Ricoh RDC-6000
Gute Digitalkamera - Ricoh RDC-6000 Digitalkamera

Produkttyp: Ricoh Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... der vorher eine Spiegelreflexkamera gewohnt war ist dies das größte Manko an der Ricoh. Für jemanden der eine günstige digitale Kompaktk... mehr

Gute Digitalkamera
Ricoh RDC-6000

SVehstedt

Name des Mitglieds: SVehstedt

Produkt:

Ricoh RDC-6000

Datum: 24.06.01, geändert am 24.06.01 (396 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: leicht zu bedienen

Nachteile: keine

Gute Digitalkamera

Vor einiger Zeit habe ich mir eine Digitalkamera zugelegt. Eine Ricoh RDC-6000. Den meisten von Euch wird diese Kamera nicht sehr viel sagen, da es sich bei Ricoh eigentlich nicht unbedingt um einen Kamerahersteller handelt. Ich muss aber sagen, das ich mit der Kamera im grossen und ganzen zufrieden bin.

Nachdem ich nun die Kamera in Händen hielt, waren nur einige Vorbereitungen zu erledigen. Zuerst musste im Setup die Sprache und das Datum eingestellt werden und danach noch die mitgelieferte 8MB Smart Media Card formatiert werden, danach konnte der Fotospass losgehen.

Da ich eigentlich immer die höchste Auflösungsstufe von 1600F wählte, war die Speiccherkapazität der Media Card aber schon nach 7 Bildern erreicht, was wirklich nicht sehr viel ist. Also investierte ich noch einmal ein paar Mark in eine 32 MB Media Card, woraufhin ich bei dieser Auflösung nun 32 Bilder speichern kann, was in etwa auch der Kapazität eines normale Filmes entspricht.

Da eigentlich schöne an einer Digitalkamera ist, das man sich die gemachten Bilder sofort auf dem Farbdisplay ansehen und entscheiden kann, ob man es behält oder gleich wieder löscht wenn das Bild nichts geworden ist.

Auch die Bildqualität ist bei heutigen Digitalkameras qualitativ als akzeptabel zu bezeichen. Nur wenn ich wirklich sehr gute Bilder von einem Motiv haben möchte greife ich immer noch zu meiner Spiegelreflexkamera, da hier die Qualität noch um einiges besser ist als bei der Ricoh.

Mit der Digitalkamera ist es auch möglich kurze Filmsequenzen aufzunehmen. Diese Funktion vernachlässige ich allerdings, das diese sehr ruckelig sind.

Hauptsächlich nutze ich die Kamera für Aufnahmen, die ich dann bei Photowin einstelle. Ich spare dabei einiges an Entwicklungskosten, die ja auch nicht unbedingt zu vernachlässigen sind.

Zu beanstanden gibt es an der Kamera meiner Meinung nur sehr wenig. Etwas diffizil ist das wechseln der Media
Card. Es macht doch schon einiges an Mühe, die in der Kamera steckende Card aus dem Gerät heraus zu bekommen. Hat man dann noch etwas längere Fingernägel, so ist es schon fast eine Anstrengung sie Card aus der Kamera heraus zu ziehen.

Die Anschlüsse an den PC und an das Ladegerät hingegen sind sehr einfach zu bewerkstelligen. Einzig die Abdeckklappen zu den Steckverbindungen sehen nicht all zu stabil aus und ich habe immer wieder das Gefühl, das wenn ich mal nicht aufpasse, diese abbrechen könnte.

Sollte man an seinem PC noch nicht über einen USB Anschluss verfügen, sollte man ihn sich noch anschaffen, da die Bildübertragung über den seriellen Anschluss sehr langsam von statten geht. In der Zeit, in der ich über den USB-Anschluss 33 Bilder übertragen habe, schafft der serielle Anschluss nicht einmal ein Bild.

Technische Merkmale:

Videosignal: NTSC/PAL
Abmessung: 110x67x39,5 mm
Gewicht: ca. 220g ohne Batterie
CCD: 2.140.000 Rechteck-Pixel
Brennweite: F=2,8
kleinste Aufnahmeentfernung: ca. 0,13 cm (Makro)
Sucher: Umgekehrter Galiläischer Sucher
Monitorbildgrösse: 1,8 Zoll
Ansteuerung: D-TFD Aktivmatrix
Bildelemente: 71.760 Pixel

Mögliche Auflösungen

1600 : 1600x1200
800 : 800x600
640 : 640x480
F: Feinmodus
N: Normalmodus
E: Sparmodus

Mitgeliefertes Zubehör:

Handbuch
8MB Smart Media Card
Ladegerät für Lithium-Ionen Akku
Anschlusskabel für Seriellen oder USB Anschluss an den PC
Treiber CD für die Kamera
Bildbearbeitungssoftware (leider in Englisch, ich nutze aber Picture It 2001)
Kameraschutztasche


Fazit:

Für die schnelle Fotografie ist die Digitalkamera eine echte alternative. Möchte ich man aber wirklich hochwertige Bilder machen, greife ich immer noch lieber zur analogen Spiegelreflexkamera. Es gibt zwar auch heute schon Digitalkameras
mit einer sehr hohen Bildqualität, diese sprengen preislich aber absolut meinen finanziellen Rahmen.

Fazit: