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Produkttyp: Sony Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... bei manueller Einstellung bleibt das Ergebnis durch die Bewegungsunschärfe eher mäßig. Die schlechte Darstellung bei Dunkelheit ist also... mehr
Super Immerdabei
Sony Cyber-shot DSC-V3

Name des Mitglieds: Yolante
Produkt:
Sony Cyber-shot DSC-V3
Datum: 18.11.10, geändert am 04.12.10 (82 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: leichte Handhabung, lange Akkuzeit, farbenfrohe Bilder
Nachteile: bei Dämmerung und langer Belichtungszeit Unschärfe
Seit über 5 Jahren benutzen wir die Sony DSC-V3. Zeit genug sie ausgiebig zu testen und einen brauchbaren Testbericht abzuliefern. Sie zählt zu den Kompaktkameras, ist aber für diese Gruppe schon ziemlich groß. In jede kleine Jackentasche passt sie nicht. Mit einer passenden Tasche ist sie genau genommen schon fast sperrig. Die Bilder werden jedoch besser als mit handlichen Kompakten, weil die Optik mehr Licht hineinlässt. So lassen sich auch dunkle Motive noch ohne Stativ scharf darstellen. Außerdem hat sie, verglichen mit vielen anderen kompakten, ein großes Display. Damit erkennt man detailliert was man fotografiert. Auch nach der Aufnahme erhält man schnell einen genauen Eindruck wie das Foto später auf dem Papier aussehen wird. Aber nicht nur Fotos werden klasse, sondern ebenso Videos. Natürlich ersetzt die Kamera nicht den digitalen Camcorder, aber für unsere Zwecke können wir schöne Erinnerungen drehen. Bei Videoaufnahmen werden nämlich die Lichtverhältnisse angepasst. Das bedeutet gute Bildqualität auch wenn man im Video erst auf helle und später auf dunklere Motive hält. Die Kamera regelt die Einstellung in diesem Fall automatisch. Von der Bedienung her kann sich die DSC-V3 auch sehen lassen. Einerseits gibt es auf den ersten Blick viele unübersichtliche Tasten, andererseits kann man sich die Tastenkombinationen für die Einstellungen leicht im Gedächtnis behalten. Auch für Ungeübte ist sie leicht zu handeln. Das merke ich im Automatik-Modus besonders, denn ich benutze diesen fast ausschließlich, weil ich mit Verschlusszeit und Schärfentiefe Einstellungen wenig anfangen kann. Mein Freund hingegen stellt sich alles manuell ein und ist mehr als zufrieden mit den Bildern. Sie bietet etwas für Technik-Verliebte, macht sich gleichzeitig gut in der Tasche eines semiprofesionellen Fotografen und erleichtert den Einstieg in die Welt der Digitalkameras.
KAUF UND PREIS
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Die erste Digitalkamera, die wir hatten war die Canon Powershot S45. Klein, handlich und mit vielen Einstellungsmöglichkeiten. Dennoch war sie für weiterführende Fotografie weniger geeignet. Durch das lichtschwache Objektiv und den kleinen Lichtsensor wurden viele Fotos, gerade bei dämmerndem Licht, zu dunkel und unscharf. Daher haben wir vor einem Jahr die Sony Cyber Shot DSC-V3 gekauft. Sie hat durch ihr größeres Objektiv viele Vorteile. Auch bei schwachen Lichtverhältnissen werden Landschaften und Portraits noch farblich einwandfrei und scharf dargestellt. Es gab die Kamera im Paket mit 2 Konverterlinsen, einem einfachen Stativ und einer Tasche. Das ganze Paket hat 595 Euro gekostet. Damals war das schon ein günstiges Angebot im Internet. Heute kann man sie bereits für 399 Euro erwerben, dabei Akku, Ladegerät und CDs. Das ist ein perfektes Angebot, denn sie ist noch immer Up to date, obwohl die Kamera nun schon über ein Jahr auf dem Markt ist. Damals wie heute ist das Preis- Leistungsverhältnis hervorragend. Deshalb für Ungeduldige schon an dieser Stelle eine Empfehlung für Hobbyfotografen, die gerne Landschaften fotografieren und auf profimäßige Details weniger Wert legen. Perfekt für Urlaubsfotos.
LIEFERUMFANG
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n Sony Cyber Shot DSC-V3 Kamera
n LithiumIonenAkku NP-FR1
n Netzgerät AC-LS5/LS5B
n Netzkabel
n Software (USB-Treiber SPVD-012 und Image Data Converter Vers.2.0)
n Audio/Video-,Verbindungskabel
n Schulterriemen
n Bedienungsanleitung
LEISTUNGSMERKMALE
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- 7,2 Mio. Pixel effektiv
- 9,04-mm-Farb-CCD (Typ 1/1,8) Primärfarbenfilter
- Carl Zeiss Vario-Sonnar Objektiv
- 4x Zoomobjektiv
- Brennweite f = 7 - 28mm
- Brennweite umgerechnet auf 35mm Kleinbild f = 34 - 136mm
- Lichtstärke des Objektivs F 2,8 - 4,0
- Automatische Belichtung
- Verschlusszeitpriorität, Blendenpriorität, Manuelle Belichtung, Szenenwahl
- Weißabgleich: Automatik, Tageslicht, bewölkt, Leuchstofflampen, Glühlampen, Blitz, Tastendruck
- Dateiformate: Standbilder: Exif Ver.2.2 JPEG-kompatibel und RAW, TIFF, DPOF-kompatibel; Bewegtbildder: MPEG1-kompatibel (Mono)
- Speichermedien: Memory Stick und CompactFlash-Karte (Typ-1)
- Blitz: 0,4m - 3m
- A/V Buchse
- USB-Buchse High Speed USB (entspricht USB 2.0)
- LCD-Panel 6,2cm (2,5") TFT Display
- Abmessungen: 119,8 x 72,0 x 63 mm (B/H/T ohne maximale Vorsrpünge)
- Gewicht: 410g inkl. Akku, Memory Stick und Schulterriemen
AUSSEHEN UND VERARBEITUNG
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Das Design ist der erste Reiz, den man auffnimmt, wenn man die Kamera auspackt oder sie sich im Laden ansieht. Das Gehäuse besteht nicht aus billigem Kunststoff sondern aus Magnesium. Das Material macht die Kamera schwer, sorgt aber für ein professionelles Gefühl beim Anfassen und Fotografieren. Durch die gute Verarbeitung ist sie kaum anfällig für Kratzer oder sonstige äußere Einflüsse. Auf der rechten Seite hat sie eine Art Griff. Auf diesem Berg befindet sich der Auslöser. Dieser Griff ist mit gummiartigem Material besetzt. Somit sitzt sie beim Auslösen gut in der Hand und man rutscht nicht mit der Hand ab beim auslösen. Eine ruhige Hand kann auf diese Weise sogar einhändig Fotos schießen.
Auf der Vorderseite befindet sich das Objektiv, die Fassung ist silber, der Zoom schwarz. Die Linse ist durch eine dünne schwarze Kunststoffhaut vor äußeren Beschädigungen geschützt. Über dem Objektiv befindet sich der aufklappbare Blitz. In ausgeschaltetem Zustand ist er eingeklappt und hat die Aufschrift Sony. Bei Bedarf klappt er hoch. Auf der Oberseite rechts befindet sich das Einstellrad und der Power-Schalter, links daneben ist eine Vorrichtung für einen externen Blitz angebracht. Das Beste an der Rückseite ist das 2,5" große Display, damit kann man schon abschätzen, ob das Foto gut oder schlecht wird bzw. geworden ist. Über dem Display in der Mitte des Apparates findet man den Sucher. Da das Display aber eine ziemlich genaues Abbild des Motivs schafft, braucht man den Sucher eigentlich gar nicht, er gehört eben nur dazu. Der Rest der Rückseite ist mit kleinen Tasten bestückt, die den Blitz ausschalten, das Menü aufrufen oder aufgenommene Bilder durchblättern. In der oberen rechten Ecke der Rückseite hebt sich die Zoom-Taste von den anderen ab, weil sie nicht schwarz wie alle, sondern silbern ist. Auch ist die Zoom-Taste etwas größer. In die Unterseite ist das Gewinde für ein Stativ eingelassen und daneben ist der Deckel für das Batteriefach, in das auch die Speicherkarte eingelegt wird.
Alle Tasten lassen sich leicht drücken. Größere Finger allerdings haben eine etwas kleinere Treffsicherheit als kleine Finger, weil die Tasten relativ klein sind. Dennoch sind sie weit genug auseinander, so dass auch ein dickerer Finger alle Tasten drücken kann ohne weitere mitzubedienen. Komfortabel ist die Gummiarmierung an der rechten Seite der Kamera. Mit etwas Geschick kann man sie mit der rechten Hand festhalten und bedienen ohne dass die Bilder verwackeln. Bei schlechten Lichtverhältnissen muss man jedoch bisweilen die linke Hand zu Hilfe nehmen. Wenn es draußen kalt ist frieren da schon einmal die Finger ein, während man die Kamera bedient. Denn der Rest des Gehäuses ist aus Magnesium und Metall fühlt sich kalt an. Bilder in Schweden bei Minusgraden sind so kein großes Vergnügen. Zu allen anderen Jahreszeiten wenn es warm ist und die Sonne scheint, macht das Gehäuse durch den Metallmantel einen hochwertigen Eindruck. Alles in allem ist die Kamera von außen ein Prachtstück. Sie verleiht dem Fotografen einen professionellen Touch, liegt gut in der Hand und fühlt sich teuer an. Akku und Speicherkarte lassen sich leicht und selbsterläuternd entnehmen und einsetzen.
ERSTE VERSUCHE
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Da in meiner Familie nicht ich sondern mein Mann der Fotograf ist, musste ich mich erstmal näher mit dem Apparat beschäftigen, damit ich einen objektiven Testbericht abliefern kann. Da probierte ich zuerst nur ein wenig herum. Das wichtigste für mich ist der Automatik-Modus. Die Einstellung dafür ist leicht zu finden, weil der Automatik-Mode mit einem grünen Kamera-Symbol gekennzeichnet ist. Alle anderen Symbole sind weiß. Ich drehe das Rad auf die grüne Kamera und schalte die DSC-V3 ein. Das Display geht an und ich kann mit ihm das gewünschte Motiv festhalten. Das Bild entspricht meinen Vorstellungen. Der Blitz stellt sich bei dunklen Lichtverhältnissen automatisch ein. Man kann ihn aber von Hand ausschalten. Das ist aber nichts für mich, weil ich selber die Belichtungszeit und Co nicht so gut einstellen kann. Mein Lebensgefährte schon. Zu den Einstellungen später mehr. Eine Funktion, die auch für mich interessant ist, ist der Selbstauslöser. Man kann verschieden lange Verzögerungen einstellen bis der Schuss gemacht wird. Was mir noch auf Anhieb gefällt ist der Zoom. Die Kamera hat einen 4fach optischen Zoom. Das ist für Portraits und Urlaubslandschaften mehr als ausreichend. Für Profifotografie ist das zu wenig, gerade feine Konturen von entfernten Motiven lassen sich kaum deutlich darstellen. Der nächste Schritt, den ich gehe ist die Aufnahme eines kleinen Films. Positiv herausstellen möchte ich bei der Aufnahme von Clips, dass man unbegrenzt filmen kann. Bei unserer alten Canon Powershot S45 wurde die Aufnahme immer nach einer Zeit beendet und man musste neu starten. Mit einer entsprechend großen Speicherkarte kann man mit der DSC-V3 über eine dreiviertel Stunde oder länger filmen. Und die Filme sind sogar von guter Qualität. Ich will nicht behaupten, dass sie an einen Camcorder herankommen, aber brauchbar sind sie hinterher allemal. Für uns ist das die Alternative zur digitalen Videokamera. Die Aufnahme wird automatisch an veränderte Lichtverhältnisse angepasst. Kommt man von einem hellen Raum in einen dunklen erkennt man in dem dunklen Raum genauso viel wie in dem hellen. Solche Aufnahmen waren mit der Canon S45 nicht möglich. Wenn mir ein Bild oder Film nicht gefällt, ist es schnell gelöscht. Es gibt eine eigene Taste dafür. Ich muss also nur auf die Papierkorb-Taste drücken und mit dem OK-Knopf bestätigen. Es ist nicht erforderlich ein umständliches Menü aufzurufen. Obwohl die Kamera schon wegen des Preises nicht unbedingt für Einsteiger gemacht ist, kann sie jeder leicht bedienen. Nur die vielen manuellen Einstellmöglichkeiten machen sie attraktiver für semiprofessionelle Fotografen. Nach den ersten Gehversuchen zu meinen Testzwecken bin ich begeistert.
EINSTELLUNGSMÖGLICHKEITEN
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Den Automatik-Modus lasse ich außen vor, denn hier muss man nicht viel können. Ich wiederhole an dieser Stelle nur noch einmal wie leicht die Einstellung des Automatik-Mode zu finden ist. Denn dieser ist auf dem Drehrad mit einem grünen Kamera-Symbol gekennzeichnet während alle anderen Symbole weiß sind.
Der Automatik-Modus und die Vorwahlprogramme sind intuitiv bedienbar, über das griffiges Jograd.
Dreht man das Rad gegen den Uhrzeigersinn gelangt man vom Automatikmodus in den Modus P
Im Modus P werden die Aufnahmeeinstellungen größtenteils auch automatisch durchgeführt. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, Schärfe und einige andere Einstellungen wunschgemäß zu verändern. P steht für Aufnahmen mit Programmautomatik.
Dreht man den Moduswahlknopf auf die Stellung S kann man die Verschlusszeit manuell wählen. S steht für Verschlusszeitpriorität.
Steht der Knopf auf A (Blendenpriorität) kann man den Blendenwert manuell ändern.
Wenn das Moduswahlrad auf M gedreht wird sind alle Einstellungen manuell einstellbar (Blendenwert und Verschlusszeit. M heißt soviel wie manuelle Einstellung.
Dreht man weiter gegen den Uhrzeigersinn kommen noch einige andere Einstellungsmöglichkeiten. So zum Beispiel der Modus SCN, das steht für Szenenwahl. In dieser Stellung passt sich die Aufnahme automatisch an verschiedene Bedingungen an. So kann man zum Beispiel den Dämmerungsmodus einstellen, welcher die Aufnahme entfernter Abendszenen ermöglicht ohne die dunkle Atmosphäre der Umgebung zu verlieren. So können auch Dämmerungs-Portraitfotos an dunklen Orten gemacht werden. Außerdem sind in dieser Stellung des Modursrades Aufnahmen möglich die das Motiv scharf hervorheben und den Hintergrund unscharf erscheinen lassen.
Das Moduswahlrad kann auch in die Stellung Set Up gedreht werden, um so die Einstellungen der Kamera zu ändern.
Außerdem gibt es eine eigene Stellung des Rädchens für Filmaufnahmen. Beim drücken des Auslösers in dieser Stellung beginnt die Kamera mit einer Filmaufnahme, bei nochmaligem Drücken wird die Aufnahme gestoppt.
Das letzte Symbol auf dem Modusrad ist ein Wiedergabepfeil wie man ihn von Kassettenrecordern kennt. In dieser Stellung kann man mit den Steuertasten die Bilder oder Videos ansehen.
Neben diesen Standardeinstellungen sind über das Menü viele weitere individuelle Einstellungen möglich. So kann die ISO-Empfindlichkeit gewählt werden. Zur Wahl stehen [Auto], [100], [200], [400], [800].
Außerdem ist es möglich eine Belichtungsreihe aufzunehmen, bei der drei Bilder mit unterschiedlicher Belichtung gemacht werden.
Der Modus für Serienaufnahmen ist auch sehr interessant. Dieser ermöglicht nämlich die Aufnahme von Bildfolgen. Dabei nimmt die Kamera eine maximale Anzahl von Bildern auf wenn man den Auslöser gedrückt hält. Die maximale Anzahl der Bilder ist abhängig von den Einstellungen für Bildgröße und -qualität. Bei einer normal schnellen Serienaufnahme können so bei kleiner Auflösung bis zu einhundert Bilder aufgenommen werden. Bei einer schnellen Serie mit kurzen Auslöseintervallen und hervorragender Bildqualität verringert sich die Zahl auf maximal acht Bilder.
Ähnlich der Serienbildaufnahme funktioniert der Modus Mulit Burst. In diesem Modus werden 16 Bilder in Folge aufgenommen. Das ist praktisch um zum Beispiel sportliche Ereignisse bildlich festzuhalten.
Was auch ganz praktisch ist und die Kamera zu einer multifunktionsfähigen Kompakten macht sind die vielfältigen Einstellungen für Nachtaufnahmen. Die verschiedenen Einstellung ermöglichen Nachtaufnahmen mit natürlichen Farben.
Was mir besonders gefällt sind die Aufnahmemöglichkeiten für Bilder mit Spezialeffekten wie zum Beispiel schwarz-weiß Darstellungen oder Bilder mit einer nostalgischen Spezialfärbung.
Aufgenommen Videos können wie Bilder bearbeitet werden. Standbilder können ausgeschnitten und digital vergrößert werden.
Will man sich aufgenommene Bilder anzeigen lassen kann man dies fortlaufend tun oder einzeln.
Die Fotos können auch direkt von der Kamera gedruckt werden. Dazu muss man die Kamera nur an einen PictBridge kompatiblen Drucker anschließen.
