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Produkttyp: Pentax Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... alles andere als logisch gestaltet ist. Auch bei der Entfernung stellt die Pentax - häufig nach sehr langen Phasen des ?Überlegens&q... mehr
Aus heutiger Sicht: gute Bilder aber zu langsam
Pentax Optio 330

Name des Mitglieds: Bouncer
Produkt:
Pentax Optio 330
Datum: 23.06.04, geändert am 24.06.04 (400 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Chic, klein , Sehr gute Bilder, Guter Zoom, gutes Objektiv
Nachteile: zu langsam für Schnappschüsse, neigt bei viel Sonne zu Rotstich
Einführung
So ziemlich 2 Jahre hatte ich den Gedanken, mir eine digitale Kamera zu kaufen, schwanger getragen. Nach dem ich dann jeden Artikel dazu in PC Zeitschriften verschlungen hatte, im Internet Preis- und Qualitätsvergleiche angestellt hatte, war dann Anfang Juni 2002 klar: Es muss die Pentax optio 330 sein.
Zu meinem Geburtstag im Juli wollte ich sie mir gönnen.
Dann stellte sich aber heraus, dass durch die Veröffentlichung der 330RS das Vorgängermodell nur noch abverkauft wurde und ich sie jetzt nirgendwo mehr zu einem angemessenen Preis auftreiben konnte. Bei Ebay wurden im Schnitt noch 600 EUR geboten.
Jetzt war ich allerdings heiß. Und ich rückte von einer meiner Voraussetzungen ab: die 3,3 Mio. Pixel wurden unterschritten.
Es blieben:
· 3 facher optischer Zoom
· klein und handlich
· ein Designstück
· einfach zu bedienen
Und ich ersteigerte bei Ebay die kleine Schwester "Pentax optio 230".
Ich habe es nicht bereut!
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Design und Verarbeitung
Die Pentax Optio 230 ähnelt ihrer großen Schwester schon sehr. Aber neben dem etwas anderen Design verfügt die 230 eben nur über einen CCD mit effektiv 2,0 Mio Pixel. Wie auf dem Produktbild schon ersichtlich, hat die 230 ein elegantes Gehäuse aus recht robustem Plastik, das den Eindruck von gebürstetem Aluminium vermittelt. Teilweise wurde es abgerundet, teilweise wurden zusätzliche Kanten eingebaut, um es mehr stylisch erscheinen zu lassen. Einige Akzente werden durch chromglänzende Ränder und Applikationen gesetzt. Insgesamt finde ich es zeitlos elegant und sehr ansprechend.
An der linken Seite der Kamera befinden sich hinter leicht ausziehbaren Weichplastikabdeckungen die Anschlüsse für ein (optionales) Netzteil, für USB und die Verbindung zum Fernseher.
Von unten kommt man durch Plastikklappen, die mir aber recht sauber verarbeitet und stabil erscheinen, an das Akkufach und den Slot für die Speicherkarte. Auf der rechten Seite wird die Trageschlaufe angebracht.
Die Rückseite hat einige zusätzliche Einstellknöpfe (die Haupteinstellungen nimmt man mit dem Rädchen auf der Kamera vor), von denen mir die Wichtigsten der zum Löschen der Bilder und der für den Blitz sind (bei der Fuji F601 kommt man an den Blitz nämlich nur über ein Bildschirm Menü ran).
Außerdem findet man hier den um 180° ausschwenkbaren Monitor (1,6Zoll groß) und eine Wippe zur Bildbetrachtung und Menüsteuerung.
Der Monitor ist übrigens auf der linken Seite, so dass man nicht wie bei der F601 beim Fotografieren ständig drauf tatscht.
Fazit: Das Design ist gelungen, durchdacht und optisch ansprechend. Die Kamera liegt gut in der Hand, ob man nun fotografieren will oder sie einfach mit sich rum trägt. Die Verarbeitung überzeugt.
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Die Funktionen im kurzen Überblick mit Kommentar
Zoom
Die 230 bietet neben der optischen 3fachen Zoomfunktion (KB – 114mm) einen 2fachen digitalen Zoom beim Aufnehmen und sogar 4fachen digitalen Zoom beim Betrachten der Fotos.
Ich bin zwar etwas enttäuscht, dass das Objektiv bereits beim Aktivieren der Kamera ausfährt, denn das frisst Zeit, bis die Kamera startbereit ist. Aber das ist vermutlich der Tribut an die schlanke Bauweise.
Ich nutze zum fotografieren nur den optischen Zoom und bin bisher damit sehr zufrieden. Zusammen mit der Qualitätslinse von Pentax sind die Bilder immer scharf und auch bei höchstem Zoom noch ausreichend hell. Der digitale Zoom wird von mir nur zur Kontrolle der Bilder auf dem recht kleinen Display benutzt, da man dann schon mal das Gesicht einer Person ran zoomen kann, um deren Miene zu kontrollieren.
Autofokus / Mehrfeldbelichtungsmessung
Welche Kamera kommt ohne automatische Schärfeneinstellung aus? Bei der Pentax hat man die Möglichkeit, die Bezugspunkte dieser Schärfeneinstellung auf einen größeren Bereich auszudehnen. Hier spielt auch die Mehrfeldbelichtungsmessung ins Spiel. Damit wird an 6 Bereichen die Helligkeit des Bildes gemessen. Die Funktion ist bei mir immer an und wie schon gesagt, gibt es an der Ausleuchtung der Bilder nichts zu kritteln
Makro-Nahaufnahme / Unendlicheinstellung
Beide Funktionen sind über einen Knopf auf der Rückseite der Kamera einfach zuschaltbar. Die Makrofunktion erweist sich als besonders hilfreich, wenn man kurze Arme hat. Auf Selbstportraits sieht man dann nicht wie ein aufgeblasener Frosch aus.
Die Unendlichkeitsfunktion soll man bei Motiven wählen, bei denen der Autofokus Probleme hat: Feuerwerk, weite Natur usw. Habe ich bisher nur wenig genutzt und dabei keine gravierenden Unterschiede zu Bildern mit Autofokus festgestellt.
Blitz
Der Blitz ist durch einen kleinen Knopf auf der Rückseite der Kamera in mehreren Programmen einfach zu- oder abschaltbar. Standardmäßig steht er jedoch auf Automatik. Und hier muss ich ausdrücklich die Kraft des Blitzes loben!! Die wurde von der C't mit 5m gemessen. Und auch ich bin beeindruckt, mit welcher Intensität selbst dunkelste Szenen ausgeleuchtet werden. Selbstporträts in der Wohnung sollte man allerdings nicht machen. Entweder hat man einige mörderisch glänzende Stellen im Gesicht oder das ganze Foto ist gleich überbelichtet.
Gegenlichtkorrektur
Schade, auch das muss man weiterhin selbst zuschalten. Bereits bei unserer analogen Kamera vergaß mein Freund bei hellem Hintergrund den Blitz zuzuschalten: Na ja, vielleicht wollte er mich auch bloß nicht auf den Bildern haben. Jedenfalls in meinen Augen eine extrem nützlich und bei der Pentax auch noch super wirksame Funktion.
Selbstauslöser
Die Funktion ist ja nun mittlerweile auch schon Standard. Hier spielt der schwenkbare Monitor seinen Vorteil aus. So kann man nämlich schon beim Positionieren der Kamera gleich das Motiv verfolgen. Die Auslöseverzögerung erscheint mit beinahe etwas zu lang.
Videofunktion
Bleibt in meinen Augen auch weiterhin die überflüssigste Funktion an Digitalkameras. Besonders an der 230 ist sie wie ein Kropf, da man nur Stummfilme aufnehmen kann. Ich habe es probiert und einem Freund winkende Grüße seiner Eltern nach Australien gemailt. Die Auflösung ist fest vorgegeben. Die Bildqualität des winzigen Filmchens daher auch nicht berauschend. Für solche Spielereien ist es ganz nett, aber keineswegs nötig.
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Wie arbeitet sie?
Ich mache gerne Schnappschüsse von Freunden und wurde da auch schon so manches Mal für mein Auge gelobt. Leider muss ich sagen, mit einer digitalen Kamera dieser Preisklasse muss man sich solche Ambitionen verkneifen.
Zum Fotografieren bietet die 230 zwei Einstellungsmöglichkeiten an dem schon erwähnten Rädchen: Die grün abgebildete Kamera ist das Auto-Symbol. Hier macht die Kamera so gut wie alles alleine. Man kann nur die Auflösung und Kompression der Bilder wählen und eventuelle Blitz oder Makro Einstellungen.
Bei der zweiten Stellung (komischerweise "Full" genannt) hat der ambitionierte Hobbyfotograf aber die größte Auswahl an manuellen Einstellmöglichkeiten aller Kameras dieser Preisklasse (laut C't). Das fängt bei der Kompression an, geht über manuellen Weißabgleich und hört bei Sepia oder Schwarzweiß Bildern auf. Na ja, so ambitioniert bin ich dann doch nicht. Soll mal ruhig alles alleine machen, das kleine Technikwunder.
Die dritte Einstellmöglichkeit ist der Nacht-Modus. Hier wird besonders lange belichtet. Das kann man zum Beispiel bei Dämmerungs- oder Sonnenuntergangsszenen verwenden. Dazu bietet die 230 eine Langzeitsynchronisation und eine Aufhellungsfunktion mit dem Blitz, wenn man im Vordergrund noch seinen Liebsten mit aufnehmen möchte.
Mit dieser Funktionalität bin ich nicht sehr zufrieden. Ohne Blitz werden die Bilder so merkwürdig orange/rot und sind ohne Stativ oder feste Auflage generell verwackelt. Mit Blitz kann man aber eben keine Panorama Aufnahmen von Hotelanlagen oder Landschaften machen. Das schafft logischer Weise auch dieser Blitz nicht.
Und die vierte Einstellungsmöglichkeit ist die reine Wiedergabe der Bilder auf dem Display. Das ist praktisch, da hier das Objektiv nicht ausgefahren wird. Das spart Zeit und Strom.
Jetzt kann man also die Kamera am separaten On/Off Knopf anschalten – und muss sich gedulden. Es dauert gut 4 Sekunden, bis die 230 einsatzbereit ist. In dieser Zeit wird das Objektiv ausgefahren und der Weißabgleich durchgeführt ist. Die Zeit soll laut PC Zeitschriften durchaus im besseren Feld liegen. Ich finde es schon recht lange, zumindest wenn man ein Motiv vor Augen hat.
Erschwerend kommt noch der "Lärm" beim Ausfahren des Objektivs hinzu. Das Surren ist in geschlossenen Räumen deutlich hörbar und verhindert natürlich das Anschleichen an die Opfer.
Der Spontanität wird ein weiterer Dämpfer durch die recht lange Berechnung des Bildes versetzt.
Ein leichter Druck auf den Auslöser lässt die Kamera piepen. Auf dem Display erscheint kurz das Motiv. Aber es wurde noch gar nicht aufgenommen – sondern durch den Autofokus vorgemessen. Das kennt man auch von analogen Kameras. Aber so ausgeprägt ist mir das nicht in Erinnerung. Meist drückt man dort ja gleich durch. Bei der 230 muss man den ersten Druckpunkt aber einfach beherzt übergehen, um gleich ein Bild aufzunehmen. Man kann sich dran gewöhnen.
Übrigens wird mit einem kräftigen Infrarotstrahl die Helligkeit des Objekts von der Kamera vorgemessen.
Das gerade geschossene Bild wird kurz im Display angezeigt und dann ist die Kamera wieder einsatzbereit. Durch einen einfachen Druck auf den OK-Knopf in der Mitte der Wippe wird das zu letzt aufgenommene Bild erneut und dauerhaft im Display angezeigt. Wenn's nicht passt, ist es mit einer weiteren Taste schnell wieder gelöscht.
Fazit: Für die Umgewöhnung von analog auf digital braucht man sicherlich einige Tage. Da es doch einige Veränderungen zu beachten gilt. Am wichtigsten scheint mir hier die zeitlichen Verzögerungen, die man von analogen Kameras in der Regel nicht kennt.
Schnappschüsse werden zwar zur Seltenheit, aber man kann sich insbesondere mit der sofortigen Verfügbarkeit der Fotos darüber hinwegtrösten.
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Bedienung und Handbuch
Während man zum Fotografieren zwischen optischem Sucher und stromfressendem Display wählen kann ( Ich dachte vorher immer, das Display wäre nur was zur Kontrolle fertiger Bilder, und jetzt benutze ich es fast ausschließlich zum Fotografieren. Der Mensch ist so bequem!), lässt sich das Menü logischerweise nur über das Display bedienen. Die Einstellungen sind super umfangreich und ich empfehle auf alle Fälle die Konsultation des Handbuchs. Das ist zwar recht dick, dafür aber wieder in 20 Sprachen.
Die Navigation des Menüs ist logisch, eindeutig und erfolgt einfach über die Wippe auf der Rückseite der Kamera. Die einzelnen Punkte entsprechen dem Leistungsumfang der Kamera und das könnt ihr auf http://www.pentax.de nachlesen oder als pdf File laden.
Da muss ich allerdings dann auch mal was bemängeln. Einerseits findet man im Handbuch exzellente Beschreibungen zur Vorgehensweise bei der Menüsteuerung. Andererseits wird mit keinem Wort erklärt, was die Änderungen bewirken. Gerade bei Eingriffen, die vermutlich Auswirkungen auf die Bildqualität haben, hätte ich mir das gewünscht.
Fazit: Das Menü ist einfach und logisch aufgebaut. Das Handbuch lässt leider trotz der vorbildlichen technischen Erklärungen alle Fragen zu den Wirkungen von Einstellungen offen.
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Bildqualität
Und die überzeugt. Ich habe die Kamera ja nun schon einige Jahre und sie musste schon etliche Urlaube, Geburtstage und sonstige Fotografieranlässe über sich ergehen lassen.
Im Freien sind die Bilder von ausgesuchter Helligkeit. Mit der Gegenlichtfunktion kommt man auch bei widrigen Sonneneinstrahlungen bestens zurecht. Die Farben sind durchweg kräftig und naturgetreu. Bei sehr starker Sonneneinstrahlung ist mir allerdings schon ein deutlicher Rotstich auf Hautpartien untergekommen. ACDSee hat das aber mit der Automatikfunktion perfekt bereinigt, also kein Unglück.
Dämmerungsfotos werden noch gut ausgeleuchtet, bis sich dann der starke Blitz zuschaltet. Wenn die Kamera der Meinung ist, sie braucht noch keinen Blitz, belichtet sie recht lange, was zum Beispiel zu künstlerisch gestalteten Fotos mit Schlieren und wabernden Lichtreflexen führen kann, wenn man nicht lange genug still hält.
Auch Fotos von Gartenparties zu fortgeschrittener Stunde sind durch den Blitz ausgezeichnet geworden. Die Kamera konzentriert sich hier allerdings sehr auf den Autofokus Bereich (siehe automatische Lichtmessung) – das muss man beachten. Insbesondere der Hintergrund wird dann einfach nur durchgehend schwarz, während das Motiv jedoch fast taghell ausgeleuchtet bestens zu Geltung kommt.
Im Innern habe ich insgesamt nicht so viele Fotos gemacht. Unsere Wohnung habe ich einmal ordentlich durchgeknipst – mit und ohne Blitz. Alle Bilder sind exzellent, sehr hell und farbkräftig. Die farbigen Wände sehen aus wie in Natura. Bei Selbstbildnissen aus kurzen Armen wird man mit Blitz allerdings schnell überbelichtet.
Auf Papierabzügen sind die Bilder bisher immer sehr shcarf und farbenfroh gewesen - manchmal so kräftig, dass es einem fast unwirklich vorkommt. Man kann Bilder ja bearbeitet und unbearbeitet hochladen, um sie abziehen zu lassen. Nur bei Pixum.de verschwindet der manchmal etwas intensive Rotstich alleine, die haben wohl auch ein Programm, das die Farben optimieren soll.
Fazit: Die Bilder überzeugen am PC, mal abgesehen von dem Ausrutscher mit dem Rotstich bekommt man klare, helle und farbkräftige Bilder von der Kamera.
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Lieferumfang
Ein Handbuch, ein USB Kabel, eine Trageschlaufe (damit kann man die Kamera auch um den Hals hängen), eine Batterie, eine CD mit ACDSee 3.0 und einen Gutschein über 8 Fotoabzüge bei pixum.de.
Fazit: Der wirklich klasse ausgestatteten Kamera muss man die mickrigen Zugaben wohl verzeihen. Trotzdem hätte ich mir eine aktuelle Bildbearbeitung und zumindest eine Tragetasche gewünscht.
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Tipps
Als erstes muss man sich Akkus und ein Ladegerät kaufen, denn die Kamera frisst einem sonst die Haare vom Kopf. Aber die Pentax Entwickler waren lieb und so nutzt die 230 zwei normale AA Batterien oder Akkus. Ich habe das Ansmann Digi Cam Power-Set Traveller (ab 49,- EUR) gekauft. Da erhält man ein einigermaßen handliches Ladegerät mit verschiedenen Wechselsteckern für die Reisen um die Welt. Es verträgt Spannungen von 110-250V. Inklusive waren 4 Akkus mit 1800mA (drunter sollte man auch nicht liegen).
Über ein Netzteil lässt sich streiten. Aber in der Regel überträgt man ja nur kurz die Bilder an den PC. Daher braucht man es nicht unbedingt.
Eine größere Speicherkarte ist Pflicht. 128MB Compact Flash Typ 1 sind hier durchaus zu empfehlen und Standard. Die Pentax ist da anspruchslos und verträgt noch viel mehr. Ich habe bisher verschiedenste No Name Sonderangebote abgegriffen und hatte keine Probleme.
Eine Tasche ist sicherlich sehr schön, denn ganz leicht ist die Kamera mit 230g Betriebsgewicht nicht. Und wer will sie sich schon den ganzen Tag um den Hals hängen. Auch der Schutz des Displays und des eher laschen Optikverschlusses ist nicht zu verachten. Und es muss kein Original sein. "Caselogic" gibt’s im Promarkt. Dort kann man auch ausprobieren, wie die Tasche sitzt und ob die Kamera leicht rein und raus geht.
Und dann heißt es einfach nur noch üben, üben und probieren. Also kauft die Kamera nicht erst 2 Tage vor Eurem Traumurlaub.
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Großes Fazit
Die Pentax Optio 230 ist ein Leckerbissen und ein optisches Prachtstück für alle Designliebhaber. Mit der Kamera kann man sich sehen lassen. Sie liegt gut in der Hand und kann mal eben in der Hosentasche verschwinden.
Die Einstellmöglichkeiten sind wirklich umfassend und vielfältig, so dass auch ambitioniertere Hobbyfotografen auf Ihre Kosten kommen. Die Bildqualität ist überzeugend, kleinere Fehler lassen sich durch einfaches Nachbearbeiten (oder mit dem entsprechenden Wissen auch durch bessere Einstellungen) korrigieren.
Die Ausstattung lässt allerdings einige Wünsche offen und auch das Handbuch könnte mehr auf die fotografische statt nur auf die technische Seite eingehen.
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Noch mal ein Update nach großem Urlaub 2003
Ich war jetzt vier Wochen auf Safari Urlaub in Südafrika und kann folgendes Anmerken:
Wer meint, er kommt nur mit der Digi aus, hat sich schwer getäuscht. Wir hatten zum Glück eine analoge Kamera dabei.
Die 230 ist einfach viel zu langsam einsatzbereit und braucht zu lange zum Fotografieren und zum Speichern, um damit vernünftige Fotos von bewegten Objekten (Tieren) zu machen, wo es manchmal auf Sekunden ankommt.
Ich hatte dann so tolle Bilder, wo gerade noch der Hintern oder gar nichts mehr vom Tier zu sehen war. Und an spontane Schnappschüsse war gleich gar nicht zu denken.
Ich hatte übrigens Speicherkarten von verschiedenen Herstellern bei und auch diese beeinflussen durch ihre Verarbeitung die Zeit, bis ein Foto gespeichert und die Kamera wieder einsatzbereit ist. Eine generelle Aussage kann ich nicht machen, da es alles No Name Karten sind und sich doch sehr unterschiedlich verhalten.
Überzeugt hat mich hingegen der sehr gute Zoom und die Qualität der Bilder bei Gegenlicht oder weiten Landschaftsaufnahmen.
Beim Nachtmodus muß man die Kamera sehr sicher deponieren, denn sonst wird das Bild durch die lange Belichtungszeit ein einziger Wackler. Ein Foto aus der Hand ist eigentlich in diesem Modus nicht möglich. Außerdem wechseln die Farben in einen sehr, sehr warmen (eigentlich übertriebenen) Rot-Ton.
Die 1800er Akkus haben sich wacker geschlagen. Schade ist, daß die Kamera schon lange vor Saftende auf Gelb (Akkuladestandsanzeige) umspringt. Das irritiert und man schleppt ewig den zweiten Satz mit. Dabei kann man nach Umspringen auf Rot auch gut und gerne noch 5-10 Bilder machen.
Das Gehäuse ist übrigens wirklich robust. Die Kamera hat zwei Stürze aus dem Auto auf den Asphalt mit minimalen Blessuren überstanden. Glücklicherweise hat auch das Display noch eine Schutzscheibe davor, was viele andere Digis nicht bieten können.
Aus heutiger Sicht würde ich deutlich mehr Wert auf die Geschwindigkeit der Digi legen. Wer aber darauf nicht so großen Wert legt, ist mit der 230 erstklassig bedient.
Fazit:
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