Daytona USA 2001 (DC)
Alte Liebe rostet nicht  - Daytona USA 2001 (DC) Dreamcast Spiele

Neuester Testbericht: ... den Daytona Fans aber sicherlich mehr als recht. Daytona gilt immer noch als das Nonplusultra unter den Arcade-Racern, und das zu Rech... mehr

Alte Liebe rostet nicht
Daytona USA 2001 (DC)

grubman

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Produkt:

Daytona USA 2001 (DC)

Datum: 17.04.02, geändert am 17.04.02 (115 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gute grafik, guter Sound

Nachteile: keine

Daytona USA 2001


Lange Zeit hat "Daytona USA" die Augen von Spielhallenpilgerern zum Leuchten gebracht. Diese können jetzt zu Hause bleiben. Nach zwei lieblos umgesetzten Vorgängern kann die Mutter aller Arcade-Racer endlich auch auf dem Sofa genossen werden.

Lange Rennen auf toll gestalteten Strecken waren schon immer der größte Pluspunkt von "Daytona USA" und auch die Dreamcast-Version kann da locker mithalten.
Etwas nostalgisch können Spielefans bei der Präsentation des Games werden. Andere werden den Look als altbacken bezeichnen. Wer eine Grafik wie bei "Ferrari 355" erwartet, wird enttäuscht sein. Dafür ist der Spielspaß umso höher.

Gameplay

Wie schon am Automaten stehen die legendären Fantasieboliden "Hornet", "Grasshopper" oder "Falcon" in unterschiedlichen Lackierungen zur Verfügung. Spielspaß und Adrenalin pur bietet vor allem der Championship-Modus, bei dem sich bis zu 40 Gegner auf der Strecke tummeln.
Beherrscht der Spieler erst mal den Powerslide, ist es auch möglich, sich gegen die hartnäckigsten Computer-Gegner durchzusetzen. Die Steuerung ist anfangs zu empfindlich eingestellt. Wird dies im Optionsmenü verändert, stellt sich schnell das gewohnte Daytona Renngefühl ein. Kommt es zum Crash, fliegen die Boliden wie kleine Spielzeugautos durch die Luft und werden in den Boxengassen wieder zusammengeflickt.
Zusätzlich zur Meisterschaft gibt es das Einzelrennen, das Zeitfahren und den Zweikampf. Jede der 8 Strecken kann gespiegelt, rückwärts und rückwärts-gespiegelt erneut bezwungen werden.

Fans des Spiels können sich freuen! Sega spendierte den Rennboliden ein komplett überarbeitetes Aussehen. Neben transparenten Scheiben gibt es schöne Lackeffekte zu bestaunen. Die Grafik ruckelt in dieser Version nicht mehr. Gestochen scharf und extrem flüssig flimmern die Bilder über den Schirm. Dennoch wird die Grafik dem von der Dreamcast gewo
hnten Standard nicht gerecht.

Wie es sich für einen Spielhallenklassiker gehört, rockt die Musik ordentlich. Die brachialen V-8 Motoren röhren in alter Manier über die Pisten und die Kommentare des Originals sind unverändert geblieben. Das ist zwar nicht innovativ, den Daytona Fans aber sicherlich mehr als recht.

Daytona gilt immer noch als das Nonplusultra unter den Arcade-Racern, und das zu Recht. Grafikverwöhnte Dreamcast Spieler, die mit dieser ausgezeichneten Portierung keine nostalgischen Gefühle verbinden, sollten erst mal Probe spielen. Sie dürfte die schlichte Grafik und das automatenlastige Gameplay abschrecken.
Für alle anderen gilt: Sega hat mit dieser Veröffentlichung ein Stück Spielgeschichte für Stubenhocker zugänglich gemacht. Viel Spaß damit!

Fazit: