Pentax Optio X
Gesamtpunktestand: 65 von 90
Pentax Optio X

Name des Mitglieds: digicamclub.de
Produkt:
Pentax Optio X
Datum: 04.01.05, geändert am 18.01.05 (605 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: stylisch, leicht, mal was anderes
Nachteile: keine manuellen Einstellmöglichkeiten, SD Slot offen, dafür zu teuer
Hallo liebe Leser,
hier mein erster Bericht für euch über eine Digicam aus dem Hause Pentax, die ich lange zum testen hatte.
+ Lieferumfang +
Im Lieferumfang sind folgende Gegenstände enthalten:
• Kamera Optio X
• Li-Ion Akku 3.7 V 710 mAh
• Dockingstation für den Ladevorgang
• Video- und USB-Kabel
• Kamerariemen
• Software CD ROM
Auf eine Speicherkarte muss man hier leider verzichten. Die Dockingstation, welche mitgeliefert wird, ist nicht nur für das Laden des Akkus in der Kamera vorgesehen, sondern mittels USB 1.1 auch für die Übertragung der Bilder aus der Kamera auf den PC. Zeitgleich wird dann der Akku geladen.
Punkte: 8 von 10
+ Preis +
Der Preis liegt online bei etwa 350 Euro; für eine 5 Megapixelkamera in diesem stylischen Design ein angemessener Preis.
Punkte: 7 von 10
+ Aussehen +
Vom Design her ist die Kamera ein Knüller. Die zwei Hälften der Kamera lassen sich um 270° drehen und sind so sehr flexibel. Hier handelt es sich um eine Kamera, die auf Parties sicherlich Eindruck hinterlassen wird. Jedoch hat die Cam auch Schwächen. So liegt der SD-Kartenslot komplett frei; zwar wird eine Plastikkartenattrappe mitgeliefert, jedoch hat man diese ja nicht immer dabei und wenn man dann einmal die Karte herausnimmt, kann sich sehr schnell Staub absetzen.
Auch ist der Blitz nicht von links nach rechts angebracht, sondern von oben nach unten. Hinzu kommt, dass man auf einen optischen Sucher leider verzichten muss.
Der „Joystick“ der Kamera lässt sich nur sehr schwer bewegen, hat einen sehr großen Widerstand. Die Knöpfe an sich sind rund um das Display angelegt, welches 2 Zoll groß ist und mit sehr guten 210.000 Pixeln auflöst.
Die Maße betragen 112 mm x 54 mm x 18 mm bei 145 Gramm Eigengewicht im betriebsbereiten Zustand.
Punkte: 7 von 10
+ Allgemeiner Eindruck +
Die Optio X kam im November 2004 auf den deutschen Markt und kostete zum Start um die 430 Euro. Sie kann ich folgenden Formaten auflösen:
2.560 x 1.920 Pixel
2.048 x 1.536 Pixel
1.600 x 1.200 Pixel
1.024 x 768 Pixel
640 x 480 Pixel
Dabei schafft sie 30 Bit Farbtiefe und speicher auf einem 1/2,5" RGB-CCD-Chip mit 5.000.000 Pixel. Der interne Speicher beträgt gute 14 MB, aber es wird keine SD-Karte mitgeliefert, diese muss zusätzlich gekauft werden. Die Kamera hat Anschlüsse für PAL/NTSC (umschaltbar) und einen Audioausgang.
Der optische Zoom leistet 36 bis 107 mm im äquivalent zum KB-Format. Dabei besitzt sie neben dem Autofokus auch noch einen manuellen Fokus. Der Schärfebereich liegt bei 40 cm bis unendlich. Der normale Makrobereich beträgt 18 cm bis 50 cm (normal), im Supermakrobereich 6 cm bis 20 cm. Die ISO-Zahl lässt sich automatisch vergeben oder aber man kann zwischen ISO 80, 160 und 320 wählen. Die Belichtungssteuerung funktioniert ausschließlich über die Programmautomatik. Die Verschlusszeit liegt bei 4 Sekunden bis 1/2000 Sekunde.
Die Blende hat eine Anfangslichtstärke von F2.6 im Weitwinkelbereich und F4.8 im Telebereich. Die manuelle Belichtungskorrektur kann in 1/3 Stunden geregelt werden, hier stehen +/- 2 zur Verfügung.
Das TFT Display ist sehr gut; es ist 2 Zoll groß und leistet 210.000 Pixel.
Mit dem Blitz ist eine Langzeitsynchronisation möglich.
Pentax-typisch stehen wieder einige Motivprogramme zur Verfügung: Landschaft, Nahaufnahme/Blumen, Porträt, Sport/Action, Selbstporträt, Strand/Schnee, Nachtaufnahme, Porträt bei Nacht, Museum, Food, Feuerwerk und Tiere. Zudem stehen verschiedene Verfahren zur Belichtungsmessung zur Verfügung, die da wären Matrix- bzw. Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung und Spotmessung. Die Optio X unterstützt die Panoramafunktion sowie die Intervallfunktion. Mit internen Filtern kann man Bilder direkt eine bestimmte Farbnote verpassen (nicht nur sepia, sondern auch grün, blau und weitere Farben). Optional ist eine Fernbedienung erhältlich, durch die fernausgelöst werden kann.
Die Zwischenauflösung von 2.304 x 1.728 Pixel für das fotografische Seitenverhältnis von 3:2 ist gegeben. Ein 9-Punkt-AF mit Spot-AF-Funktion sowie zuschaltbarer Schärfenachführung (Servo-AF) ist vorhanden und funktioniert sehr gut.
Punkte: 7 von 10
+ Fotos +
Wir konnten Bilder in verschiedenen Situationen machen, hier nun das Ergebnis.
-> Außenaufnahmen
Außenaufnahmen wurden meist zu dunkel, der Blitz hellte bestimmte Partien zwar ausreichend auf, jedoch konnte das das Bild letztendlich auch nicht mehr retten. Ist dann ein Bild doch noch gelungen, waren die Farben schön kräftig und das Bild schön scharf. Ein Bildrauschen war erst ab ISO 160 zu vernehmen, was wir aber durch nachträgliche Bearbeitung mit NoiseWare entfernen konnten.
-> Innenaufnahmen
Innenaufnahmen sind der Schwachpunkt der Kamera, wenn man ohne Blitz fotografiert. Dann werden die Bilder eindeutig zu dunkel, auch bei ausreichender künstlicher Beleuchtung. Das Rauschen nimmt hier unter Kunstlicht zu, die Farben haben sich mehr und mehr verfälscht, der automatische Weißabgleich war hier nicht mehr zu gebrauchen.
-> Makro-Aufnahmen
Makroaufnahmen hatten einen angenehmen Schärfeverlauf. Ein Mindestabstand von 6 cm muss eingehalten werden, dann aber gelingen Makros sehr schön.
Punkte: 8 von 10
+ Bildübertragung +
Die Bildübertragung klappt über die Dockingstation reibungslos. Allerdings nur über USB 1.1 und nicht 2.0, was die Freude ein wenig trübte.
Punkte: 7 von 10
+ Akku +
Die Akkukapazität hätte gerne etwas größer ausfallen dürfen. So sind immerhin noch gut 200 Bilder zu knipsen, bevor sich die Akkuwarnanzeige zu Wort meldet. Schön: Der Akku ist sehr klein und auch sehr leicht.
Punkte: 8 von 10
+ Software +
Auf der Software-CD zu finden: ACDSee für PC und Mac.
Damit fällt das Angebot doch sehr mager aus.
Punkte: 4 von 10
+ Bedienungsanleitung +
Die Bedienungsanleitung ist sehr hilfreich. Sie spricht alle Menüpunkte sehr genau an und gibt Einsteigern so die Möglichkeit, das Beste aus der Kamera herauszuholen. Auch findet man noch mal das Manual auf CD vor.
Punkte: 10 von 10
+++++ FAZIT +++++
Als (dafür zu teure) Partyknipse ist die Optio X sicherlich interessant. Aber aufgrund der fehlenden manuellen Einstellmöglichkeiten und einiger technischer Schwächen ist es nur eine mittelmäßige Kamera.
Gesamtpunktestand: 65 von 90
hier mein erster Bericht für euch über eine Digicam aus dem Hause Pentax, die ich lange zum testen hatte.
+ Lieferumfang +
Im Lieferumfang sind folgende Gegenstände enthalten:
• Kamera Optio X
• Li-Ion Akku 3.7 V 710 mAh
• Dockingstation für den Ladevorgang
• Video- und USB-Kabel
• Kamerariemen
• Software CD ROM
Auf eine Speicherkarte muss man hier leider verzichten. Die Dockingstation, welche mitgeliefert wird, ist nicht nur für das Laden des Akkus in der Kamera vorgesehen, sondern mittels USB 1.1 auch für die Übertragung der Bilder aus der Kamera auf den PC. Zeitgleich wird dann der Akku geladen.
Punkte: 8 von 10
+ Preis +
Der Preis liegt online bei etwa 350 Euro; für eine 5 Megapixelkamera in diesem stylischen Design ein angemessener Preis.
Punkte: 7 von 10
+ Aussehen +
Vom Design her ist die Kamera ein Knüller. Die zwei Hälften der Kamera lassen sich um 270° drehen und sind so sehr flexibel. Hier handelt es sich um eine Kamera, die auf Parties sicherlich Eindruck hinterlassen wird. Jedoch hat die Cam auch Schwächen. So liegt der SD-Kartenslot komplett frei; zwar wird eine Plastikkartenattrappe mitgeliefert, jedoch hat man diese ja nicht immer dabei und wenn man dann einmal die Karte herausnimmt, kann sich sehr schnell Staub absetzen.
Auch ist der Blitz nicht von links nach rechts angebracht, sondern von oben nach unten. Hinzu kommt, dass man auf einen optischen Sucher leider verzichten muss.
Der „Joystick“ der Kamera lässt sich nur sehr schwer bewegen, hat einen sehr großen Widerstand. Die Knöpfe an sich sind rund um das Display angelegt, welches 2 Zoll groß ist und mit sehr guten 210.000 Pixeln auflöst.
Die Maße betragen 112 mm x 54 mm x 18 mm bei 145 Gramm Eigengewicht im betriebsbereiten Zustand.
Punkte: 7 von 10
+ Allgemeiner Eindruck +
Die Optio X kam im November 2004 auf den deutschen Markt und kostete zum Start um die 430 Euro. Sie kann ich folgenden Formaten auflösen:
2.560 x 1.920 Pixel
2.048 x 1.536 Pixel
1.600 x 1.200 Pixel
1.024 x 768 Pixel
640 x 480 Pixel
Dabei schafft sie 30 Bit Farbtiefe und speicher auf einem 1/2,5" RGB-CCD-Chip mit 5.000.000 Pixel. Der interne Speicher beträgt gute 14 MB, aber es wird keine SD-Karte mitgeliefert, diese muss zusätzlich gekauft werden. Die Kamera hat Anschlüsse für PAL/NTSC (umschaltbar) und einen Audioausgang.
Der optische Zoom leistet 36 bis 107 mm im äquivalent zum KB-Format. Dabei besitzt sie neben dem Autofokus auch noch einen manuellen Fokus. Der Schärfebereich liegt bei 40 cm bis unendlich. Der normale Makrobereich beträgt 18 cm bis 50 cm (normal), im Supermakrobereich 6 cm bis 20 cm. Die ISO-Zahl lässt sich automatisch vergeben oder aber man kann zwischen ISO 80, 160 und 320 wählen. Die Belichtungssteuerung funktioniert ausschließlich über die Programmautomatik. Die Verschlusszeit liegt bei 4 Sekunden bis 1/2000 Sekunde.
Die Blende hat eine Anfangslichtstärke von F2.6 im Weitwinkelbereich und F4.8 im Telebereich. Die manuelle Belichtungskorrektur kann in 1/3 Stunden geregelt werden, hier stehen +/- 2 zur Verfügung.
Das TFT Display ist sehr gut; es ist 2 Zoll groß und leistet 210.000 Pixel.
Mit dem Blitz ist eine Langzeitsynchronisation möglich.
Pentax-typisch stehen wieder einige Motivprogramme zur Verfügung: Landschaft, Nahaufnahme/Blumen, Porträt, Sport/Action, Selbstporträt, Strand/Schnee, Nachtaufnahme, Porträt bei Nacht, Museum, Food, Feuerwerk und Tiere. Zudem stehen verschiedene Verfahren zur Belichtungsmessung zur Verfügung, die da wären Matrix- bzw. Mehrfeldmessung, mittenbetonte Integralmessung und Spotmessung. Die Optio X unterstützt die Panoramafunktion sowie die Intervallfunktion. Mit internen Filtern kann man Bilder direkt eine bestimmte Farbnote verpassen (nicht nur sepia, sondern auch grün, blau und weitere Farben). Optional ist eine Fernbedienung erhältlich, durch die fernausgelöst werden kann.
Die Zwischenauflösung von 2.304 x 1.728 Pixel für das fotografische Seitenverhältnis von 3:2 ist gegeben. Ein 9-Punkt-AF mit Spot-AF-Funktion sowie zuschaltbarer Schärfenachführung (Servo-AF) ist vorhanden und funktioniert sehr gut.
Punkte: 7 von 10
+ Fotos +
Wir konnten Bilder in verschiedenen Situationen machen, hier nun das Ergebnis.
-> Außenaufnahmen
Außenaufnahmen wurden meist zu dunkel, der Blitz hellte bestimmte Partien zwar ausreichend auf, jedoch konnte das das Bild letztendlich auch nicht mehr retten. Ist dann ein Bild doch noch gelungen, waren die Farben schön kräftig und das Bild schön scharf. Ein Bildrauschen war erst ab ISO 160 zu vernehmen, was wir aber durch nachträgliche Bearbeitung mit NoiseWare entfernen konnten.
-> Innenaufnahmen
Innenaufnahmen sind der Schwachpunkt der Kamera, wenn man ohne Blitz fotografiert. Dann werden die Bilder eindeutig zu dunkel, auch bei ausreichender künstlicher Beleuchtung. Das Rauschen nimmt hier unter Kunstlicht zu, die Farben haben sich mehr und mehr verfälscht, der automatische Weißabgleich war hier nicht mehr zu gebrauchen.
-> Makro-Aufnahmen
Makroaufnahmen hatten einen angenehmen Schärfeverlauf. Ein Mindestabstand von 6 cm muss eingehalten werden, dann aber gelingen Makros sehr schön.
Punkte: 8 von 10
+ Bildübertragung +
Die Bildübertragung klappt über die Dockingstation reibungslos. Allerdings nur über USB 1.1 und nicht 2.0, was die Freude ein wenig trübte.
Punkte: 7 von 10
+ Akku +
Die Akkukapazität hätte gerne etwas größer ausfallen dürfen. So sind immerhin noch gut 200 Bilder zu knipsen, bevor sich die Akkuwarnanzeige zu Wort meldet. Schön: Der Akku ist sehr klein und auch sehr leicht.
Punkte: 8 von 10
+ Software +
Auf der Software-CD zu finden: ACDSee für PC und Mac.
Damit fällt das Angebot doch sehr mager aus.
Punkte: 4 von 10
+ Bedienungsanleitung +
Die Bedienungsanleitung ist sehr hilfreich. Sie spricht alle Menüpunkte sehr genau an und gibt Einsteigern so die Möglichkeit, das Beste aus der Kamera herauszuholen. Auch findet man noch mal das Manual auf CD vor.
Punkte: 10 von 10
+++++ FAZIT +++++
Als (dafür zu teure) Partyknipse ist die Optio X sicherlich interessant. Aber aufgrund der fehlenden manuellen Einstellmöglichkeiten und einiger technischer Schwächen ist es nur eine mittelmäßige Kamera.
Gesamtpunktestand: 65 von 90
Fazit:
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