Sony Cyber-shot U DSC-U60
Wasserfester Winzling - Sony Cyber-shot U DSC-U60 Digitalkamera

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Sony Digitalkameras

Wasserfester Winzling
Sony Cyber-shot U DSC-U60

Walliser

Name des Mitglieds: Walliser

Produkt:

Sony Cyber-shot U DSC-U60

Datum: 20.08.03, geändert am 20.08.03 (539 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: gute Bildqualität, wasserfest bis 1,5 m, sehr handlich

Nachteile: nicht ganz billig, lange Auslöse-Verzögerung, kein Zoom

Bisher hatte ich immer meine zuverlässige Video-Kamera Sony DCR-PC100E auch für digitale Fotografie benutzt. Leider ist sie etwas zu groß und schwer für die Jackentasche, und 1 Megapixel Auflösung ist nicht immer ausreichend. Deshalb schaute ich mich nach etwas Kleinerem mit mehr Pixeln um.

In einem Fotogeschäft fielen mir die extrem kompakten Digitalkameras Sony U-10 und U-20 auf. So etwas hatte ich mir vorgestellt. Bei meinen Internet-Recherchen stieß ich dann noch auf das Modell U-60: nicht nur spritzwasserfest, sondern sogar als Unterwasserkamera bis 1,5 m Tauchtiefe geeignet! Als Hundebesitzer und Schnorchler wollte ich schon immer auch unter nassen Verhältnissen fotografieren können, also schien diese Kamera für mich ideal. Und dass ich meine ?Memory Stick? Speichermedien weiter benutzen konnte, war natürlich auch von Vorteil.

So habe ich bei über eBay bei einen Fachhändler die U-60 gekauft und ein paar Tage später erhalten.

Erster Eindruck: ungewöhnliches weiß-blaues Design, größer als U-10 und U-20, dennoch sehr handlich. Ungewohnt, dass man die Kamera schräg halten muss, um waagrechte Bilder zu erhalten; im praktischen Einsatz ergibt sich daraus aber eine bequemere Handhaltung. Fünf Knöpfe und ein Drehschalter sowie der Auslöser und die Gehäuse-Verriegelung bilden das ganze Arsenal an Bedienungselementen.

Das Einlegen der mitgelieferten aufladbaren Batterien (ein Ladegerät ist übrigens im Lieferumfang enthalten) und des Memory Sticks (mitgeliefert: 8 MB) gestaltet sich einfach. Danach ein Druck auf die ?Power?-Taste, der kleine Monitor leuchtet auf, und die Kamera ist nach schätzungsweise zwei Sekunden einsatzbereit. Ein Druck auf den Auslöser, und nach knapp einer Sekunde ist die Aufnahme im Kasten.

Nach Anschluß des mitgelieferten USB-Kabels an Kamera und Computer kann man dann das Ergebnis in voller Größe bewundern. Mein iMac startet das iPhoto-Programm, zwei Mausklicks später sind die auf dem Memory Stick ges
peicherten Fotos im Computer. Bei Windows-Rechnern sollte man zunächst die mitgelieferte Software installieren, dann geht auch dort der Bildtransfer problemlos.

Die Fotos finde ich von Auflösung, Schärfe und Farbe her absolut in Ordnung. Und das war mir erst mal das Wichtigste.

Was gibt?s zu meckern: sehr kleiner Monitor, kein Zoom, recht lange Auslösungsverzögerung, keine Eignung als Web-Cam, mitgelieferter Memory Stick faßt gerade mal 14 Aufnahmen im 2 Megapixel-Format (aber immerhin 80 im VGA-Format).

Dafür viele Möglichkeiten: Selbstauslöser (aber Achtung: kein Stativ-Gewinde!), Bildeffekte wie Negativ, Sepia, Schwarz-weiß und Solarisation, Wahl zwischen 2 Megapixel- und VGA-Bildformat, Fotoserie im VGA-Format, Filmaufnahmen im Briefmarkenformat bis 15 Sekunden.

In den zwei Wochen, in denen die Kamera mein ständiger Begleiter geworden ist, habe ich noch längst nicht alle Möglichkeiten ausgetestet. Vor allem auf die ersten Unterwasser-Aufnahmen bin ich gespannt.

Noch ein Tipp: die Sony U-60 bildet ein perfektes Gegengewicht zum Handy, wenn man sie ebenfalls am Gürtel befestigt. Ich suchte dafür ein entsprechendes Etui und wurde beim Handy-Zubehör (!) fündig: eine kleine, leichte Handy-Tasche, die die Kamera wie ein Strumpf umschließt, über einen Gürtelclip verfügt und durch einen Klettverschluß schnellen Zugriff gestattet.

Fazit: