Sony Cyber-shot DSC-H70
Sony DSC-H70 - Sony Cyber-shot DSC-H70 Digitalkamera

Erhältlich in: 3 Shops

Produkttyp: Sony Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... die Verarbeitung auf mich einen sehr guten Eindruck, einzig bei der Klappe für den Akku und die SD Karte scheint Sony gespart zu haben,... mehr

Sony DSC-H70
Sony Cyber-shot DSC-H70

mg81

Name des Mitglieds: mg81

Produkt:

Sony Cyber-shot DSC-H70

Datum: 18.09.11, geändert am 16.12.11 (111 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: tolle Bilder, einfache Handhabung

Nachteile: nicht relevante Kleinigkeiten

=== Hersteller ===

Sony Deutschland
Kemperplatz 1
10785 Berlin
www.sony.de





=== Technische Daten ===

- 16,1 Megapixel effektive Auflösung des Super HAD CCD-Sensors
- Sony G Weitwinkel-Objektiv mit 10-fach optischem Zoom (20-fach digital),
- Lichtstärke: F1:3,5-5,5,
- Brennweite entsprechend 35-mm-KB: 25-250 mm
- 7,6 cm (3 Zoll) Clear Photo LC-Display mit einer Auflösung von 230.400 Pixeln
- Lichtempfindlichkeit (ISO): 80-3200,
- Optischer Bildstabilisator,
- Schwenkpanorama bis zu 260 Grad,
- HD-Videoaufnahme (1280 x 720 Pixel Auflösung)

weitere technische Details findet ihr hier
http://www.sony.de/product/dsc-h-series/dsc-h70#p ageType=TechnicalSpecs





=== Lieferumfang ===

- Digitalkamera DSC-H70
- Akku (NP-BN1)
- Akkuladegerät,
- Mehrfachanschlusskabel
- Netzkabel
- Handgelenkschlaufe
- Software





=== Praxistest ===

Seit der Geburt unseres Sohnes vor drei Jahren hatten wir eine Sony Digitalkamera gehabt. Ich fand die Bilder immer richtig super, mir gefielen die Farbe und vor allem die Schärfe der Fotos. Im Sommer ging leider der Blitz kaputt, ohne den die Fotos nicht halb so schön werden. Wir haben uns also auf die Suche nach einer neuen Kamera gemacht. Es wurden zig Testberichte durchgelesen und viele Preisvergleiche angestellt. Wir wollten auch nicht unbedingt bei Sony bleiben und auch gerne eine andere Kamera testen. Es wurde dann die Olympus SZ-20 (ich hatte berichtet). Doch irgendwie konnte ich mich nicht mit der Bildqualität anfreunden, ich bin einfach zu sehr Sony-Bilder gewohnt. Zum Glück hat man ja das zweiwöchige Rückgaberecht, also habe ich noch in derselben Woche die Sony DSC-H70 zum Vergleich bestellt. Ich habe dann mit beiden Kameras die gleichen Motive fotografiert und die Bilder auf dem PC-Monitor verglichen und die Sony hatte für mein Auge einfach die bessere Bildqualität.

Der Preis für die Kamera bewegt sich je nach Farbe zwischen 180,00 und 200,00 Euro.

Zunächst einmal ein paar Worte zur Optik. Die Kamera gibt es in vier Farben zu kaufen: rot, blau, schwarz und silber. Ich hätte gerne die rote gekauft, mein Mann wollte aber eine neutrale Farbe, da ich silber bei Kameras nicht so gerne mag, haben wir uns auf die Schwarze geeinigt. Die Kamera ist recht klein und schmal: 2,9 x 10,2 x 5,8 cm und auch recht leicht: 163 g. Von vorne sieht man natürlich das Objektiv, den Blitz, der an der linken Seite platziert ist, und eine kleine Lampe (Hilfe zum Fokussieren). Außerdem sind hier zwei Aufkleber mit den technischen Daten. Dreht man die Kamera um, sieht man hinten das 3 Zoll große Display, rechts daneben haben noch einige Bedienknöpfe Platz gefunden. Oben links ist das Mikro, fast mittig befindet sich der Ein- und Ausschaltknopf mit einer integrierten Kontrollleuchte, rechts daneben ist der Auslöseknopf mit dem Zoomer und ganz rechts ist das Steuerrad zum Einstellen der Aufnahmemodi.Unten befindet sich eine Klappe, hinter der der Akku und die Speicherkarte versteckt sind. Unten in der Mitte ist noch das Gewinde für ein Stativ und daneben findet sich der Anschluss. Insgesamt macht die Verarbeitung auf mich einen sehr guten Eindruck, einzig bei der Klappe für den Akku und die SD Karte scheint Sony gespart zu haben, denn die sieht wie billiges Plastik aus. Wenn die Klappe zu ist, entsteht ein kleiner Schlitz, durch den man den Akku sehen kann, bleibt zu hoffen, dass die Klappe besser ist als sie aussieht.

Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach. Es stehen insgesamt sechs Aufnahmemodi zur Verfügung, die sich mit dem Steuerrad einstellen lassen. Auf diese will ich nachfolgend im Einzelnen eingehen. Was ich hier sehr praktisch finde, ist, dass beim Verstellen der Modi im Display eine kurze, leicht verständliche Erklärung erscheint, das finde ich sehr hilfreich, vor allem für Leute, die mit den Symbolen auf dem Bedienrad nichts anfangen können. Nun aber zu den einzelnen Aufnahmemodi:

"Intelligente Automatik": Die Kamera erkennt die Szene automatisch und nimmt mit automatischen Einstellungen auf. Diese Einstellung funktioniert wirklich sehr gut. Wir fotografieren zu 95 % mit dieser Einstellung. Ich bin begeistert, es dauert einige Sekunden und dann wird im Display angezeigt, welche Szene die Kamera erkennt (es erscheint im Display ein Symbol).

"Programmautomatik": Hier kann man die gewünschte Farbe und Empfindlichkeit mit Belichtungsautomatik selbst einstellen. Da ich keine Ahnung davon habe, lasse ich lieber die Finger davon. Aber ausprobieren kann man das auf jeden Fall.

"Manuell. Belichtung-Aufnahme": Manuelle Verschlusszeit- und Blendeneinstellung liefert Fotos mit gewünschter Belichtung. Auch hier muss ich leider sagen, dass diese Einstellung nichts für mich ist. Das würde mir auch zu lange dauern. Ich will die Kamera einschalten und loslegen.

"Schwenk-Panorama" Hier können Panoramabilder durch horizontales oder vertikales Bewegung der Kamera aufgenommen werden. Besonders in Urlaub kann dieses Einstellung, denke ich, nützlich sein. Ich selber habe die Funktion ausprobiert, sie funktioniert sehr gut. Aber im Grunde brauche ich sie persönlich nicht.

"Filmmodus": versteht sich von selbst. Einfach einstellen, auf den Auslöseknopf drücken und es wird ein Film aufgenommen. Zum Beenden wieder den Auslöseknopf drücken.

"Szenenauswahl": Hier kann man manuell den Aufnahmemodus einstellen. Folgende (Unter-)Modi stehen zur Auswahl: Soft Skin - Haut schöner aufnehmen; Soft Snap - Motiv vor weichem Hintergrund, Landschaft - Landschaften in der Ferne aufnehmen; Dämmer-Porträt - Dämmerungsporträts mit Blitz aufnehmen, Dämmer - Lichtarme Szene mit Stativ aufnehmen; Hohe Empfindlichkeit (ISO) - Scharfe Bilder ohne Blitz bei schwachem Lichtempfindlichkeit, Gourmet - Natürliche Aufnahme von Speisen, Tiere - Tiere mit bester Einstellung aufnehmen, Strand - Strandszenen mit satten Blautönen, Schnee - Szenen mit hohem Weißanteil aufnehmen; Feuerwerk - Feuerwerkszene aufnehmen; Fortgeschrittene Sportaufnahme - Fokus in Erwartung der Motivbewegung einstellen. Das ist, denke ich, auch eine nützliche Funktion, wobei die "Intelligente Automatik" meistens das Motiv als solches erkennt und die Einstellung automatisch verwendet. Aber wer auf Nummer sicher gehen möchte, hat hier die Chance, das beste aus dem Motiv heraus zu holen. Mir gefällt die Soft Skin Funktion sehr gut, die Haut sieht auf den Bildern reiner und glatter aus.

Die Bildqualität insgesamt finde ich richtig gut. Sonybilder haben einen leichten Rotstich, dieser sieht aber in meinen Augen kein bisschen unnatürlich aus. Ganz im Gegenteil, ich finde die Bilder werden dadurch kontrastreicher. Was ich gar nicht mag, ist diese Weichzeichnung bei manchen Digitalkameras (so war das auch bei der Olympus), das sieht dann so aus, als würde man durch einen hauchdünnen Schleier gucken. Das hat die Sony zum Glück nicht, hier sind die Bilder richtig scharf. Ich habe schon an die 400 Bilder gemacht. Von meinem spielenden Kind in der Sonne und bei Regen, beim Baden im Plantschbecken und Zuhause in der Badewanne, beim Spielen sowohl bei Tageslicht als auch bei künstlichem Licht. Wir waren auch im Zoo, wo ich den Superzoom ausprobieren konnte. Ich bin mit den Bildern, die die Kamera liefert, wirklich mehr als zufrieden: sie sind scharf und farbecht. Natürlich klappt nicht jedes Bild, das man mit der Kamera macht, ab und zu ist auch ein misslungenes (verschwommenes) dabei. Das sieht man aber ja dann sofort auf dem Display und kann das Motiv noch einmal fotografieren.

Die Kamera reagiert auch ziemlich schnell, was für mich persönlich wichtig ist, da mein Hauptmotiv mein dreijähriger Sohn ist, von dem ich oft Schnappschüsse mache. Für mich ist es wichtig, dass ich die Kamera einschalten und sofort ein Bild machen kann, kleine Kinder wollen nur selten still sitzen und warten, bis Mama oder Papa ein Foto gemacht haben. Auch die Intelligente Automatik reagiert hier schnell und stellt den richtigen Modus ein.

Wir haben auch einige kurze Filme gedreht. Die Qualität ist gut. Mit der Kamera kann man kurze Videoclips mit 720 Pixeln mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Wir haben für Filme einen Camcorder und drehen daher nur sehr selten mit der Digitalkamera ein Filmchen. Aber nützlich ist der Filmmodus allemal.

Die Akkulaufzeit ist erstaunlich lang. Bei der Olympus, wurde im Display ständig angezeigt, dass der Akku bald leer ist. Bei der Sony hält der Akku im Vergleich dazu "ewig". Laut Anleitung beträgt die Akkulaufzeit ca. 145 Minuten. Ich habe die Kamera nun seid knapp zwei Monaten und musste den Akku nur zwei mal aufladen. Und ich mache recht viele Bilder, wir waren zwischendurch auch im Zoo und auf einer Feier, wo die Kamera richtig "ran musste". Ich bin positiv überrascht.

Ein weitere Vorteil ist der "Kameraführer", den man über Menü aufrufen kann. Hier werden noch einmal alle Aufnahmemodi erklärt. Die Bedeutung jedes Symbols, das im Display erscheint, wird beschrieben. Man findet hier Informationen zum Objektiv, häufig gestellten Fragen und noch vieles mehr. Der Kameraführer ersetzt sozusagen die Bedienungsanleitung, so dass man diese immer dabei hat.

Was ich noch von Vorteil finde, ich dass Sony bei den neuen Kameras auf die SD-Karten umgestiegen ist und nicht mehr die Memory Sticks verwendet, die meines Wissens nach eine Sony eigene Technologie waren und nur von Sonygeräten verwendet wurden. Unsere alte Sony hatte noch so einen Memory Stick. Die Memory Sticks waren auch teurer. Jetzt muss ich nicht jedes Mal, wenn ich mir ein Bild auf meinem Netbook anschauen möchte, die Kamera anschließen, sondern kann die Karte einfach in das Kartenlesegerät stecken und die Bilder angucken, bearbeiten usw.

Die PMB (Picture Motion Browser) Software kannte ich bereits von unserer alten Kamera. Hier hat sich außer dem etwas anderem Design wenig geändert. Mit dem Programm lassen sich einfache Verbesserungen (Licht, Farbe), Korrektur von roten Augen und das Zuschneiden der Bilder bewerkstelligen. Man kann mit der Software die Fotos sortieren und verwalten. Für den normalen Gebrauch reicht die Software aus. Ich selber benötige die Funktion Zuschneiden (vom digitalen Format ins 2 zu3 Format), weil ich meine Fotos überwiegend in Einsteckalben verstaue, und die Funktion "rote Augen entfernen". Ansonsten bearbeite ich meine Bilder nicht großartig.





=== Mein Fazit ===

Ich bin froh, dass ich die Olympus Kamera gegen diese Sony Kamera eingetauscht habe. Ich bin mit der Sony DSC-H10 wirklich sehr zufrieden. Ich mag die Bilder, sie sind scharf und farbecht. Mir gefällt die schlichte Optik, die handliche Größe und die einfache Bedienung. Für mich stimmt hier einfach alles. Daher gibt es von mir auch alle 5 Sterne.

Fazit: 5 Sterne

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: