Olympus µ 410
Klein aber fein - Olympus µ 410 Digitalkamera

Produkttyp: Olympus Digitalkameras

Klein aber fein
Olympus µ 410

stegi1

Name des Mitglieds: stegi1

Produkt:

Olympus µ 410

Datum: 08.09.06

Bewertung:

Vorteile: klein, handlich, edles Design

Nachteile: lautes Motorengeräusch

Hallo liebe Dooyoo-Gemeinde!

Heute möchte ich Euch von meiner kleinen Digitalkamera Olympus µ [mju] 410 Digital
berichten.

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Berichtsübersicht
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Da der Bericht doch etwas länger geworden ist, möchte ich euch hier einen kleinen Überblick geben, damit ihr wisst, wo ihr was findet:

@ Vorgeschichte
@ Wer ist Olympus? - Der Hersteller
@ Wie war die Olympus verpackt?
@ Der Inhalt der Schachtel - Lieferumfang
@ Die Olympus µ [mju] 410 Digital - Optische Beschreibung
@ Die Inbetriebnahme der Kamera
@ Das Fotoshooting oder Wie macht man Fotos richtig
@ Die Aufnahmemodi oder welche Effekte stehen zur Auswahl
@ Bildgröße und Bildqualität - wie soll mein Bild gespeichert werden?
@ Objektiv, optischer und digitaler Zoom
@ Das Menü - mögliche Einstellungen
@ Sonstige Funktionen bzw. Features
@ Das Display
@ Wie bringe ich die Fotos auf den PC
@ Der Akku
@ Noch ein paar technische Details, die bisher nicht erwähnt wurden
@ Preis
@ Fazit


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Vorgeschichte
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Anfang 2004 hat mich meine sehr geliebte alte Kamera, es wir die Ricoh AF-35, im Stich gelassen. Nach 13 treuen Jahren wurde das Gehäuse plötzlich irgendwie undicht und ich hatte auf jedem Film Lichteinfall und somit einen roten Strich auf dem Foto. Zunächst wollte ich mir keine Kamera mehr zulegen, da man Bilder ja auch mit dem Handy machen kann, aber im April 2004 war es dann so weit.

Ich pilgerte zum Saturn, um mir Computerzubehör zu kaufen. Als ich bei der Abteilung für Digitalkameras vorbeikam, dachte ich mir, schauen kannst ja einmal, was es hier so alles gibt. Also schlenderte ich durch die Reihen und schaute mir die Unzahl an ausgestellten Kameras an. Viel Ahnung, worauf man achten sollte bzw. worauf es ankommt hatte ich nicht und schon gar nicht war ich auf den Kauf eingestellt. Ich wusste lediglich, dass es mindestens eine Kamera mit 3.1 Megapixel sein sollte. Also beschränkte ich mich auf jene Kameras, die ab 3.1 Megapixel hatten.

Im Vorbeigehen lachte mich eine ganz besonders an - ratet mal - ja, es war die Olympus µ [mju] 410 Digital. Klein, handlich, edles Design - aber - der Preis: angeschrieben war sie mit € 399.--. Ich nahm sie kurz in die Hand, war begeistert davon, wie gut sie in der Hand liegt und legte sie wieder zurück, weil ich so viel Geld nicht wirklich ausgeben wollte.

Auf meinem weiteren Rundgang durch die Kamerareihen kam ich nochmals bei der Olympus vorbei. Ich konnte nicht drum herum und nahm sie nochmals in die Hand. Ich drehte sie nach allen Seiten, schob den Objektivschutz zur Seite und wieder zurück, las mir die Beschreibung auf der Preistafel durch und nach einem kurzen Gespräch mit einem Verkäufer war es dann auch so weit - sie war meins.


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Wer ist Olympus
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Obwohl ich davon überzeugt bin, dass jeder von Euch die Marke Olympus kennt bzw. schon einmal davon gehört hat, hier ein paar Daten zur Firma:
Olympus steht für die Produktion von innovativen opto-digitalen Produkten mit herausragendem Design und höchster Qualität - so verspricht es zumindest die Homepage.
Der Sitz der Muttergesellschaft liegt in Japan (die genaue Adresse erspare ich mir hier).
In Deutschland wird Olympus durch die Olympus Europa GmbH vertreten. Diese hat ihren Sitz in 20097 Hamburg, Wendenstraße 14-18.
Mehr Informationen findet Ihr unter www.olympus.de


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Wie war die Olympus verpackt
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Verpackt war die Olympus in einer Schachtel von der Größe 18cm x 18cm x 10cm. Die Schachtel war in blau-schwarz gehalten. Auf der Außenseite fanden sich Informationen über den Inhalt, Hinweise über erforderliche Hard- und Software und mehrere Abbildungen der Kamera selbst. Was ich hier sehr toll fand, ist, dass bereits auf der Außenseite einer Verpackung Hinweise über die erforderliche Hard- und Software angeführt sind. Dies spart einem dann zu Hause unter Umständen das "Aha - Erlebnis".
Im Inneren der Schachtel waren die Einzelteile (Kamera, Kabel…) jeweils noch in Plastik eingepackt und gut voneinander getrennt durch Kartontrennblätter aufbewahrt. Der gesamte Platz in der Schachtel wurde bis zum letzten Millimeter ausgenützt. Viel mehr hätte nicht mehr Platz gehabt.


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Der Inhalt der Schachtel - Lieferumfang
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- Digitalkamera Olympus µ [mju] 410 Digital
- Tragriemen
- 32 MB xD Speicherkarte von Olympus
- LI-10B Lithium-Ionen-Akku
- Ladegerät für den Akku
- Netzkabel für das Ladegerät
- USB-Kabel
- A/V - Kabel
- Fernauslöser für die Kamera
- CD-ROM (Camedia Master und Referenzhandbuch)
- einfache Bedienungsanleitungen (in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch)
- Kurzanleitungen zur Inbetriebnahme (Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch)


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Die Olympus µ [mju] 410 Digital - Optische Beschreibung
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Die 159g schwere Kamera ist umhüllt von einem edlen silberfarbenen Metallgehäuse und ist ca. 10 x 6 x 3cm groß.

@@Vorderansicht @@

Auf der Vorderseite befindet sich ein großer Schieber, auf dem in der Mitte in großen Blockbuchstaben das Wort "OLYMPUS" aufgedruckt ist. Das besondere an diesen Buchstaben ist, dass diese hologrammartig sind - d.h. wenn ich die Kamera im Licht betrachte und dabei bewege, dann wechseln die Buchstaben auch ihre Farbe - sieht toll aus. Links neben dem Schieber befindet sich noch in einem ca. 1,5 x 1 cm großen Feld des Zeichen µ, das ebenfalls hologrammartig ist. Unter dem µ steht noch in Blockbuchstaben das Wort DIGITAL.
Wenn man den Schieber zur Seite schiebt, so kommen noch folgende Dinge zum Vorschein:
Blitz, Sucherfenster, LED für den Selbst- bzw. Fernauslöser, der Sensor für den Fernauslöser und natürlich auch das Objektiv, welches beim "auf die Seite schieben des Schiebers" herausfährt - aber dazu später mehr.

@@Ansicht von hinten @@

Ich beginne links oben und arbeite mich dann nach rechts durch:
Links oben befindet sich der Sucher mit 2 LEDs. Darunter befindet sich das Display in einer Größe von ca. 3 x 2,5cm. Neben dem Display befinden sich die Pfeiltasten für das Navigieren im Bedienungsmenü, wobei jeder einzelnen Taste auch noch Sonderfunktionen zugeteilt sind. Darunter befinden sich die Tasten Quick-View (Wiedergabe) und OK (Taste zum Bestätigen der Funktionen bzw. zum Menüaufruf). Rechts oben befindet sich der Zoomregler und darunter der Lautsprecher - ja, richtig gelesen, die Kamera hat auch einen Lautsprecher.

@@Ansicht von oben @@

Links befindet sich die Aufschrift "µ [mju] 410 Digital", daneben jeweils in einem Halbbogen angeordnet drei eingestanzte Löcher (diese sind jedoch ohne Funktion bzw. konnte ich dazu noch keine Funktionalität finden) und wieder daneben die Aufschrift "All weather". Auf der rechten Seite befindet sich der Auslöser für die Kamera.

@@Ansicht von unten @@

Auf der Unterseite befindet sich links das Akkufach, daneben die Stativhalterung und daneben ein Feld mit Daten des Herstellers.

@@Ansicht von links @@

Hier befindet sich unter einer Plastikabdeckung der Gleichspannungseingang der Kamera.

@@Ansicht von rechts @@

Hier befindet sich die Halterung für den Tragegurt und daneben unter einer Metallklappfachabdeckung der Slot für die xD-Karte, der Ausgang für A/V und der USB-Anschluß


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Die Inbetriebnahme der Kamera
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@@Laden des Akkus@@

Da der Akku nur über das mitgelieferte Ladegerät geladen werden kann und nicht, wenn er sich in der Kamera befindet, ist es zunächst erforderlich den Akku zu laden. Dazu steckt man das Ladegerät an einer Steckdose an und schiebt den Akku in das Ladegerät. Während des Ladevorgangs leuchtet eine rote LED, die, sobald der Akku vollständig geladen ist auf grün wechselt. Dieser Vorgang dauert ca. 2 Stunden.
Dies ist der wohl schlimmste Part an der ganzen Geschichte. Da hat man sich ein neues Teil gekauft, ist ungeduldig, weil man es endlich ausprobieren will und dann muss man noch zwei Stunden warten. Aber man kann sich auch helfen - ich habe diese Zeit genützt, um die Bedienungsanleitung ausführlich zu studieren.

@@Das Einschalten - erste Experimente@@

Endlich war es so weit. Das Ladegerät zeigte grünes Licht, ich nahm den Akku heraus, schob ihn in den dafür vorgesehenen Slot auf der Kamera, schloss die Schotabdeckung und schob den Schieber auf der Vorderseite nach rechts, wodurch die Kamera eingeschaltet wurde. Es ertönte ein etwas lauteres Motorengeräusch und gleichzeitig wurde das Objektiv aus der Kamera herausgefahren (ca. 18mm). Ein Blick aufs Display zeigte mir links oben, dass der Akku voll geladen ist (allerdings nur die ersten 10 Sekunden nach dem Einschalten, danach verschwindet die Anzeige wieder).
Als erstes machte ich mich gemäß Bedienungsanleitung an das Einstellen von Datum und Uhrzeit. Um zum Menüpunkt Uhrzeit/Datum zu gelangen, musste ich auf der Rückseite den Button "OK" drücken, danach die Taste nach rechts, dann drei mal nach unten, dann wieder rechts, dann 10mal nach unten und wieder rechts - und endlich, ich konnte Datum und Uhrzeit einstellen. Es war zwar viel Drückerei, doch dank der einfachen Struktur des Menüs habe ich mich gut zurechtgefunden. Nach der Einstellung von Datum und Uhrzeit machte ich mich daran, das erste Foto zu machen.
Mein erstes Foto: Ja, das war ebenfalls so eine Geschichte. Ich visierte mit dem Display (hier ist in der Mitte eine AF-Markierung [ ] ) meine Frau an und drückte den Auslöser - Upps - das Foto war alles andere als gut und unscharf noch dazu - da hatte ich wohl in der Bedienungsanleitung etwas übersehen - also noch mal ran an die Bedienungsanleitung und studieren, wie´s geht.


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Das Fotoshooting oder Wie macht man Fotos richtig
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Zum Anvisieren eines Objektes bedient man sich entweder des Suchers oder des Displays. Beide verfügen über eine sogenannte AF-Markierung (im Sucher ist dies ein Fadenkreuz und im Display sind das zwei Klammern [ ] ). Hat man das Objekt einmal anvisiert, dann muss man den Auslöser sanft bis zur Hälfte nach unten drücken (bis man das im Gefühl hat, dauert einige Zeit) und in dieser Position halten. Nun werden von der Kamera automatisch Schärfe und Belichtung eingestellt. Wenn die Kamera fertig ist, dann leuchten im Sucher zwei Leds auf (die orangefarbene Led zeigt an, dass der Blitz bereit ist und die grüne Led, dass die Kamera bereit ist, dass Foto zu machen) - im Display wird dies ebenfalls durch einen grünen Punkt bzw. ein Blitzzeichen angezeigt. Nun kann man den Auslöser endlich ganz nach unten drücken und das Foto machen. Der ganze Vorgang nimmt (natürlich abhängig von den Einstellungen) ca. 2 Sekunden in Anspruch.


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Die Aufnahmemodi oder welche Effekte stehen zur Auswahl
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Die Olympus bietet 10 verschiedene Aufnahmemodi, die ich hier einmal kurz aufzählen werde:

@P (Programm) Auto@
Dies ist mein Lieblingsmodus. Warum? Ganz einfach. Wenn ich ein Motiv sehe, dann möchte ich die Kamera in die Hand nehmen, den Auslöser drücken und fertig. Und genau das passiert hier - die Kamera wählt automatisch die optimalen Einstellungen aus.

@Portrait@
Wie der Name schon sagt, kann man damit Portraitaufnahmen machen. Laut Bedienungsanleitung eignet sich dieser Modus ideal zum genauen Wiedergeben von Hauttönen. Ich hab das ein paar Mal probiert, aber zu anderen Fotos keinen Unterschied gemerkt.

@Landscape + Portrait@
Dieser Modus soll sich zum gleichzeitigen Aufnehmen von Motiv und Landschaften eignen, verhält sich aber genauso wie die Portraitfunktion - man merkt nicht wirklich einen Unterschied zu normalen Fotos.

@Landscape@
Laut Bedienungsanleitung dient dieser Modus zum Aufnehmen von detaillierten und scharfen Bildern entfernter Landschaften. Er erzeugt eine hohe Schärfentiefe, um die gesamte Ansicht scharf abzubilden. Natürlich habe ich auch diesen Modus einmal ausprobiert. Man merkt zwar in der Schärfe einen kleinen Unterschied zu Bildern, die im Auto-Modus gemacht wurden, dieser ist jedoch nicht so gravierend und man kann daher meiner Meinung nach für den Normalgebrauch ohne weiteres für Landschaftsaufnahmen den Auto-Modus verwenden.

@Night Scene@
In diesem Modus werden Bilder, die in der Nacht aufgenommen wurden, heller dargestellt. Für meine Begriffe wirken die damit gemachten Fotos aber eher unnatürlich.

@Indoor@
Dieser Modus ist für Innenaufnahmen (z.B: Feiern) ganz nützlich. Der Blitz wird hier auf eine größere Reichweite eingestellt (ca. 5,1m statt 2,8m laut Bedienungsanleitung). Auch der Speichermodus ist bei diesem Modus begrenzt (1280x960)

@Beach & Snow@
Wie der Name schon sagt, eignet sich dieser Modus zum Erstellen von Bildern am Strand oder im Schnee, wo man häufig auch mit Gegenlicht zu rechnen hat. Strandaufnahmen damit werden sehr schön, wie das im Schnee ist kann ich nicht sagen, da ich hier noch keine Fotos in diesem Modus gemacht habe.

@Cuisine@
Wer z.B: gerne Speisen fotografiert, benötigt diesen Modus. Laut Bedienungsanleitung werden hier die Einstellungen für Sättigung, Schärfe und Kontrast erhöht, um scharfe und lebendige Bilder aufzunehmen.

@Self-Portrait@
Natürlich kann man sich mit der Kamera auch selbst fotografieren. Ich habe das bisher unterlassen, weil ich das meiner Kamera sparen wollte ;-) . Der Nachteil bei diesem Modus ist, dass sowohl optischer als auch digitaler Zoom fix eingestellt werden und sich nicht verändern lassen.

@Movie@
In diesem Modus kann man kleine Filmsequenzen (je nach Auflösung 20 bzw 90 Sekunden) machen. Ich sehe diesen Modus eher als Gag für zwischendurch an. Richtige Filme mache ich lieber mit meinem Camcorder.

Wie ihr vielleicht aus meinen Kurzkommentaren gemerkt habt, ist mein Lieblingsmodus der Auto-Modus. Ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und die Bilder (bisher immerhin ca. 2100) sind allesamt ganz schön geworden. Ich muss dazu allerdings bemerken, dass ich zwar ganz gern fotografiere aber sicher kein Fotofreak bin. Für mich ist es einfach nur schön, gewisse Geschehnisse, Feierlichkeiten, Ausflüge und dgl. auf Fotos festzuhalten.


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Bildgröße und Bildqualität - wie soll mein Bild gespeichert werden?
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Je nachdem, was man mit dem noch zu machenden Foto vorhat, kann man auch den Speichermodus unterschiedlich einstellen. Zur Wahl stehen:

@ SHQ @
Dieser Modus steht für Super High Quality. Er verwendet eine sehr hohe, detaillierte Bildauflösung im Format 2272x1704 bei geringer Komprimierung und eignet sich bestens zum Herstellen von großen Ausdrucken. Allerdings schlägt sich dies auch am Speicherplatz nieder. Auf die mitgelieferte 32MB Speicherkarte bringt man gerade einmal 11 Fotos, auf eine 128MB Speicherkarte (hievon habe ich zwei in Verwendung) bringt man 45 Fotos.

@ HQ @
Dieser Modus ist der Standard Modus der Kamera. Er verwendet ebenfalls eine Bildauflösung im Format 2272x1704, dies allerdings bei größerer Komprimierung. Somit ist es möglich, auf die 32MB Speicherkarte 33 Fotos und auf die 128MB Speicherkarte 133 Fotos zu speichern. Ich verwende den HQ-Modus generell und bin sehr zufrieden damit. Ausgearbeitete Fotos im Format 9x13 oder 10x15 sind von hervorragender Qualität und für einen Fotografen, wie ich einer bin, vollkommen ausreichend.

@ SQ 1 @
Dieser Modus verwendet eine Bildauflösung von 2048x1536 und ist laut Bedienungsanleitung zum Drucken von Bildern der Größe 7,5x12cm geeignet. Auf die 32MB Speicherkarte bringt man hier 40 Fotos, auf die 128MB Speicherkarte 163 Fotos.

@ SQ 2 @
In diesem Modus kann man verschiedene Auflösungen wählen:
1600 x 1200……..32MB Karte 49 Fotos……….128MB Karte 199 Fotos
1280 x 960………32 MB Karte 76 Fotos………128 MB Karte 307 Fotos
1024 x 768…..…..32 MB Karte 117 Fotos……..128 MB Karte 469 Fotos
640 x 480………..32 MB Karte 199 Fotos……..128 MB Karte 798 Fotos
Der SQ 2 Modus eignet sich zum Herstellen kleinerer Ausdrucke, Veröffentlichungen im Internet oder von Email-Anhängen.

Zu den von mir angeführten "machbaren" Fotos möchte ich erwähnen, dass ich meine zwei Speicherkarten (32MB und 128MB - jeweils leer) in die Kamera gesteckt habe und mir dann anzeigen ließ, wie viel Fotos machbar sind.

Beim Programm-Modus Video kann man nur zwischen HQ (Bildauflösung 320x240 bei 15 Bildern pro Sekunde und einer Aufnahmezeit von 20 Sekunden) und SQ (Bildauflösung 160x120 bei 15 Bildern pro Sekunde und einer Aufnahmezeit von 90 Sekunden) wählen. Auf die 32 MB Karte bringt man in der HQ-Auflösung 108 Sekunden und in der SQ-Auflösung 382 Sekunden Film und auf die 128 MB Karte bei HQ 436 Sekunden und SQ 1538 Sekunden.

Wie bereit erwähnt, ist mein Lieblingsmodus der HQ-Modus (sowohl Foto als auch Video). Ich speichere meine Fotos dann lieber auf dem PC und bearbeite sie dort weiter. So habe ich schon viele Fotos für die Verwendung bei Ebay gemacht und danach entsprechend verkleinert. Den SQ 2 Modus habe ich dazu nie verwendet.
Eine Videonachbearbeitung auf dem PC habe ich noch nicht gemacht, da ich wie bereits erwähnt Videos mit der Digitalkamera lediglich als Gag ansehe und richtige Videoaufnahmen doch lieber mit meinem Camcorder mache.


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Objektiv, optischer und digitaler Zoom
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Hier muss ich zunächst einmal ein wenig Technik laut Bedienungsanleitung bzw. Homepage wiedergeben:
Olympus Objektiv
Brennweite: 5,8mm - 17,4mm, f 3,1 - f 5,2 (entspricht einem 35mm - 105mm Objektiv an einer 35mm-Kamera)
Aufbau: 5 Elemente in 3 Gruppen, 3 asphärische Linsen
Maximale Blende: 1:3,1 (Weitwinkel) / 1:5,2 (Tele).

Die Kamera verfügt über einen 3-fach optischen Zoom und in Verbindung mit dem optischen Zoom über einen 12-fach digitalen Zoom. Der optische Zoom hat sich bisher als sehr nützlich erwiesen. Ich konnte damit Objekte nah genug heranzoomen um auch schöne Fotos zu machen. Dies kann ich vom digitalen Zoom nicht behaupten. Die paar Versuche, die ich damit gestartet habe, führten zu verwackelten und unscharfen Fotos. Aber ich denke, dass dies bei jeder Kamera so ist, die nicht fix auf einem Stativ steht. Beim Zoomen selbst verursacht der Motor leider ein lauteres Geräusch. In lauter Umgebung mag dies keine Rolle spielen, aber wenn es ganz leise ist, zieht man schnell auch (böse) Blicke auf sich.


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Das Menü - mögliche Einstellungen
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Das Menü wird in 8 verschiedenen Sprachen geführt. Die Struktur selbst ist übersichtlich und im Wesentlichen auf 4 Teile aufgeteilt:

@Kamera@
Hier kann man Einstellungen für die Belichtung, Serienfotos, Digitales Zoom und Panoramafotos machen.

@Bild@
Hier kann man aus den angebotenen Programmmodi bzw. Effekten wie ich sie weiter oben beschrieben habe, auswählen.

@Karte@
Dieser Menüpunkt dient zum Einrichten und Formatieren der xD-Speicherkarte

@Einrichtung@
In diesem Menü kann man allgemeine Einstellungen der Kamera wie Uhrzeit, Farbe der Anzeige, Lautstärke des Lautsprechers, Auslöseton, Sprache und Videosignal (PAL, NTSC) treffen.


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Sonstige Funktionen bzw. Features
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@Blitzprogrammwahl@

Um mit dem Blitz fotografieren zu können, muss man eine Ladezeit von ca. 6 Sekunden abwarten. Vom Werk aus ist die automatische Blitzabgabe eingestellt, d.h., dass bei niedriger Umgebungshelligkeit oder starkem Gegenlicht der Blitz automatisch eingestellt ist. Man hat aber auch die Möglichkeit folgende anderen Einstellungen zu treffen:

- Blitz mit Rote-Augen-Effekt-Reduzierung:
Vor dem eigentlichen Blitz werden einige Vorblitze abgesendet, damit sich die Augen der aufzunehmenden Person besser an das Licht gewöhnen können. Meine Erfahrung damit hat allerdings gezeigt, dass die Augen trotzdem auf dem Bild rot erscheinen und es einer Nachbearbeitung bedarf.

- Aufhellblitz:
Hier wird unabhängig von der Umgebungslichtsituation ein Blitz ausgelöst. Laut Bedienungsanleitung soll sich dieser Modus zum Beseitigen von Schatten auf dem Gesicht der aufzunehmenden Person (z.B. von Baumblättern), bei Gegenlicht oder zum Ausgleich von Farbabweichungen, die durch künstliche Beleuchtung entstehen, eignen. Eigene Erfahrung damit habe ich noch keine gemacht, da ich diesen Blitz noch nicht verwendet habe.

- Zwangsabgeschalteter Blitz:
Hier wird die Blitzautomatik abgeschaltet. Diese Einstellung ist für Orte geeignet, wo das Fotografieren mit Blitz verboten ist. Bei dieser Einstellung ist allerdings auch Vorsicht geboten, da sich hier die Verschlusszeit automatisch verlängert und daher auch sehr leicht ein Verwackeln und somit ein unscharfes Bild möglich ist

@Wiedergabemodus@

Im ausgeschalteten Zustand kann man durch Betätigen der Quick-View-Taste auf der Rückseite der Kamera die aufgenommenen Bilder betrachten. Mit Hilfe der Tasten links und rechts kann man im Einerschritt weiterblättern, mit Hilfe der Tasten oben und unten im Zehnerschritt. Um aufgenommene Bilder eventuell zu löschen oder aufgenommene Videos anzusehen, ist es allerdings erforderlich die Kamera einzuschalten. Der Ton zu den gemachten Filmsequenzen wird dabei über den Lautsprecher der Kamera, der sehr gut verständlich ist, ausgegeben.

@All Weather - Spritzwasserfest@

Das Gehäuse der Kamera ist so gebaut, dass es gegen Spritzwasser geschützt ist. Dies kann ich bereits aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich voriges Jahr im Urlaub einmal zu nahe am Pool fotografieren wollte und dabei von der Wasserfontäne einer "Wasserbombe" voll erwischt wurde. Dabei hat auch die Kamera einiges an Wasser abbekommen. Nach einem kurzen Abwischen des Wassers konnte ich problemlos weiter fotografieren und merkte auch sonst keinerlei Beeinträchtigungen.

@PictBridge- Funktion@

Diese Funktion ermöglicht den direkten Ausdruck von Fotos auf einem (PictBridge-kompatiblen) Drucker, ohne einen PC zwischenschalten zu müssen.

@Fernauslöser@

Ich denke, dass so etwas heutzutage schon jede Kamera hat. Im eingeschalteten Zustand stellt man die Kamera ab, begibt sich in Postition und drückt auf den Knopf der Fernbedienung. Das Signal wird vom Sensor empfangen, eine rote Led leuchtet auf und die Aufnahme wird ausgelöst.


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Das Display
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Wie bereits erwähnt, hat das Display eine Größe von ca. 3 x 2,5 cm (für alle Zoll-Fans - das sind 1,5 Zoll). Es handelt sich hier um ein Farb-TFT- Display mit einer Auflösung von 134.000 Pixeln.
Ich bin damit im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Sowohl beim Fotografieren als auch beim nachträglichen Betrachten von Fotos und Videos kann man alles klar und scharf erkennen. Zum Fotografieren selbst verwende ich das Display lieber als den Sucher. Ein kleines Manko hat das Display beim Fotografieren in der Nacht - aber ich denke, dass dies andere Kameras ebenfalls haben. Voriges Jahr im Urlaub wollte ich in der Nacht ein Foto von dem Paar, das bei uns am Tisch saß machen. Es war leider ziemlich dunkel - lediglich eine Kerze brannte am Tisch - und im Display war nur schwarz zu sehen (dies allerdings im Sucher auch). So musste ich insgesamt drei Fotos machen, um das Paar auch tatsächlich und ohne abgeschnittene Köpfe abzubilden.

@ Was wird im Display angezeigt @

Wie bereits erwähnt wird nach dem Einschalten für ca. 10 Sekunden der Akku-Zustand links oben angezeigt. Gleich daneben sieht man, welcher Aufnahmemodus aktiviert ist. Am unteren Rand des Displays wird die gewählte Bildauflösung sowie die Anzahl der noch möglichen Aufnahmen angezeigt.


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Wie bringe ich die Fotos auf den PC
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Hier habe ich mehrere Möglichkeiten:

@ Installation der mitgelieferten CD - Programm Camedia Master @

Mit Hilfe dieser Software, auf die ich hier nicht näher eingehen will, da dies den Rahmen sprengen würde, ist es möglich, Bilder, die mit der Kamera gemacht wurden auf dem PC zu archivieren, zu drucken (Foto, Index, Kalender, Postkarte, Album), Panoramafotos und Computer-Wallpapers zu erstellen und auch eine allgemeine Bildbearbeitung durchzuführen. Die Installation der Software verlief problemlos. Einfach CD ins Laufwerk und zuschauen. Nach der Installation habe ich Kamera und PC über das mitgelieferte USB-Kabel verbunden. Die Kamera wurde ohne Probleme von meinem PC (Windows XP) erkannt und ich konnte sofort mit der Software arbeiten.
Da mir zur Bearbeitung von Fotos der Microsoft Office Picture Manager lieber ist, habe ich das Programm Camedia Master kaum in Verwendung.

@ Auslesung der Daten mit einem Kartenlesegerät @

Wer über ein Kartenlesegerät verfügt, hat auch die Möglichkeit, die Fotos auf diese Art und Weise auf den PC zu überspielen. Zu meinen Anfängen habe ich diese Variante öfter benützt. Leider musste ich dabei aber auch feststellen, dass der Transfer nicht immer problemlos funktioniert und sich der PC auch aufhängen kann. Außerdem kann durch das Hin und Her die Karte leicht beschädigt werden.

@ Verbindung der Kamera über USB mit dem PC @

In diesem Fall wird die Kamera vom PC als Wechseldatenträger erkannt und die Speicherkarte in der Kamera kann wie eine externe Festplatte verwendet werden. Es ist so ein leichtes, gemachte Fotos auf den PC zu überspielen. Diese Variante wird von mir den anderen beiden vorgezogen. Es ist meiner Meinung nach die einfachste und sicherste Lösung, meine Fotos und Videos zu überspielen.


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Der Akku
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Im Lieferumfang enthalten ist ein wiederaufladbarer Lithium-Ionen-Akku, Model LI-10B - von Olympus. Dieser verfügt über eine Netzspannung von 3,7V und einer Nennleistung von 1090 mAh. Laut Bedienungsanleitung verträgt der Akku ca. 300 Ladevorgänge.
Ein Ladevorgang dauert ca. 2 Stunden. Mit einem voll geladenen Akku kann ich ca. 130 Fotos machen. Dies hängt jedoch immer davon ab, wie intensiv man die Kamera verwendet. Bei oftmaligem Ein- und Ausschalten, häufiger Blitzverwendung und dgl. verringert sich dies natürlich.


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Noch ein paar technische Details, die bisher nicht erwähnt wurden
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Anzahl der effektiven Pixel: 4.000.000

Bildwandler: 1 / 2,5"" CCD (primärer Farbfilter)

Verschlusszeit: 1 /2 bis 1/1.000 Sek (max. 4 Sek im Nachtaufnahmemodus)

Auslöser-Aufnahmeentfernung: normal 0,5m bis unendlich; 0,2m bis unendlich im Nahaufnahmemodus und 0,09m bis 0,5m im Supernahaufnahmemodus

Aufnahmesystem - Einzelbild: JPEG (kompatibel Exif 2.2, DPOF, PRINT Image MatchingII, PictBridge)

Aufnahmesystem - Movie: Quick Time Motion JPEG-Unterstützung

Speicher: xD-Picture Card (16MB - 512MB)


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Preis
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Wie bereits erwähnt, habe ich die Kamera im April 2004 bei Saturn um den Preis von € 399.-erworben. Heute ist sie nicht mehr in jedem Geschäft zu bekommen. Dort wo ich sie gesehen habe, lag der Preis zwischen € 250.-und € 280.-


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Fazit
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Da ich versucht habe, meine Meinungen und Eindrücke von der Kamera bereits zu den einzelnen Punkten anzuführen, möchte ich hier zusammenfassend nur noch erwähnen, dass ich im Großen und Ganzen mit der Kamera sehr zufrieden bin. Sie ist von einer angenehmen Größe, liegt sehr gut in der Hand und schaut zu dem auch noch sehr edel aus. Das einzig Negative an der Kamera ist das laute Motorengeräusch beim Objektiv, wofür ich sicher einen Stern abziehen muss.
Alles in allem vergebe ich hier 4 von 5 Sternen und spreche eine Kaufempfehlung aus.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Bericht aus der Praxis einen Überblick über die Kamera und ihre Funktionen geben konnte und dass dieser für den Einen oder Anderen bei seiner Kaufentscheidung nützlich sein kann. Sollte jemandem etwas fehlen, so bitte ich um kurze Nachricht, damit ich den Bericht ergänzen kann.

Zum Abschluss möchte ich mich für´s Lesen meines Berichtes recht herzlich bedanken und freue mich wie immer auf viele Bewertungen und Kommentare.

Euer stegi


© by stegi für ciao, yopi, q-test und dooyoo

Fazit: Bin im Großen und ganzen sehr zufrieden und spreche eine klare Kaufempfehlung aus

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: