
Produkttyp: Olympus Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... Digitaler Zoom - Autofokusvariante - Mikrofon - Panorama wenn man eine Speicherkarte von Olympus verwendet - Bildqualität von 3072x2304 b... mehr
Komm wir gehen Schwimmen
Olympus µ 770 SW

Name des Mitglieds: mikedietrich
Produkt:
Olympus µ 770 SW
Datum: 11.12.07
Bewertung:
Vorteile: Wasserfestigkeit, Qualität Bilder und Kamera
Nachteile: kein optischer Sucher, Akku
Da ich bereits eine große Digitale Spiegelreflex habe (EOS 350D von Canon, da folgt noch der Bericht) war ich nun auf der Suche nach einem kleinen handlicheren Modell welches man besser im tägliche Gebrauch mitnehmen kann und bei dem man nicht ganz so vorsichtig in der Handhabung sein muss. Der Urlaub stand kurz bevor und somit ergab sich zusätzlich noch der Wunsch, dass man die Kamera eventuell auch mit ins Wasser nehmen kann. Also habe ich mich etwas auf dem Markt umgesehen und bin auf die Olympus µ770 SW aufmerksam geworden.
Die Kamera habe ich im Internet für 327,- Euro in Silber gekauft. Im Lieferumfang war dabei die Kamera selbst ein Akku mit 740mAh und eine kleine Handschlaufe sowie die obligatorischen Handbücher und eine Treiber CDs sowie Kabel für USB und TV. Damit man gleich losfotografieren kann ist in der Kamera ein interner Speicher eingebaut welche ausreichen groß ist um in höchster Auflösung 4 Bilder abzulegen.
Man bekommt eine 7,1 Megapixel Kamera die laut Hersteller sturzsicher bis zu einer Höhe von 1,5m und wasserdicht bis zu einer Tiefe von 10m ist. Es ist ein 3fach innenliegender optischer Zoom verbaut ist. Alle Öffnungen der Kamera sind mit Gummidichtungen versehen welche für die Wasserdichtigkeit sorgen sollen.
Die Kamera rein äußerlich
Ich habe mich für das silberne Modell entschieden da dort die Frontplatte nicht so stark abgesetzt ist wie bei den farbigen Modellen. Dabei fällt gleich am Anfang auf das die Linse nicht in der Mitte sondern in der rechten oberen Ecke sitzt, dies ist am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig da man dazu neigt die Kamera großflächig in der Ecke festzuhalten. Daneben ist die Beleuchtungs-LED und der Blitz angeordnet. Auf der Rückseite befindet sich ein sehr großes Display mit den Knöpfen für den Zoom, die Umschaltung der Modusvarianten, die Taste zum anzeigen der Bilder, die Menütaste sowie eine Printtaste. Es gibt noch das Steuerrad zum Bedienen der Kamerafunktionen im Menü oder für Helligkeit, Blitz, Makro und Timeraufnahme. Oben auf der Kamera gibt es den Powerknopf und den Auslöser. Der Akku und die Speicherkarte sind auf der Unterseite in einem Schacht untergebracht neben dem eine Standardfassung für ein Stativ ist. Die ganze Kamera ist ziemlich handlich und leicht gehalten.
Die Inneren Werte
Die Kamera kommt mit 3 Varianten des Aufnahmemodus, dem Omamodus, einschalten und loslegen (ohne jegliche Einstellungen machen zu müssen). Dann einem Profimodus wo man alles selbst einstellen kann. Und dann gibt es noch den Szenemodus mit Porträt, Landschaft, Landschaft mit Porträt, Nachtaufnahme, Nachtaufnahme mit Porträt, Sport, Innenaufnahme, Kerzenschein, Selbstporträt, mit Umgebungslicht, Sonnenuntergang, Feuerwerk, Essen, Hinter Glas, Dokumente, Auktionen, Fotografieren und auswählen 1und 2, Strand und Schnee, Unterwasser Snapshot, Unterwasser Weitwinkel 1 und 2, Unterwasser Makro, Movie die Szenen sind sehr gut geeignet wenn man keine Lust auf Einstellungen hat.
Verdeckt liegen an der Seite ein USB und ein TV Anschluss
Mögliche Einstellungen im Profimodus
- Weisabgleich
- ISO-Wert von Auto über 80-1600
- Einzelaufnahme bis zum Serienbild
- Belichtungsmodus
- Digitaler Zoom
- Autofokusvariante
- Mikrofon
- Panorama wenn man eine Speicherkarte von Olympus verwendet
- Bildqualität von 3072x2304 bis zu 640x480 sowie eine 16:9 Auflösung bei 1920x1080 Pixel
Erfahrungen
Die ersten zusätzlichen Anschaffungen waren eine Tasche und eine 2GB Speicherkarte von Olympus. Danach konnte es losgehen mit dem Fotografieren zuerst mal eine Probe mit den Automatikmodi die Ergebnisse waren durchgehen sehr gut. Danach eine kurze Tauchfahrt im Aquarium, dabei sind die Bilder aber nicht so gut geworden, da man bei jeder Aufnahme die Umgebung außerhalb des Aquariums mit drauf bekam, aber immerhin den ersten Wassertest bestanden.
Das fotografieren macht im Profimodus am meisten Spaß da man da mit der Helligkeit und der passenden Filmempfindlichkeit experimentieren kann. Die verschiedenen Szenemodi sind sehr ausgewogen und erlauben es auch Anfängern schnell sehr gute Bilder zu machen. Die Farben kommen im Allgemeinen sehr gut rüber und die Bildränder sind ohne Vignetten Effekte. Voraussetzung für alle Bilder ist natürlich das man auf den Digitalzoom verzichtet, ansonsten kommen sehr schnell die Pixel.
Im Urlaub ergab sich dann das Erste mal die richtige Gelegenheit die Wasserdichtigkeit der Kamera über längere Zeit und das Verhalten am Strand zu testen. Ich habe ein Schlüsselband an die Handschlaufe gemacht damit man sich die Kamera besser um den Hals hängen kann. Danach ging's ab ins Wasser, leider ohne die neidischen Blicke und Kommentare, dass man die Kamera noch um den Hals hat. Bilder unter Wasser zu machen ist gar nicht so einfach und erfordert etwas Übung, aber danach gelingen schon recht gute Aufnahmen wenn das Wasser nicht wie bei uns zu trüb ist.
Das große Display sollte man etwas vorsichtig behandeln da sich dort auf lange sicht bestimmt Kratzer sammeln werden, da bin ich noch auf der Suche nach einem Displayschutz. Das Display an sich hat eine gute Wiedergabe mit recht kräftigen Farben, allerdings sehen die Bilder darauf alle schlechter aus als sie dann am Rechner sind, daher hier ein Kritikpunkt. Das nächste Problem ist das es keinen optischen Sucher gibt, daher ist man doch immer auf das große Stromfressende Display angewiesen.
Die Einsatzbereitschaft der Kamera ist erstaunlich schnell hergestellt, anschalten und los geht's, oder zumindest fast.
Die Akkulaufzeit ist normal und von der Situation abhängig, aber alles in allem kann man mit 2-3 Akkuladungen auch die Karte mit fast 600 Bildern befüllen, zumal ich vor kurzem noch einen Energiesparmodus entdeckt habe welcher das Display schon nach kürzester Zeit abschaltet so wird extrem am Strom gespart. Das Akku laden dauert etwas mehr wie 2h.
Die Zugänglichkeit der Speicherkarte lässt sehr zu wünschen übrig, das ist einfach ein zu großes Gefummel bis man die winzige XDCart aus der Kamera hat, das hätte man bestimmt besser lösen können. Der beste Weg ist noch den Akku zu ziehen und dann kommt man gescheit an die Karte. Da ist das USB Kabel dann doch um einiges schneller angeschlossen.
Fazit
Die Kamera macht viel Spaß und ist der ideale Begleiter für alle Tage, besonders in der Urlaubszeit und unter etwas ungünstigen Umweltbedingungen. Sie ist das ideale für Familien mit Kindern da sie sehr robust ist und sehr einfach in der Bedienung.
Fazit: Die Kamera macht viel Spaß und ist der ideale Begleiter für alle Tage.
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| Akkulaufzeit: |

