Gutes Teil, jedoch nicht so hundertprozentig
Ricoh RDC-I500

Autor-Name: Rotzoll
Produkt:
Ricoh RDC-I500
Datum: 25.03.02, geändert am 25.03.02 (247 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: flach,, einfache Handhabung, großes, uebersichtliches Display
Nachteile: bewegte Ziele oft unscharf, hoher Stromverbrauch
Eigentlich wollte ich die Ricoh-RDC 7 haben. Da diese Kamera aber nicht mehr auf dem Markt ist, habe ich das Nachfolgemodell erstanden.
Erstmal zur Technik:
Die Kamera hat das Aussehen einer von früher bekannten Kamera. Flach, breit und eine große Linse. Der Auslöser befindet sich dabei auf der Oberseite, rechts. Das war aber auch schon die Gemeinsamkeit, die diese Kamera mit dem "Oldtimer" hat. Innen steckt neue(ste) Technik mit einer Auflösung von 3,3 Megapixel. Dazu steckt, weggeklappt und damit geschützt, ein 2'' Display auf der oberen, linken Seite, welches sich nicht nur angenehm zum Fotografieren bewegen lässt, sondern lässt sich auch für eigene Fotografien nach vorne drehen. Somit kann man recht einfach Gruppenfotos selber erzeugen, da man sich in dem Display sehen kann.
Klappt man das Display auf, so findet man mehrere Tasten, mit denen man das Gerät einstellen, durch gespeicherte Bilder navigieren und Funktionen wie löschen und Zoom nutzen kann. Auf der Vorderseite befindet sich zudem ain Dreh-Wahlschalter, mit dem zwischen den einzelnen Funktionen wie Fotografieren, Bilder ansehen, Einstellungen, Bewegtbilder usw. auswählen kann. In der Mitte dieses Schalters findet man den Ein/ Ausschalter.
Als Speicherkarte steht einem ein interner Speicher von 8 MB zur Verfügung, welcher für bis zu 50 Bilder in minimalster Auflösung reicht. Zusätztlich steht einem ein Compact-Flash Steckplatz für CF Speicherkarten, CF Modem-/ Netzwerkkarte und Microdrive für Erweiterung der Kapazität bereit. Diesen zusätzlichen Speicherplatz sollte man sich auf jeden Fall gönnen... schließlich möchte man doch ein paar mehr Bilder speichern können. Bei einer 64 MB CF Karte steht einem so Platz für bis zu 650 Bilder bereit. Das zwar bei der geringsten Auflösung gemessen, bei einer Auflösung von 1024x786 sind es aber noch immer 120 Bilder, die man speichern kann.
Desweiteren kann man vielfältigste Funktionen wie Serien-Bilder, Selbsauslöser, Webfunk
tion usw. nutzen. Die Webfunktion bietet einem die Funktion einer Kombination von Kamera und Webserver, wobei automatisch eine HTML Seite mit den Bildern erstellt und ins Web gesetzt werden können (per FTP und CF-Modem-Karte).
Leider hat alles auch eine Schattenseite. Mir war es leider nicht immer möglich, scharte Bilder zu bekommen. Die automatische Schärfeeinstellung ist zwar OK, jedoch kann die Kamera nur schlecht mit bewegten Objekten umgehen. Das führte dazu, dass sich jede Bewegung eines Objektes sehr unschön auf dem Bild (sprich verschwommen) wiederspiegelte.
Dieses und der immense Stromverbrauch war dann auch für mich der Auslöser, mich schnell wieder von der Kamera zu trennen. Wenn man nur selten richtig scharfe und gute Bilder bekommt, dann ist das nicht das, was man sich darunter vorstellt.
Fazit:
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