
Neuester Testbericht: ... mehr Charaktere zur Auswahl, als bei manch einem andren Game. Und ständig spielt man sich neue Extras frei. Neue Charaktere, neues in den... mehr
Prügelei mit Freunden
Soul Calibur (DC)

Name des Mitglieds: Elektro-Man
Produkt:
Soul Calibur (DC)
Datum: 08.05.09
Bewertung:
Vorteile: beinhaltet einfache Storyelemente und viele Extras
Nachteile: Knoten in den Fingern bei den Specialmoves
Erinnert sich von euch jnd. an das aller erste Virtual Fighter ? Es galt als das erste 3D Beat'm Up Spiel. Sonst gab es ja nur 2D Games wie Street Fighter. Virtual Fighter war zwar 3D, aber es war der reinste Pixelhaufen, wo man die eckigen Polygone der Spielfiguren noch an der Hand abzählen konnte.
Der erste Teil von Soul Calibur setzte da völlig neue Maßstäbe. Tolle Sequenzen, kein Pixelel, nichts Eckiges zu sehen. Flüssige Flamrate, einfach wow! Unglaublich, daß Soul Calibur zu den ersten Dreamcast Spielen in Deutschland zählte, weil es einige spätere Titel eindeutig übertraff! So sah ein Klopper des Milleniums aus, gezaubert von Namco.
Gleich am Anfang gibt es viele Optionen und Einstellungsmöglichkeiten.
Es stehen mehr Charaktere zur Auswahl, als bei manch einem andren Game. Und ständig spielt man sich neue Extras frei. Neue Charaktere, neues in den Optionen, neue Kleidung, neue Waffen, weitere Missionen etc.
Frauen sehen wie Frauen aus (knackig, jung, sexy) und Männer wie ganze Kerle (Muskelbrocken, Topform, cool). Ich mein es sind billige Stereotypen, aber man muss sich das aus der Zeitperspektive betrachten. Zuvor hatten bei den meisten 3D Spielen die Charaktere eine pyramidenformige Kopfform. Nun sah man auf den ersten Blick, was es sein sollte. Mit realistischen Bewegungen und vorallem spektakulären Lichteffekten, was wohl am meisten die Soul Calibur Serie kennzeichnet, die den Spielspaß erhöhen. Mit lustiger, japanischer Sprachausgabe und einstellbaren Untertiteln. Bestimmte Stellen können einem sexistisch vorkommen, dem anderen brutal bis hin zu pervers, aber dennoch jugendfrei, da kein Blut zu sehen ist (wenn die "netten" Mädels mal schlecht drauf sind, wird ihr Gegner einfach durchstochen). Ich glaub in den USA haben sich dennoch einige Frauenrechtler über dieses Spiel tierisch aufgeregt.
Selbst nach unzähligem durchspielen macht's immer noch Spaß, da zum ersten mal ein Game dieser Genre eine adventuremäßige Zusatzoption enthält. Wenn man einem gestellte Aufgaben erfolgreich löst bekommt man eine Belohnung, von der man sich dann in der Bildergalerie aus den verschiedenen Kategorien Bilder kaufen kann, die man sich dann ansehen und zusätzliche Informationen über die Hintergrundgeschichte von Soul Calibur lesen kann. Damit gehört auch das Spiel zum ersten seiner Art, welches eine halbvernünftige, interessante Story hat und damit sogar Rollenspielelemente enthält. Es gibt unzählige Extras, mit fast jedem kann man das Spiel weiter beeinflussen. Hunderte von Attacken stehen zur Verfügung. Und zu zweit macht's doppelt soviel Spaß.
Soul Calibur wurde damals mit 95% von der Mega Fun Zeitschrift bewertet und dies auch berechtigt.
Obwohl es ein völlig neues Spiel war und ich eigentlich kein Beat'm Up Fan bin, war mir sofort klar, dass mit Soul Calibur eine neue Legende und Spielreihe entstehen würde neben Tekken und Virtual Fighter.
Bei Virtual Fighter 3 und 4 finde ich persönlich die Charakterbewegungen deutlich detailreicher, durch seine Lichteffekte schafft es Soul Calibur jedoch mehr Action und Bewegung ins Spiel zu bringen, auch wenn dies eigentlich nur ein ganz einfacher, jedoch gelungener Trick ist.
Fazit: Damals war Soul Calibur neu, die späteren Nachfolger brachten jedoch wenig wirklich Neues.
| Bedienkomfort: | ||
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| Spaßfaktor: |
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