Sonic Adventure (DC)
Schneller, Schneller, Schneller..... - Sonic Adventure (DC) Dreamcast Spiele

Neuester Testbericht: ... lauter Polizeiautos und der kräftige Soundbass, als ob ein Erdbeben soeben statt fand. Da verteilen sich die Polizisten mit Spezialausr... mehr

Schneller, Schneller, Schneller.....
Sonic Adventure (DC)

Typhooon

Name des Mitglieds: Typhooon

Produkt:

Sonic Adventure (DC)

Datum: 05.08.01, geändert am 07.08.01 (99 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Eine un glaubliche 3D Welt viele coole Quests und eine Menge schnelle Levels.

Nachteile: -

Schnell, schneller, Sonic. In seinem 128-Bitcomeback zeigt der blauste Held der Welt genauso viel Energie wie ein unausgelasteter Achtjähriger. Und das kommt der Wahrheit schon ziemlich nahe, denn das licht der Welt erblickte Segas Igel im Juni 1991 auf dem Mudelschlucker Mega Drive, einer der ersten Konsolen der Firma. Nachdem früher Pixel-Männchen wie Wonderboy oder Alex Kidd keinen Kultstatus erlangen, etzte Sega alles daran, endlich ein Firmen-Maskottchen zu etablieren. Zu diesem Zweck wurde in monatelanger Arbeit ein neuartiges Charakter und Gameplaykonzept entwickelt. Die Vorgabe für Yuji Naka und sein Programmierteam war klar: Der neue Held sollte ein bisschen sportlicher als der behäbige Nintendo-Mario sein. Und herausgekommen ist...
...ein blauer Igel, der mit Vorliebe sämtliche Geschwindigkeitsbeschränkungen bricht. Genau das richtige also für die schnellen 90er.

Drei Dimensional
So richtig erfolgreich bislang nur in 2D, macht sich Sonic jetzt zum Dreamcast-Dübut daran, seine Welt in drei Dimensionen zu erleben. Wenn er denn mal lange genug Halt macht, um sich die Umgebung anzuschauen. Denn von pixeligen 16 Bits ist bei Sonic Adventure nichts mehr zu sehen. Ursprünglich für den Sega Saturn erdacht, wurde der blaue Igel mit dem Misserfolg der Konsole plötzlich heimatlos. Bis Dreamcast kam, sah und siegte. Insgesamt vier Jahrlang wurde an Sonic Adventure gefeilt. Und siehe da, was lange wärt, wird endlich gut. Bei über 100(Programmier-)Vätern und Anschauungunterricht für die Level Desingner rund um den Erdball auch kein Wunder.

Laufen und Springen und mehr!
Okay, die Handlung: Die könnte auch einer Folge von Pinky und der Brain entsprungen sein, wobei Sonics Erzrivale Dr. Robotninik die Hauptrolle übernimmt. „Was machen wir morgen Abend, Dr. Robotnik?“
„Dasselbe was wir jeden Abend machen, Chaos. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen“:
Das Sonic in der Lage ist, Dr. Robotnikund
das transparente Schleimmonster Chaos zu stoppen keine Frage.
Oder?
Doch dafür braucht es ein bisschen mehr als nur Springen und Laufen. Auch die grauen Zellen wollen angestrengt werden, denn schließlich ist dies ein Adventure. Nach kurzen Vorspann findet sich das Stacheltier inmitten einer belebten Stadt wieder, in der es sich völlig frei bewegt. Dieses Szenario stellt eine ungewöhnlich komplexe Oberwelt und somit den Ausgangpunkt für alle Levels dar. Mit einer U-Bahn gelangt man auf ihr sogar zu einem Dschungel-Abschnitt, in dem ebenfalls allerlei Aufgaben auf den Igel warten.
Sämtliche Zugänge zu den Hochgeschwindigkeits-Levels müssen jedoch erspielt werden. Nicht selten sind nämlich kleinere Puzzle-Aufgaben der Marke „Bringe Gegenstand A zum Punkt B“ zu lösen, um den nächsten Level erkunden zu dürfen. So kann es passieren, das man eine bekannte Stelle zurückkehrt und plötzlich feststellt, das sich beispielsweise im Fels ein neuer Pfad geöffnet hat. Ein weiteres Adventure –Element bilden besondere Gegenstände, die Sonic im Laufe seiner Tour-de-Jump’n Run entdeckt und die ihm besonderen Fähigkeiten zukommen lassen wie etwa die allseits beliebten Super-Turbo-Schuhe.
Und wem Sonic nicht reich, der kann das Abenteuer mit insgesamt sechs unterschiedliche Charakteren lösen, wobei der Spielablauf je nach Charakter völlig unterschiedliche Abschnitte und Aufgaben bietet. Sonic ist und bleibt aber der Held. Anfangs ist nur er anwählbar, seine Freunde kommen erst später hinzu. Das scheint dann schon beinahe wie die auch wirklich, wirklich allerletzte Rolling Stones Tour zu sein, und alle sind dabei: die
schöne Amy, der Rivale Knuckles ,Sonics Freund Tails und mehr.
Jede Bekanntschaft mit einer Figur schaltet diese automatisch ein frei. Also sechs Abenteuer zum Preis von einen(es gibt sogar eine siebte Figur, doch mehr wird nicht verraten).Witzigerweise handelt es sich um Parallel- handlungen, so das sich die Handlungsstänge
der einzelnen Protagonistenhin und wieder kreuzen

Ein Freund, ein guter Freund...
Also zusammengefasst. Hey, aufpassen, auch dahinter in der letzten Reihe. Es gibt 30 Level mit sechs Figuren. Da kann keine Langeweile aufkommen, da jeder Charakter die Aufgaben auf verschiedene Weise löst. Superstar Sonic strampelt beispielsweiseinseiner unnachahmlichen Art und Weise durch die 3D Szenarien, entledigt sich mittels Spin-Attacke und Spin-Dash seiner Feinde und ist stets auf der Suche nach den überaus wichtigen goldenen Ringen, die ihm als Lebensenergielieferant dienen. Der Fette Kater Big hingegen zieht es vor, gemächlich durch die Levels zu schlendern und mit seiner Angel Fische und Frösche aus dem Teich zu ziehen(ein Spiel zum Spiel). Knuckles verfügt des weiteren über außergewöhnliche Flug und Kletterfähigkeiten, die es ihm erlauben, Hochhausfassaden hochzukraxeln. Auch die einzelnen Missionszielfallen höchst unterschiedlich aus. Die bezaubernde Amy Rose ist ständig auf der Flucht vor dem sehr anhänglichen Zero Roboter, den sie nur mit ihrem Liebes Hammer kurzzeitig ausknocken kann.
Knuckles hingegen ist in jedem Level auf der Suche nach drei Kristallsplitter, die er zum Teil aus dem Erdreich ziehen muss. Die einzelnen Abschitte überraschen dabei immer wieder.

Possierliche Chaoten
Ein besonderes Spiel im Spiel bietet Sonic-Adventur mit den putzigen Chao wesen, die in drei Räumen anzutreffen sind. Diese possierlichen kerlchen können mit Nüssen gefüttert werden. Anschließend lassen sie sich mit der Virtual Memory speichern, um sie in Tamagotchimanier zu erziehen. Sie wollen gefüttert und verwöhnt werden. Wenn der kleine Chao dann mal groß und stark ist, dann kann man ihn sogar zu Wettkämpfen abrichten.
Und so kann man beispielsweise gegen seine Freunde antreten, oder gegen diese einfach nur Teten.

Ich bin Sonic...Sonic der Igel
Neben den klassischen Jump’n Run Sequenzen mit zum Teil waghalsige Level Achitekture
n und viel Spieltempo gibt es zum beispiel einen Casino –Abschnitt, in dem auf zwei Flippertischen Goldringe erspielt werden. Auserdem gibt’s zweimal puren Ballerspaß in einem klassischen Doppeldecker, bei verfrolgungsjagten in der Luft, während im Freizeitpark spaßeshalber ein Rennen gefahren wird. Die vier Jahre Entwichklungszeit zeigen sich auf dem Bildschirm. Grafisch ist Sonic das Prunkstück bei Dreamcast spielen. Egal ob mächtige Häuserfassenaden oder prächtige Inka Tempel alles ist sehr detailliert und sehr realistisch Vor allem natürlich, wenn Gebäude zerstört werden. Das sieht dann fast so schön aus wie James Camerons Titanic. Grund: das Bump Mapping Verfahren. Es erlaubt den Grafikern, feine Polygongerüste mit dreidiensionalen Texturen zu überziehen. In nahezu jeder Phase des Spiels kamen dazu dann noch diffuse Lichteffekte und aufwendige Transparenzen. Das sieht zwar aus wie heiße Luft, ist aber keine.
Mit einen Affenzahn rast der Sausewind durch diese 3D-Szenarien, hüpft von Plattform zur Plattform, überwindet per Looping die Schwerkraft und Springt durch enge Pfade, die von der Streckenführung stark an eine Achterbahn erinnern Schwindelgefühl vorprogrammiert!

Fazit: