerzubehör
Neuester Testbericht: ... hinten die Lasche reingeklickt, die Lampe geht an - fertig. Da kann man kaum was falsch machen. == Chip,Chip, Oje ? == Recht spät hatte ... mehr
So Blau Blau Blau blüht der ...
Canon CLI 8C

Name des Mitglieds: iceman1005
Produkt:
Canon CLI 8C
Datum: 17.02.08, geändert am 26.02.10 (322 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: UV Beständigkeit, Qualität
Nachteile: Preis
Auch der Füllstand diese Kartusche wurde durch den Druckertreiber bemängelt. Die Patrone musste raus und wurde durch eine neue ersetzt. Wo kam sie her und wo geht sie hin- das lest ihr jetzt.
Kauf/ Lieferung/ Bezahlung
Die Seite ist über www.tintencenter.com zu erreichen. Hier waren die gesuchten Patronen sehr günstig und sofort verfügbar. Man hatte die Wahl von mehreren Bezahlvarianten. Ich habe den Kauf über das Lastschriftverfahren gewählt. Die Bestellung ging Problemlos über die Bühne und war über SSL Verbindung gesichert. Ich wurde per Mail über den kompletten Vorgang unterrichtet. Nach vier Tagen war das Päckchen da. Alles war gut verpackt.
Ich hatte dabei folgendes bestellt:
CLI-8Y 11,20 Euro
CLI-8C 11,20 Euro
CLI-8M 11,20 Euro
Gesamt mit Porto 37,89 Euro
Alle CLI Varianten haben einen Tankinhalt von 13 ml.
Aussehen/ Konstruktion der Tanks
Die Tanks werden in Canon typischer Verpackung geliefert. Der Pappkarton ist sehr schön und schlicht gestaltet. Anhand der vorherrschenden Außenfarbe erkennt man sofort, welche Behälter im inneren schlummern. Auf der Rückseite ist noch mal der Einbau des Tanks in den Drucker in mehreren Sprachen beschrieben. Im inneren befindet sich der in eine Plastiktüte eingeschweißte Tintenbehälter. Dieser ist nochmals in eine Plastikhülle verpackt. Nach dem Entfernen mittels einer Aufziehlasche kommt nun endlich der Tank zum Vorschein. Dieser besteht aus durchsichtigem Plaste. An der Vorderseite befindet sich der Verriegelungshebel für den Druckkopf. An dem Hebel ist am unteren Ende der Chip angebracht, der die Echtheit der Tinte und einige Informationen speichert bzw. an den Drucke sendet. Der Chip sollte nicht mit der Hand berührt werden. An der Unterseite befindet sich eine orange Sicherung. Diese verschließt den Zugang zu der Tinte, um sie vor dem Austrocknen zu bewahren. Nach dem Entriegeln des Verschlusses kommt der Zugang der Tinte zum Druckkopf zum Vorschein. Hier sollte man aufpassen, da schon durch den Druck auf den Behälter einige wenige Spritzer Tinte entweichen können.
Einbau
Der Einbau gestaltet sich sehr einfach. Nachdem die Software den absoluten Nullpunkt der Tinte angezeigt hat und ihren Dienst verweigert muss man die Patrone wechseln. Dazu schaltet man den Drucker ein und öffnet die obere Abdeckung. Dann fährt der Druckkopf automatisch in die Mitte. Nun kann man die rot beleuchteten Patronen erkennen. Diejenige Patrone die ersetzt werden will blinkt. Diese entriegelt man nun über den Hebel und entnimmt sie. Die neue Patrone wird in den Slot eingeführt und mit leichtem Druck eingeklippt. Man hört dabei eine Klickgeräusch. Die Farbe der Patrone ist auf der Oberseite gekennzeichnet. Weiterhin ist am Druckkopf nochmals die Farbe angezeichnet. Hier kann es also nicht zu Verwechslungen kommen. Dann verschließt man wieder alles und der Druck kann fortgesetzt werden.
Druckkapazität
Der Tank mit blauer Farbe dient hauptsächlich dem Fotodruck. Hier kann man in der Regel ca. 150 Fotos im Format 10 x 15 drucken. Dabei werden die Farbtanks unterschiedlich beaufschlagt, was zu unterschiedlichen Nutzungszeiten führt. Die Dauer der Farbe richtet sich dabei immer nach den eingestellten Parametern wie Qualität und Medium.
Warum Originaltinte
Nach langer Nutzung von Canon Druckern (4 verschiedene Serien) habe ich viel ausprobiert und konnte positive und aber auch negativer Erfahrungen machen. In allen verschiedenen Systemen habe ich verschiedene Sorten von Refil- bzw. nichtoriginal Produkten ausprobiert. Es hat sich dabei gezeigt, das die längerer Nutzung von nichtoriginal Produkten ein Verstopfen der Düsen zur Folge hat. Zuerst zeigte sich eine Schlierenbildung auf dem Papier und führte dann zum Versagen von einzelnen Düsen. Dies konnte nur durch mehrfaches Reinigen der Düsen behoben werde. Dabei wurde aber sehr viel Tinte verbraucht. Nach dem Wechsel der Tanks musste ebenfalls eine langwierige Reinigung erfolgen. Nach ca. einem Jahr Nutzung konnte der Fehler nicht mehr behoben werden. Auch der Einsatz von dann Originalpatronen führte zu keiner Besserung. Der Druckkopf war nicht mehr zu gebrauchen. Um dieses Problem nicht wieder aufkommen zu lassen, kaufe ich für meinen neuen Drucker Pixma IP 5200 nur noch Originalpatronen.
Leider ist der Preis der originalen Patronen sehr hoch. Wenn man den Preis eines neuen Druckers betrachtet, der immer mit einem Satz Originalpatronen geliefert wird, ist der Preis des Druckers bis auf die Hälfte (ca. 50 Euro) geschrumpft.
Andere Nutzer werden vielleicht andere Erfahrungen gemacht haben, ich leider nicht. Neben den privaten Erfahrungen habe ich dieselben Probleme bei Druckern in der Firma kennen gelernt.
Umgang mit nicht original Patronen
Bei einem Einsatz von nicht originalen Patronen muss der Chip umgebaut werden. Das ist eigentlich keine schwierige Sache. Hier dazu eine kleine Anleitung, die bei einem Bekannten gut funktioniert hat. Alle nun gemachten angeben sind natürlich ohne Gewähr!
Man nimmt zuerst die Originalpatrone aus dem Drucker. Der Chip ist mit zwei Kunststoffstnippeln befestigt. Nun schneiden man die Enden mit einem scharfen Messer (Cutermesser) vorsichtig ab und nimmt den Chip heraus. Nun nutzt man ein ca. 4 x 5mm großen Strip transparentes doppelseitiges Klebeband, entfernen das Schutzpapier auf einer Seite und kleben es auf die Rückseite des Chips über die schwarze LED. Die zwei Aussparungen für die Haltenippel bleibt frei. Die kompatible Patrone verfügt ebenfalls über zwei Plastiknippel zur genauen Platzierung des Chips. Nun setzt man die Löcher des Chips auf die Kunststoffstifte und drücken diese leicht an. Jetzt kann die Patrone eingesetzt werden. Wenn der Drucker nach dem Einsetzen der kompatiblen Patrone einen Fehler anzeigt, drückt man für ca. 5 Sekunden die Abbruch-/Stopptaste. Die im Treiber implementierte Füllstandskontrollanzeige arbeitet nicht mit einer so gepimten Patrone zusammen. Das ist ein erheblicher Nachteil und nervt natürlich. Um den Füllstand der Patronen nicht aus den Augen zu verlieren, sollte deren Stand kontinuierlich überprüft werden, um Beschädigungen des Druckkopfes zu vermieden. Beim Wechseln der Chips sollte zu keinen Verwechslungen kommen. Deshalb immer einer nach dem anderen. Vor dem Wechsel der originalen Patrone sollte diese nicht so lange genutzt werden, bis sie komplett alle ist. Dann ist der Chip nicht zu verwenden.
Eigene Erfahrungen
Hauptsächlich drucke ich Fotos im Format 10 x 15 und normale A4 Dokumente. Auf dem von mir verwendeten professionellen Fotopapier von Geha macht die Farbe Blau einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Die Ränder der Farbübergänge sind scharf und grenzen sich deutlich ab. Die Farbe trocknet schnell und verläuft nicht mit dem Papier. Ein verwischen nach der Entnahme aus dem Drucker ist nicht festzustellen. Im direkten Vergleich zum Fotolabor lassen sich keine markanten Unterschiede feststellen. Die Farben unterscheiden sich fast nicht. Nur die Qualität im Druckmedium ist erkennbar. Im Vergleich zu früheren Fotos mit nicht originaler Tinte ist eine besser Farbbrillanz und Schärfe zu erkennen. Deutlich sticht aber hervor, dass die Fotos mit originaler Tinte einen besseren UV Schutz aufweisen und nicht so schnell in der Sonne bzw. im Licht verblassen.
Im vergleich mit einem Fotolabor stechen leider nur die Kosten des einzelnen Fotos negativ hervor. Angebote von ca. 9 bis 15 Cent pro Bild stehen dann ca. 25 bis 35 Cent bei eigenem Druck gegenüber.
Im Gegensatz zu früheren nicht original Drucken, ist hier eine Farbgleichheit mit dem Original gegeben. Farbstiche gehören der Vergangenheit an. Eine zusätzliche Kalibrierung zwischen Kamera, Bildschirm und Drucker führt zusätzlich zu einer Qualitätsverbesserung. Dieses Verfahren ist aber sehr zeitraubend und umständlich.
Der verwendete Treiber lässt umfangreiche Einstellungen vornehmen. Man kann hier gezielt den Verbrauch der Farben einstellen. Weiterhin bietet der Treiber die Möglichkeit, die Qualität beim Fotodruck zu verbessern. Für die Auswahl des richtigen Druckmedium stehen verschiedene Auswahlmedien zu Verfügung. Der Treiber stellt weiterhin eine Füllstandsanzeige der Patronen zur Verfügung und ermöglicht eine kontinuierliche Reinigung des Druckkopfes.
Fazit
Ich werde auch weiterhin das Original verwende um qualitativ hochwertige Ausdrucke zu erhalten. Refillprodukte oder nicht original Anbieter kommen mir nicht mehr in den Drucker. Die Qualität der Tinte in Verbindung mit dem Drucker und Originalpapier versprechen langlebige, farbenfrohe und beständige Ausdrucke. Ein verblassen und vergilben gehört der Vergangenheit an. Im Vergleich zu einem Fotolabor kann die Tinte qualitativ bestehen. Nur im Preis pro Bild zieht die Tinte den kürzeren. Um einen schnellen Ausdruck zu fertigen, ist der Druck mit dem Drucker in Ordnung. Ab 50 und mehr Fotos lohnt sich immer die Fertigung im Labor.
Für die Tanks vergeben ich 4 von 5 Sternen.
Fazit: kaufen
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Installation: |
Weitere Testberichte: im Bereich Druckerzubehör

