Confidential Mission (DC)
Mein Name ist Gibson, Howard Gibson - Confidential Mission (DC) Dreamcast Spiele

Neuester Testbericht: ... Mission ist endlich wieder ein Ego sShooter,bei dem du das coole extra voll einsetzen kannst.Aber keine angst ,wer die Pistole nicht hat ... mehr

Mein Name ist Gibson, Howard Gibson
Confidential Mission (DC)

RandalFlag2

Name des Mitglieds: RandalFlag2

Produkt:

Confidential Mission (DC)

Datum: 16.10.02, geändert am 02.05.12 (147 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: super Grafik

Nachteile: viel zu kurzes Spiel

Wow, Stoff für die Dreamcast Gun! Nach The House of the Dead 2 kam letztes Jahr der ZWEITE Shooter, der mit der Gun gespielt werden kann. Schlagt Euch The House of the Dead 2 mal aus dem Kopf, denn jetzt berichte ich über das von Sega entwickelte Confidential Mission, das wirklich 50% aller gunkompatiblen Spiele für die Dreamcast ausmacht.

Wir alle kennen James Bond und lieben doch sicher die Kinofilme. Nicht selten genug hatte 007 sogar den Auftrag die Welt zu retten. Confidential Mission ist zwar nicht Bond, aber der Shoot'em Up erinnert spielerisch mehrfach an unseren beliebten Agenten.

Die Welt wird von der Gruppe internationaler Terroristen Agares bedroht, die einen Lasersatelliten gestohlen hat und die Welt zu erobern droht. Ihr seid die CMF-Agenten Howard Gibson und Jean Clifford, die die Steuerung des Satelliten wiederbeschaffen und natürlich die Welt retten sollen. (CMF bedeutet Confidential Mission Force)
Wenn Ihr allein spielt seid Ihr Howard Gibson. Zu zweit darf der Partner mal Howards schlagkräftige Kollegin Jean Clifford übernehmen.

Das Spielprinzip ist einfach erklärt. Es gibt 3 Missionen, in denen einfach auf alle Terroristen geballert wird, was das Zeug hält. Es zählt auch, wo die Gegner getroffen werden. Sogenannte Justice-Treffer lassen den Feind überleben, machen ihn jedoch kampfunschädlich. Solche Treffer bringen Bonuspunkte. Auch Treffercombos bringen Boni ein. Nur wagt es nicht, auf Zivilisten zu ballern. Wie in solchen Spielen üblich, verliert Ihr dabei selber ein wertvolles Leben. Natürlich geschieht das auch, wenn Ihr von Gegnern getroffen seid. Autsch!
Kurze Zwischensequenzen führen Euch durch die Story, die an sich nicht schlecht, aber viel zu kurz ist. Drei Missionen sind in einer halben Stunde durchgespielt.
Gelegentlich gibt es bestimmte Operationen, in denen es etwas bestimmtes zu tun gibt, wie zum Beispiel einen Rope Launcher geschickt mit einem Schuss einzusetzen. Durch solche Operatione
n verzweigt sich das Spiel. Bei einem Fehlschlag gibt es eben den schweren Weg, bei Erfolg einen einfacheren und schnelleren.
Viele Gegner hinterlassen Aktenkoffer, die durch Beschuss geöffnet werden. Darin können Bonuspunkte gefunden werden, die durch Treffer eingesammelt werden. Auch Leben können enthalten sein.
Jede Mission hat ihren eigenen Boss am Ende, die aber relativ einfach zu besiegen sind. Nach der letzten Mission des Spiels tretet Ihr gegen den Anführer von Agares an, über den keine genaueren Angaben bekannt sind. Es ist enttäuschend, dass er extrem einfach zu besiegen ist. Obwohl er eindrucksvoll aussieht, hat er gegen einen Spieler, der einigermaßen gut schießen kann, nicht die geringste Chance. Ist er besiegt, haut er mit einem U-Boot ab und die Kontrolle des Satelliten ist in den Händen der CMF. Doch das letzte, was den Erfolg des Einsatzes entscheidet, ist der alles entscheidende Schuss aus dem Satelliten. Ihr habt den Auftrag, mit einem einzigen Schuss das U-Boot zu zerstören. Gelingt es, habt Ihr die Welt gerettet und die Agares ausgelöscht. Verfehlt Ihr (was leider eher eintritt), entkommt der Anführer und Ihr geht mit dem Stützpunkt hoch. So ein Pech aber auch!

Viele Elemente im Spielverlauf erinnern sehr an James Bond. Zum Beispiel wehrt Ihr die Angriffe von Schneemobilen ab, während Ihr Euch auf dem Dach eines fahrendes Zuges befindet.

Confidential Mission bietet neben dem normalen Missionsmodus auch den Partnermodus, der nur zu zweit gespielt werden kann. Hier seid Ihr besonders auf Euren Partner angewiesen, denn die Gegner sind in Farben dargestellt, die nur von einem bestimmten Spieler getroffen werden können. Ich selber finde diesen Modus nicht besonders toll, denn es wirkt kitschig, wenn als Gegner komplett blaue oder rosa Männchen rumlaufen.
Auch der Trainingsmodus sollte nicht ungetestet bleiben. In den verschiedensten Trainingsmissionen, um alle möglichen Spielsituationen durchübt zu haben, geht es für die
Einübung mit der Gun mächtig zur Sache. Doch irgendwie werden die Trainingsmissionen schwerer als das eigentliche Spiel.

Wer keine Gun zur Verfügung hat, kann auch als Alternative den normalen Controller oder ein Arcade Power Stick verwenden. Doch damit ist der eigentliche Reiz von Conifidential Mission verloren, also schaut zu eine Gun dafür parat zu haben.

Ich bin von Confidential Mission überzeugt. Es macht aber nur ein paar Mal im Einzelspielermodus Spaß, da es recht schnell durchgespielt ist. Sehr bald kennt man jeden Winkel und Gegner, einfach alles, was einem bevorsteht. Wenn man etwas länger dran Spaß hätte, könnte ich auch 5 Sterne vergeben, aber so sind es nur 4 Stück.
Wer aber eine Gun für die Dreamcast besitzt, sollte sich Confidential Mission auf jeden Fall zulegen, denn es ist das zweite und wahrscheinlich letzte Spiel für die Dreamcast, dass mit der Gun gespielt werden kann.
Aber Vorsicht, Confidential Mission erfordert eine gute Hornhaut an den Händen, sonst tun die Finger sehr schnell weh.

Euer Randal

Fazit: Netter Shooter für Zwischendurch.

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: