Resident Evil Code Veronica (DC)
Alles, wovor Du Angst hast! - Resident Evil Code Veronica (DC) Dreamcast Spiele

Produkttyp: Capcom Dreamcast-Spiele

Neuester Testbericht: ... es nach dem Durchspielen immer noch Spaß macht. Zweifelsfrei eines der besten Dreamcast Spiele eines der tollste Resident Evil Titel der S... mehr

Alles, wovor Du Angst hast!
Resident Evil Code Veronica (DC)

scoopexx

Name des Mitglieds: scoopexx

Produkt:

Resident Evil Code Veronica (DC)

Datum: 05.07.02, geändert am 14.12.04 (507 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: schöne Grafik, packende Story, gruselige Atmosphäre

Nachteile: blasse Texturen

Als Fan der ersten Stunde der Resident Evil Reihe war es schon vor Erscheinen dieses Titels für mich klar, dass ich diesen vierten Teil, der zum ersten Mal in einer echten 3D-Umgebung spielen sollte, haben musste. Und? Hat sich das warten gelohnt? Die Frage kann man ganz eindeutig mit einem klaren ?Ja? beantworten. Aber zunächst einmal für die, die diese Reihe nicht kennen ein paar Hintergrundinfos.
Der vierte Teil knüpft an die ersten Drei an. Im Spiel übernehmt ihr die Rolle von Claire Redfield (Bekannt aus dem zweiten Teil), Steve Sunderland und Chris Redfield (Bekannt aus dem ersten Teil). In einem packendem Intro wird die Gefangennahme von Claire dargestellt, die versucht, in einem Gebäudekomplex von Umbrella Inc. Informationen über den Verbleib ihres verschollenen Bruders zu finden. Sie wird in eine Gefängnisanlage an einem unbekannten Ort gebracht, kurz darauf allerdings schon wieder vom Gefängniswärter auf freien Fuß gesetzt, als die Anlage mit dem T-Virus infiziert wird und sich alle Angestellten in die gefürchteten Zombies verwandeln, die fortan nur noch von einem Trieb geleitet werden: Zu Fressen. Klar, dass Claire als einziges unverwestes Wesen in der Anlage beliebtes Fressen ist und ihr die Zombies scharenweise hinterher laufen, um auch noch ?ein Stück abzubekommen?.
Aber da Claire aus dem zweiten Teil die Zombies schon kennt und unterwegs jede Menge nützliches Zombiebekämpfungsutensil findet, ist sie ja zum Glück nicht ganz so wehrlos. Damit wären wir auch schon beim eigentlichen Spielziel: Durch Zombies durchschießen, -schlagen und ?hacken und dabei auch noch möglichst wenig Munition und Lebensenergie verlieren, denn sowohl Heilmittel, als auch Munition sind in diesem Spiel rar gesät. Ist sparsam, kann man es trotzdem gut durchspielen, verschwendet man, hat man nicht den Hauch einer Chance, auch nur die zweite CD zu spielen. Allerdings handelt es sich bei RE Code: Veronica nicht um ein reines Hack&Slay. Es gibt auch noch einige mehr oder weni
ger schwierig zu lösende Rätsel, die von ?Finde Schlüssel C zu Tür C?, bis hin zu ?Stelle den Öldruck der Brücke so ein, dass sie wieder funktioniert? reichen.

Gameplay
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Das Spiel lässt sich absolut flüssig durchzocken. Das Zombieumnieten wird dank immer wieder wechselnder Gegner und Zwischenendgegnern sowie der packenden Story und dem gut durchdachten Leveldesign nie langweilig. Die beim zweiten und dritten Teil so bemängelten Locations in der Stadt und in dem Laborkomplex sind nun der bedrückenden Atmosphäre eines Gefängnislagers, in dem Experimente an Gefangenen durchgeführt wurden, einem alten Landhaus, einer Basis tief in der Antarktis, usw. gewichen. Die düstere Atmosphäre die der erste Teil zu seiner Zeit mit den dunklen Räumen im zombieverseuchten Anwesen erreicht hat, kann hier zum ersten Mal wieder eingefangen werden.
Und hat man sich durch die Zombiehorden freigekämpft, wartet auch schon die nächste Herausforderung ? ähnlich dem Söldnermodus aus dem dritten Teil, kann man sich nun wahlweise aus der Ego- oder aus der 3rd Person Perspektive möglichst schnell durch, aus dem Spiel bekannte Räume durchschießen, um neue Bestzeiten aufzustellen. Man wählt hier aus den drei, bereits genannten, Protagonisten, die alle auf verschiedene Waffen mit unendlich viel Munition setzen.

Grafik
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Die Grafik, die in diesem Teil, wie bereits gesagt, komplett in 3D und höher auflösend dargestellt wird, übertrifft alle anderen Resident Evil Spiele bei Weitem. Die Zombies haben alle ein verschiedenes Äußeres und unterscheiden sich in Kleidung, Statue, Gesicht und Bewegung. Außerdem macht die hinzugekommene Dimension nun Kameraschwenks (auf Kamerafahrten à la Silenthill wird dennoch weitgehend verzichtet) möglich, die zur Gruselstimmung beitragen. Z.B. sieht es in manchen Szenen so aus, als ob sich irgendwo, in einer dunklen Ecke ein Wesen verkrochen hat,
von dem man gar nicht wissen will, wie?s aussieht und das den Spieler von diesem Versteck aus beobachtet.
Was mich genau so überzeugt hat, sind die stark realistisch gestalteten Personen. In den, oft in Spielgrafik gehaltenen und trotzdem filmreifen Zwischenszenen bewegen sich die Lippen der Charaktere synchron zum Text. Oft sind sogar Perspektive zu beobachten, von denen aus man nur die Gesichter erkennen kann. Anfangs fällt einem hier schon einmal die Kinnlade herunter ? die Entwickler haben beim Charakterdesign ganze Arbeit geleistet.
Was mir etwas negativ ausgefallen ist, waren die vergleichsweise blasse Farben. Die kräftigen, dafür aber dunklen Farbtöne von Alone in the Dark 4 haben mir weitaus besser gefallen. Auch Nebel zieht häufig auf, das allerdings eher aus atmosphärischen Gründen und weniger, weil man sonst so lästige Popups kaschieren will.

Sound
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Auf Musik hat man im Spiel, mal abgesehen von den Speicherräumen, in denen das ewig gleiche, beruhigende Gedudel erklingt, und den Zwischensequenzen weitgehend verzichtet. Die Soundeffekte sind dafür reich gesät und klingen vom gequälten Zombiestöhnen über das Öffnen und Schließen von Türen bis hin zum Raketenwerferschuss. Auf dieser Seite gibt es wirklich nichts zu bemängeln.

Gewaltdarstellung
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Auf die sehr stark übertriebene Gewaltdarstellung von Teil 1+2 wurde hier verzichtet. Zwar fließt auch rotes Blut, es ist allerdings nicht mehr wie im ersten Teil möglich, den Zombies Körperteile abzuschießen oder sie mit einem gezielten Tritt auf den Kopf um eben diesen ärmer zu machen, wenn sie dem Protagonisten am Bein nagen. Hier gibt es sicherlich so einige, die eben diese Gewalt vermissen werden und sagen werden, dass es dem Spielprinzip ein Element, dass zu einem solchen Titel wie RE gehört, nimmt. Denen kann ich aber getrost sagen, dass dem nicht so ist. Resident Evil Code: Veroni
ca ist kein Splattergame, sondern lebt seiner dichten und gruseligen Atmosphäre und nicht von umherfliegenden Körperteilen. Genau das ist eben auch der Grund, weshalb sich RE Code: Veronica von anderen Produkten aus dieser Richtung abhebt und nicht wie Spiele, wie Zombie Revenge im Mittelmaß versinkt. Man hat für dieses Spiel ein gutes Mittelmaß aus dem stark entschärften dritten und den beiden vorhergehenden Teilen gefunden. Es war außerdem die richtige Entscheidung dieses Spiel nicht zu indizieren, es aber erst ab 18 freizugeben. In die Hände von Kindern sollte es auf keinen Fall gelangen!

Fazit
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Für mich ist Resident Evil Code: Veronica die Grusel- und Horrorreferenz auf den Spielekonsolen. Ich muß zwar zugeben, Silent Hill 2 mangels PS 2 noch nicht gespielt zu haben, von allen anderen Konkurrenzprodukten hebt sich der offizielle vierte Teil der RE-Reihe allerdings weit ab und glänzt durch überlegenes Gameplay, starke Grafik und gut gewählte Sounds.
Bei Ebay sollte das Spiel mittlerweile für etwa 15 Euro erhältlich sein.


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Sprache: Englische Sprachausgabe mit Deutschen Untertiteln

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Vibration Pak: Wird unterstützt

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Visual Memory: 8 Speicherblöcke

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Spieleranzahl: 1 Spieler

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Alterfreigabe: Ab 18 Jahren

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VGA-Kompatibel: Nein

Fehler / Bugs: Keine Fehler entdeckt

Fazit: