Sony Alpha A100KS
Sony a100, nach langer zeit immernoch zufrieden! - Sony Alpha A100KS Digitalkamera

Produkttyp: Sony Digitalkameras

Sony a100, nach langer zeit immernoch zufrieden!
Sony Alpha A100KS

rommels

Name des Mitglieds: rommels

Produkt:

Sony Alpha A100KS

Datum: 13.05.09

Bewertung:

Vorteile: schneller Autofokus, lange Akkulaufzeit

Nachteile: nur manuell ausklappbarer Blitz, karges Handbuch

Allgemeiner Eindruck:
Die Sony a100 wirkt auf den ersten Blick sehr massig und schwer, was sich jedoch nicht bestätigt, die Kamera liegt sehr gut in der Hand (ich habe eher kleine Hände, aber auch ein Freund mit sehr großen Händen kam sehr gut zurecht), ist nicht schwer und bereitet viel Freude.
Das Fotogafieren mit der Sony a100 ist ein Kinderspiel. Der Automatikmodus findet für den Anfägner in so gut wie jeder Situation die richtigen Einstellungen und verschieden abgestufte halb- bzw. komplett manuelle Optionen erlauben dem Profi jegliche Freiheit.
Was die Bildqualität betrifft kann ich bisher nur von sehr guten Ergebnisen mit der Sony a100 berichten. Mit Hilfe der eingebauten Steadyshot Funktion lassen sich sogar bei Dunkelheit Aufnahmen ohne Blitz verwirklichen, da trotz langer verschlusszeiten keine verwackelungen sichtbar sind.

Bedienung:
Die Sony a100 ist in den grundlegenden Funktionen sehr intuitiv zu bedienen, das erste Foto kann sekunden nach dem Auspacken der Kamera geschossen werden, ohne dass der Kameraneuling lange nach den Funktionen suchen muss. Die Fortgeschrittenen anwendungen hat Sony in einer durchdachten Anordnung über die Kamera verteilt, um diese zu finden und zu Bedienen bedarf es allerding einiger Hilfe durch das Handbuch.
Die Menü-Führung sit sehr Logisch und fast alle Einstellmöglichkeiten sind selbsterklärend.
Während der Benutzung der Kamera fallen vor allem zwei dinge sehr Positiv auf:
1. Durch den eingebauten Sensor am Sucher erkennt die Kamera, wann sich das Auge nähert und schält den Bildschirm aus, sodass bei der Anvisierung durch den Sucher kein Streulich vom Bildschirm stört. Dieser Sensor trägt auch zur Geschwindigkeit der Kamera bei, da der Autofokus bei heran nahen des Auges bereits zu arbeiten beginnt und so sehr schnell beim Druck des Auslösers das Motiv fokussiert hat.
2. Das Display selbst, seine größe ermöglicht eine sehr gute lesbarkeit der während des anvisierens angezeigten Informationen (Belichtungszeit, Belichtungskorrektur, Farbmodus, ISO-Wert, Weißabgleich, Blende). Ebenfalls Positiv ist die Möglichkeit die Anzeigengröße zu verändern und die Tatsache, dass sich die Anzeige des Displays bei Hochkantstellung der Kamera mitdreht, sodass es immer sehr gut lesbar ist.
Funktionen:
Die mitgelieferten Motivprogramme der Kamera sind ausgereift und können dem Anfänger die gesamte Arbeit abnehmen. Der Profi wird sich darüber Freuen, dass selbst bei gewähltem Motivprogramm einige Einstellungen manuell änderbar sind, sodass nicht immer auf den komplett manuelle Modus gewechselt werden muss.
Die Möglichkeiten, die insbesondere der Autofokus bietet (verschiedene Messmodi, individuell festlegbarer AF-Punk) und die sich direkt auch auf die Belichtung auswirken sind sehr hilfreich dabei ohne manuell Fokussieren zu müssen genau den Teil des Bildes scharf zu bekommen, der erwünscht ist. So sind dem Spiel mit der Schärfentiefe selbst im Automatikmodus nur wenig Grenzen gesetzt.

Bildqualität:
Die Bildqualität ist Ausgezeichnet, selbst unter extremen Bedingungen gelingen mit relativ geringem Aufwand exzellente Aufnahmen. Die Kamra bildet das Motiv sehr Detailgetreu ab und findet zumeist auch für Weißabgleich, Fabsättigung und Kontrast die richtigen Werte. In seltenen Fällen gab es Probleme damit, dass die Kamera das Motiv mit zu stark gesättigten Farben abbildete. In diesen Fällen musste entweder manuell die Farbsättigung korrigiert, oder RAW-Daten aufgezeichnet werden, die dann am Computer mit Passenden Farbeistellungen in Bilder umgewandelt wurden.
Bildrauschen ist bei der Sony a100 kein Problem, da es erst ab ISO 800 und höher merklich auftritt. Diese ISO -Stufen sollten jedoch im Normalgebrauch nicht notwendig sein, da mit hilfe der Steady-Shot Funktion, die sehr zuverlässig Verwackelungen ausgleicht, auch längere Belichtungszeiten Möglich sind. Sollte die Kamera im Automatikmodus ISO 800 oder gar 1600 wählen, so kann jederzeit der gewünschte Wert eingestellt werden (verfügbar ist der Bereich zwischen ISO80 und ISO1600).
Blitz:
Der Blitz ist das einzige, was an der Kamera negativ auffält, jedoch keineswegs seine Funktion, sondern die Tatsache, dass er manuell augeklappt werden muss. Dies stört oft, da wenn man das Motiv anvisiert hat und feststellt man benötigt den Blitz man die Kamera wieder absetzen, den Blitz ausklappen und neu anvisieren muss. Dies ist man von digitalen Kameras anders gewöhnt.
Die Leistung des Blitzes überrascht Positiv, so liegt die Reichweite des Blitzes bei überdurchschnittlichen 9m (bei ISO400 und Blende 2,8; Herstellerangabe 8,6m). Mit einem solch Lichtstarken Blitz vermisst man einen richtigen, externen Blitz nicht gar so sehr wie man es gewöhnt ist.

Objektiv:
Das mitgelieferte Einsteigerobjektiv reicht für den Normalen gerbauch aus und liefert sehr gute ergebnisse. Gemessen an der ungefähren Preisklasse des Objektivs ist über die Lichtstärke nur Positiv zu berichten und auch ueber verzeichnungseffekte bei Weitwinkelaufnahmen kann nicht geklagt werden.
Hier ist positiv zu vermerken, dass dank des Aufkaufs der Minoltatechnik gebrauchte, aber auch neue Objektive recht günstig zu haben sind, sodass für einen Ausbau der Möglichkeiten durch erweiterung der Objektivanzahl keine allzu großen Steine in den Weg gelegt sind.
Akku:
Die Akkulaufzeit kann mit der Herstellerangabe von 700 Bilder nicht ganz mithalten, reicht jedoch bei starker Akkubeanspruchung (viel Fokussierung, Blitz, Bildschirmanzeige) immernoch für gut 450-500 Bilder. Geht man mit dem Akkus schonend um so kann man biszu 600-650 Bilder pro Akkuladung schiessen. Eine solche Akkulaufzeit ist überdurchschnittlich und Angesichts der Größe des Bildschirms und der Leistung des Auto-Fokusses erstaunlich und erfreulich.
Das Laden des Akkus beansprucht genau die vom Herstellen angegebenen 3 (normale Ladung) bzw. 4 Stunden (volle Ladung).

Handbuch:
Das Handbuch fällt, wie das bei Sony typisch ist, recht karg aus. Trotzdem liefert der Hersteller einen ganzen Berg Papier mit, der von Garantiekarte, über ein 160 Seiten starkes Handbuch, eine Bedienungsanleitung für das Objektiv und eine Registrationskarte bis hin zum mittlerweile üblichen "Bitte zuerst lesen"-Heft reicht.
Wer bisher keine Erfahrungen mit Spiegelreflexkameras hat wird zur Lektüre des Handbuchs immer die Kamera und ein Motiv brauchen, um die beschriebenen Funktionen zu testen. Andererseits bringt die Knappheit des Handbuchs für den Profi sehr schnell und leicht auffindbare informationen.
Insgesamt wäre etwas mehr Ausführlichkeit wünschenswert gewesen.
Fazit:
Die Sony a100 ist sowohl für den Einsteiger als auch für den versierten Hobbyfotografen eine echte Option. Zwar ist sie im Vergleich zur Konkurrenz ein wenig teurer, dafür besitzt sie sowohl Sensorreiniger als auch Anti-Verwacklungs-Funktion und hat somit den Konkurrenten eine (Pentax K100D, Canon EOS 400D) oder zwei (Canon ESO350D) eindeutig Hilfreiche Funktionen vorraus.
Die Sony a100 macht mit wenig Aufwand sehr gute Bilder und bietet auch für den Fortgeschrittenen Anwender alle Möglichkeiten.
Meine Erfahrungen mit der Sony a100 sind sehr gut, sodass ich sie empfehlen kann.

Fazit: mittlerweile nicht mehr die aktuellste, aber zuverlaessig und gut

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: