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Produkttyp: Pentax Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... finden. Besondere Vorteile dieser solide verarbeiteten und einfach zu bedienenden Kamera sind vor allem die Compact-Flash-Karte (vie... mehr
Nie wieder Pentax
Pentax Optio 430RS

Name des Mitglieds: JohannKafka
Produkt:
Pentax Optio 430RS
Datum: 15.06.03, geändert am 15.06.03 (547 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: klein
Nachteile: schlechter Kundendienst, schlechte Verarbeitungsqualität
Der nachfolgende Testbericht bezieht sich auf das Vorgängermodell, trifft jedoch auch hier zu:
Nie wieder Pentax Optio. Nie wieder Pentax.
Ich besitze die Pentax Optio 430 und werde mich nicht groß über technische Details auslassen, sondern nur meine Erfahrungen wiedergeben. Ich werde diesen Beitrag auch zu anderen annähernd baugleichen Pentax-Kameras posten.
Bildqualität
Mit der Bildqualität war ich anfangs zufrieden, bis ich die ersten Bilder von einer 3-Megapixel-Kamera einer Sony Kamera eines Freundes zu Gesicht bekam, die viel besser waren. Im Vergleich waren mir die Farben der Pentax nicht richtig getroffen und das Bild macht teilweise einen etwas schwammigen Eindruck. Natürlich sind die Bilder besser als diverse Kaufhaus-No-Name Kameras.
Doch trotzdem, die 4-Megapixel sind kaum ausreichend. Immer wieder erschrecke ich mich mit der Frage: ?Das soll höchste Qualität sein??. Befriedigend sind die Bilder nur wenn am helllichten Tage bei Sonnenschein fotografiert wird. Wird es ein wenig dunkler werden die Bilder grobpixelig und verschwommen.
4 Megapixel machen noch keinen Sommer. Wahrscheinlich das Objektiv und die Belichtungsmechanik schlecht, so dass die Bilder nicht gut werden. Finger weg.
Note: Ausreichend
Verarbeitung
Die Kamera besitzt ein Metallgehäuse. Die beweglichen Teile (Zuführung zur Speicherkarte und zum Accu) sind jedoch aus billigen, empfindlichen Plastik. So ist mir bereits nach 10 Monaten das Scharnier zur Klappe des Speicherslots gebrochen. Und das trotz sehr sorgsamer Nutzung, weil gerade das in diversen Foren bemängelt wurde.
Nach 11 Monaten ließ sich das Objektiv nicht mehr vernünftig herausfahren. Nach einem Klicken fuhr es aus - aber sofort wieder ein. Das Problem habe ich bis heute nicht lösen können. So bleibt jedes Mal die Hoffnung, wenn ich ein nettes Motiv gefunden habe, das das Objektiv draußen bleibt. Aufgrund meiner äußerst negativen Erfahrung
en mit dem Kundendienst belasse ich es dabei. Ich werde die Kamera sowieso für nen Appel und nen Ei verkaufen. Finger weg.
Note: Mangelhaft
Kundendienst
Nachdem das Scharnier gebrochen war, habe ich die Kamera durch einen Bekannten der in Hamburg wohnt und zu Besuch war, zu Pentax bringen lassen. Im Vorfeld gab ich die Freigabe, dass die Kamera für 30 Euro repariert werden kann. Als ob ich es geahnt hätte!
Dort teilte man ihm am Pentax Empfang in einem unhöflichen Ton mit: ?Das ist ein Bedienerfehler.? Und dann: ?Mit 30 Euro werden Sie da nicht hinkommen.? Also hat mein Bekannter, nachdem er mich auf Handy anrief, auf 50 Euro erhöht.
Nach 2 Wochen konnte die Kamera abgeholt werden. Preis: 47,56 Euro! Hätte ich noch Versandkosten, wäre es noch 15 Euro teurer gekommen. Nach Auskunft von Pentax handelt es sich um das gebrochene Scharnier um einen Bedienerfehler. Deshalb griffen auch die Gewährleistungsvorschriften nicht. Die Kamera wurde erst nach Barzahlung herausgegeben. In meinen Augen ist das eine riesige Schweinerei. Ich kam mir als Kunde regelrecht veräppelt vor.
Meine schriftliche Bitte, mir bei den Reparaturkosten entgegenzukommen, wurde von Pentax kurz beantwortet. Und zwar dahingehend, dass man nichts machen könne.
Also, wenn tatsächlich ein Defekt auftreten sollte (und das ist wahrscheinlich bei der Verarbeitung), hütet Euch vor dem Kundendienst. Es wird euch teuer zu stehen kommen. Also: Finger weg.
Gesamt:
War ich anfangs noch von der Größe und der Handhabung der Kamera begeistert, hat sich schnell die Ernüchterung gezeigt, als ich Bilder von Kameras gesehen haben, die in der gleichen Preisklasse oder sogar darunter angesiedelt waren.
Aus der Ernüchterung wurde Erschrecken, als das Scharnier zur Speicherzuführung gebrochen war. Doch halb so schlimm, dachte ich, schließlich habe ich die Kamera erst 10 Monate.
Aus dem Erschrecken kam dann die völlige Enttäuschu
ng, als vom Kundendienst mitgeteilt wurde, es handele sich um einen Bedienungsfehler, den man sich mit fast 50 Euro bezahlen ließ.
Mittlerweile möchte ich manchmal wütend auf der Kamera herumtrampeln, wenn wieder das Objektiv spinnt. An den Kundendienst werde ich mich nämlich nicht mehr wenden. Tja, nur leider war die Kamera teuer. Zu teuer, wenn ich bedenke, welchen Ärger ich mit dem Ding hatte.
Tut mir einen Gefallen: Finger weg von Pentax.
Fazit:
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