Klick Klack
Pentax Optio 50L

Name des Mitglieds: freedomsfly
Produkt:
Pentax Optio 50L
Datum: 16.06.11
Bewertung:
Vorteile: siehe Text
Nachteile: siehe Text
In der heutigen Zeit hat wohl so ziemlich jeder eine digitale Kamera. Auch ich habe eine.
Ich hatte unter anderem auch die Pentax Optio 50L und von dieser erzähle ich nun.
-Gekauft-
Habe ich sie seiner Zeit bei Saturn, für 150 Euro.
-Ausstattung-
Ausgestattet ist die Kamera mit 5 Megapixeln, was auch ausreicht, denn viel mehr kann das menschliche Auge sowieso nicht wahrnehmen.
Einen 3fach optischen Zoom gibt es hier auch und auf der Rückseite ein 2,5 Inch großes Display.
Mit dabei war auch ein Datenübertragungskabel. Im Übrigen mit USB Schnittstelle.
Der interne Speicher beinhaltet nicht mehr als gerade mal 12 MB, was nicht besonders viel ist, aber dafür, kann man die Kamera mit SD Speicherkarte erweitern.
Damit sie einem beim Tragen nicht evtl. auch der Hand fällt und kaputt geht, hat sie noch ein schniekes Bändchen an der Seite haften.
Zudem ist sie nicht sonderlich klobig, wenn auch für die moderne Zeit gesehen relativ groß, so flach und klein wie die Dinger heutzutage so werden. Trotzdem passt sie in jede Tasche, wenn man nicht gerade diese knatsch engen Jeanshosen trägt.
-Menüführung-
Gestaltet sich hier als ausgesprochen einfach.
Man kann einmal am Menürad drehen und wählen, zwischen Nachtbildern, beweglichen Bildern, weit entfernten Bildern, Video, usw.
Dann hat man auch noch mal den Menüknopf für die Tiefgründigeren Einstellungen.
Dort kann man die Pixelauflösung einstellen, oder die Makro Funktion finden, oder die Belichtung einstellen und auch die Lichtverhältnisse und so etwas eben.
An und für sich im Prinzip auch alles schön einfach und übersichtlich gehalten, dass selbst die Blondinen unter uns Frauen damit zurecht kommen würden, wenn sie sich ein wenig damit befassen.
-Fotografieren-
Kann man damit auch, man sage und staune.
Man visiert einfach sein Motiv an und drückt den Auslöser, fertig.
Mir ist in der ganzen Zeit, in der ich die Kamera besitze aufgefallen, dass je näher man an sein Objekt heran zoomt, es immer mehr auf das ruhige Händchen ankommt. Denn je mehr man heran zoomt, umso wahrscheinlicher ist die Gefahr von unscharfen Bildern. Ich habe das richtige ruhige Händchen dafür nicht, darum sind 94% aller meiner ran gezoomten Bilder unscharf.
Auch wenn es in einem Raum nur einen Tick dunkel wird, werden die Bilder unwahrscheinlich unscharf. Wir wohnen Parterre, rings herum umgeben von Häusern. D.H. in unsere Wohnung dringt nicht sonderlich viel Licht und so will ich damit sagen, dass selbst wenn es noch hell ist, das Wetter schon PERFEKT sein MUSS, um in der Wohnung schöne scharfe Bilder bekommen zu können.
Wenn sich etwas bewegt, wird es auch unscharf, also, wechsele ich in den Modus für bewegte Bilder, was aber auch wieder auf die Qualität der Bilder schlägt. Die Farben kommen dann in dem Modus nicht realitätsgetreu rüber.
Der Nachtmodus ist erst recht verwirrend und wenn man es nicht weiß, werden die Bilder gar nix.
Denn der Nacht Modus blitzt einmal, macht eine Pause, blitzt noch ein zweites mal und dann erst, wird das Bild gemacht.
Gerade in der Anfangszeit, habe ich nach dem ersten Blitzen die Kamera weg gezogen und als das Bild gemacht wurde, war es natürlich schon zu spät und man erhält eine Art zweifachbelichtetes Foto.
-Filmen-
Kann man wie gesagt hiermit auch. Aber natürlich ist die Qualität der Videos nicht zu vergleichen mit einem Camcorder. Die Bilder sind extrem wackelig und der Ton beim Ansehen der Videos mehr als nur überdröhnt. Genauso wenig ist die Videoqualität gut. Man erkennt zwar, was man gefilmt hat, klar, aber wer hiermit filmen will, darf ehrlich keine Ansprüche auf die Videos stellen.
-Qualität der Bilder-
Ist ansonsten aber vollkommen in Ordnung. Beweißt man das ruhigste Händchen der Welt und das Motiv steht schon still da und die Lichtverhältnisse sind super, dann macht die Kamera wirklich tolle Bilder, die in der Tat auch gestochen scharf sein können.
-Akku-
Hier werden 2 AA Batterien verwendet.
Ich empfehle aber wirklich nur leistungsstarke Akkus und nicht diese billigen 2 Euro Batterien im Vorratspack.
Verwendet man gescheite Akkus, halten diese schön lange und kann damit Fotos schießen, bis zum geht nicht mehr.
Sind die Akkus schon alt und nicht mehr so leistungsstark, merkt man es direkt, dann schießt man einige Fotos und zack ist der Akku fast schon wieder leer.
Noch schlimmer verhält es sich mit normalen, billigen Einweg Batterien.
Kaum hat man solche Batterien eingelegt, die Kamera eingeschaltet und vielleicht 4 Fotos gemacht, sind sie leer.
Also mein unbedingter Rat, auf jeden Fall gute Akkus verwenden.
-Bilder übertragen-
Geht sehr schnell und einfach.
Man schließt das Kabel an den PC und daran wiederum die Kamera. Ist alles angeschlossen drückt man den Power Knopf an der Kamera, dass sie sich einschaltet und am PC öffnet sich ein Fenster. Dort kann man nun ganz bequem die Bilder kopieren und auf seiner Festplatte abspeichern.
Lasst aber bitte die Kamera nicht länger am Kabel wie nötig, ich habe sie nämlich schon mal an dem Kabel vergessen und habe mich dann nur gewundert, weshalb der Akku plötzlich leer ist.
-Zoomen-
Dann möchte ich noch mal schnell das Zoomen erklären. Das ist außerordentlich leicht.
An der Kamera hat man 2 Knöpfchen, die sind mit W und T markiert.
Mit dem einen zoomt man an das Objekt heran, mit dem anderen zoomt man wieder zurück, wenn man zu weit gezoomt hat.
-Selbstauslöser-
Auch den haben wir hier vorhanden. Den kann man auch sehr schön einstellen, wie lange es dauern soll, bis der Selbstauslöser sich betätigt, sodass man gar nicht unbedingt so hetzen muss, bis man es vor das Objektiv der Kamera geschafft hat.
Ist der Auslöser aktiviert, erscheint ein rotes Lämpchen, das macht das Erkennen Dessen wesentlich einfacher und kurz bevor er auslöst, fängt er an zu blinken.
Ich empfehle hier an dieser Stelle, macht nicht so viele aus nähester Nähe auf einmal.
Auf die Zeit bekommt man nämlich einen leichten Augenflash von dem roten Licht und dem Blitz.
-Blitz-
Wo wir gerade schon mal davon sprechen.
Auf der Rückseite der Kamera kann man nämlich auch den Einstellen.
Zwischen automatisch, Anti rote Augen, permanent oder sogar ganz ohne Blitz.
Der Blitz ist im Übrigen auch nicht gerade zu unterschätzen.
Ich verzweifele manchmal sogar richtig.
Wie ich schon oben sagte, ist es in unserer Wohnung meist zu dunkel zum Fotografieren. Nehme ich Blitz dazu, ist das Bild aber schnell überbelichtet, nehme ich keinen Blitz, ist es aber wieder zu dunkel und das Bild wird auch nichts.
-Lebensdauer-
3 Jahre ist die Kamera bereits in meinem Besitz.
Ich habe auch noch nix an ihr verschmerzen müssen. Sie ist im normalen Umgang sehr robust. Warum ich das so schreibe? Nun, ich werde bestimmt nicht für euch extra ausprobieren, ob sie einen Fall aus Höhe übersteht, oder noch geht, wenn ich sie ins Wasser fallen lasse.
Nein, ganz bestimmt nicht und für gewöhnlich ist es auch normal zu wissen, dass man Sorgsam mit einer Digitalen Kamera umzugehen hat.
Geht man gewissenhaft mit ihr um, so hat man lange was von ihr.
-Noch ein kleiner Tip-
Wenn man den Auslöser beim Fotografieren nicht direkt ganz durchdrückt, sondern nur leicht andrückt, erhält man auf dem Display ein kleines Quadrat. Ist dieses grün, müsste die Aufnahme eig. Gelingen, was aber auf eigener Erfahrung nicht immer zutreffen muss, das Bild kann trotzdem noch daneben gehen.
Dann kann dieses Quadrat auch noch rot werden, welches bedeutet, das Bild wird definitiv nix, sei es zu dunkel, oder aus welchen Gründen auch immer.
-Ansehen und löschen-
Man kann sich die Bilder natürlich auch bereits schon auf der Kamera ansehen und muss nicht warten, bis man es endlich auf den PC geladen hat.
Wenn einem das Bild überhaupt nicht gefällt, oder zu unscharf geworden ist, kann man es bereits hier und jetzt auf der Kamera selber schon löschen.
Das verhindert in gewissen Situationen schon mal, dass der Speicher zu schnell voll ist.
-Zeitverzögerungen-
Hat man hier natürlich auch.
Besonders dann, wenn man etwas Tolles sieht, was man unbedingt fotografieren will. Bis man die Kamera eingeschaltet und der Blitz sich eingespielt hat, na ja, je nachdem was es auch immer war, was man fotografieren wollte, hat so lange natürlich nicht still halten können oder wollen.
Auch beim Automatischen Blitz. Nach einem gemachten Bild, muss sich der Blitz erst wieder einpendeln, bis man dann mal wieder ein zweites Bild machen kann.
Was mich, je nachdem wo ich mich gerade befinde dazu verleitet, den Blitz schon von vorn herein abzuschalten, nur damit die Kamera schneller bereit ist ein Neues Bild schießen zu können.
-Makro-
Ist bekannter Weise eine Funktion, die man einschaltet, wenn man etwas fotografieren möchte, was klein, oder direkt vor Linse ist.
Ich nutze diese Funktion zu gerne bei meinen Geckos.
Aber Makro ist wohl nicht gleich Makro.
Ich stelle Makro ein, gehe nahe mit der Kamera an das Objekt heran, aber das Quadrat sagt mir, ist nicht, weil rot. Also heißt es mit der Entfernung zu tricksen. Ein Stück näher ran, oder ein Stück weiter zurück, halt, das war zu viel zurück, also wieder ein Stückchen weiter heran.
Das ist dann doch leicht Nerven raubend.
-Fazit-
Mittelschichtige Punktgabe.
Es gibt auf jeden Fall Digitale Kameras die wesentlich schlechter abschneiden, jedoch genauso welche, die wesentlich besser abschneiden.
Ich bin mit meinen Bildern nicht immer sonderlich zufrieden, was zwar auch an meinen zittrigen Händchen liegt, aber die Kamera auch nicht unbedingt immer unschuldig daran ist.
Was für mich verbesserungsfähig wäre ist, die Zeit vom Einschalten bis zum Foto schießen können, die Zeitabstände zwischen 2 Bildern, wenn man mit automatischem Blitz fotografiert und auf jeden Fall die Sache mit dem Licht.
Dieser Bericht erscheint auch auf anderen Plattformen
Fazit: nicht die perfekteste Kamera
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |




