
Neuester Testbericht: ... dem DC herrumgeistern *g*. Die Motivation dieser Spiele besteht darin, sich mit Combos und Specialmoves der liebevoll gezeichneten gegner... mehr
Das bunte Grauen!
Jo-Jo Bizarre Adventure (DC)

Name des Mitglieds: scoopexx
Produkt:
Jo-Jo Bizarre Adventure (DC)
Datum: 08.07.02, geändert am 08.07.02 (117 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Günstig bei Ebay zu bekommen
Nachteile: schlechte Grafik, Spieldesign kein bischen interessant, ziemlich üble Special-Moves
Die Beat 'em Up Altmeister von Capcom hatten vor knapp zwei Jahren mal wieder zugeschlagen und ein neues Spiel dieses Genres auf den Markt gebracht - Jojo's Bizarre Adventure. "Tob Dich mit den unzähligen Special Moves in einem der buntesten und spektakulärsten Spiele aller Zeiten aus" heißt es auf der Packungsrückseite. 18 Kämpfer sollen den potentiellen Kunden vom Kauf überzeugen - so weit, so gut - klingt vielversprechend, schließlich stammt auch die übermäßig erfolgreiche Prügelserie "Street Fighter" von der Japanischen Spielschmiede Capcom. Da sollte man doch meinen, dass die Jungs etwas geübter im Umgang mit Bitmapkämpfern sein sollten.
Zu Beginn wird man gleich vor die Qual der Wahl gestellt. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich in acht verschiedenen Stufen regeln und es können viele weitere Optionen eingestellt werden. Außerdem lässt sich zwischen einem Arcade-, einem Versus- und einem Trainingsmodus wählen. Der Arcade Modus ist noch einmal unterteilt in den Challenge Modus, in dem man einen Gegner nach dem anderen ohne Sinn und Verstand zusammenkloppen kann, und dem Story Modus in dem man das selbe tut, nur dass einem dazu eine Geschichte erzählt wird, die aufgrund von bescheuerten Dialogen und fehlendem Inhalt absolut uninteressant ist. Einzig positiver Aspekt bis hier sind die Stands, wahrscheinlich so eine Art Schutzgeist. Jeder der Kämpfer hat einen der für ihn Attacken blockt und Special Moves ausführt. Einer von ihnen greift seinen Kontrahenten z.B. als Auto an, das aus dem Boden geschossen kommt. Das sollte dann allerdings auch der einzige positive Aspekt bleiben.
Gameplay
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Jojo?s Bizarre Adventure hat einen ganz entscheidenden Nachteil: Es schockt nicht. Irgendwie ist das ganze Spielgeschehen absolut lahm und unmotivierend, nie kommt auch nur so etwas ähnliches wie Spielspaß auf. Eben aus diesem Grund hat man auch keine Lust, die Special Moves zu üben und akti
viert den Easy Modus, in dem eben diese auf Knopfdruck ausgelöst werden. Das zieht dann den Spielspaß noch weiter runter, weil man nur noch die Pad-Buttons "smashen" muss. Man spielt also eine Runde, lacht herzhaft, schaltet die Konsole aus und geht raus mit dem Hund spazieren oder ein paar Körbe werfen ? somit hat Jojo?s Bizarre Adventure durchaus auch ein paar positive Aspekte. Es zieht die Leute von ihren Konsolen weg und lässt sie gesünderen Freizeitaktivitäten nachgehen. Also Eltern: Kauft euren Kindern dieses Spiel!!
Grafik
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Das Vorbild für das Spiel war die hier bei uns zulande wohl etwas unbekanntere Comic Serie ?Jojo?s Venture?. Dementsprechend wurde auch die Grafik gestaltet. Sowohl Arenen, als auch Charaktere sind im Comic Stil gehalten, allerdings nicht besonders schön oder aufregend gezeichnet. Alle sind ziemlich unspektakulär und das einzige, was so ein bischen aus der Reihe fällt sind das Hündchen und der Adler aber auch die werden arg schnell langweilig. Ein weiterer Nachteil ist das rein- und rauszoomen aus der Arena. Dadurch, dass Sprites und Bitmapgrafiken verwendet wurden, wird eine Routine nötig, die sowohl Arena und auch Kämpfer verkleinert ? ganz ohne Spuren geht das leider nicht vonstatten, denn beim Rauszoomen verpixeln die Fighter ziemlich und sind dann wirklich nicht mehr schön anzusehen. Aber das ist auch nicht der einzige Nachteil. Alles verschwimmt, insbesondere bei herausgezoomter Ansicht, zu einem Pixelbrei in dem man die Kämpfer, ihre Attacken, den Hintergrund und ihre Stands kaum noch auseinander halten kann. Hier hätte man doch zumindest Nutzen aus der möglichen hohen Auflösung der Dreamcast ziehen können, damit es etwas besser aussieht oder man hätte das unsinnige Zoomen auch gleich weglassen können ? klappt bei anderen 2D Prüglern schließlich auch. Das wäre meiner Meinung nach die beste Methode gewesen.
Auch die Spezialeffekte passen sich dem Geschehen au
f dem Bildschirm an. Sie sind größtenteils unspektakulär und vor Allem auch unübersichtlich. Die Grafik ist recht bunt gehalten und die Kämpfer heben sich manchmal kaum vom Hintergrund ab. Sobald etwas mehr Action auf dem Bildschirm los ist, steht die Grafik buchstäblich Kopf.
Hier hat Capcom einen ganz wichtigen Aspekt von Prügelspielen versaut ? die Grafik. Wer will denn heutzutage noch ein 2D Beat ?em up mit mieser Grafik spielen? Wohl kaum jemand ...
Sound
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Der Sound schließt sich der Grafik an. Ein bischen Stöhnen der Kämpfer hier (hört sich alles verdächtig gleich an...), ein bischen schlechte Musik dort. Alles in Allem kein bischen erwähnenswert.
Fazit
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Jojo's Bizarre Adventure bekommt das Prädikat: "Wenn ich so was schon wieder seh' - gleich reintreten". Ich bin ja guter Dinge und gebe jedem Spiel, über das ich hier berichte, eine faire Chance sein Gameplay auch erst nach einiger Zeit zu entfalten. Ein solch lahmes und sinnloses Beat ?em up allerdings hat die Welt noch nicht gesehen - das ist reine Geldscheffelei seitens Capcom. Die haben allerdings ohnehin die Taktik absolute Megatitel mit Gurken zu vermischen, die zusätzliches Geld einbringen. Man vergleiche hier z.B. mit der Resident Evil Reihe. Der geringe Kaufpreis bei Ebay von etwa 4 Euro entschädigt zwar einiges, aber Appell an euch: Holt euch für die 4 Tacken ein anderes Game - dafür bekommt man schon deutlich Besseres!
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Vibrationpack: Ja
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Speicherblöcke: 4 Blöcke
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Spielerzahl: 1-2 Spieler
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Arcade Stick kompatibel: Ja
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Geeignet ab: 12 Jahren
Fazit:
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