BILDQUALITÄT
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Die Kamera überzeugt durch ihre 7,2 Megapixel mit gestochen scharfen, farbechten Bildern. Die Auflösung ist auf den ersten Blick kaum von analogen Bildern zu unterscheiden. Die Farben erscheinen auf den Bildern am Monitor natürlich und realitätsecht. Auch bei schwierigen Motiven wie schneebehängten Bäumen vor grauem Himmel werden die Landschaften noch gut dargestellt. Hierzu muss man allerdings ein Stativ verwenden, um überhaupt ein gutes Ergebnis zu erzielen. Probleme gibt es bei dunklen Lichtverhältnissen wie Dämmerung oder in dunklen Räumen. Da dunkle Motive eine hohe Belichtungszeit erfordern werden derartige Motive unscharf oder zu dunkel dargestellt. Nicht nur Bilder, die in Dämmerung, sondern auch Bilder, die mit hoher Brennweite aufgenommen werden, verwackeln schnell. Selbst bei manueller Einstellung bleibt das Ergebnis durch die Bewegungsunschärfe eher mäßig. Die schlechte Darstellung bei Dunkelheit ist also ein Manko der Sony-Kamera.
Bei ausreichend Licht liefert die Sony DSC-V3 hervorragende Bilder, welche farbenfroh und scharf sind. Vor allem Landschaftsbilder bei Sonnenlicht kommen besonders gut zur Geltung. Stellt man eine Isoempfindlichkeit größer 200 ein liefert die Kamera fast nur verrauschte Bilder, für Ausdrucke größer 13x18 sind diese Bilder nicht geeignet. Die Lichtempfindlichkeiten 400 und 800 hätte man sich sparen können. Videosequenzen mit höchster Qualität sind nur mit einem Sony-Memorystick anwählbar.
Nachtaufnahmen sind zwar machbar, aber nicht gut. Der Blitz reicht gerade 3m weit, das ist für Aufnahmen in kleinen Räumen ok, Feuerwerk zum Beispiel lässt sich aber nur mit sehr viel Geschick einigermaßen auf Bildern festhalten. Einmal ganz abgesehen von der Gefahr, dass man bei der Aufnahme wackelt. Bei langen Belichtungszeiten wie bei Nachtaufnahmen sind ohne Stativ unscharfe Bilder vorprogrammiert. Aber selbst bei Aufnahmen mit Stativ gelangt nachts die Sony an ihre Grenzen.
Was das verwackeln betrifft toppt die Sony Kamera einige andere kompakte, weil sie durch das Magnesiumgehäuse schwer genug ist, sie einige Zeit ruhig zu halten. Auch sonst liegt sie gut in der Hand und man kann sie länger ruhig halten. Bei ausreichenden Lichtverhältnissen also verwackeln nur wenige Bilder.
Kontrastreiche Bilder stellen auch eine große Herausforderung für die Kamera dar. Will man eine weiße Rose auf dunkelblauem Hintergrund fotografieren, wird man nicht selten mit Bildrauschen belohnt. Aber im Vergleich zu unserer alten Kompaktkamera ist die Qualität dennoch unschlagbar.
DISPLAY
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Wie schon mehrfach zuvor erwähnt ist das große Display ideal zum digitalen fotografieren. Ein Sucher wäre eigentlich gar nicht nötig. Die 2,5" große Mattscheibe lässt die Fotos so erscheinen wie sie später auch auf dem Papier aussehen werden. Das hat mich beeindruckt. Die eine Hälfte der Rückseite wird fast vollständig vom Display ausgefüllt. Man kann sogar Details erkennen ohne seine Augen großartig anzustrengen. So kann man die Fotos mit der Kamera schon aussortieren bevor man sie sich am Computer ansieht. Die guten ins Töpfchen....
Außerdem ist das Display kaum anfällig für Fingerabdrücke und Fett. Ab und zu einmal mit einem weichen Tuch darüber wischen und fertig. Für Penible gibt es im Fotogeschäft Displayfolien, die man zum Schutz darüber kleben kann. Die halten recht lange und man sieht sie fast nicht.
Das Display ist ein LCD TFT Monitor 6,2cm (s.o. 2,5")
AKKULEISTUNG
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Der mitgelieferte Akku NP-FR1 hält bis zu drei Stunden bei energiebewusstem Umgang, d.h. wenig Blitz, nicht ständig ein- und ausschalten, Bilder zu hause angucken, nicht im Display. Das ist recht lange. Trotzdem würde ich empfehlen einen zweiten Akku anzuschaffen. Der Akku kann nur im Gerät geladen werden. Das ist für den einen ein Vorteil, für den anderen mag es ein Nachteil sein. Für uns stellt es einen Nachteil dar, denn wenn wir den Akku nur im Gerät laden können, können wir den Ersatzakku nicht aufladen während wir den anderen benutzen. Wer nur einen Akku besitzt, der wird es als Vorteil ansehen, denn er muss ihn nicht erst aus dem Gerät nehmen, um den Akku zu laden.
Eigenschaften:
Lithium-Ionen-Akku
Maximale Spannung 4,2 V Gleichstrom
Nennspannung 3,6 V Gleichstrom
Kapazität 4,4 Wh (1220 mAh)
GEDRUCKTE BILDER
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Hier kommt es natürlich nicht nur auf die Fotos selbst an, sondern vor allem auf die Quälität des Druckers und des Fotopapiers. Bilder von guter Qualität, die nicht verwackelt und scharf aufgenommen wurden machen später auf dem Papier einen guten Eindruck. Farblich sehen sie echt aus, die hohe Auflösung lässt die Fotos natürlich wirken. Der einzige Nachteil ist das Bildformat, ein Manko, dass bei fast allen Digitalkameras auftritt. Denn das Digitalformat passt in keinen Rahmen. Bei gängigen Größen wie 10x15 oder 13x18 ist an irgendeiner Stelle etwas vom Bild abgeschnitten. Manchmal werden dabei Köpfe aus dem Bild halb entfernt oder die Bilddimension stimmt hinterher nicht mehr, manche Bilder werden kleiner. Dabei muss man darauf achten, beim Drucken die entsprechenden Einstellungen vorzunehmen oder man muss das Bild vorher bearbeiten. Vielleicht ist euch schon einmal der Unterschied aufgefallen zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras. Fügt man beide Formate in eine Power-Point Präsentation ein, dann füllen die Bilder der Kompaktkamera die Präsentationsvorlage komplett aus. Bilder, die mit einer Spiegelreflex aufgenommen wurden, hinterlassen auf der Vorlage oben und unten einen weißen Streifen ähnlich dem schwarzen Streifen bei Filmen. Was bei den Spiegelreflex-Bildern der weiße Streifen, das wird beim Drucken von Kompaktkamera-Bildern abgeschnitten - wie ärgerlich.
ZUSAMMENFASSUNG
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Handling:
Die Sony DSC-V3 liegt optimal in der Hand und ist nach dem Einschalten sofort startbereit. Der Automatikmodus und die Vorwahlprogramme sind intuitiv bedienbar, über ein griffiges Jograd. Die weiterführenden Einstellmöglichkeiten sind im Handbuch leicht nachvollziehbar erklärt.
Ausstattung:
Der Akku reicht bis zu drei Stunden, einen zweiten Akku anzuschaffen ist aber empfehlenswert. Im Lieferumfang ist kein Speichermedium enthalten. Überzeugend ist das große 2,5" Display. Die Kamera bietet Aufschraubmöglichkeiten für Konverterlinsen (Makro, Zoom..). Man kann Videosequenzen mit einstellbarer Qualität aufnehmen.
Bildqualität:
Bei ausreichend Licht liefert die DSC-V3 hervorragende Bilder, diekaum verrauscht oder verwackelt sind,farbenfroh und scharf, auch ohne Stativ. Bei großen Brennweiten und Dämmerung entsteht eine Bewegungsunschärfe, die Kamera gerät an ihre Grenzen. Dennoch liefert die Kamera noch bessere Bilder als andere Kompaktkameras. Wem die Bildqualität nicht ausreicht, der sollte sich lieber von der kompakten Klasse verabschieden und die Anschaffung einer Speigelreflexkamera erwägen.
Preis-Leistungs-Verhältnis:
Die DSC-V3 ist nun schon länger auf dem Markt. Daher ist sie etwas günstiger als vor einem Jahr. Da sie für diese Kameraklasse beste Bilder liefert ist sie preislich mit etwa 400 Euro extrem attraktiv.
FAZIT
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Eine super "Immerdabei", die mit profimäßigen Einstellungsmöglichkeiten, langer Akkuzeit und für diese Klasse rauscharmen, scharfen und farbenfrohen Bildern überzeugt.
Yolante
Fazit: Eine super "Immerdabei", die mit profimäßigen Einstellungsmöglichkeiten überzeugt.
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| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |
Weitere Testberichte: im Bereich Digitalkamera

