Olympus E-300
Günstiges Einsteigermodell: Gutes Bild für wenig Geld - Olympus E-300 Digitalkamera

Erhältlich in: 5 Shops

Produkttyp: Olympus Digitalkameras

Neuester Testbericht: ... nicht nur auf den Autofokus ankommt! ;-) Mit den richtigen Einstellungen und den richtigen Lichtverhältnissen lassen sich mit der Olympus E... mehr

Günstiges Einsteigermodell: Gutes Bild für wenig Geld
Olympus E-300

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Name des Mitglieds: Jack (tR)

Produkt:

Olympus E-300

Datum: 03.06.06

Bewertung:

Vorteile: Preis, sehr gute Bildqualität, klares Display, fast authentische Farbwiedergabe

Nachteile: 3-Felder Autofocus, nur USB 1.1 Anschluß, relativ langsamer Autofocus

Bei der Wahl meiner SLR-Kamera habe ich mit den Waffen der Konsumenten zurückgeschlagen und mich im 13-Tage-Rückgaberechts-Modus systematisch durch das Feld der Low-Budget-SLR-Kameras getestet und bin dabei bei der Olympus E300 "hängen geblieben".

Diese Kamera bietet mit dem Standardobjektiv ein (für meine sehr kritischen Augen) ausgezeichnetes Bild und hat bei günstigen Lichtverhältnissen weder Pixelrauschen noch Überzeichnungen oder Schattenlinien, wie sie gewöhnlich bei starken Kontrastverhältnissen auftreten.

Verglichen mit der technisch ausgereifteren Canon EOS 350D ist die Bilddarstellung der E300 in meinen Augen sogar noch einen Tick besser, vielleicht nur deshalb weil die kamerainterne Software bei der Kontrastregelung schonender vorgeht. - Insbesondere die Farben erscheinen erstaunlich natürlich, so das wenig Nachbearbeitung erforderlich ist.



Die Kamera hat in meinen Augen nur zwei Nachteile:

1.
Sie hat nur einen eingebauten USB 1.1 Controller. Das "Entladen" einer 2 GB CompactFlash-Karte dauert über 10 Minuten.

Trost:

Ein USB 2.0 oder PCMCIA FlashCard-Reader ist für knapp 10€ zu haben, und wesentlich praktischer als das USB-Kabel. Damit ist dieser Nachteil eher als unbedeutend einzustufen.


2.
Der Autofocus der Kamera wird über ein relativ langsames 3 Zellen Meßfeld gesteuert und ist im Vergleich zur Konkurrenz (z.B. Nikon D70 mit 5 Meßfeldern oder Canon EOS 350D mit 7 Meßfeldern) eher technisch etwas rückständig.

Trost:

Ein hochsensitives Meßfeld mit vielen Schärfemeßpunkten ist im Labor ganz klar die bessere Wahl aber wird in der Realität ständig versuchen den besten Fokus zu wählen. Wenn die fotografischen Umstände ungünstig sind und sich die Elektronik nicht schnell genug sicher entscheiden kann, "flattert" das Gerät ständig zwischen verschiedenen Schärfepunkten hin und her.

Drei Meßfelder sind also in der Regel vollkommen ausreichend und stabilisieren unter Umständen den kontinuierlichen Auto-Fokus (C-F). Außerdem haben die meisten Spitzenkameras im professionellen Analog-Umfeld, mit denen in der Vergangenheit sehr gute Fotos geschossen wurden auch nicht mehr Meßfelder, was darauf schließen läßt, dass es nicht nur auf den Autofokus ankommt! ;-) Mit den richtigen Einstellungen und den richtigen Lichtverhältnissen lassen sich mit der Olympus E300 perfekt scharfe Bewegtaufnahmen machen..

Zieht man in die Abwägung der Pros und Contras den zur Zeit (Juni 2006) im Vergleich zur Konkurrenz sehr günstigen Preis der Kamera mit ein, kommt man evtl. zu dem Schluß, dass man sich für die Preisdifferenz zum "Testsieger" in zwei Jahren wieder eine neue Digitale SLR-Kamera kaufen kann! ;-)

Der Kauf einer Olympus SLR ist an dieser Stelle sogar eine Art Investitionsschutz, da sie ausschließlich die neu entwickelten (3/4) Olympus-Four-Thirds (OFT) Objektive unterstützt die eigens für die Bildsensoren in digitalen SLR-Kameras konzipiert wurden. d.h. wenn man heute ein gutes Objektiv kauft kann man es morgen noch an Kameras verwenden, die diesen neuen Standard unterstützen.

Fazit: preisgünstiges Einsteigermodell

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Ausstattung:    
Bildqualität:    
Akkulaufzeit: