Für Einsteiger gut geeignet
Trust 922Z Powerc@m Optical Zoom

Name des Mitglieds: digicamclub.de
Produkt:
Trust 922Z Powerc@m Optical Zoom
Datum: 29.01.05, geändert am 31.01.05 (474 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: siehe Testbericht
Nachteile: siehe Testbericht
Die Firma Trust stelle uns (mir und meinem Digicam-Team) eine Kamera zur Verfügung, die vor allem Digitalkameraeinsteiger begeistern soll. Es handelt sich hier um die 922Z PowerC@m Optical Zoom, welche eine der derzeit leistungsstärksten Kameras der Firma Trust ist. Trust erreicht ihr über www.trust.com
Dieser ausführliche Testbericht soll nun einmal die Stärken und Schwächen der Kamera aufzeigen.
+ Lieferumfang +
Im Lieferumfang sind folgende Gegenstände enthalten:
· Bedienungsanleitung in 14 (!) Sprachen, darunter auch deutsch
· Lederaufbewahrungstasche, kamerapassend
· Kamera
· Personal Registration Card
· Ladegerät für Li-Ion Akku inkl. kurzer Anleitung
· Ladestecker für Ladegerät
· Li-Ion Akku 3.7V 1000 mAh
· Ca. 20 cm hohes Dreibeintischstativ
· Trageschlaufe
· USB Kabel zur Datenübertragung
· Software-CD mit ArcSoft PhotoImpression 3
Punkte: 9 von 10
+ Preis +
Der Preis für diese Kamera liegt etwa bei 220 Euro und ist damit im Prinzip genauso teuer/billig wie andere Kameras, die effektive 3.1 Megapixel leisten. Der Preis an sich ist dennoch heiß, da kaum eine andere Kamera in dieser Preisklasse ein Metallgehäuse, einen Makro und einen 3fach optischen Zoom vorweisen kann, zudem wird hier noch interpoliert auf 5.5 Megapixel, was aber nicht unbedingt eine Stärke sein muss.
Punkte: 9 von 10
+ Aussehen +
Die Kamera an sich sieht recht gut aus. Leicht grobes Metalllgehäuse, Menürädchen, Stativbefestigungsmöglichkeit und vieles mehr, dazu nun aber mal ins Detail.
** Vorne:
Vorne befindet sich das 3fach Zoomobjektiv, welches durch eine automatische Verschlussvorrichtung perfekt geschützt ist, ein Deckel oder ähnliches muss zum Schutz nicht angebracht werden. Der Blitz ist hier recht klein ausgefallen, ebenso das Mikrofon. Das Objektiv ist noch mit einem silbernen Rand umfasst.
** Hinten:
Der optische Sucher ist ein wenig klein geraten, man muss schon sehr genau hindurch sehen, schief gucken sollte man ebenfalls nicht, da der optische Sucher (ohne Dioptrinausgleich) wirklich ein wenig klein ausgefallen ist. Auch das 1,5“ TFT-Display ist leider nur Standard, ein etwas größeres Display wäre hier sicherlich schön gewesen, doch da die Kamera sehr kompakt ausgefallen ist, fehlt hier sicherlich der Platz dafür.
Hinten findet man zudem noch die Zoom-Wippe, die wiederum recht groß ausgefallen ist und nicht, wie bei der Minolta DiMAGE Z1, zu nah am Rädchen auf der Kamera liegt.
Das Menü wird über eine Art „Joystick“ auf der Rückseite gesteuert, den man in alle 4 Himmelsrichtungen bewegen kann. Zudem kann man ihn eindrücken, was als OK zu verstehen ist. Auch findet man hier noch die Display- und die Menütaste.
