Sony ICD B600
Sag' mal was! - Sony ICD B600 Diktiergeräte

Produkttyp: Sony Diktiergeräte

Neuester Testbericht: ... entsheiden. Desweiteren kann man im Menü den Piepton, der bei jedem Tastendruck ertönt, deaktivieren. Man kann auch einen Alarm einst... mehr

Sag' mal was!
Sony ICD B600

NW200i

Name des Mitglieds: NW200i

Produkt:

Sony ICD B600

Datum: 16.10.10

Bewertung:

Vorteile: 301 Stunden Aufnahmezeit (512 MB) + übersichtliches LC-Display + Audioeingang + Audioausgang

Nachteile: - kein USB-Anschluss - kann nicht komplett ausgeschaltet werden

Ich berichte nun über das Sony Diktiergerät ICD-B600.


Positive und negative Eigenschaften (nach meiner Meinung):

Positives::

+ 301 Stunden Aufnahmezeit (512 MB)
+ übersichtliches LC-Display
+ Audioeingang
+ Audioausgang
+ niedriger Stromverbrauch


Negatives::

- kein USB-Anschluss
- kann nicht komplett ausgeschaltet werden



°°::Tonqualität::°°

Die Tonqualität ist okay, allerdings köntte es weniger blechern klingen und mehr Bässe drin sein.
Der eingebaute Lautsprecher befindet sich unterhalb des Displays und ist erreicht eine ausreichende Lautstärke beim Abspielen. Das Mikrofon befindet sich oben, zwischen dem Toneingang und dem Tonausgang und erreicht eine völlig akzeptable Tonqualität.


°°::Funktionen::°°

Neben den Aufnhame- und Abspielfunktion gibt es noch eine Funktion um eine Aufnahme zu schneiden (DIVIDE) und man kann bei der Tonempfindlichkeit zwischen zwei Stufen wählen. Das ist praktisch, aber leider muss man sich immer durchs Menü blättern um an diese Funktion zu kommen.

Wo wir schon im Menü sind (Es ist englischsprachig.) Dort kann man auch zwischen zwei Qualitätsmodi auswählen und die 301 Stunden Aufnahmezeit gibt es nur beim schlechteren Modus. =>Mein Tipp dazu: Lieber auf ein Bisschen Aufnahmezeit verzichten und sich für die bessere Qualität entsheiden.

Desweiteren kann man im Menü den Piepton, der bei jedem Tastendruck ertönt, deaktivieren. Man kann auch einen Alarm einstellen. Dann gibt es noch eine Funktionen namens "VOR", welche die Aufnahme nach Reaktíon auf Ton starten soll. Diese Funktion geht bei mir aber irgendwie nicht. Finde ich auch sinnlos, ist ja nicht sehr schwierig, gerade mal den Aufnahmeknopf zu drücken.

Man kann auch Ordner für die verschiedenen Aufnahmen (Memos) anlegen. Es gibt zwei, A und B, in jedes passen 99 Memos. Diese Funktion ist für mich aber auch nicht wichtig, da man die Ordner weder benennen noch auf den Computer überspielen kann (-> siehe "Anschlüsse"). Diese Funktion ist ebenfalls im Menü aktivierbar (FOLDER).

Dann gibt es im Menü noch den Eintrag "CONT". Das steht für "Continuous Play", deutsch: Endloswiedergabe.
Continuous Play, kompliziertes Wort - einfache Bedeutung: Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden alle Memos (in einem Ordner, sofern man Order verwendet) nacheinander pausenlos wiedergegeben.

Nun zu einem Punkt den ich persönlich nicht gut finde: Das Gerät lässt sich nicht komplett abschalten. Nur in einen Modus, der das Gemisch aus "Tastensperre" und "Standby-Modus" ist. Der ist mit einem Regler an der Seite aktivierbar. Ist diese sogenannte "HOLD"-Funktion aktiviert, lässt sich das Gerät nicht bedienen, bei Tastendruck blinkt lediglich "HOLD" auf dem Display. Ein Ausgleich dafür ist der meiner Meinung nach geringe Batterieverbrauch.

Um ein Memo zu löschen, wählt man es aus und drückt an der Seite "ERASE". Die Aufnahme wir abgespielt, dabei nochmla auf "ERASE" drücken.

Als letztes ist da noch die Teilungsfunktion; "DIVIDE", der sogar eine eigene Taste zugeordnet wurde. Damit kann man eine Aufnahme in mehrere Teile teilen. Blöd: Man kann sie allerdings dann nicht mehr zusammenfügen.


°°::Anschlüsse::°°

Das Gerät hat einen Mikrofoneingang, was ich sehr praktisch und nützlich finde. Ist dort ein Mikro eingesteckt, ist das interne Mikro deaktiviert. Kleiner Tipp wenn zwei Leute ins Gerät sprechen möchten und beide ein Mikro nehmen: einen sogenannten 3,5mm Klinken-Y-Adapter verwenden (gibts schon ab 1Euro) - ich hab's probiert, funktioniert perfekt.

Dann gibt es noch einen Kopfhörerausgang, den man auch als analogen Tonausgang verwenden kann und so z.B. seine Memos auf den PC überspielen kann. (Ist allerdings lästig, geht nur in Echtzeit und die Qualität ist dann halt auch nicht digital.)

Leider gibt es keinen USB-Ausgang. Das ist der größte Nachteil am Gerät. Ist meiner Meinung nach nicht notwendig, aber sehr praktisch.

Übrigends: Einen Netzanschluss für einen Trafo gibt es auch nicht.


°°::Bedienung::°°

Die Bedienung des Geräts ist einfach und das Aufnehmen in drei Schritten zu erklären:

1. Tasten entsperren, das Diplay geht an.
2. "REC" drücken, die LED leuchtet rot.
3. Wenn man fertig ist, "STOP" drücken oder "PLAY/ENTER" um es direkt nach der Aufnahme abzuspielen. Die LED blinkt gelb/orange.

Beim Abspielen leuchtet die LED grün.

Die Bedienung desweiteren:

- DIVIDE = Memo unterteilen
- +/- = Blättern
- REC/II = Aufnahme/Pausieren
- PLAY/ENTER = Abspielen/Eingabe (Enter)
- VOL (Rad) = Lautstärke; von 1 bis 10
- HOLD = Tastensperre/Standby
- STOP = Stop/Zurück
- DISPLAY|MENU = Kurz drücken: Anzeigeart | Lange drücken: Menü
- ERASE = Löschen



°°::Mein Fazit::°°

Das ICD-B600 ist für Jedermann gut geeignet. Zur Stenographie, zum Aufsprechen eigener Musiktexte, als Tagebuch oder einfach zur Erinnerung. Allerdings wäre ein Gerät mit USB-Anschluss für manche Zwecke besser geeignet.

Alles in allem ist der IC-Recorder ein gutes Gerät.

Fazit: Das ICD-B600 ist für Jedermann gut geeignet. Alles in allem ist der IC-Recorder ein gutes Gerät.