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Produkttyp: Ricoh Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... von 8 MB ist natürlich völlig unzulänglich; das ist m. E. aber bei jeder Digitalkamera jeder Preisklasse so, hier wird jeder pr... mehr
Caplio RR30 ist ein brauchbarer Begleiter für den täglichen Umgang
Ricoh Caplio RR30

Name des Mitglieds: batchman67
Produkt:
Ricoh Caplio RR30
Datum: 18.02.06
Bewertung:
Vorteile: Schnell betriebsbereit, schnelle Auslöse, gute Lichtstärke
Nachteile: Videos ohne Ton, lange Blitzladezeit
Die Ricoh Caplio RR30 war Ende 2002 eine der ersten 3MP-Cams unter 300 Euro.
Nach nur 6 Monaten wurde sie durch die G3 abgelöst.
Zwar ist die G3 im neuen Gewand, ist aber ansonsten völlig identisch mit der
RR30, mit einem Unterschied: Die G3 kann die bescheidenen 30s-Videos mit
Ton aufnehmen.
Womit ich auch schon bei den Nachteile wäre: Die RR30 kann Video
nur ohne Ton und maximal 30s (320x200) bzw. 120s (160x120) aufnehmen,
unabhängig vom vorhandenen Speicher. Bei Blitzaufnahmen sollte man
sich Zeit nehmen, es können schon mal mehr als 10s verstreichen, bis der Blitz
wieder geladen ist. Die manuelle Belichtungsmöglichkeit beschränken sich
auf die Langzeitbelichtung zw. 1-8s. Der 3x-Zoom bewegt sich in behäbigen
2s von einem zum anderen Ende und macht sich dabei mit einem
lauten Surren bemerkbar, das zwar etwas "billig" klingt, aber nach 3,5J. klaglos
seinen Dienst tat. Der 1,6"-Monitor mit nur 80.000 Pixel ist zwar
klein und grob, für die Menüführung reicht es aber allemal. Beim Betrachten
der Fotos hilft der digitale Zoom, Details besser zu erkennen.
Wer mit diesen Nachteilen leben kann, der bekommt für gutes Geld eine
gute und robuste Gebrauchte. Meine RR30 steckte einen Sturz aus 1,5m auf den
Steinboden ohne Defekte weg. Mit den zwei Mignonzellen kommt sie durchschnittlich
lange zurecht, der Sparmodus, der den Monitor nur einschaltet, wenn der Auslöser
oder die Zoomwippe betätigt wird, hilft diese Zeit merklich zu verlängern.
Mit der Anfangs-Lichtstärke von 1:2,6 kann die RR30 mit aktuellen Modellen ebenso
mithalten wie der abschaltbare Autofocus, der heute noch längst nicht
selbstverständlich ist. Auch bei ISO800 zeigt sich wenig Bildrauschen.
Das Menü läßt sich sehr gut bedienen, weil man sich nicht durch ewig lange
verschachtelte Untermenüs quälen muß.
Das Super-Marcro ab 1cm Objektivabstand bringt sehr gute Resultate, wenn man
keine Tiefenschärfe braucht und die Beleuchtung stimmt. Ebenfalls beeindruckt
hat mich das Motivprogramm für Nachtaufnahmen. Hier wird nämlich der
Monitor, der ansonsten nur ein schwarzes Bild liefert, erheblich aufgehellt,
sodas man fast immer ekennen kann, wohin die Aufnahme zielt.
Die Bildergebnisse sind sowohl auf dem PC, als auch auf dem Abzug einwandfrei.
Die RR30 ist in knapp 3s betriebsbereit (ohne Blitz) und kann in 0,15s auslösen,
wenn man den Autofokus auf Fixfokus oder Snap-Modus stellt.
Fazit: Kann die RR30 wirklich empfehlen
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |
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