Panasonic Lumix DMC-G2
Meine Kamera mit System ! - Panasonic Lumix DMC-G2 Digitalkamera

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Panasonic Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... Optik ist ja wohl die Leistung in der Praxis und zu diesem Punkt komme ich jetzt. 6. Meine Erfahrungen: --------------------------- ... mehr

Meine Kamera mit System !
Panasonic Lumix DMC-G2

Klopsie

Name des Mitglieds: Klopsie

Produkt:

Panasonic Lumix DMC-G2

Datum: 04.04.11, geändert am 04.04.11 (206 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: geniales Preis - Leistungsverhältnis, damit macht fotografieren noch mehr Spaß

Nachteile: nichts

1. Die Einleitung
2. Das Produkt und der Hersteller
3. Die technischen Daten und der Lieferumfang
4. Der Preis
5. Die Optik
6. Meine Erfahrungen
7. Mein Fazit

1. Einleitung
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Vor ein paar Monaten habe ich völlig überraschend eine neue Fotokamera geschenkt bekommen. Ich hatte schon seit längerer Zeit mit einer Systemkamera geliebäugelt, aber mir persönlich war der Preis einfach noch ein wenig zu hoch, umso mehr habe ich mich über das Geschenk gefreut. Nun kam die Kamera auch schon ausgiebig (Kreuzfahrt) zum Einsatz und deshalb wage ich jetzt einen Erfahrungsbericht darüber zu schreiben. Ich muss vielleicht noch erwähnen, dass ich die Systemkamera als reiner Hobbyfotograf verwende und dann will ich mal wie immer, alles schön der Reihe nach erzählen...

2. Das Produkt und der Hersteller:
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Ich stelle Euch heute also die Panasonic Lumix DMC-G2K vor und zwar in der Farbe schwarz.

Hier noch die Hersteller Daten:

Panasonic Marketing Europe GmbH
Winsbergring 15
22525 Hamburg

Wer sich online informieren möchte, der kann das auf der folgenden Seite machen:
www.panasonic-europe.com

3. Die technischen Daten und der Lieferumfang:
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An dieser Stelle könnte ich nun eine superlange Liste aller wichtigen Daten kopieren, nur möchte ich mir und ein bisschen auch Euch das ersparen, da ja jeder unter dem Produkt alles Wichtige selber nachlesen kann. Hier nun aus meiner Sicht die wichtigsten Punkte, übernommen von der Panasonic Onlineseite:

- Touch-Autofokus LC-Display (alternativ über Tasten bedienbar)
- Live View mit 180° dreh-/schwenkbarem 7,5 cm berührungsempfindlichem LC-Display (460.000 Pixel)
- HD Videoaufnahme (AVCHD Lite; 1.280 x 720p) mit Zoom und kontinuierlichem Autofokus; HDMI-Ausgang
- Ultrahochauflösender Sucher (1,4 Mio. Pkt. äquiv.)
- Höchste Bildqualität durch großen 12 Megapixel- FourThirds Sensor (bei extrem kompakten Abmessungen)
- Ultraschall-Staubschutzfilter
- Präziser und schneller Kontrast-Autofokus mit 23 Messfeldern

Kurz noch der Lieferumfang und da wäre einmal natürlich das Gehäuse der Kamera, das Wechselobjektiv Lumix G Vario 14 - 42 mm/F 3.5 - 5.6, die Gegenlichtblende, zwei Objektivdeckel, eine Objektivtasche, der Akku, das Ladegerät, ein USB-Kabel, ein Netzkabel, ein Schultergurt, ein Audio / Video-Kabel, und eine CD-ROM mit einiger Software.

4. Der Preis:
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Wie bereits oben erwähnt habe ich die Systemkamera ja geschenkt bekommen, aber natürlich habe ich mich online ein wenig schlau gemacht. Der reguläre Preis der Kamera beträgt stolze EUR 699,00, aber mittlerweile bekommt man sie auch schon um die EUR 100,00 günstiger. Für eine Systemkamera ist das aus meiner Sicht ein absolut angemessener Preis.

5. Die Optik:
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Als nächstes kommen wir dann mal zum Aussehen und da starte ich mal mit der Größe und dem Gewicht, damit Ihr Euch ein besseres Bild machen könnt. Die Systemkamera ist 12 cm breit x 8,5 cm hoch und ca. 6,5 cm tief (ohne Objektiv) und Ihr Gewicht beträgt inklusive Tragegurt und Objektiv ca. 630 g.

Aus meiner Sicht würde ich die Kamera als schön kompakt bezeichnen und das Aussehen als sportlich, aber nicht besonders schick oder auffällig. Die Systemkamera ist fast komplett in schwarz gehalten und ansonsten steht nur Lumix oder G2 drauf. Auch die Knöpfe und die kleinen Symbole sind fast alle in weiß und absolut unscheinbar. Eine wirklich angenehme Erscheinung, mit der man nicht viel Aufsehen erregt, aber wichtiger als die Optik ist ja wohl die Leistung in der Praxis und zu diesem Punkt komme ich jetzt.

6. Meine Erfahrungen:
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Meine Erfahrungen kann ich bisher wirklich nur als sehr, sehr gut bezeichnen und das liegt einmal daran, dass auch meine Vorgänger Kamera eine Panasonic Lumix war und ich mich somit relativ schnell mit den Begebenheiten dieser Systemkamera zurecht gefunden habe und auf der anderen Seite haben mich einfach nur die grandiosen Fotoaufnahmen begeistert, aber dazu komme ich ja erst ein wenig später.

Erstinbetriebnahme:
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Anfangen möchte ich mit der Erstinbetriebnahme und dazu muss ich natürlich ein paar Worte zur Bedienungsanleitung schreiben, denn ohne so ein Heftchen finde ich persönlich das doch ein wenig schwierig. Die deutsche Version umfasst stolze 210 Seiten und daran könnt Ihr ja eigentlich erkennen, dass es sich hier um eine nicht ganz so leicht zu bedienende Systemkamera handelt. Damit meine ich natürlich, falls man vieles manuell einstellen möchte, denn es gibt auch bei dieser Kamera eine Automatik Taste und selbst damit gelingen außergewöhnlich gute Fotoaufnahmen. Auf jeden Fall ist die Anleitung absolut hilfreich gewesen und auch sehr übersichtlich und verständlich geschrieben. Trotzdem habe ich mir damals gleich ein passendes Buch dazu gekauft und zwar die "Lumix G System Fotoschule" von Frank Späth, welches ich absolut empfehlen kann. Mit diesen beiden Heftchen empfand ich den Einstieg in diese Systemkamera wirklich als relativ einfach und auch als Hobbyfotograf konnte ich nachdem ich den Akku aufgeladen hatte mit dem fotografieren starten. Ach ja, eine Speicherkarte hatte ich mir auch noch zugelegt und zwar eine SDHC mit 8 GB aus dem Hause Transcend. Geeignete Speicherkarten sind übrigens auch die einfachen SD oder auch die SDXC.

LCD-Monitor:
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Als nächstes möchte ich zu meinem persönlichen Highlight bei dieser Kamera kommen und das ist eindeutig der Touchscreen-LCD-Monitor, der einmal durch die Größe (7,5 cm (3 Zoll)) überzeugt und als zweites durch die Möglichkeit ihn drehen und schwenken kann und zwar bis zu 180°. Ein wunderbarer Vorteil, welcher besonders bei den allseits so beliebten eigenen Pärchen-Aufnahmen von nutzen ist, denn so kann man bereits vor dem Abdrücken sehen, ob man selber gut und passend im Bild ist. Praktisch ist das auch bei Aufnahmen mit einem hohen oder einem niedrigen Betrachtungswinkel, denn man braucht das Display nur auszuklappen und dann die passenden Winkel einstellen.

Der LCD-Monitor bietet aber noch ein weiteres Highlight und zwar kann man durch ganz einfaches Antippen des Monitors, den schnellen und exakten Kontrast-Autofokus auf das wichtigste Motivdetail konzentrieren und wenn man es will auch gleich auslösen. Sprich, man kann direkt ein Foto aufnehmen. Ein wirklicher Spaß und wenn man sich erstmal daran gewöhnt hat, auch eine nützliche Hilfe. Klar, den Monitor sollte man nach einiger Zeit natürlich ein wenig von den Fettfingerabdrücken befreien. Gut finde ich dann wieder, dass man das Touchdisplay komplett mit dem Display zur Kamera gewandt einklappen kann und somit bietet es einen prima Schutz in der Kameratasche.

Die wichtigsten Funktionen:
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Da würde ich mal als erstes mal mit dem Intelligenten Automatikmodus, kurz IA genannt, beginnen und dieser Knopf ist übrigens rot und befindet sich oben rechts auf der Kamera. Mit Hilfe dieser Funktion kann man auf jeden Fall schon einmal als Laie herrliche Fotos erzielen, denn darin integriert wurden so wichtige Dinge wie die automatische Gesichtserkennung oder auch die Motiverkennung. Des weiteren hat man automatisch eine Bewegungserkennung und auch eine Kontrasterkennung. Das bedeutet, es wird einem für das Motiv die passende Belichtung angegeben. Was mir total gut gefällt, die G2 kann einmal registrierte Gesichter sofort wieder identifizieren und die Kamera stimmt dann automatisch die passende Belichtung und die richtige Scharfstellung auf das bekannte Gesicht ab. Hat bisher fast immer problemlos funktioniert.

Eine weitere wichtige und von mir sehr oft benutzte Funktion ist der Selbstauslöser Knopf. Hier gibt es drei verschiedene Funktionen und zwar kann man zwischen 2 Sekunden und 10 Sekunden wählen und als extra Clou gibt es dann als drittes die Möglichkeit nach 10 Sekunden 3 Bilder in Intervallen von jeweils 2 Sekunden aufzunehmen. Eine für mich geniale Möglichkeit, denn so kann man sich aus den drei Bildern das lustigste oder schönste Foto heraus suchen.

Das nächste wäre dann der Bereich erweiterter Szenenmodus und hierfür befindet sich auf der Kamera ein Rädchen, welches man bei Bedarf auf das entsprechende Motiv stellen kann. Es gibt da fünf Bereiche und zwar Portrait, Landschaft, Sport, Nahaufnahme und Nachtportrait. Innerhalb diese Sparten hat man dann noch einmal jede Menge Unterteilungen, wie zum Beispiel bei der Nahaufnahmen Blume, Speisen, Gegenstände oder meine Lieblings-Kategorie Kreativ Nahaufnahme. Da kann man den Blendenwert in der Makro-Einstellung regulieren und dementsprechend wird der Hintergrund schön weich gezeichnet. Diese Funktionen habe ich schon öfter genutzt und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen. Besonders die Nahaufnahmen und die Nachtportrait-Bilder haben mich überzeugt.

Ich sollte dann vielleicht noch die so genannten Cursortasten erwähnen und zwar gibt es da zum Beispiel einmal die ISO Taste, mit der man wie der Name schon ein bisschen verrät die ISO Empfindlichkeit verändern kann und zwar von 100 bis 6400. Mehr als 1600 würde ich Euch da aber auf keinen Fall empfehlen. Eine weitere Taste wäre dann noch die Weißabgleichtaste mit der man besonders bei Sonnenlicht oder Glühlampenlicht einen leichten Rot- oder Blaustich entschärfen könnte. Dieses hab ich schon etliche Male erfolgreich verwendet.

Für mich als Brillenträger ist dann auch noch ein kleines Rädchen von Bedeutung und zwar kann man damit ganz wunderbar einfach Dioptrien-Einstellung anpassen. Wenn man also durch den Sucher das Motiv sich anschauen möchte, dann kann man am Rädchen drehen und alles wird quasi scharf gestellt. Es gibt natürlich noch jede Menge anderer Funktionen, wie das Quick Menu, die Bilder-Löschtaste, der Auslöser, die Wiedergabetaste, usw... Alle Tasten sind wirklich hilfreich, funktionieren einwandfrei und ermöglichen viel Spaß am Fotografieren, genauso aber auch, wenn man sich später die Bilder betrachten möchte.

Blitzaufnahmen:
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Hier kann die Limux G2 aus meiner Sicht wirklich überzeugen. Es gibt natürlich jede Menge Einstellungsmöglichkeiten und man sollte sich auf keinen Fall auf den Auto-Blitz beschränken, denn Mithilfe des Aufhellblitzes kann man unglaublich tolle Aufnahmen machen, besonders wenn man es mit starken Kontrasten oder Gegenlicht zu tun hat. Damit läst sich das Motiv deutlich aufhellen und alles wirkt viel plastischer. Des weiteren gibt es die Möglichkeit mit dem Blitzsymbol S eine kreative Betriebsart zu wählen. Das S steht übrigens für Synchronisation und damit werden die Verschlusszeiten verlängert. Natürlich gibt es auch die Rote-Augen-Reduzierung und wem der bereits eingebaute Blitz nicht ausreicht, der kann sich selbstverständlich einen externen Blitz zulegen. Für mich als Hobby- bzw. Urlaubsfotograf reichte bisher aber der eingebaute Blitz aus.

Bildformate:
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Bei der Lunix G2 hat man die Wahl zwischen zwei Formaten und zwar ist das einmal das von mir bevorzugte Format JPEG. Hier kann man dann wählen zwischen fein (höherer Speicherbedarf) und Standard (geringerer Speicherbedarf). JPEG ist ja bekanntlich ein so genanntes Komprimierungsverfahren, welches die Speicherkapazität relativ klein hält und man somit deutlich mehr Aufnahmen machen kann. Die andere Variante wäre dann RAW und hier bei werden die Fotos ohne Veränderung gespeichert. Erfordert deutlich mehr Platz und die Aufnahmen müssen anschließend mit speziellen Programmen bearbeitet werden. Für meinen Bedarf komme ich ganz klar mit dem JPEG Format aus.

Handling:
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Aufgrund der wirklich eher geringen Größe gegenüber einer Spiegelreflex-Kamera ist das Handling als absolut angenehm und sehr problemlos zu beschreiben. Die Systemkamera liegt herrlich in der Hand und auch mit einem Objektiv hält sich das Gewicht total in Grenzen. Die einzelnen Tasten oder Knöpfe sind prima zu erreichen und besonders das große und schwenkbare Display ermöglichen ein äußerst gutes Handling.

Ich kann Euch das Handling nur bei Fotoaufnahmen beschreiben, da ich kein Freund von Videoaufnahmen bin und somit auch noch keinerlei Erfahrungen damit gemacht habe. Ich hoffe, dieser Punkt ist nicht schädlich für Eure Bewertung.

Was hat mir denn nicht so gut gefallen?
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Da gibt es eigentlich wirklich nur zwei Dinge und zwar wäre das einmal die Reinigung der Augenmuschel, denn darauf bildet sich bereits nach kürzester Zeit Staub und man kann sie leider nicht zum reinigen abnehmen. Der andere Punkt wäre der eher nicht so ganz schöne und stabile Trägergurt, aber auch damit kann ich leben, denn bisher ist mir die Systemkamera noch nicht herunter gefallen.

7. Mein Fazit:
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Abschließend kann ich Euch die Panasonic Lumix DMC-G2K auf jeden Fall empfehlen. Hier bekommt man eine richtig gute Systemkamera, mit der man absolut viel Freude beim Fotografieren hat und die Ergebnisse können sich mehr als nur sehen lassen. Eine Kamera für den Hobbyfotografen, aber auch der Fortgeschrittene wird mit dieser Systemkamera seinen Spaß haben. Als Highlights würde ich das Touch-Autofokus LC-Display und den Kontrast-Autofokus mit 23 Messfeldern bezeichnen. Da aus meiner Sicht auch der Preis noch im Rahmen bleibt, kann ich für dieses wunderbare Produkt natürlich nur die Höchstpunktzahl vergeben.

Hoffentlich habe ich nichts Wichtiges vergessen und dann freue ich mich wie immer auf nette Kommentare und Bewertungen. Einen schönen Abend wünscht Euch ... Euer Klopsie und viel Spaß beim Fotografieren.

Fazit: s.o.

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: