Panasonic Lumix DMC-GF1
Durchaus noch brauchbar - Panasonic Lumix DMC-GF1 Digitalkamera

Erhältlich in: 3 Shops

Produkttyp: Panasonic Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... kleiner Bauform, aber großem Sensor. Nach vergleichen von Ricoh, Sigma und Panasonic habe ich mich schließlich für die GF1 entschied... mehr

Durchaus noch brauchbar
Panasonic Lumix DMC-GF1

bierliebhaber

Name des Mitglieds: bierliebhaber

Produkt:

Panasonic Lumix DMC-GF1

Datum: 19.07.12

Bewertung:

Vorteile: Preis-Leistung im Falle eines Schnäpchens

Nachteile: Gewicht, Einarbeitug

Hallo,
ich habe diese Kamera (GF1 mit Pancake-Objektiv 20 mm) Ende Januar 2010 gekauft. Das ist lange her und als Neuware ist die kamera wohl akum noch erhältlich, abe als gute Gebrauchte ist sie für wenig Geld erhältlich.
Daher hier mein Erfahrugsbericht.
Ich möchte mich auf persönliche Erfahrugen beschränken, technische Details sind auf der Homepage von Panasonic zu finden.

Warum habe ich diese Kamera gekauft?
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Bisher habe ich immer Ultra-Kompakt-Kameras benutzt. Die sind handlich, leicht und lassen sich überall unterbringen. Allerdings setzt die Physik der Bildqualität Grenzen. Die kleinen Kameras besitzen nur kleine Sensoren, die wiederum nur eine geringe Lichtempfindlichkeit haben. Bei schlechtem Licht, z.B. in geschlossenen Räumen, bei schlechtem Wetter oder bei Dämmerung und Dunkelheit gelingen nur verrauschte oder detailarme Fotos.
Diesem Dilemma wollte ich entgehen. Bisher gab es kaum Kameras mit halbwegs kleiner Bauform, aber großem Sensor. Nach vergleichen von Ricoh, Sigma und Panasonic habe ich mich schließlich für die GF1 entschieden, vor allem wegen des hervorragenden 20-mm-Festbrennweiten-Objektivs.

Bildqualität
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Bis 800 ASA liefert die gf1 einer hervorragende Qualität. Die Bilder sind geringfügig schlechter als die einer APS-C-Spiegelreflex-Kamera. Das kann ich verschmerzen. An 800 ASA sinkt die Bildqualität spürbar ab. Für einen Ausdruck bis A4 oder kleiner ist das Eergebis aber immer noch brauchbar.
Etwas problematisch ist der automatische Weißabgleich bei Kunstlicht. Die im Innenstadtbereich oft verwendeten Natriumdampflampen führen zu einem unnatürlichen Orange-Ton der Bilder. Hier muss man manuell nachbessern.
Die Automatik schaltet recht spät zu höheren Empfindlichkeiten um. Die dadurch notwendigen längeren Belichtungszeiten führen bei bewegten Motiven oder zittrigen Händen mitunter zu leicht unscharfen Bildern. Ich habe daher 400 ASA fest eingestellt und bin nun mit dem Ergebnis meist zufrieden.

Handling
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Ich habe relativ kleine Hände. Trotzdem dürfte die Kamera nicht kleiner sein. Es gibt recht viele Bedienelemente, die sehr nahe beieinander liegen. Also unbedingt testen, ob man die Kamera problemlos bedienen kann. Für einige Funktionen muss man mehrere Tasten gleichzeitig drücken oder Rädchen drehen. Dazu muss man die Finger einer Hand verwenden. Das wird mit Grobschmied-Händen schwierig.
Die Anordnung der Tasten und ihre Funktion ist logisch. Mit dem Q-Menu-Button lassen sich fast alle Einstellungen sehr schnell und ohne Abtauchen in die umfangreichen Menüs erreichen.
Die Kamera bietet deutlich mehr Einstellmöglichkeiten als eine Ultrakompatkte. Man muss sich deutlich länger mit der Bedienung und der Auswirkung der diversen Einstellungen beschäftigen, als bei einer kleineren Kamera. Ich habe fast den gesamten Urlaub dazu benötigt.
Die Leistungsfähigkeit der Kamera kann man nur ausnutzen, wenn man sich intensiv mit der Fotografie beschäftigt. Wer nur im Automatikmodus fotografiert, profitiert zwar vom größeren Sensor, vollständig ausnutzen kann er die Kamera damit aber nicht.

Fazit
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Wer sich intensiver mit der Fotografie beschäftigen möchte und einen günstigen Preis bekommt, ist mit dieser Kamera gut bedient. Wer das nicht möchte, sollte sich seine Entscheidung gut überlegen.

Fazit: Für anspruchsvolle, lernwillige Fotografen

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: