Vanishing Point (DC)
King of the road? - Vanishing Point (DC) Dreamcast Spiele

Neuester Testbericht: ... über die Piste zu brettern. Zugegebenermaßen ist die Steuerung sehr gewöhnugsbedürftig, aber nach einer eingewöhnzeit ist es problemlos zu... mehr

King of the road?
Vanishing Point (DC)

scoopexx

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Produkt:

Vanishing Point (DC)

Datum: 14.07.02, geändert am 14.07.02 (47 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: schöne Grafik

Nachteile: üble Steuerung, hoher Schwierigkeitsgrad, wenig Motivation

Das Spiel beginnt mit einem kurzen Intro, in dem sich drei Autos, eine Dodge Viper, ein Lotus und ein Mini (!)ein Rennen liefern, das in einer Kollison des Mini mit einem Tanklaster und dem darauf folgenden Feuerwerk endet. Im Spiel stehen einem zu Beginn nur der Ford Explorer und der Ford Mustang Cobra zur Auswahl. Weitere Autos werden im Tournament Modus freigespielt. Neben diesem sticht noch der Stunt Driver Modus hervor, in dem in einer festgelegten
Zeit ein Parcour durchfahren werden muß, in dem es darauf ankommt, schnelle Drehungen, zeitsparendes Kurvenfahren, das sinnvolle Einsetzen der Handbremse, usw. zu absolvieren. Ansonsten gibt es im Singleplayer die obligatorischen Modi Single Race und Time Trial sowie die noch freizuspielende CWG Rally. Der Multiplayer-Umfang des Spiels ist überdurchschnittlich hoch. Es ist neben dem üblichen "Head to Head" möglich, über das Internet zu spielen und offline Freunden sein Können in verschiedenen Spielmodi, wie Knockout, oder League zu beweisen.

Gameplay
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Vanishing Point ist im Grunde ein wirklich schönes Spiel und macht einen sehr guten Gesamteindruck. Es gibt nur einen wirklichen Haken bei der ganzen Sache: Die Steuerung. Die auf der Packungsrückseite so gelobte "beispiellose Fahrphysik" bewirkt nämlich, dass das Auto bei kleinsten Lenkbewegungen ins Schleudern gerät. Schlimm wird es bei Pickups, wie dem Ford Ranger, der auch bei sanftem Lenken bei hoher Geschwindigkeit sofort ausbricht. Kollisionen mit den, sich wie Steine auf der Fahrbahn haltenden Kontrahenten, sind hiermit an manchen Passagen nicht mehr zu vermeiden - die Folge hiervon ist, dass man sich nur sehr sehr langsam wieder aufrappelt und im besten Fall nur fünf Plätze verliert, die kaum noch aufzuholen sind.

Die Grafik
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An der Grafik gibt es nichts auszusetzen. Der Lack der detailreich designeten Autos reflekt
iert in der Sonne und die Strecken sind in den meisten Fällen schön ausgearbeitet. Etwas besseres hat der Dreamcast selten gesehen. Ein kleines grafisches Manko ist, dass die Fahrzeuge in der Darstellung des Zweispieler-Modus in der Senkrechten gestaucht wirken.

Sound / Musik
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Lange haben wir darauf gewartet, aber bei Vanishing Point hören sich Autos, wie ein Ford Ranger nicht, wie in den meisten Konkurrenzprodukten an, wie ein Mofa, sondern wie ein echtes Amerikanisches Muscle-Car. Ein dickes Lob an dieser Stelle. Die Musik besteht aus schnellen Stücken, die zu dem Genre passen und an denen man hört, dass
sich die Entwickler auch hier Mühe gegeben haben.

Fazit
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Aus meinem Bericht kann man es sicherlich erkennen: Vanishing Point ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bietet es eine schöne Grafik, gute Musik/SFX und einen Stunt Driver Modus, der abseits von eigentlichen Spiel gelegen, einen hohen Fun-Faktor hat, aber andererseits zieht die hakelige Steuerung das ganze wieder herunter und verdirbt einem den Spielspaß. Man hat nicht die Möglichkeit einzelne Rennen zu wiederholen, sondern muß in einem aussichtslosen Fall das ganze Tournament noch einmal spielen. Da ein aussichtsloser Fall nach beinahe jedem Unfall entsteht, muß man also praktisch die ganzen etwa zehn Minuten einer Rennserie unfallfrei fahren, oder sich schon einmal darauf einstellen, auf den hinteren Rängen zu landen. Aus diesem Grund gebe ich VP nur drei Sterne. Das Potential wäre dagewesen, es kann sich jedoch nicht wirklich entfalten und das ganze Spielgeschehen sackt schnell
ins Demotivierende hinab.

Fazit: