
Produkttyp: Olympus Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... gemacht hat und diese zu eins werden) - Bilder vor dem Löschen schützen - Indexwiedergabe - Wiedergabe mit Ausschnittvergrösseru... mehr
Ästhet mit guter Ausstattung
Olympus µ 300

Name des Mitglieds: Nero
Produkt:
Olympus µ 300
Datum: 14.06.03, geändert am 10.04.04 (968 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Verarbeitung / Design, Robustheit, Bildqualität
Nachteile: Wenig manuelle Einstellungsmöglichkeiten, Teure Speichermedien
. Anspruch der Meinung
2. Verpackung & Dokumentation
3. Verarbeitung
4. Technik
5. Bildqualität
6. Folgekosten
7. Fazit
1. Anspruch der Meinung
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Ich habe mir die Olympus mju300 Digital selbst gekauft und berichte hier über meine -evtl. subjektiven- Erfahrungen damit. Mein fachlicher Hintergrund in diesem Bereich ist "Amateur".
2. Verpackung & Dokumentation
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Schon die Verpackung der Kamera lässt auf einiges hoffen. Es finden sich die Kamera selbst, ein Akku-Ladegerät, ein Akku sowie die beigelegte 16-MB-xD PictureCard. Daneben gibt es ein USB-Kabel für den Anschluss an einen PC, eine CD mit Treibern, Handbuch und Bildbearbeitungs-Software. Nicht zu vergessen der furiose Trageriemen und -wirklich geckig- der Funk-Fernauslöser, der bis zu 8m seinen Dienst verrichtet! ;) Es gibt eine "QuickStart"-Anleitung, mit deren Hilfe (oder einfach nur gesundem Menschenverstand) die Kamera innerhalb von 3 Min. in Betrieb nehmen kann. Das Handbuch erklärt das Ganze noch einmal en Detail, allerdings bleibt Olympus hier einige Erklärungen zu technischen Daten und Einstellmöglichkeiten schuldig, die man sich über das Handbuch auf der CD etwas mühsam ergattern muss.
3. Verarbeitung
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Die Olympus ist rundum hervorragend verarbeitet, einer der Hauptgründe für den Kauf der Kamera in meinem Fall. Es bleibt ein wertiges Gefühl beim Handling haften. Das Design passt sich der Hand gut an und sieht einfach gut aus. Auch der Schiebeverschluss vor der Optik ist sauber und ohne Spiel verarbeitet, natürlich ebenfalls aus Metall. Sehr positiv ist es, dass man die Kamera mit einer Hand ohne große Verrenkungen einschalten kann, indem man diese Schiebemechanik betätigt und dann auch direkt loslegen kann. Für Schnappschüsse ideal. Das Design ist Geschmackssache, hat meiner Meinung nach nur einen kleineren Haken: Die vertikal angebrachte Abdeckung für den USB-Port
und die xD-Card ist mit kleinen Scharnieren versehen, die das Gesamtbild geringfügi
g stören, wenn man bedenkt, dass die Kamera sonst mit sehr ergonomischen und rundlichen Formen spielt. Das ist allerdings leicht zu verschmerzen wenn man bedenkt, dass die mju300 sowohl besonders Spritzwasser-geschützt und Stoßfest ist - wovon ich zumindest ersteres schon im Regen (ohne Folgen für die Kamera selbstredend) testen durfte. Zwar gibt es dünnere Kameras, dennoch passt die mju300 bequem in eine Hosentasche, fürs Hemd ist sie etwas schwer, allerings spürt man die Kamera deutlich. Wer auf einen mini-Knipser Wert legt, der sollte noch eine Nummer kleiner wählen...
4. Technik
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Die mju300 löst mit 3,2 Megapixeln auf, das entspricht 2048x1536 Punkten je Bild. Wählbare Einstellungen sind 640x480, 1024x768, 1280x1024, 1600x1200 (104), 2048x1536 (81) und 2048x1536 SHQ (21). Die Zahlen in Klammern sind die Aufnahmen, die auf eine 64-MB-Karte passen. Die Kamera ist sehr schnell Schussfertig, nämlich nach ca. 1 Sekunde. Sie kann viele Bilder in Folge schießen und lädt den Blitz sehr schnell nach. Der mitgelieferte Akku ist bei einer Blitz-Quote von ca. 50% für ca. 120 Aufnahmen gut, was meiner Erfahrung nach eher viel ist. Das optische 3-fach-Zoom liefert gute Ergebnisse und ist fast stufenlos verstellbar, während bei vielen anderen Modellen gewisse Intervalle nicht umgehbar sind. Die Farben der Bilder sind natürlich und nicht stichig, jedenfalls habe ich das so erlebt. Es gibt diverse Belichtungsprogramme für die verschiedensten Situationen. Leider kann man bestimmte Einstellungen an der Kamera nicht vornehmen / einsehen. Verschlusszeit und Blende, ISO und Histogramm-Infos zum Sucherbild gibt es nicht / sind nicht manuell veränderbar, was den Gesamteindruck etwas trübt. Das Menü ist leicht und intuitiv zu bedienen und bietet schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Das Display auf der Rückseite bietet einen guten Kontrast und relativ farbechte Wi
edergabe des Sucherbildes.
5. Bildqualität
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Da kann ich nur ein
es zu sagen: ein 2048x1536-Bild als DIN-A4-Fotoprint ist von einem Analog-Foto nur von sehr ambitionierten Hobbyfotografen oder Profis unterscheidbar. Ich habe mehrere solcher Fotos und bis zu einem Sehabstand von 30 oder 40 cm unterscheidet nichts diese Bilder von einem Analog-Abzug. Wenn man natürlich mit der Lupe sucht...
Die Farben wirken für mich echt und nicht stichig, aber da empfehle ich weiter gehende Profi-Literatur (der der mju allerdings einen guten Weißabgleich und gute Farbtreue bescheinigt).
6. Folgekosten
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Eine 128-MB-xD PictureCard ist mit 85 EUR sehr teuer. 256 MB sind für ca. 140 EUR zu haben. Da man die Bilder aber direkt auf den Rechner übertragen kann, sollte man schon mit 256 MB ausreichende Reserven (ca. 320 Bilder in 2048x1536) haben. Leider unterstützen die meisten Card-Reader die xD Picture Card NICHT, allerdings lese ich die Bilder über das USB-Kabel aus, was schneller geht und sehr komfortabel ist (Treiber sind in Windows 2000 / XP bereits integriert und müssen nicht separat installiert werden.
7. Fazit
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Eine ästhetische Kamera für Schnappschuss-Jäger, sehr robust, in top-Verarbeitung und guter Bildqualität, ohne viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten.
So long,
Nero.
Fazit:
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