Sony Alpha SLT-A58Y Body
Mein GEILES KIT muss IMMER MIT...!!! - Sony Alpha SLT-A58Y Body Digitalkamera

Produkttyp: Sony Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... Merkmale:Aspherisches Objektiv, Smooth Autofocus Motor (SAM), Min. Fokussierungsabstan Eigene Meinung: Die Sony Kamera bie... mehr

Mein GEILES KIT muss IMMER MIT...!!!
Sony Alpha SLT-A58Y Body

britregen

Name des Mitglieds: britregen

Produkt:

Sony Alpha SLT-A58Y Body

Datum: 07.05.14

Bewertung:

Vorteile: Schneller Life - View, schneller Auto - Focus . Beste Bedienbarkeit . Auch intuitiv .

Nachteile: Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen und dunklen Farbtönen . Keine Kamera für Glamour - Fotos

===Die SONY ist MEIN BESTES STÜCK===

Für mich gehört die Sony SLT-A58 zur absoluten Elite der preisgünstigen Spiegelreflex-Kameras im Einsteiger-Bereich. Ich habe mehrere Apparate von Canon und Nikon im Preisbereich von 400 bis 700 Euro getestet und war nur vom Sony Modell durchweg begeistert. Bei der Technik und Bedienung hatten sowohl die Canon 600D, sowie die Nikon D3200 und Nikon D5100 teilweise deutliche Schwächen die ich bei Sony absolut nicht entdecken konnte.

Wobei die Sony Alpha A58 in zwei Kit-Versionen verkauft wird. Das Standard-Kit ist die Alpha A58K mit dem 18-55 Millimeter-Objektiv. Ideal für fast alle Aufnahme-Situationen. Egal ob Portrait oder Landschaft. Die hier gezeigte Alpha A58Y unterscheidet sich hingegen nur in einem Punkt. Und zwar ist noch ein zweites Objektiv mit 55-200 Millimeter Brennweite mit dabei. Dieses Objektiv ist eine Art Super-Zoom mit dem sich Dinge auch aus weiter Entfernung ohne Qualitätsverlust bei der vergrößern lassen.


===TROTZ MINI immer GUT im GRIFF===

Zugegeben: Das Gehäuse fällt relativ klein aus. Es ist aber ein Stück Größer als die oben aufgeführten Nikon-Kameras und fühlt sich (selbst wenn es so aussieht) nicht ganz so nach Plastik an, wie das Gehäuse von Canon. Auch der Handgriff ist wesentlich ergonomischer geformt als bei der Konkurrenz. Ich war verblüfft davon, wie gut die Sony in der Hand liegt und wie optimal und intuitiv sich alle Knöpfe und Einstell-Räder erreichen lassen.

Der Auslöseknopf ist zwar nicht extra farblich hervorgehoben wie z.B. bei der Nikon (silbern), sondern in schwarz gehalten, aber man finden diesen selbst in stockfinsterer Dunkelheit sofort. Das Haupt-Einstellrad ist - wie bei den Profi-Apparaten - übrigens auf der rechten Seite des Kamera-Gehäuses untergebracht. Und nicht etwa auf der linken Seite wie bei den Einsteiger-Modellen von Canon oder Nikon.


===Klarer MONITOR statt falscher SPIEGEL-BLICK===

Die SLT-A58 gehört allerdings nicht in die "normale" Spiegelreflex-Kategorie. Denn Sony hat ein Experiment gewagt und den optischen Sucher stattdessen durch einen kleinen, aber hochauflösenden Bildschirm ersetzt. Schaut man also durch den Sucher, sieht man nicht das "live gespiegelte" Bild, wie bei der Canon oder Nikon, sondern tatsächlich nur einen (ziemlich scharfen) Mini-Monitor.

Der Unterschied zum optischen Sucher ist kaum feststellbar. Allerdings sieht man hier tatsächlich immer das Bild so wie es später auch abgelichtet wird. Beim optischen Sucher hingegen kann man die wirklichen Lichtverhältnisse die im Anschluss auf dem Foto gebannt sein werden nur durch viel Erfahrung erahnen.
Die Fehlerquote beim Scharfstellen ist zu vernachlässigen. Das man wegen des Schärfe-Unterschieds zum optischen Sucher mal das falsche Motiv scharf stellt kann durchaus passieren. Allerdings nur dann, wenn der Kontrast zwischen zwei Ebenen sehr, sehr gering ausfällt.


===LIVE ist LIVE und OHNE lange WARTEZEIT===

Dadurch, dass die Kamera quasi zwei Monitore besitzt (einen im Sucher und einen größeren Kontroll-Bildschirm), entfällt das umständliche Umstellen der Spiegel. Das Hin- und Herstellen zwischen Live-View und Bild im Sucher übernimmt die Sony-Kamera nämlich ganz automatisch. Sie erkennt ob man durch den Sucher schaut und zeigt das Motiv dann direkt dort an. Nimmt man die Kamera ein Stück weit vom Auge weg, wird hingegen der größere Kontroll-Monitor aktiviert. Und zwar im Bruchteil einer Sekunde. Komplett ohne Zeitverlust. Bei den Nikon- oder Canon-Kameras hingegen ist dafür immer manuell ein Knopf zu drücken und es dauert 2-3 Sekunden um das Hin- und Herschalten zu erledigen.

Der Autofokus beim Live-View ist dazu noch rasend schnell. Jede billige Smartphone-Kamera kriegt das Scharfstellen inzwischen besser hin als die Canon oder Nikon im Live-View Modus. Bei der Canon dauert es elend lange und die Fehlerquote (Anzeige das scharf gestellt ist, aber das Bild ist in Wirklichkeit nicht scharf) ist riesig. Bei der Nikon geht es ein Stück schneller. Aber im Endeffekt ist nur bei der Sony der Live-View Modus uneingeschränkt, ohne jeden Nachteil und bei jeder Lichtsituation nutzbar.


===MONITOR nur ein KLAPPER-GESTELL anstatt ein KIRMES-KARUSSELL===

Beim Display muss man ein paar Abstriche machen. Im Gegensatz zur 3000er Serie von Nikon kann dieser aber aus dem Gehäuse herausgeklappt werden. Nur ist dieser leider nicht seitlich herausklappbar und um 180 Grad drehbar wie bei der Canon 600er Serie oder der Nikon 5000er Serie. Dort kann man das Display z.B. bei Selbstaufnahme drehen und so die Aufnahme besser kontrollieren. Etwas das mit der Sony A58 überhaupt nicht geht. Der Vorteil: Bei einer ungeschickten Bewegung kann man das Display nicht einfach mal eben aus der Halterung reißen. Ein Schaden der gerade bei Canon und Nikon sehr oft vorkommt.

Bei Sony Spiegelreflexkamera ist der Wiedergabebildschirm hingegen an einer Art "Klapp-Gestell" aus dem Gehäuse herausziehbar. Er lässt sich dann ein Stück nach oben und unten ausrichten. Was für die meisten schwierigen Aufnahme-Situationen meiner Meinung nach genug ist. Ich war z.B. auf einer Filmpremiere und habe dort meine Kamera über zahlreiche Köpfe auf die Gesichter der Stars ausgerichtet. Konnte alles prima erkennen. Und in der freien Natur braucht man sich nicht auf den Boden legen um Fotos von Objekten zu machen die sich in Höhe des Rasens befinden.


===Der Video-ZOOM macht leider BRUUUM===

Als optimal empfinde ich auch die Video-Funktion bei der Sony Alpha A-58. Egal in welcher Situation: Die Aufnahmen werden durchweg perfekt. Starkes Licht stört die Videos genau so wenig wie Dunkelheit. Ruckeln oder Rauschen sind absolut kein Problem. Alle Videos sehen vollkommen "smooth" aus. So als wären diese mit einer professionellen Video-Cam gedreht worden.

Dank des großen, internen Zwischenspeichers lassen sich mit der Sony Kamera sogar HD-Videos auf einer simplen SD-Speicherkarte mit Class 4 Geschwindigkeit zaubern. Bei der Canon ging das genau so wenig wie bei Nikon. Da haben die Kameras einfach nach ein paar Sekunden den Aufnahme-Modus abgebrochen, weil der Datenfluss nicht schnell genug in Richtung Kamera ging.

Das einzig störende Element bei Video-Aufnahmen ist das Zoom-Geräusch vom Autofokus. Der arbeitet nämlich ständig daran die Bilder scharf zu stellen. Was sich hörbar an einem "Brrrr" Geräusch feststellen lässt, den das interne Mikrofon aufnimmt. Die einzigen Lösungswege sind hier: Autofokus ausschalten oder ein externes Mikrofon kaufen. Wobei dieser "Fehler" aber meines Wissens nach bei allen Spiegelreflex-Kameras auftritt die eine Autofokus-Funktion integriert haben.


===SCHWARZ kann auch mal FARBIG SEIN===

Nach all dem Lob nun aber der große Nachteil der Sony Alpha A58. Wobei es hier nur eine Sache zu bemängeln gibt. Die ist jedoch recht "gewaltig". Das Problem liegt nämlich in der Foto-Qualität bei dunklen Farbtönen. Bei schwarz ist nämlich quasi immer ein leichtes Farb-Rauschen erkennbar. Egal ob man die Lichtempfindlichkeit im geringen ISO-Bereich hält oder auf ein Maximum stellt. Und die Sony ist zudem im Automatik-Modus stets bemüht im Bereich von 3200 ISO aufzunehmen. Selbst dort wo es eigentlich kaum nötig wäre.

Bei der Canon und Nikon hingegen ist das Farbrauschen so gut wie gar nicht vorhanden, bzw. nur bei wirklich hohen ISO-Werten sichtbar. Da muss Sony also noch ein Stück besser werden.


===Falsche SCHÖNHEIT mag die SONY leider NICHT===

Natur- und Landschaftsfotos gelingen mit dem Sony-Apparat wunderbar. Auch Portraits und Makro-Bilder sind für meine Begriffe toll. Aber beim "Look" halten sich Farbton, Farbintensität und Licht immer auf einem Niveau das ich als "Reportage-Stil" bezeichnen würde.

Den aktuell sehr beliebten, "glatten" und verfälschten Gamour-Look bei Portraits, den man vor allen Dingen mit einer Canon spielend leicht selbst als Anfänger herstellen kann, habe ich bis heute nur in Ansätzen mit der Sony A58 hingekriegt.

Für alle Einsteiger denen Beauty-Shots egal sind, die wenig ausgeben wollen und einen coolen, aber zugleic leicht bedienbaren Technik-Giganten wünschen, ist die Sony Alpha SLT-A58Y jedoch die allerbeste Wahl...!!!

Fazit: Ideale Kamera für Spiegelreflex-Einsteiger...

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: