Pentax Optio 43WR
Gesamtpunktestand: 66 von 90 - Pentax Optio 43WR Digitalkamera

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Produkttyp: Pentax Digitalkameras

Gesamtpunktestand: 66 von 90
Pentax Optio 43WR

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Produkt:

Pentax Optio 43WR

Datum: 23.01.05, geändert am 25.01.05 (244 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: sehr robust, Bedienungsanleitung, Preis

Nachteile: kein USB 2.0, Bildqualität

Hallo liebe Leser,

hier ein weiterer meiner Digicam-Tests.

Ich wünsche euch viel Spaß beim informieren!



+ Lieferumfang +

Im Lieferumfang sind folgende Gegenstände enthalten:

- Digitalkamera
- 2 herkömmliche Batterien
- USB Kabel
- AV-Kabel
- 16 MB SD-Karte
- Kamerariemen
- Software CD ROM

Punkte: 7 von 10



+ Preis +

Der Preis liegt online bei 380 Euro, was für 4 effektive Megapixel okay ist. Die Besonderheit liegt hier halt an der Robustheit und der Fähigkeit, 30 Minuten bis 1 Meter tief im Wasser liegen zu können – ohne Schäden zu erleiden. Als Taucherkamera eignet sie sich aber nicht.

Punkte: 8 von 10



+ Aussehen +

Quadratisch, praktisch, aber auch gut? Zumindest designtechnisch fällt die Kamera mit ihrem schwarzen Plastikgehäuse auf, die Ecken sind gummiert, die Öffnungen der Kamera (z. B. USB) mit Gummilaschen geschützt.


** Vorne:

Das optische Zoomobjektiv ist bereits integriert, es gibt also nichts, was aus der Kamera herausfährt. Leider wird die Linse aber nicht geschützt, weder durch einen Deckel (der eh nicht passen würde), noch durch einen mechanischen Verschluss. Vorne findet man sonst noch Mikrofon, Blitz und optischen Sucher.


** Hinten:

Hinten befindet sich das recht kleine 1,6“ Display (84000 Pixel) sowie der optische Sucher, der aber verdammt klein ausgefallen ist. Neben Button für den Shutter findet man noch weitere Button für Blitz, Makro, Bildwiedergabe, Menü und die Zoomwippe. Des Weiteren ein Kreuz für die Navigation mit integriertem OK-Knopf.


** Oben:

Oben befindet sich lediglich der An-/Aus-Schalter und der Auslöser.


** Unten:

Unten findet man nur ein Stativgewinde, welches blöderweise ganz links sitzt – Stabilität auf dem Stativ damit nicht 100%ig gewährt.


** Links:

Links befindet sich eine Klappe mit Gummischutz innen, hinter der sich USB- und AV-Anschluss befinden.


** Rechts:

Rechts befindet sich die Abdeckung für 2 Batterien + SD Karte.

Punkte: 7 von 10



+ Technische Details +

Die technischen Details bitte direkt von der Herstellerseite www.pentax.de entnehmen.



+ Allgemeiner Eindruck +

Eines viel uns sofort auf – die Kamera ist sehr schnell betriebsbereit und wird ebenso schnell wieder ausgeschaltet – das ist bei anderen Pentax-Kameras anders. Wer also den schnellen Schnappschuss sucht, kann sich auf die 43WR verlassen. Aber der Reihe nach…

Die 43WR ist eine sehr neue Kamera, die erst im April 2004 auf den Markt gekommen ist. Sie soll vor allem Personen ansprechen, die viel im Outdoor-Bereich unterwegs sind, also mit dem Bike oder dem Segelboot. 4 verschiedene Auflösungen stehen zur Verfügung:

2288 x 1712 Pixel
1600 x 1200 Pixel
1024 x 768 Pixel
640 x 480 Pixel

Die Farbtiefe beträgt 30 Bit, gespeichert wird im typischen JPEG-Verfahren.

Der optische Zoom ist integriert und schafft bis zu 2,8fache Vergrößerung, was im KB-Format 37-104 mm entspricht. Zusätzlich kann ein 4fach digitaler Zoom hinzugeschaltet werden. Der Schärfebereich liegt bei 30 cm bis unendlich, im Makromodus kann man bis zu 1 cm nah an das Motiv heran – das ist stark!

Manuelle Einstellungen sind, bis auf die Belichtung, nicht vorzunehmen, man muss hier auf die Motivprogramme oder auf die Programmautomatik vertrauen. Die Verschlusszeit liegt bei 1/2000 S. bis 4 Sekunden.

Der eingebaute Blitz kann nicht nur Vorblitzen, sondern unterstützt auch die Langzeitsynchronisation. Der Blitz an sich reicht etwa 2,5 Meter – für eine so kompakte Kamera okay.

Eine Serienbildfunktion ist genauso vorhanden wie eine Intervallfunktion. Auch kann man die Kamera optional fernsteuern – für einige sicherlich interessant. Als kleines Gimmick wurde von 28 Zeitzonen eine Weltzeituhr integriert.

Aber die größte Besonderheit ist wohl das Gehäuse, welches nach JIS-7-Standard Staub- und Spritzwasser geschützt ist. Die Kamera kann sogar etwa 30 Minuten etwa 1 Meter tief im Wasser liegen, ohne Schäden davon zu tragen. Dies sind Herstellerangaben, getestet haben wir es nicht ;-)

Punkte: 7 von 10



+ Fotos +

Die zahlreichen Motivprogramme sind vor allem für Einsteiger klasse, aber Nutzer mit mehr Wissen werden die manuellen Einstellmöglichkeiten stark vermissen.


Außenaufnahmen

Farben okay, Rauschen kaum vorhanden, aber lila farbige Farbsäume bei Gegenlicht umrandeten unsere Testbilder in der Galerie. So etwas sieht äußerst unschick aus, macht das ganze Bild kaputt, sodass man meist Glück haben muss, um ein einigermaßen anständiges Bild zu bekommen – für 4 Megapixel wird hier deutlich zu wenig geboten. Ob´s am integrierten Zoomobjektiv liegt, können wir nicht sagen, der Verdacht liegt aber nahe, dass hier gespart wurde. Leider an der falschen Stelle.


Innenaufnahmen

Innenaufnahmen gelangen, der Blitz leuchtet gut aus, das Rauschverhalten war okay. Kanten und Ecken wurden hier schneller unscharf als im Outdoor-Bereich, doch für die Familienfeier reicht es noch aus.


Makroaufnahmen

Bis zu 1 cm nah ran ans Motiv – das können meist nicht einmal Spitzenkameras ab 700 Euro. Da ist meist bei 2 cm Sense. Den einen Zentimeter trifft man nur mit Glück, 3-4 cm Abstand einhalten und die Makros werden deutlich schärfer.


Nachtaufnahmen

Aufnahmen im Dunkeln waren oft verwackelt und unscharf, klar, dass man hier mit dem Autofokus keine großen Bilder reißen kann. Die 43WR ist definitiv keine Kamera für Nachtaufnahmen, da sollte man eher zur Optio 555 greifen.

Punkte: 6 von 10



+ Videos +

Videos wurden von uns nicht erstellt, da wir hier nicht mehr testen.

Punkte: Ohne Wertung



+ Bildübertragung +

Mittels USB 1.1 muss man Bilder übertragen, wenn man nicht einen externen Kartenleser benutzt. Pentax, warum nicht USB 2.0? Die Optio 43WR ist doch brandneu, warum noch der veraltete Standard?

Punkte: 5 von 10



+ Akku +

Lithium-Batterien kann man hier einsetzen, oder aber herkömmliche Alkali-Batterien, gerne auch Akkus. Li Ionen Akkus werden hier nicht gebraucht, was Vor- aber auch Nachteile haben kann.

Eine Batterieladung reicht für etwa 250 Bilder, fast alle ohne Blitz aber mit TFT.

Punkte: 8 von 10



+ Software +

Neben USB Treiber, die für Windows 98 und 98 SE gedacht sind, findet man noch Quicktime 6.0 sowie „ACDSee for Pentax“ vor, welches auch auf einem Mac läuft. Linux-User gucken hier in die Röhre.

Punkte: 8 von 10



+ Bedienungsanleitung +

Die Bedienungsanleitung umfasst 124 Seiten und ist komplett auf Deutsch gehalten. Sie ist sehr hilfreich und bietet vor allem Einsteigern eine Menge nützlicher Tipps. Dazu bekommt man noch ein extra Heftchen mit 38 Seiten, welches Hilfe gibt bei den Einstellungen für die Bildbetrachtung am PC.

Punkte: 10 von 10



+++++ FAZIT +++++

Die 43WR ist für Biker gut geeignet, die die Bilder hinterher nicht unbedingt einem Profi zeigen wollen – die Bildqualität reicht hier einfach nicht aus. Die gute Robustheit überzeugte, aber wer auf gute Bilder und manuelle Einstellungen nicht verzichten möchte, wird die 43WR meiden.


Gesamtpunktestand: 66 von 90

Fazit: