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Produkttyp: Nikon Digitalkameras
Neuester Testbericht: ... angeht, fällt jedoch bei ISO 1600 leicht ab, was aber dem Kundenkreis, den die D40x anspricht wohl nur bei genauem Hinsehen auffallen ... mehr
Viel DSLR für wenig Geld
Nikon D40x

Autor-Name: Solitaire
Produkt:
Nikon D40x
Datum: 02.07.10
Bewertung:
Vorteile: günstig, sehr gute Bildqualität, wertige Verarbeitung
Nachteile: fehlender AF-Motor, fehlendes Sensorreinigungssystem
Vor einigen Woche entschied ich mich mir eine kompakte DSLR zuzulegen . Da ich mich zuvor kundig gemacht hatte war mir klar, dass es eine Nikon D40x sein sollte, da die als 3 Jahre altes Modell schon für unter 300Euro zu haben ist. Schlussendlich habe ich dann bei Ebay 219 Euro für einen neuen Body und weitere 78 Euro für ein gebrauchtes AF-S Nikkor 18-55 1:3.5-5.6 G II ED Objektiv ausgegeben, was im Vergleich zu den aktuellen Einstiegskits von Nikon (D3000) und Canon (Eos 1000d), welche im Moment noch bei weit über 400Euro liegen und nicht wirklich extrem mehr DSLR fürs Geld bieten, recht günstig ist.
Bildqualität:
Die Bilder sind sowohl als RAW als auch als JPEG wirklich sehr schön. Ich habe gleich zu Beginn im M-Modus Low Key Bilder sowie Verwischungseffekte versucht und war sehr beeindruckt. Die Kamera macht von ISO 100-800 kaum Probleme, was die Bildqualität angeht, fällt jedoch bei ISO 1600 leicht ab, was aber dem Kundenkreis, den die D40x anspricht wohl nur bei genauem Hinsehen auffallen und wohl wenig stören dürfte.
Haptik:
Die D40x liegt sehr angenehm in der Hand und fühlt sich rundum sehr wertig an. Lediglich bei Hochkantbildern ist sie ein klein wenig zu kompakt (zumindest, wenn man wie ich Baggerschaufeln statt Händen hat). Die Tasten sind sehr gut definiert und wackeln nicht im Geringsten. Einzig das Steuerkreuz auf der Rückseite gibt bei der Betätigung einen etwas hohlen Klang von sich, was aber nicht weiter störend ist und nur dem Perfektionisten wirklich unangenehm sein dürfte.
Bedienungskomfort:
Kurz gesagt klasse. Die Tasten sind gut erreichbar, der AUslöseknopf ist gut definiert, das wählrad an der oberen Rückseite lässt sich bequem mit dem Daumen ansteuern, die Verstelltaste für die Blende lässtsich intuitiv mit dem Zeigefinger erreichen. Einziger Wehmutstropfen ist der fehlende Infobildschirm auf der Oberseite, was aber bei einer Einsteiger DSLR einfach in der Natur der Sache liegt. Die Statusinformationen lassen sich aber auch sehr bequem auf dem großen Display ablesen, was eigenlich nur bei Nachtaufnahmen etwas stört, weil man etwas geblendet wird.
Die Sache mit dem Autofokus:
Leider verfügt die D40x nicht über einen AF-Motor im Body. So ist man entweder gezwungen Objektive mit Motor zu kaufen, oder von Hand scharf zu stellen (was irgendwie dem Sinn einer Digitalkamera wiederspricht). Die Produktpalette an Objektiven mit Motor ist jedoch glücklicherweise recht breit und bietet auch im Einstiegssement finanzierbare Lösungen.
Da die D40x eher Einsteiger anspricht, sollte der Ärger über nicht angemessen nutzbare bereits vorhandene Objektive wohl ausfallen.
Die Automatische Sensorreinigung:
Was etwas schade ist, ist die Tatsache, dass dieses Feature fehlt. Wer also häufig Objektive wechselt sollte etwas mehr Acht darauf geben, dass Kein Staub in die Kamera eintritt. Meiner Erfahrung nach bingt ein Ultraschallreinigungssystem nur einen geringen Vorteil, was das Fehlen des Systems nicht wirklich dramatisch macht. Ich würde jedoch empfehlen zumindest einen Blasebalg mitzuführen, wenn man beabsichtigt in den Urlaub zu fahren, denn nichts ist Ärgerlicher als ein unschöner Punkt auf der Hälfte der Urlaubsbilder. Wenn man dann doch in die Situation kommt dem Staub zu Leibe rücken zu müssen, so bietet der Menüpunkt Referenzbild, der in den Einstellungen verfügbar ist, eine sehr gute Orientierung wo man reinigen muß.
Fazit: Wer schon immer in die digitale Spiegelreflexphotographie einsteigen wollte, liegt bei dieser Kamera
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Ausstattung: | ||
| Bildqualität: | ||
| Akkulaufzeit: |



