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Gut gezielt, oder danebegeschossen?
Silent Scope (DC)

Name des Mitglieds: scoopexx
Produkt:
Silent Scope (DC)
Datum: 27.07.02, geändert am 27.07.02 (126 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Motivierend, viele Spielmodi, besser als das Spielhallenoriginal
Nachteile: durchschnittliche Grafik, sehr schwer, kein Multiplayer
"Retten Sie den Präsidenten. Nur ein Elite Scharfschütze wie Sie kann die Terroristen noch stoppen!" Dieser Satz auf der Verpackungsrückseitegibt eigentlich schon die gesamte Hintergrundgeschichte wieder. Der Präsi wurde mitsamt Frau und Tochter
von Terroristen entführt und muß von Dir gerettet werden.
Das Spiel
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Ähnlich kurz, wie die Hintergrundgeschichte ist auch das gesamte Spiel. Für einen schon geübten Spieler ist es kein Problem das Spiel auch mal in weniger, als 30 min durchzuspielen. Langzeitmotivation kommt jedoch durch die vielen verschiedenen, frei
wählbaren Wege und die anderen Spielmodi auf, die alle durchgespielt werden wollen. Das ist auch der Vorteil, den Silent Scope gegenüber der Spielhallenversion hat: Es bietet verschiedene Trainingsmodi und zwei Übungsmodi, in denen auf Zeit geschossen wird. Jeder Modi ist ziemlich schwer und man merkt, dass die Entwickler die geringe Spiellänge mit einem möglichst hohen Schwierigkeitsgrad ausbalancieren wollten, was, soweit dies möglich ist, auch gelingt und oft Motivationsfördernd ist.
Die Steuerung
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Der Nachteil ist für mich etwas ziemlich Unverständliches und Enttäuschendes: Das Spiel läßt sich nur mit dem DC Pad, aber nicht mit der Lightgun spielen. Hier fragt man sich schon, ob die Entwickler nicht etwas faul, waren, denn die Lightgun bringt erst wirklich Spaß in solche Spiele. Dafür geht die Padsteuerung locker von der Hand und läßt sich gut spielen und irgendwo ist zumindest noch verzeihlich, da die Lightgun Zuhause nicht das Sniper Rifle der Spielhallenversion ersetzen kann.
Grafik und Sound
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Die Grafik ist im Großen und Ganzen gut gelungen. Etwas mehr Anti Aliasing hätte dem Spiel hier und da zwar gut getan und die Figuren sehen Teils auch relativ eckig aus, was in der Hektik des Spielgeschehens jedoc
h kaum zur Last fällt. Die Sounduntermalung
ist ziemlich sporadisch, fällt, allerdings auch kaum auf, da man das ganze Spiel über nur konzentriert mit zusammengezogenen Augenbrauenvor dem Bildschirm hockt und versucht alles möglichst schnell platt zu machen, dass Zwei Beine und eine Waffe in
der Hand hat. Die Musik fällt meistens dezent in den Hintergrund zurück und fällt weder großartig positiv auf noch stört sie.
Fazit
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Silent Scope ist, trotz einiger Mängel, ein gelungenes Spiel und immer eine Runde wert, vorrausgesetzt, man kann sich mit einem doch recht hohen Schwierigkeitsgrad abfinden.
Fazit:
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