** Oben:
Oben findet man den recht kleinen An-/Aus-Schalter, einen kleinen Lautsprecher sowie das Bedienrädchen, um die Art des Fotografierens / der Wiedergabe einzustellen. Hier ist nicht nur die Wiedergabe der bisher fotografierten Bilder möglich, sondern auch die Einstellung der Fotoautomatik, Videomodus, Makromodus und DSC-Setupmodus. Der Auslöser befindet sich mitten im Bedienrädchen, dient zum Starten und Beenden des Videomodus´ sowie zum auslösen.
** Unten:
Unten befindet sich das Fach für den Akku und für die SD-Karte / Multimedia-Karte (MMC). Auch kann man hier optional noch einen Halter andocken, der die Kamera in einer bestimmten Position hält.
** Links:
Links befindet sich, verdeckt hinter einem Gummiteil, der Anschluss für die USB-Steckverbindung.
** Rechts:
Rechts ist ein kleiner Nippel, durch den man die Trageschlaufe ziehen kann, um die Kamera immer einfach bei sich zu haben.
Punkte: 7 von 10
+ Technische Details +
Technische Details zur Kamera findet Ihr auf der Seite des Herstellers, hier der direkte Link:
http://www.trust.com/products/product.htm?artnr=1 3788&show=1
+ Allgemeiner Eindruck +
Der erste Eindruck: Ein Kamera-Winzling aus Metall, dem so schnell nichts anzuhaben ist. Die Verarbeitung ist gelungen, das Design ist okay, auch wenn die Rückseite der Kamera nicht ganz so professionell designed worden ist, wie schon andere Trust-Kameras zuvor.
Der Akku leistet eine Menge, wir hatten bislang noch bei keinem anderen Hersteller einen Akku von 1000 mAh in der Standardausstattung vorfinden können. Er ist zudem leicht und wird ganz einfach in das Gehäuse eingelassen.
16 MB interner Speicher ist Standard, schade nur, dass man lediglich bis 256 MB mittels SD- oder MM-Karte aufrüsten kann. Doch dies sollte im Prinzip für den normalen Trust-User ausreichen; wer mehr Bilder schießen will, der wird sicherlich auf ein anderes Produkt zurückgreifen.
Der optische Zoom funktioniert tadellos, auch wenn der Motor für den Zoom recht laut arbeitet, aber darüber kann man noch hinweg sehen. Er arbeitet präzise, lässt sich aber im Makromodus nicht verstellen, man hat dann hier eine feste Brennweite und muss sich gegebenenfalls ein wenig bewegen.
Das Menü lässt sich einfach bedienen, es ist klar strukturiert und auch ohne Vorkenntnisse in der digitalen Fotografie im Prinzip sofort nutzbar. Laien empfehlen wir jedoch die Benutzung des ausführlichen Handbuches, welches in 14 Sprachen vorliegt.
Das TFT-Display ist 4 cm groß und gut ablesbar, es passt sich den Lichtverhältnissen an, sodass man stets den Durchblick behält.
Die Kamera arbeitet mit 3.1 Megapixeln, interpoliert jedoch auf Wunsch auf 5.5 Megapixel, hierunten kann jedoch, je nach Lichtverhältnissen, die Qualität des Bildes leiden, sodass man besser bei den recht guten 3.1 Megapixeln bleiben sollte. Der 3fach optische Zoom hilft dabei, das Motiv nah abzulichten, optional kann man den 4fach digitalen Zoom hinzu schalten. Der Blitz dazu macht helle, teils überbelichtete Bilder, Distanzaufnahmen zu Motiven meistert er jedoch bravourös.
Eine Bracket-Funktion sorgt dafür, dass 3 Bilder schnell hintereinander aufgenommen werden können, praktisch zum Beispiel bei Feuerwerk oder anderen, sich bewegenden Dingen.
Die Maße der Kamera betragen lediglich 61 x 96 x 32 mm – somit fällt sich sehr klein und kompakt aus, was für viele Digitalkameraeinsteiger zu Beginn wichtig ist.
Ein intergriertes Mikrofon + Lautsprecher sorgt für die Vertonung, sofern dies gewünscht ist. Die Qualität konnte hier voll und ganz überzeugen.
Punkte: 8 von 10
+ Fotos +
Wir haben Testbilder in verschiedenen Situationen gemacht. Bilder mit 3.1 Megapixel ohne Nutzung des Zooms (egal ob optisch oder digital) sind scharf geworden, hin und wieder trat ein leichtes, aber nicht übermäßig starkes Rauschen auf. Dies wurde bei Nutzung des vollen optischen Zooms ein wenig stärker, ließ sich aber nachträglich durch EBV (Bildnachbearbeitung) korrigieren. Eine leichte Unschärfe ist bei übermäßigem Zittern des Armes festzustellen, daher empfehlen wir, die Kamera auf ein Stativ zu befestigen oder anderweitig auf festen Untergrund aufzulegen, sofern möglich.
Der Makromodus ist gut, die Bilder werden scharf, jedoch lässt sich bei aktivierter Makrofunktion die Brennweite nicht mehr regulieren, man muss sich unter Umständen also ein wenig bewegen, um das perfekte Makroergebnis zu erzielen. Die Makrodistanz liegt zwischen 15 und 50 cm.
Die Rote-Augen-Reduzierung durch den integrierten Blitz funktioniert gut, andere Kameras haben hier zum Teil schlechter abgeschnitten.
Im Großen und Ganzen lässt sich die Leistung der Kamera in Sachen Bildqualität mit GUT (für Einsteiger, an diese richtig sich die Kamera hauptsächlich) bewerten.
Punkte: 8 von 10
+ Videos +
Videos wurden von uns nicht groß getestet, da wir uns auf die Funktionalität und Bedienbarkeit sowie Bildqualität konzentriert haben. Es lässt sich jedoch ein Video bis 70 Sekunden aufnehmen, wodurch der komplette 16 MB interne Speicher aufgebraucht wird. Auf Karte wird hier nicht geschrieben.
Punkte: 7 von 10
+ Bildübertragung +
Die Bildübertragung passiert mittels USB und ist recht schnell. 120 Bilder in bester Auflösung wurden in knapp 60 Sekunden übertragen.
Punkte: 7 von 10
+ Akku +
Der Li-Ion Akku ist mit 1000 mAh sehr groß ausgefallen, obwohl er sehr kompakt gebaut wurde. Dadurch spart man am Gewicht, hat aber eine sehr starke Leistung, was sich etwa in 250 – 300 Bilder inkl. TFT-Nutzung wiederspiegelt.
Punkte: 10 von 10
+ Software +
Auf CD befinden sich Treiber, nochmals die Handbücher sowie die Bildbearbeitungssoftware ArcSoft PhotoImpression 3.
Insgesamt fällt das Softwareangebot aber etwas mager aus.
Punkte: 6 von 10
+ Bedienungsanleitung +
Die Bedienungsanleitung ist klar und deutlich in 14 Sprachen erhältlich. Sie erklärt sehr gut das Menü (was eigentlich keiner großen Erklärung bedarf) und die einzelnen Funktionen der Kamera.
Punkte: 9 von 10
+++++ FAZIT +++++
Die 922Z PowerC@m Optical Zoom ist eindeutig eine Kamera, die sich an Einsteiger richtet, welche die digitale Fotografie erst einmal ausprobieren wollen. Die Kamera bietet für Einsteiger ausreichend Möglichkeiten, ein wenig manuell zu arbeiten, aber auch die Automatikfunktionen sind gut genug, um sich vor seinen Freunden nicht verstecken zu müssen.
Trust hat für den fairen Preis von etwa 220 Euro ein Produkt auf dem Markt, welches sicherlich von Einsteigern gerne angenommen wird, denn echte 3.1 Megapixel in dieser kompakten Klasse, interpoliert auf 5.5 Megapixel, gibt es nicht viele.
Gesamtpunktestand: 80 von 100
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera


