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Die beste Version von Rayman 2
Rayman 2 (DC)

Name des Mitglieds: Yasmina24
Produkt:
Rayman 2 (DC)
Datum: 24.12.04, geändert am 02.04.05 (258 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Die beste Grafik aller Versionen durch die höchste Auflösung, ansonsten nahezu identisch mit der Konkurrenz (sehr gute Steuerung, Kamera, Atmosphäre, großer Spielumfang)
Nachteile: Nicht wirklich welche ersichtlich
Nachdem ich schon über die N64-Version und jene für den PC von "Rayman 2" berichtete, möchte ich Euch jetzt noch schnell von der Dreamcast-Fassung des gelungenen Jump and Runs erzählen. Auch diejenigen unter Euch, die Hüpfspielen nicht besonders viel abgewinnen können, werden diesen Namen sicherlich schon einmal gehört haben, denn vom guten Rayman gibt es mittlerweile nicht nur zahlreiche Teile, er ist zudem auf unterschiedlichen Spielsystemen vorzufinden, ich weiß jedenfalls von Versionen für die Playstation, das Nintendo 64, den Sega Saturn, den Sega Dreamcast, die Playstation 2 und so weiter. Ich beschränke mich also nun in diesem Rückblick allein auf den zweiten Teil, der für den PC erschienen ist und in dessen Besitz ich ebenfalls irgendwann im Jahr 2000 gekommen bin.
Die Geschichte von „Rayman 2“ ist absolut mit der für das Nintendo 64, der Playstation und der Fassung für den PC identisch. Sie beginnt damit, dass die geliebte Heimat von Rayman vom Terror heimgesucht wird, denn gemeine Cyborg-Piraten sind in das Land eingefallen und stürzen das gesamte Gebiet unter der Führung des Admirals Klingenbart in ein verheerendes Chaos. Dabei sorgten sie tragischerweise auch dafür, dass das sogenannte „Herz der Welt“ zerbrach, welches eine Energiequelle darstellt und im weiten Land bis dahin für Ruhe und Frieden gesorgt hatte. Des Weiteren bildet jenes Herz die Basis für die Superkräfte unseres niedlichen Helden, der sich kurz darauf auch folgerichtig ziemlich hilflos im Gefängnis des bösen Piratenanführers wiederfindet. Glücklicherweise sind wir als Rayman nicht völlig auf uns allein gestellt, wir erhalten wichtige Unterstützung von unserem Freund Globox, der noch ein kleines Stück jener Energiequelle retten und zu uns schmuggeln konnte. Immerhin besser als nichts und so können wir tatsächlich aus dem Kerker fliehen. Selbstverständlich lassen wir unser Heimatvolk jetzt nicht im Stich und haben es uns sofort zum Ziel gesetzt, das Piratenvolk schnellstmöglich in seine Schranken zu weisen. Dies ist natürlich alles Andere als leicht, zunächst müssen wir vier magische Masken finden, damit wir den einflussreichen Zauberer Pokulus als wertvolle Unterstützung gewinnen können. Ein spannendes Abenteuer hast soeben begonnen.
Insgesamt warten auf uns in diesem ziemlich umfangreichen Abenteuer nicht weniger als 20 Spielabschnitte auf uns, die wir in einer schönen 3D-Ansicht bestaunen dürfen. Trotz dieser 3D-Perspektive verlieren wir eigentlich nie so richtig den Überblick, schauen unserem Helden praktisch immer über die Schulter und können die Kamera dabei in alle möglichen Himmelsrichtungen drehen. Doch nicht nur die Kameraführung ist außerordentlich gut gelungen sondern auch die Steuerung der Hauptfigur hat mich sehr überzeugen können, was ja gerade bei einem Jump and Run eine sehr große Bedeutung hat. Während wir losrennen, durch die Gegend hüpfen, Abgründe überwinden, gegnerischen Attacken ausweichen und diese versuchen zu eliminieren, läuft alles butterweich ab, jedenfalls könnt Ihr Misserfolge auf keinen Fall auf etwaige Steuerungsprobleme oder schlechte Blickwinkel schieben, hier wurde von dem Entwicklerteam ganze Arbeit geleistet. Klar ist, dass wir zu Beginn unseres Abenteuers noch nicht besonders gut ausgerüstet sind, vieles müssen wir uns erst mühsam erarbeiten bzw. erkämpfen. Im Grunde können wir am Anfang nur etwas planlos durch die Gegend laufen, sich mit unseren Haaren als Propeller durch die Luft bewegen, erste zaghafte Schwimmversuche machen und kleine Feuerbälle verschießen, mehr ist noch nicht möglich, was ja in erster Linie daran liegt, dass das „Herz der Welt“ zerbrochen wurde. Je mehr wir in den Leveln uns nach vorne kämpfen können, umso mehr gewinne wir unsere ureigenen Fähigkeiten zurück, doch wie schon gesagt, ist der Weg dahin nicht gerade leicht, aber so soll es ja auch sein. Besondere Unterstützung erfahren wir im Laufe des Abenteuers von einer Fee, die es uns zum Beispiel möglich macht, mehr Sprung- und Feuerkraft zu erhalten.
Im Mittelpunkt unserer Erkundungstouren stehen zweifellos die sogenannten „Lums“, welche eine Art leuchtende Kugeln darstellen. Diese sind in den Spielabschnitten sehr zahlreich, allerdings auch weit verstreut und haben je nach Farbe unterschiedliche Bedeutungen. Durch das Aufsammeln der gelben Lums kann unser Rayman beispielsweise vorher unerreichbare Orte betreten, rote Lums dienen der Energieauffrischung, rosa Lums helfen Euch über größere Abgründe hinweg, blaue Lums sorgen für den nötigen Sauerstoff unter Wasser und die grünen Lums Rücksetzpunkte symbolisieren für den Fall, dass einmal etwas schief laufen sollte. Allein dadurch wirkt der Spielverlauf schon angenehm abwechslungsreich, Langeweile dürfte so schnell hier eigentlich nicht aufkommen. Auß0erdem lockern die zahlreichen unterschiedlichen Freunde und Feinde das Geschehen weiter auf, durch unsere Freunde Globox, die Fee Ly, den dicken Murfy und den kräftigen Clark werden wir zwar vor knifflige Aufgaben gestellt, erhalten aber nach dem erfolgreichen Lösen durch sie wertvolle Unterstützung im Kampf gegen die Cyborg-Piratenbande. Dass es mir eigentlich nie so richtig langweilig wurde, lag vor allem auch daran, dass es eben so wahnsinnig viele kleinere Aufgaben zu bewältigen gibt, manchmal wusste ich gar nicht, worauf ich mich nun als Nächstes konzentrieren sollte, zumal auch gerade das Aufsammeln der verschiedenfarbigen Lums einen nicht gerade geringen Suchtfaktor auslösen kann. Des Weiteren sind wir ständig dabei, weitere Gefangene zu befreien, welche die fiesen Piraten eingesperrt haben. Machen wir zehn Gefangene ausfindig, steigt unsere Energieleiste, was ja auch nicht gerade unwichtig ist und mich auch auf lange Sicht hin motivieren konnte. Insgesamt ist mir der Schwierigkeitsgrad nach einer gewissen anfänglichen Eingewöhnungsphase dann doch im Großen und Ganzen zwar zu niedrig, aber extrem gestört hat mich das dann doch wiederum auch nicht. Beeindruckt war ich schließlich von de sehr abwechslungsreichen Spielgebieten, die aus wunderschön in Szene gesetzten Berg-, Wald-, See- und Höhlenlandschaften bestehen und auch vor Sumpf- und Lavagebieten wird hier nicht halt gemacht. Und gerade die Präsentation dieser Gebiete gehört ganz eindeutig zu den Stärken von Rayman 2.
Die Grafik von Rayman 2 gehört nämlich zum Allerbesten, was die Konsolengeneration damals überhaupt zu bieten hatte, das ist ganz sicher keine Übertreibung. Im Vergleich mit dem Nintendo 64 und erst recht mit dem PC und der Sony Playstation setzt sich diese Dreamcast-Fassung aber ganz eindeutig an die Spitze. Es herrscht eine beeindruckende Farbenpracht das ganze Spiel über vor, aber nicht nur die Hintergründe sind sehr bunt und detailreich gezeichnet, auch die unterschiedlichen Animationen der Spielfiguren sind ganz hervorragend, ja im Grunde herausragend gut gelungen. Der sehr positive Gesamteindruck von der grandiosen Optik wird dann auch noch durch sehr schöne Spezialeffekte wie Licht und Feuer abgerundet. Ganz egal, ob Ihr diese Art von Videospiel mögt, die Grafik ist einfach bezaubernd. Der Sound kann da zwar nicht ganz mithalten, aber erstens ist dies auch kaum zu schaffen und zweitens enttäuscht er keineswegs, ich jedenfalls fand sowohl die Melodien als auch die Soundeffekte durchweg gut, sie sorgen für eine sehr schöne, ja nahezu berauschende Spielatmosphäre. Wer von Euch die Qual der Wahl haben sollte und über mehrere Konsolen verfügt, sollte aufgrund der besten Grafik (höchsten Auflösung) zu dieser DC-Version greifen.
Rayman 2 für den Sega Dreamcast bekommt von mir auf alle Fälle die absolute Höchstwertung, denn es gibt für mich nirgendwo einen gewichtigen Negativpunkt, den ich jetzt anführen müsste. Die Kameraführung ist ganz hervorragend gelungen, die Steuerung durchweg blitzsauber, die Optik kann ich einfach nur als grandios bezeichnen und dokumentiert sehr deutlich, was auf dem Sega Dreamcast in Sachen Grafik möglich war, der Soundtrack ist gelungen und auch der Spielumfang geht völlig in Ordnung, wobei sich der Spielverlauf zudem als angenehm abwechslungsreich erweist. Es handelt sich hier somit um einen absoluten DC-Hit, den jeder unbedingt in der seiner/ihrer Videospielsammlung stehen haben sollte. Diese DC-Version weist die Konkurrenz vom PC und aus dem Hause Sonys und auch Nintendos eindeutig in ihre Schranken, denn zumindest von der Grafik her ist sie mindestens einen Tick besser als alle anderen Versionen, hier könnt Ihr die meines Erachtens beeindruckendste Optik bestaunen, eigentlich sind nur in dieser Hinsicht überhaupt Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen auszumachen. So oder so ist dieses Jump and Run ein richtiger Hit, der sich selbst heute noch nicht allzu sehr verstecken braucht. Die Dreamcast-Version unterscheidet sich eben "nur" durch die farbenprächtigste Grafik mit der höchsten Auflösung, der detailreichsten Spielumgebung und flüssigsten Animationen, für die das Wort "Grafikfehler" ein absolutes Fremdwort hat. Somit erobert sich diese Sega-Dreamcast-Version Platz 1, dicht gefolgt von den Fassungen für das N64, den PC und jene für die alte Sony Playstation.
Fazit:
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